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Mai 1945: Frühlingsblumen unter Trümmern

Deutschland 1937Video:

55 Millionen Tote in 6 Jahren – Audio:

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Die Deutsche Wochenschau Von-22/3/1945 Die letzte Wochenschau – Video:

8. Mai 1945 – Glücksfall und Trauma

Für uns Deutsche bleibt der 8. Mai 1945 das schwierigste Datum der jüngeren Geschichte. Schwierig, weil widersprüchlich. Dabei scheint doch seit 30 Jahren alles so klar und eindeutig: “Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft” – so hat es Bundespräsident Richard von Weizsäcker schon zum 40. Jahrestag des Kriegsendes klar und deutlich gesagt. Und anders als in den ersten Jahrzehnten nach 1945 teilen heute neun von zehn Deutschen genau diese Sicht.

Wenn es sich aber beim 8. Mai ausschließlich um einen “Tag der Befreiung” handeln würde, dann wäre das ja ein Grund zum Feiern, dann könnten wir Deutschen diesen Tag so begehen, wie viele unserer Nachbarn in Europa: festlich, fröhlich, freudig. Doch genau das wäre selbst 70 Jahre später immer noch unangemessen. Oder wie es Richard von Weizsäcker in seiner historischen Rede von 1985 präsidial ausdrückte: “Wir Deutsche begehen den Tag unter uns, und das ist notwendig. Wir müssen die Maßstäbe allein finden.” Die Maßstäbe. Denn den einzigen Maßstab gibt es nicht.

Da sind zum einen die Schuld und die Verantwortung für all die Verbrechen, die in deutschem Namen bis zum 8. Mai 1945 begangenen worden sind. Verantwortung, die auch die Nachgeborenen auf Dauer bindet: Die Erinnerung daran wachzuhalten und dafür zu sorgen, dass sich Derartiges nie mehr wiederholen kann.

Da ist die Trauer um die Opfer und das Leiden des eigenen Volkes: Um die, die starben, als der Krieg, mit dem die Deutschen fünfeinhalb Jahre fast ganz Europa und Nordafrika überzogen hatten, mit voller Wucht über das eigene Land hereinbrach. Um die, die starben im Bombenhagel der Städte, auf der Flucht aus dem deutschen Osten, bei der militärischen Eroberung fast des gesamten Landes innerhalb weniger Wochen. Die Frauen und Mädchen, die zu Tausenden nach dem Einmarsch und bei den Siegesfeiern vergewaltigt wurden, und mitnichten nur durch die Soldaten der Roten Armee. Die deutschen Soldaten, die in Kriegsgefangenschaft umkamen – auf den Rheinwiesen genauso wie in sibirischen Lagern. Und die zwölf Millionen Deutschen, die nach dem 8. Mai 1945 aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Auch an alles das zu erinnern, ist legitim und notwendig. Weil damit weder eine Aufrechnung der Opfer noch eine Relativierung der Schuld einhergeht.

Da ist aber auch Scham. Scham, weil Deutschland nicht in der Lage war, die Pest des Nationalsozialismus selbst abzuschütteln. Die Scham darüber, dass der NS-Staat praktisch überall bis zur letzten Minute funktioniert hat, obwohl der bevorstehende Untergang so absehbar war. Viele, die zu früh die weiße Fahne zeigten oder sinnlose Panzersperren wegräumten, bezahlten dies mit dem Leben. Ebenso Deserteure, die von fliegenden Standgerichten hingerichtet wurde, selbst wenn die gegnerischen Truppen schon in Sichtweite waren. Sinnlose Zerstörung überall – genau so, wie Hitler sich das gewünscht hatte: Kaum eine Brücke, die am 8. Mai 1945 noch intakt war, ungezählte Bauern- und Handwerkerhäuser in namenlosen Dörfern, die in Flammen aufgingen, weil ein fanatischer Feldwebel glaubte, genau hier die Wende zum “Endsieg” einzuleiten. All das befremdet uns heute. Und doch ist es Teil unserer Geschichte.

Zuletzt geht es um Dankbarkeit. Dankbarkeit, dass wir Deutschen trotz Nationalsozialismus eine neue Chance bekommen haben. Die Chance, nicht allein eine besetzte Kolonie zu bleiben, sondern als selbstständige Nation in Freiheit und Selbstbestimmung unseren Weg in die Zukunft gehen zu können. Frankreich, Großbritannien und vor allem die USA machten diesen Schritt sehr schnell möglich: Am 8. Mai 1949, genau vier Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation, verabschiedeten 65 Männer und Frauen das noch heute gültige Grundgesetz. 1990 stimmte dann auch die Sowjetunion zu, dass dieses Grundgesetz nun für alle Deutschen gilt.

Es waren die wenigsten Deutschen, die den 8. Mai 1945 an jenem Tag als Tag der Befreiung empfanden. Zu hoffnungslos und zu unsicher waren die Umstände damals, als es für viele allein ums reine Überleben ging, als Terror des NS-Staates zunächst nur durch die Willkür der Besatzer abgelöst wurde. Doch rückblickend war dieser Tag der entscheidende Wendepunkt auf dem Weg in die Gegenwart: Die Freiheit, die Achtung der Menschenrechte und die Liberalität, auf die wir heute in Deutschland so stolz sind, wären ohne diesen 8. Mai 1945 nicht möglich.

Der 8. Mai 1945 – Glücksfall und Trauma zugleich. Wer sich fragt, warum die Deutschen so zögerlich bei internationalen Militäreinsätzen sind, warum wir bei Krisen lieber verhandeln und vermitteln als Waffen zu liefern, und weshalb sich in der Ukraine-Krise vor allem Berlin stets für neue Gespräche mit Moskau stark macht, der findet die Antwort in den Ereignissen des Jahres 1945. Die Brutalität des Krieges im eigenen Land bleibt ein nationales Trauma, das die letzten Zeitzeugen noch lange überleben wird.

Quelle:

http://www.dw.de/kommentar-gl%C3%BCcksfall-und-trauma/a-18429464

“Deutschland und die doppelte Stunde Null”Video:

Das Kriegsende 1945

Als die Rote Armee in der Schlacht um Berlin schon im Stadtzentrum stand, beging Adolf Hitler am Nachmittag des 30. April 1945 Selbstmord. Zu seinem Nachfolger hatte er Großadmiral Karl Dönitz bestimmt. Aufgrund der vollkommen aussichtslosen militärischen Situation für Deutschland beabsichtigte dieser eine Teilkapitulation gegenüber den Westmächten. Dönitz wollte den Kampf gegen die Rote Armee noch fortsetzen, um möglichst viele “deutsche Menschen vor der Vernichtung durch den vordringenden bolschewistischen Feind zu retten” und sie nach Westen flüchten zu lassen. Zudem hoffte er, die Westmächte würden sich mit Deutschland gegen die Sowjetunion verbünden.

Karl Dönitz verfolgte eine Taktik der Teilkapitulationen gegenüber den Westalliierten. Als Verhandlungsführer entsandte Dönitz Generaladmiral Hans-Georg Friedeburg (1889-1945), der sich mit dem Oberbefehlshaber der britischen Invasionstruppen, Feldmarschall Bernard L. Montgomery, in dessen Hauptquartier in der Lüneburger Heide traf. Auf dem Timeloberg zwischen Deutsch und Wendisch Evern in der Nähe von Lüneburg wurde am 4. Mai 1945 die letzte Teilkapitulation deutscher Verbände im Westen unterzeichnet. Sie trat am nächsten Morgen um 8 Uhr in Kraft. Anschließend beauftragte Dönitz Generaloberst Alfred Jodl, bei den Kapitulationsverhandlungen im Amerikanischen Hauptquartier entweder eine Teilkapitulation zu vereinbaren oder aber eine viertägige Frist zwischen der Unterzeichnung einer Gesamtkapitulation und der Einstellung aller Gruppenbewegungen zu erhalten. General Dwight D. Eisenhower sah hierin den Versuch, das Bündnis der Alliierten zu sprengen, und bestand auf einer sofortigen und bedingungslosen Gesamtkapitulation, billigte jedoch eine Frist von 48 Stunden für die Übermittlung der Kapitulation an alle Truppenteile der Wehrmacht zu.

Am frühen Morgen des 7. Mai 1945 unterzeichnete Jodl im Namen des deutschen Oberkommandos die Gesamtkapitulation aller Streitkräfte im Alliierten Hauptquartier in Reims. Zusammen mit der Kapitulationsurkunde unterzeichnete Jodl ein Dokument, demzufolge an einem noch festzulegenden Ort die bedingungslose Kapitulation aller deutschen Streitkräfte in Anwesenheit des sowjetischen Oberkommandos zu wiederholen sei. Josef Stalin hatte zuvor deutlich gemacht, dass er die Gültigkeit der Gesamtkapitulation nur bei Unterzeichnung durch den Oberkommandierenden der Roten Armee, Marschall Georgij K. Schukow, anerkennen werde. Um den Beitrag der Roten Armee an der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus zu würdigen, wurde die Kapitulation nochmals im Sowjetischen Hauptquartier in Berlin-Karlshorst unterzeichnet. Zudem wurde der Kapitulationsurkunde durch die Unterzeichnung seitens hochrangiger Vertreter aller drei Wehrmachtsteile sowie des Oberkommandierenden der Roten Armee und des Stellvertreters von General Eisenhower größeres Gewicht verliehen. In Karlshorst ratifizierten Wilhelm Keitel für das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) und für das Heer, Hans-Georg von Friedeburg für die Marine und Hans-Jürgen Stumpff (1889-1968) für die Luftwaffe die Kapitulationsurkunde für alle Wehrmachtsteile. Unterzeichnet wurde die auf den 8. Mai 1945 datierte Urkunde erst kurz nach 0 Uhr des 9. Mai. Verhandlungen über Textveränderungen und das Fehlen von Zeilen in der russischen Fassung hatten die eigentlich für den Nachmittag vorgesehene Unterzeichnung verzögert. Damit war der Zweite Weltkrieg in Europa beendet.

Im besiegten, besetzten und weitgehend zerstörten Deutschland stieß das formale Kriegsende im Mai 1945 auf nur noch wenig Interesse. Für die meisten Deutschen war der Krieg mit der Besetzung ihres Heimatortes durch die Alliierten ab Herbst 1944 weitgehend beendet. Das verschiedenartige Erlebnis des Kriegsendes hing wesentlich von der individuellen Konfrontation mit dem Feind und von persönlicher Unversehrtheit ab: Vergewaltigung und Raub waren in den östlichen Gebieten an der Tagesordnung. Die Sorgen der Menschen galten dem alltäglichen Überlebenskampf und dem Wohlergehen nächster Angehöriger, zu denen die Verbindung häufig abgebrochen war. Millionen Flüchtlinge, Ausgebombte und elternlose Kinder blickten angesichts von Verlust und Zerstörung einer unsicheren Zukunft entgegen. Enttäuschung, Trauer und Resignation bestimmten die Gefühlslagen 1945 ebenso wie Optimismus und weitgespannte Hoffnung auf eine bessere Zeit.

Quelle:

https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/kriegsverlauf/kriegsende-1945.html

Der 8. Mai 1945: Ende und Anfang – Audio:

http://www.srf.ch/sendungen/kontext/der-8-mai-1945-ende-und-anfang

Deutschlands Kapitulation 1945

Es ist der 16. April 1945. Die Rote Armee ist zum Sturm auf Berlin bereit. Und nur versprengte Haufen von Wehrmachts- und SS-Einheiten stehen den sowjetischen Truppen zur Verteidigung der Hauptstadt gegenüber.

Am 21. April erklärt Propagandaminister Joseph Goebbels Berlin zur Frontstadt: “In heldenhafter Abwehr haben unsere tapferen Divisionen und Volkssturm-Männer in den vergangenen Tagen den Sowjets schwerste Verluste zugefügt. Ihr aufopferungsvoller Einsatz hat jedoch nicht verhindern können, dass die Bolschewisten an die äußeren Verteidigungslinien der Reichshauptstadt herangekommen sind. Berlin ist damit zur Frontstadt geworden.”

Noch am selben Tag erreicht die Rote Armee unter Marschall Zhukow Vororte Berlins. Unterdessen nähert sich von Westen die US-Armee, von Osten dringt die Rote Armee immer tiefer ins Herz Deutschlands vor. Am 25. April meldet BBC: “Ost und West haben sich getroffen. Am Mittwoch, dem 25. April 1945, um zwanzig vor fünf haben sich Verbände von General Bradleys 12. Armee und sowjetische Einheiten von Marschall Konevs 1. Ukrainischer Armee in der Nähe der deutschen Stadt Torgau an der Elbe getroffen.”

Dessen ungeachtet liefern sich deutsche Verbände und Rote Armee einen erbitterten Straßenkampf in der Hauptstadt. “Berlin kämpft weiter, Berlin vertraut dem Führer!”, meldet der deutsche Staatsfunk.

Am 28. April bekommt Hitler die Nachricht, dass der Sturm der Roten Armee auf die Reichskanzlei unmittelbar bevorsteht. Er heiratet seine Geliebte Eva Braun, verfasst sein “politisches Testament” und ernennt Großadmiral Dönitz zu seinem Nachfolger. Joseph Goebbels und seine Frau, die im Führerbunker ausgeharrt haben, vergiften sich und ihre sechs Kinder.

Hitler will weder tot noch lebendig in die Hände der Russen fallen. Am 30. April um 15:30 Uhr erschießt er sich, Eva Braun nimmt Gift. Beide Leichen werden nach Hitlers Willen verbrannt. Am folgenden Tag sendet der Rundfunk: “Aus dem Führerhauptquartier wird gemeldet, dass unser Führer Adolf Hitler heute Nachmittag in seinem Befehlsstand in der Reichskanzlei bis zum letzten Atemzuge gegen den Bolschewismus kämpfend für Deutschland gefallen ist.”

Die Kämpfe in Berlin gehen dennoch weiter – angetrieben von fanatischen Generälen. Bei den Gefechten in der Hauptstadt sterben mehr Berliner als während der jahrelangen Luftangriffe. Am 2. Mai schließlich ergeben sich die Verbände in Berlin. Doch Hitlers Nachfolger Dönitz lässt andernorts weiterkämpfen, weil er die bedingungslose Gesamtkapitulation verhindern will und hofft, dass sich möglichst viele Soldaten auf die von den Westalliierten kontrollierte Gebiete absetzen können.

Fünf Tage später muss die deutsche Delegation im französischen Reims, dem Hauptquartier von US-General Eisenhower, in die bedingungslose Kapitulation einwilligen. Dönitz überbringt den Deutschen die Nachricht mit den Worten: “Am 8.Mai um 23 Uhr schweigen die Waffen.”

Auf Drängen Stalins muss die Zeremonie bei Marschall Zhukov in Berlin wiederholt werden. In der Nacht auf den 9. Mai wird die Kapitulationsurkunde ein zweites Mal unterzeichnet. Daraufhin überbringen die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, der Sowjetunion und der USA – Charles de Gaulle, Josef Stalin, Winston Churchill und Harry Truman – ihren Völkern und der Welt die Nachricht vom Frieden. “Der Krieg ist gewonnen, der Sieg ist da”, verkündet de Gaulle den Frieden. “Das faschistische Deutschland, niedergezwungen von der Roten Armee und den Streitkräften unserer Verbündeten, hat sich für besiegt erklärt und in die bedingungslose Kapitulation eingewilligt”, erklärt Stalin. Churchill fasst das Kriegsende in diese Worte: “In unserer langen Geschichte gab es nie einen großartigeren Tag als heute.” Und Truman sagt: “Die Flaggen der Freiheit wehen über ganz Europa.”

Quelle:

http://www.dw.de/deutschlands-kapitulation-1945/a-1574244

Kapitulation der deutschen Wehrmacht – Audio:

http://www.wdr3.de/programm/sendungen/wdr3zeitzeichen/kapitulation-100.html

Video:

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/nachrichten/kriegsende-gedenken-102.html#&time=

Als der Krieg zu Ende war

“Der Krieg ist zu Ende. Die Waffen schweigen.” Diesen Satz schreibt Hildegart Theinert am 9. Mai 1945, dem Tag, an dem überall in Deutschland die Kapitulation der deutschen Wehrmacht verkündet wird, in das Tagebuch ihres Mannes. Kurz darauf erschießt der Lateinlehrer Johannes Theinert im kleinen Ort Glatz in Niederschlesien zuerst seine Frau, danach sich selbst. Doch der Reihe nach.

Berlin-Karlshorst, 8. Mai 1945, 23.45 Uhr. Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel unterschreibt die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht. So will es zumindest die offizielle Datierung des Dokuments. Tatsächlich setzt Keitel erst am 9. Mai seinen Namen unter das Dokument – und seine Unterschrift ist bloß eine formale Wiederholung dessen, was bereits einen Tag zuvor in Reims besiegelt worden war. Dort hatte Generaloberst Jodl die “bedingungslose Kapitulation aller Streitkräfte zu Lande, zu Wasser und in der Luft … gegenüber dem Oberbefehlshaber der alliierten Expeditionsstreitkräfte und gleichzeitig gegenüber dem Oberkommando der Sowjettruppen” erklärt. Alle Kampfhandlungen sollten am 8. Mai um 23.01 Uhr eingestellt werden.

Auf Drängen Stalins, so lautet die gängige These, musste die Zeremonie jedoch in Berlin wiederholt werden. Es sei kein hochrangiger Vertreter der Sowjetarmee in Reims dabei gewesen. “Das hat sicherlich eine Rolle gespielt”, sagt Margot Blank vom Deutsch-Russischen Museum in Berlin-Karlshorst. “Aber wesentlicher waren die Bedenken von britischer Seite. Die Briten verwiesen darauf, dass am Ende des Ersten Weltkriegs die deutsche Militärführung nicht kapituliert hatte, sondern die zivile Regierung vorschickte, um im Nachhinein zu sagen: Wir sind im Felde unbesiegt.”

Die Angst vor einer zweiten Dolchstoßlegende habe die Briten dazu gebracht, auf den Vorschlag Stalins einzugehen, so Blank. Die erneute deutsche Kapitulation wird von den obersten Truppenkommandeuren der Wehrmacht unterzeichnet: dem Oberkommandierenden Keitel für die gesamte Wehrmacht, Generaloberst Stumpff für die Luftwaffe und Generaladmiral von Friedeburg für die Kriegsmarine.

Die Unterschriften in Reims und in Karlshorst erfolgen in Absprache mit Reichspräsident Karl Dönitz. Seit Hitler sich am 30. April das Leben genommen hat, ist Dönitz des Diktators offizieller Nachfolger. Seine geschäftsführende Reichsregierung sitzt seit der Flucht aus Berlin in Flensburg – und kehrt dorthin auch nach der Unterschrift in Karlshorst zurück. Die Reichsregierung bleibt offiziell im Amt. “Nicht das deutsche Reich hat kapituliert, sondern die Wehrmacht”, erklärt Johannes Hürter vom Institut für Zeitgeschichte in München. Erst am 23. Mai nimmt die britische Besatzungsmacht Dönitz und sämtliche Regierungsmitglieder fest – auch auf Drängen der Amerikaner, denen zu Ohren gekommen ist, dass noch nach dem 8. Mai Menschen aufgrund deutscher Militärgerichtsurteile hingerichtet werden.

Die vielzitierte “Stunde Null” schlägt für die Menschen in Deutschland nicht unbedingt am 8. Mai. Für Esther Bejarano schlägt sie Ende April, als russische auf amerikanische Soldaten treffen. Unter Jubel zünden sie gemeinsam ein Bild von Hitler an. Mit dabei sind einige jüdische Mädchen, denen die Flucht von einem der Todesmärsche quer durch das deutsche Reich gelungen ist. Eine von ihnen ist Esther Bejarano. “Die haben alle ringsherum um dieses Bild getanzt und ich hab die Musik dazu gemacht”, erinnert sich die heute 90-Jährige. Es ist das erste Mal, das sie freiwillig Akkordeon spielt, nachdem die Musik im Mädchenorchester von Auschwitz ihre einzige Chance war zu überleben. “Das war meine Befreiung. Da wussten wir, jetzt sind wir freie Menschen.”

Alle Konzentrations- und Vernichtungslager sind bis zum 8. Mai befreit. Aber wohin sollen die Menschen nun gehen? Viele irren in Deutschland umher, auf der Suche nach Angehörigen, andere müssen aus Erschöpfung noch Wochen nach ihrer Befreiung im Lager bleiben, in dem sie so lange eingesperrt waren. In Bergen-Belsen richten die Briten ein Displaced Persons Camp ein.

“Im ehemals Deutschen Reich irrten viele Millionen Heimatlose herum, die Displaced Persons, die Zwangsarbeiter, die Kriegsgefangenen, die Flüchtlinge, die ehemaligen Lagerinsassen aus Konzentrations- und Vernichtungslagern”, sagt Geschichtsprofessor Hürter. “Es waren die verschiedensten Emotionen vorhanden. Von Befreiung, aber auch von Angst.”

Das Ehepaar Theinert hat Angst. Angst vor der Rache der Sieger, denn spätestens seit dem Gespräch mit einem ehemaligen Schüler, der als Soldat von der Ostfront zurückgekehrt ist, wissen sie um die Verbrechen der Deutschen.

“Viele Menschen hatten ein Gefühl von Schuld und Verstrickung und deswegen auch Angst vor dem, was danach kommen könnte”. In seinem Buch “Kind, versprich mir, dass du dich erschießt”, beschreibt Florian Huber den größten Massenselbstmord der Geschichte Deutschlands, darunter das Schicksal des Ehepaars Theinert aus Niederschlesien. Er belegt, dass sich allein in der Kleinstadt Demmin in Vorpommern zwischen 700 und 1000 Menschen das Leben genommen haben, bei einer Einwohnerzahl von 15.000. In Berlin verfünffachte sich die Selbstmordrate im letzten Kriegsjahr gegenüber den Vorjahren. Und auch im niederschlesischen Glatz sind der Lehrer und seine Frau nicht die einzigen, die sich das Leben nehmen. “Es sind nur noch wenige Augenblicke, dann ist alles vorbei, alles – für immer!”, schreibt Hildegard Theinert kurz bevor ihr Mann sie erschießt. Nur einen Tag nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Quelle:

http://www.dw.de/als-der-krieg-zu-ende-war/a-18373865

Magdeburg im Frühjahr 1945 – Video:

Deutscher Frühling 1945

MARTA MIERENDORFF wird 1911 in Berlin geboren. Der Vater ist Werkzeugschleifer, die Mutter Krankenpflegerin. SIE LERNT VERKÄUFERIN und arbeitet als Stenotypistin. 1932 besuchte sie die Marxistische Arbeiterschule und lernt den 15 Jahre älteren Gottfried Salomon kennen, einen Diplomkaufmann, der noch einmal Jura studiert. Sie schließen 1939 eine so genannte Untergrundehe, die 1952 nachträglich legalisiert wird. 1943 werden Salomon und seine Mutter nach Theresienstadt deportiert, 1944 wird er in Auschwitz ermordet. MIT IHRER MUTTER zieht Marta 1943 nach Wriezen. Dort wird sie als kaufmännische Angestellte von den Werkstätten des Monumentalbildhauers Arno Breker angefordert. Im Februar 1945 kehrt sie nach Berlin zurück. NACH KRIEGSENDE studiert sie Philosophie und Soziologie, promoviert, ist Mitgründerin des Berliner “Instituts für Kunstsoziologie”. 1966 SIEDELT SIE IN DIE USA ÜBER, engagiert sich in der Exilforschung, publiziert und lehrt als Professorin an der Universität von Los Angeles. MARTA MIERENDORFF stirbt, 90-jährig, im Mai 2002 in Los Angeles.

2. Mai 1945 Waffenstillstand. Um 6 Uhr abends soll Waffenstillstand für das ganze Reich geschlossen worden sein. Somit wäre es möglich: Sechs Jahre Krieg sind beendet. Heute ziehen Reste des deutschen Heeres in langen Kolonnen durch Lichtenberg, Gefangene der Russen. Wer das einst so übermütige Heer so verelendet zurückkommen sieht, schaudert. Es ist nicht erlaubt, sich den Soldaten zu nähern, ihnen etwas zuzustecken, falls man etwas zum Zustecken hätte. Langsam richten sich die Überlebenden Berlins auf. Noch sitzen wir in Lichtenberg wie unter einer Glocke. Ohne Radio, ohne Zeitung, ohne Uhren, ohne Verkehrsmittel, ohne Licht, Gas und Elektrizität, vor allem ohne Wasser. Nahrungsmittel-Zuteilung hat seit dem 21. April nicht mehr stattgefunden. In der Nacht zum 30./31. April hat die Stadt so schweren Beschuss bekommen, dass ich wieder Herzschmerzen bekam. In dieser Nacht wird der Stadtkern wohl genommen worden sein. Kriegsende! Nicht zu fassen. Keine Sirene wird mehr heulen, keine Bomben können mehr fallen, und man wird sich langsam daran gewöhnen, wieder ausgezogen ins Bett zu gehen. Die Menschen sind, abgeordnet, dabei, den Schutt von den Bürgersteigen zu räumen, Stein auf Stein zu schichten. Ein leises Aufatmen macht sich bemerkbar. Weitere Arbeit auf der Kartenstelle. Keine Zeit, nach den blühenden Tulpen in den Gärtchen zu sehen. Es wäre auch nicht ratsam. Ich zähle die Tage, bis Gottfried eintreffen wird. —————————— 3. Mai 1945 Eine Freude zu sehen, wie die Straßen passierbar werden und wieder Ordnung waltet. Ich habe einen neuen Posten angenommen, die Leitung der Säuglingsfürsorge im Gesundheitsamt Lichtenberg. Ich will oben bleiben. Wer jetzt nach unten abrutscht, ist verloren. Die Kampftruppen ziehen in langen Karawanen ab. Zum Teil werden sie von Ordnungstruppen zu den Güterwagen geleitet, letztere wohnlich gemacht mit Beutemöbeln. Schwere Panzer und Geschütze rollen aus der Stadt. Es wird wohl nur eine nicht zu große Besatzungstruppe hier bleiben. Doch niemand weiß, wie alles geregelt werden wird. Anscheinend wird man deutschen Behörden die Verwaltung übertragen, und diese werden nach russischen Richtlinien verfahren. Auf jeden Fall wird Berlin russisch, der schwierigen Sprache wegen unangenehm. —————————— 4. Mai 1945 Neuer Wohnungs-Zuwachs. Freunde aus dem Stadtteil Karlshorst, der für russisches Personal geräumt werden muss. Nachdem es schien, als käme etwas Ruhe auf, nun diese neue Katastrophe. Tausende obdachlos. Ich habe einer Freundin beim Umzug aus Karlshorst geholfen. Jeder durfte mitnehmen, was er per Handwagen befördern konnte. Zu Fuß nach Karlshorst und zurück. Wagenkolonne an Wagenkolonne, unvorstellbare Massen des Siegerheeres. Dazwischen die Flüchtlingszüge. —————————— 5. Mai 1945 Jeden Morgen, wenn ich aufwache, muss ich mich erst mühsam daran gewöhnen, dass draußen eine fremde Welt lauert, dass überall, wohin ich meine Schritt lenke, Russen und nochmals Russen sind. Dass alles geschehen muss, was die Sieger wollen. Jetzt fühlt erst jeder, was ein verlorener Krieg bedeutet. Es war leider nur ein Gerücht, dass der Waffenstillstand für ganz Deutschland geschlossen worden sein sollte. Noch wird in einzelnen Teilen Deutschlands gekämpft. Speer ist nach Dänemark geflüchtet, heißt es. Feige Bande. —————————— 7. Mai 1945 Hitler ist fort. Das ist ein gutes Gefühl. Aber aufatmen kann man leider nicht. Das Elend ist zu groß und schwer. Alle Existenzen sind zusammengebrochen, jeder steht vor dem Nichts, niemand weiß, was bevorsteht. Ab heute werden Lebensmittelkarten in russischer und deutscher Sprache ausgegeben. Es gibt für Erwachsene pro Tag etwas Brot, Kartoffeln, Ersatzkaffee, Salz. Kein Fett. Was noch da war, wurde von den Bewohnern geplündert. Das große Hungern folgt nun dem sechsjährigen Teilhunger unter Hitler. Die ersten Ruhrfälle treten auf. In meinem Amt spielen sich unerträgliche Szenen ab. Menschen, die ohne Insulin sterben müssen. 70 Prozent der genommenen Frauen sind angesteckt. Noch immer gibt es kein Leitungswasser. Die nächste Pumpe befindet sich auf dem Lichtenberger Zentralfriedhof, auf dem die Russen biwakieren. Man brachte mir ein Findelkind ins Amt, zirka sieben Jahre alt, mit Würgemalen am Hals und durchschnittenen Pulsadern. Der Vater hat die Familie getötet, nur dieses Kind ist am Leben geblieben. Ein anderes Kind hat eine wollene Pudelmütze auf dem Kopf. Der Eiter quillt darunter hervor. Sie abzuweichen kostet Überwindung. Im Lichtenberger Krankenhaus liegen Russen und Deutsche durcheinander. Ärzte operieren Tag und Nacht. Tote werden auf dem Gelände begraben. Der Flieder blüht. Es lockt die Natur. Aber überall sind Russen. Ein Gerücht geht um, dass westliche alliierte Truppen einziehen sollen, ein regelrechtes Besatzungsheer. —————————— 8. Mai 1945 Bedingungslose Kapitulation in Reims Das hätte vor einem Jahr vielleicht noch einiges retten können. Jetzt ist es zu spät. Gestern feierten die Russen den Frieden mit großem Feuerwerk aus Munition. Als das Schießen begann, bekam fast jeder einen Nervenschock, neues Unheil erwartend. In Hast packten wir einige Sachen, darauf gefasst, in wenigen Minuten aus dem Hause getrieben zu werden. Wie erlöst wir waren, als wir die Harmlosigkeit des Schießens erkannten. —————————— 12. Mai 1945 Die Zeitrechnung ist verloren gegangen. Uhren gibt es nicht mehr (Uri, Uri). Durch Umfragen orientiert man sich mühsam. Wochen verfliegen wie Stunden. Heißes Sommerwetter. Noch immer kein Leitungswasser. Riesendurst auf ein Glas frischen Wassers, aber jeder Tropfen Wasser vom Friedhof muss mühsam abgekocht werden mit gesuchtem Brennstoff. Die Straßen sind grau von Staub, den Fuhrwerke und straßenfegende Bürger verursachen. Alles was Hände hat, schippt Schutt, der in die Bombentrichter gefüllt wird. Langsam gewöhnt man sich an die Russen und täglichen Hiobsbotschaften. Meißen und Dresden haben nun doch noch die Russen besetzt. Aber das neue Dasein hat auch Freuden. Es schimpft sich wunderbar auf die ehemaligen Nazis. Wer will, kann wieder Jude sein. Die unter dem Nationalsozialismus Verfolgten und Geschädigten werden von den Russen geehrt, Menschenschinder erhalten ihre Strafe. Langsam pendelt sich Gleichgewicht ein. Jeden Tag kann nun Gottfried kommen. Vielleicht wird alles besser, als man erwartete. Ein Hauch der Freiheit weht schon. —————————— 13. Mai 1945 Ein Mai-Sonntag Abends gaben die Lautsprecher eine Erhöhung der Lebensmittelrationen bekannt. Die Russen wollen die Bevölkerung nicht verhungern lassen. Plakate verkünden, Stalin wolle Deutschland leben lassen. —————————— 15. Mai 1945 Nach sechs Jahren ist heute die Verdunklung aufgehoben worden. Es wird endlich Licht. Welche Freude, wenn es noch Schaufenster zu erleuchten gäbe. Aber es gibt nur noch Trümmerhaufen zu beleuchten. Doch man muss dankbar sein, dass die Wohnungen zum Teil wieder Elektrizität haben und aus den Fenstern abends Licht scheint. Es gibt bereits Kino. Ich arbeite jetzt direkt im Krankenhaus. Ein Betrieb, der alle Kräfte erfordert. Wassermangel, Medikamentenmangel, überbelegte Räume, vor allem keine Antibiotika. Nicht genügend Ärzte. Russen biwakieren in Kellern und Gängen. Seuchengefahr. Ich habe ein kleines Radio. Jemand berichtete über Theresienstadt. Das Lager soll in gutem Zustand übernommen worden sein, nun aber sind Ruhr und Fleckfieber ausgebrochen. Vor Erregung streikt mein Magen. Die Menschen können noch nicht zurückkehren. —————————— 18. Mai 1945 Unser 7. Verlobungstag. Sieben Jahre sind bis zur ersehnten Befreiung vom NS-Regime vergangen, die wir damals, 1938, nahe glaubten. Und nun, in letzter Sekunde, tritt im Lager Seuchengefahr ein. Aber ich habe die feste Zuversicht, dass wir uns wiedersehen werden, denn die Fügungen bis zu diesem Tage waren zu wunderbar, um nun in letzter Minute doch noch alles Vorhergegangene hinfällig zu machen. —————————— Pfingsten, 20. Mai 1945 Schon gibt es eine Zeitung, die “Tägliche Rundschau”. Seit gestern gibt es Gas in Neukölln. Der Rundfunksender Berlin sendet täglich um 12 Uhr, 16 Uhr und 20 Uhr deutscher Sommerzeit (.). Ein Magistrat ist eingesetzt. (.) Es ist herrlich, die Zeitungen zu lesen. Die Stunde, auf die ich zwölf Jahre lang gewartet habe, ist da. Die Schandtaten der Nazischurken kommen ans Licht. Die Zustände in den Konzentrationslagern werden aufgedeckt, die Schuldigen gefasst. Das Unglück lastet schwer auf den Menschen, aber dafür hat die Freiheit gesiegt. Die Leiden müssen ohne Klagen ertragen werden. Noch lastet der Nazidruck über allem. Ich fühle mich wie ein Sträfling, der lange in Ketten lag und dem sie abgenommen wurden. Was jetzt getan wird, ist nicht mehr sinnlos, alles dient dem Aufbau. Von Stalin aus geschieht alles, um zu zeigen, dass Rußland nicht hasst. Berlin darf sich selbst verwalten. Allerdings ist es weit von oben nach unten, und viel geht auf diesem Weg verloren. Der von oben gewollte Aufbau ist schwer möglich, weil von unten entgegengesetzte Kräfte noch wirken. Aber das Prinzip ist doch wenigstens da. Und das ist schon viel. Pfingsten! Die Sonne scheint, aber es ist kühl und recht windig. Das tröstet mich etwas darüber hinweg, dass ich nicht mit dem Boot aufs Wasser kann. Der Sommer ist verloren, genauso wie der vergangene. In der Nacht habe ich von meinem Boot geträumt. Mein armer Bruder Karl. Wie mag es ihm ergehen. Gefangen? Tot? Wenn man darüber nachdenkt, ist es zum Verrücktwerden. Er war so kriegsmüde und sehnte sich so sehr nach uns. Keine Aussicht für ihn, in absehbarer Zeit, falls am Leben, von uns auch nur zu hören. Es ist so grausam: Um die Jugend betrogen, gemartert. Wenn er doch Fahnenflucht riskiert hätte. Warum vergelten die Sieger nach all dem Elend in dieser Weise? Warum lassen sie die Unschuldigen, die Kinder-Soldaten, nicht heim zu Müttern, Schwestern, Bräuten? Warum geht die Quälerei weiter, immer weiter? Alle sind des Elends müde, aber niemand ist großzügig und edel, außer, wie es aussieht, Stalin mit den Berlinern. Für das, was nebenbei geschieht, kann er nicht. (.) —————————— Pfingstmontag, 21. Mai 1945 Mein Pfingstvergnügen ist es, nicht früh aufstehen zu müssen, in meinem eigenen Bett und in meinem Zimmer allein zu sein. Doch es ist eine wahre Strafe, im Osten Berlins, gerade an der Ausfallstraße nach Osten zu wohnen, auf der der Verkehr ununterbrochen flutet. In westlichen Stadtteilen soll es friedensmäßig ruhig sein. Meine Tätigkeit im Gesundheitsamt Berlin-Lichtenberg befriedigt mich. Ich kann den ganzen Tag Rat und Trost für Hilfesuchende geben. Die Krankenhaus-Atmosphäre ist mir ja vertraut. Zauberberg. Ich kann jetzt schon schwere Wunden ohne Ekel sehen, nur Blutgeruch ist mir noch zuwider. Ja, ich bin vom Gesundheitsamt ins Krankenhaus direkt übersiedelt. Die langen sauberen Krankenhausgänge, die blitzenden Instrumente, die Ärzte und Schwestern sehe ich mit Behagen. Ich bin völlig in meinem Element. Dabei vergeht die Zeit schnell, und bald werde ich wissen, ob Gottfried kommt oder untergegangen ist. Ich habe das feste Gefühl, dass er lebt und bald bei mir sein wird. Die Währung bleibt zunächst bestehen. Ab 22. Mai soll innerhalb Berlins die Post verkehren. Die Alliierte Kommission hat ihren Sitz in Leipzig und nicht in Berlin genommen. —————————— 24. Mai 1945 Jeder Tag des Wartens auf Gottfried ist eine Ewigkeit. Jeder Tag seines Fortbleibens bedeutet Zeitverlust für ihn und mich. Die guten Arbeitsgebiete werden jetzt schon besetzt. Wenn er zu spät kommt, hat er schlechtere Möglichkeiten. Ich kann nicht für ihn disponieren, ohne seine Pläne zu hören. Am liebsten holte ich ihn ab (von Theresienstadt), aber es gibt ja keine Züge. Dass ich Hitler überleben durfte ist ein Geschenk. Unzähligen Braven ist es nicht vergönnt, den Untergang der dreimal verfluchten Satansbrut mitzuerleben. Himmler hat sich mit Zyankali vergiftet. Bandit auf Bandit wird gefangen. Göring soll hängen. Von Natur aus bin ich sozial und human veranlagt. Aber hier ist mir jede Strafe noch zu milde. Die Weltfriedenskonferenz in San Francisco tagt. Das Schicksal der kommenden Generationen hängt von den Beschlüssen ab. Wie werden sich Amerikaner und Russen einigen, ist die bange Frage. Ein neuer Krieg wäre nicht mehr zu ertragen. Aber ich hoffe, dass alle Gerüchte, etwas gehe schief, falsch sind und sich alles zum Guten regeln wird. Das Chaos hat sich ausgetobt. Die Welt hat Sehnsucht nach Ordnung, Frieden, Vernunft, Freiheit, Gerechtigkeit, Schönheit, Frohsinn. Die Jugend verlangt ihr Recht. Rußland steht eine große Zukunft bevor, Stalin ist ein weiser Staatsmann. Ganz Europa wird schwere, aber schöne Jahre vor sich haben. Rußland wird die deutsche Kultur hungrig und willig aufnehmen. Wenn alles so weiterläuft, wie Stalin es will (Zeitungen, Presse), so wird all das Grauenvolle bald wie ein böser Traum hinter uns liegen. Wozu die zwölf Jahre Hitler? Offensichtlich, um Platz für Rußland und den wahren Sozialismus, für die neue Wirtschaftsform zu schaffen. —————————— 25. Mai 1945 Das Gefühl der Unsicherheit ist doch noch recht groß. Man weiß ja nie, welche Entschlüsse noch gefasst werden. Unsichere Elemente gefährden Unschuldige. Noch immer kann ein verrückter Nazi irgendwo Unheil anrichten. Wohnungsräumung kann plötzlich befohlen werden oder wer weiß was noch. —————————— 27. Mai 1945 Wäre die Welt so voller Philosophie, wie sie voll ist von Politik. Wenn ich die Nachrichten höre, suche ich die Vernunft in der Welt. Wie kompliziert ist alles, wo es so einfach sein könnte. Armes Europa. Das Wirtschaftssystem will sich den Erfordernissen der Welt absolut nicht anpassen. Es ist beinahe hoffnungslos, das von Hitler angerichtete Chaos zu ordnen. Das Ganze macht müde. Hunger, Hunger und nochmals Hunger steht bevor. Am 14. Mai meldete das Radio die Seuche in Theresienstadt. Drei bis vier Wochen Quarantäne wenigstens, das wäre bis zum 17. Juni, dann noch 14 Tage bis drei Wochen Weg. Es kann Mitte Juli werden, bis ich Gewissheit habe, ob Gottfried lebt. —————————— 30. Mai 1945 An manchen Tagen überkommt mich solche Hoffnungslosigkeit, dass ich sterben möchte. An der Oberfläche sieht es aus, als beginne das normale Leben wieder zu pulsen. Aber sieht man in die Tiefe, so hockt dort der Tod. Jeden Tag muss ich mir Mut machen und gegen Depressionen kämpfen. Es ist eine wahre Russenpsychose. Die Welt ist völlig verroht und verkommen. Aus Mitleid und aus Liebe zur französischen Sprache habe ich drei französische Kriegsgefangene, die sich krank stellten, für eine Nacht aufgenommen. Dafür haben sie uns bestohlen, unsere letzten Essensvorräte sind aus dem Ofenloch verschwunden. Gastfreundschaft belohnt mit Diebstahl. So etwas erschüttert mehr als eine große Katastrophe. Es waren ganz junge Menschen, die schon so schlecht waren. Meine Großmutter, schwer krank, ist während der Kampftage in ihrem Bett mit dem ganzen Haus in der Schillerstraße verbrannt. Sie brauchte nicht ohne Sarg zu verwesen und bekam ihre gewünschte Feuerbestattung. Särge gibt es schon lange nicht mehr. Die in Tücher gewickelten Toten, manche in Kisten vernagelt, kommen in Massengräber. Aller Kult ist dahin. Alle wichtigen Medikamente gibt es nicht mehr. Die weniger wichtigen gehen rapide zur Neige. Maschinen und Grundstoffe zur Herstellung fehlen. In kurzer Frist werden alle Apotheken schließen müssen, wenn nicht unvorhergesehene Hilfe kommt. Die Alten und Kranken sind in einem so schlechten Ernährungszustand, dass alle dem Tod geweiht sein dürften. Ich sitze im Gesundheitsamt und muss verzweifelte Hilfesuchende fortschicken. Meine Kraft schwindet. Die Ernährung ist nicht ausreichend. Seit Jahren schon ernähren wir uns ja nur vom Nötigsten. Hunger, Hunger, Hunger. Kartoffeln und Brot, oder was man so nennt, füllt wohl den Magen, aber Nerven und vor allem das Gehirn bleiben hungrig.(.) Die Welt nimmt jetzt Rache an Deutschland. Die Rache gebiert neue Rache. Wie soll es jemals Frieden auf der Erde geben. Wie können die Menschen gut gemacht werden? Wie können sie zu friedlichen, vernunftvollen, disziplinierten Wesen erzogen werden? Es muss einst gelingen.

Weiter lesen:

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/das-berliner-tagebuch-der-marta-mierendorff-ueber-die-zeit–als-der-krieg-zu-ende-ging–ein-dokument-des-ueberlebens-und-des-weiterlebens-deutscher-fruehling-1945,10810590,10282352.html

Der Tag, der Kriegsende und Befreiung markiert

Günter Lucks, Hitlerjunge im Volkssturm

Günter Lucks, 87 Jahre, geboren in Hamburg, verlor bei der „Operation Gomorrha“, den alliierten Luftangriffen auf die Hansestadt, seinen Bruder. Im Alter von 16 Jahren meldet sich Lucks aus Pflichtgefühl wenige Monate vor Kriegsende zum Volkssturm – auch aus Opposition zum kommunistischen Elternhaus. Der Hitlerjunge will unbedingt noch für Führer und Vaterland in den Krieg ziehen. Die NSDAP hat im Oktober 1944 alle Männer zwischen 16 und 60 zur Waffe gerufen.

Ende 1944 wird Lucks in einem Schnelllehrgang der Wehrmacht militärisch ausgebildet. Nach der Ausbildung an der Waffe werden alle Jugendlichen seiner Gruppe der berüchtigten Waffen-SS zugeteilt. Im April zieht sein Bataillon an die Front nördlich von Wien, um die Rote Armee zu stoppen.

Zusammen mit dem Journalisten Harald Stutte schreibt Lucks zwei Bücher: „Ich war Hitlers letztes Aufgebot“ und „Hitlers vergessene Kinderarmee“. Der Rentner ist heute gefragter Zeitzeuge in Schulen. Seine Botschaft an die Jugend: Lasst euch von keiner Ideologie verführen! Die direkte Gefahr eines neuen Krieges in Europa sieht er aber nicht. Günter Lucks lebt heute mit seiner Ehefrau in Hamburg-Horn.

Ursula Ziebarth, Schriftstellerin

Ursula Ziebarth, 93 Jahre, geboren in Berlin. Sie erlebt den Kampf um die Hauptstadt.  Im Frühjahr 1945 wird das Haus der Ziebarths von einer Bombe getroffen.

Ursula sitzt zum Zeitpunkt des Angriffs in einem Seminar in der Universität. Ihr Stiefvater überlebt unter besonderen Umständen: Er ist einer der wenigen Juden, die den Krieg in Berlin überstehen. Er hält sich in der Wohnung versteckt – bei Fliegeralarm jedoch kann er nicht in den Keller des Hauses, man hätte ihn dort erkannt. Deshalb flüchtet er in einen U-Bahn-Schacht. Dieser Umstand rettet ihm das Leben.

Beiden bleibt nach den Bomben fast nichts. Doch die Trümmer müssen weggeräumt werden. Vor allem die Frauen verrichten diese Arbeit. Gleichzeitig sind sie immer in Gefahr, von Soldaten vergewaltigt zu werden. Ursula Ziebarth kommt einmal in eine solche Situation: Es ist der 8. Mai 1945. Das Taschentuch des Soldaten hebt sie immer noch auf.

Ist der 8. Mai 1945 für sie ein Tag der Befreiung? „Ich habe schon an Befreiung gedacht – also, dass es Gott sei Dank vorüber ist. Aber meine Mutter war tot, meine Großmutter – da war mir nicht so nach Befreiung.“

Erst im Spätsommer beginnt für Ursula Ziebarth eine neue Zeit: In einem der ersten Konzerte der Berliner Philharmoniker – damals im Titania Palast.

Nach dem Krieg kümmert sich Ursula Ziebarth vor allem um ihren Stiefvater. Er wird später wieder heiraten und in Berlin bleiben. Auch sie bleibt in der Stadt – bis heute. Sie hofft, dass es in Europa nie wieder Krieg geben wird.

Weiter lesen:

http://webstory.zdf.de/befreiung-1945/

8. Mai 1945 – Befreiung oder Besatzung?Video:

Zeitzeugen erinnern sich – Video:

http://www.derwesten.de/video/70-jahre-nach-kriegsende-zeitzeugen-erinnern-sich-id10645665.html?doply=true

Das Kriegsende aus erster Hand – Audio:

http://www.srf.ch/play/radio/popupaudioplayer?id=4967b9e9-0672-4dc0-8833-9b05c69b7ac9#t=17

Der letzte Ausweg

Im April 1945 begleiteten die amerikanischen Fotografen Lee Miller, Margaret Bourke-White und Robert Capa Soldaten der US-Armee ins Leipziger Rathaus. Dort lagen die Leichen des nationalsozialistischen Stadtkämmerers Kurt Lisso, seiner Frau und seiner Tochter, die sich mit Zyanid vergiftet hatten. Die Bilder von den toten Lissos gehören zu den Ikonen der Kriegsfotografie. Sie stehen aber auch symbolisch für eine oft vergessene Begleiterscheinung des Kriegsendes in Deutschland: für die beispiellose Selbstmordwelle, während derer sich im Frühjahr 1945 nicht nur Hitler selbst und Eva Braun, sondern auch viele weitere NS-Funktionäre und Tausende gewöhnliche Deutsche umbrachten.

Auf den ersten Blick ist es naheliegend, die vielen Suizide als Folge des Führerkults, der jahrelang beschworenen “Volksgemeinschaft” und des verherrlichten Kampfes “bis zum letzten Blutstropfen” zu interpretieren. Und tatsächlich herrschte in den letzten Monaten des NS-Regimes eine regelrechte Weltuntergangsstimmung. Dennoch lassen sich bei Weitem nicht alle Suizide unmittelbar auf den Einfluss der NS-Ideologie zurückführen.

Hitlers Selbstmord, der im Radio und in den Zeitungen selbstverständlich als Heldentod und nicht als Suizid gemeldet wurde, und die Selbsttötungen nationalsozialistischer Funktionäre hingen direkt mit der Herrschaftsstruktur des NS-Staates zusammen: Dieser bestand aus unzähligen Partei- und Staatsinstitutionen, die um die Macht buhlten. Zusammengehalten wurde er durch Hitler als charismatische Führerfigur, dem die verschiedenen Institutionen zuarbeiteten. Ohne Hitler war das “Dritte Reich” unvorstellbar – anders als in der Sowjetunion, die auch nach dem Tod Stalins 1953 fortbestand, war für viele Nationalsozialisten ein Leben ohne Hitler schlicht unmöglich. Einige töteten sich, unmittelbar nachdem sie die Nachricht vom Tod ihres “Führers” gehört hatten.

In der Wehrmacht kam es ebenfalls in großem Umfang zu Selbstmorden – was verständlich ist, wenn man bedenkt, in welchem Ausmaß sich die Armee an den nationalsozialistischen Verbrechen beteiligt hat. Viele Offiziere zogen der Niederlage den Freitod vor, den die Nationalsozialisten während der letzten Kriegsmonate als heroischen Soldatentod verherrlichten. Da ein deutscher Sieg unmöglich geworden war, glaubten viele Funktionäre, dass nun zumindest die Niederlage total sein müsse, wie der Historiker Tim Mason treffend feststellte. Die Furcht vor Bestrafung durch die Alliierten und der Wunsch, Herr über Leib und Leben zu bleiben und einem neuen 1918 zu entgehen – einer deutschen Niederlage mit anschließender Revolution –, waren weitere Motive, sich das Leben zu nehmen.

Doch nicht nur Soldaten, auch überdurchschnittlich viele Zivilisten begingen 1945 Selbstmord. Niemals nahmen sich in Deutschland mehr Menschen das Leben als im April 1945 im zerbombten Berlin: 3.881 waren es in diesem Monat vor der Kapitulation, mehrere Hundert jeden Tag. Zwar sind solche Statistiken nur bedingt aussagekräftig – man darf nicht vergessen, dass damals ein administratives Chaos herrschte –, der Ausschlag nach oben aber ist signifikant: Es wurden 1945 fünfmal mehr Selbstmorde verzeichnet als in den Jahren zuvor.

Welche Gründe im Einzelfall den Ausschlag gaben, ist schwierig zu erforschen. Hinweise liefern die Akten der Berliner Kriminalpolizei und die dort archivierten Abschiedsbriefe. So fanden Polizisten am 1. April 1945 eine 53-jährige Frau in Wittenberge tot auf; sie hatte sich vergiftet. Als Ursache notierten die Beamten lakonisch: “Schwermut, bedingt durch die heutigen Verhältnisse”. Doch sind solche Aussagen mit Vorsicht zu genießen: Die meisten Polizeiakten heben Suizidmotive wie “die Russen”, “die heutigen Verhältnisse” oder “den Krieg” hervor. Die in der Kriminalpolizei tief verankerten nationalsozialistischen Normvorstellungen schwingen in solchen Erklärungen zumindest mit.

Ähnliches gilt für die Abschiedsbriefe. Unklar bleibt dabei, ob die Betroffenen sich wirklich aus diesen Motiven das Leben nahmen – oder ob sie einfach glaubten, dass ihre Angehörigen Motive wie diese am besten würden verstehen können.

Nicht zu unterschätzen ist aber sicherlich – neben der allgemeinen Nervosität und den weitverbreiteten Depressionen – die Angst vor der Roten Armee. Die nationalsozialistische Propaganda hatte ein rassistisches Schreckensbild von den sowjetischen Soldaten gezeichnet, um die Deutschen zum Weiterkämpfen zu bewegen. Viele Frauen trugen gegen Kriegsende Zyankalikapseln oder Rasierklingen bei sich, um sich im Notfall das Leben nehmen zu können. Nach dem Konzert der Berliner Philharmoniker im April 1945 sollen Hitlerjungen Zyankalikapseln an die Besucher verteilt haben.

Ob solche Berichte stimmen, ist schwer zu belegen. Fest steht: Der Vormarsch der Roten Armee und die Abertausenden von Rotarmisten verübten Vergewaltigungen gingen mit einer auffällig hohen Selbstmordrate unter Frauen in den betroffenen Gebieten einher, etwa in Ostpreußen, Pommern und Schlesien – und das, schon bevor Hitler, Goebbels und einige andere hohe NS-Funktionäre im April und Mai 1945 Selbstmord begingen.

Eine Selbstmordwelle gab es allerdings, was oft übersehen wird, auch unter den noch in Deutschland lebenden verfolgten Minderheiten. Denn obgleich die NS-“Volksgemeinschaft” allmählich auseinanderzubrechen begann: Die mit ihr einhergehende brutale rassistische Ausgrenzung ging bis zum Ende des Krieges weiter. So erhielten etwa die wenigen in Deutschland verbliebenen Juden, vor allem wenn sie in sogenannten “privilegierten Mischehen” lebten, noch im Frühjahr 1945 den Deportationsbefehl. Etliche von ihnen nahmen sich das Leben.

Die meisten Deutschen, die 1945 Selbstmord verübten, erlebten das Kriegsende als einen Zusammenbruch jeglicher Ordnung. Zuvor hatte das NS-Regime ihr Leben strukturiert und ideologisiert. Politik, Krieg und Alltag waren auf eine Weise verknüpft gewesen, die jede Zukunftsperspektive unmöglich erscheinen ließ, als sich zeigte, wie selbstzerstörerisch der 1939 begonnene Eroberungs- und Vernichtungskrieg war.

m Frühjahr 1945, als die nationalsozialistische Kriegsgesellschaft kollabierte, wurde die Selbsttötung daher unter dem Schock der unabwendbaren Niederlage für kurze Zeit akzeptabel; das Suizidtabu fiel. Der katholische Psychiater Erich Menninger-Lerchenthal empörte sich zwar rückblickend über die Selbstmorde, doch schrieb er 1947 zutreffend, dass sie “durch das Miterleben einer schweren politischen Niederlage und durch die Angst der zu gewärtigenden Verantwortung verursacht worden” seien. Nach der Kapitulation im Mai 1945 ebbte die Selbstmordwelle dann schnell ab – das Suizidtabu griff wieder. Die Hinterbliebenen aber hatten oft noch jahrelang damit zu kämpfen, dass über die Selbstmorde ihrer Angehörigen nicht offen gesprochen werden konnte.

Quelle:

http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2015/01/suizid-hitler-volksgemeinschaft-ns-ideologie

Die Tragödie von Demmin – Video:

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/videos/die-tragoedie-von-demmin-1945-102.html

Die Sonne scheint, es ist Frühling

Am 4. Mai trat Ilse Antz aus dem Keller ihres Hauses in Wilmersdorf und erblickte zum ersten Mal seit dem 24. April wieder das Tageslicht. Es war still in den Straßen. „Zuerst sah ich in der ungewohnten Helligkeit nichts als schwarze Kreise vor den Augen“, berichtet sie. „Dann schaute ich mich um. Die Sonne schien, es war Frühling geworden. Die Bäume blühten, die Luft war mild. Selbst diese gepeinigte, sterbende Stadt wurde von der Natur wieder zum Leben erweckt. Als ich zum Park hinübersah, konnte ich nicht mehr an mich halten. Zum ersten Mal, seit alles begonnen hatte, weinte ich.“ Cornelius Ryan

Dienstag, 8. Mai 1945. „Radeln wir zur Kommandantur“, schlägt Andrik vor. „Mal sehen, was dort los ist.“ Wir radeln nicht lange. An der nächsten Ecke winken drei russische Soldaten. Springen uns quer über den Weg, als wir Miene machen, vorüberzufahren. „Maschina, Maschina!“, sagen sie und lockern ihre Pistolen. Ein kurzes Hin und Her, dann wandern wir zu Fuß weiter. Auf der Kommandantur herrscht Ferienstimmung. Heute sei Feiertag, bedeutet uns ein schläfriger Posten. Seit zwölf Uhr mittags. Wegen Waffenstillstand. – Waffenstillstand! Plötzlich überkommt uns der ganze Jubel des Befreitseins. Frei von Bomben! Frei von Verdunklung! Frei von Gestapo! Am Abend feiern wir. Feiern mit allem, was wir besitzen. Pax nobiscum! Ruth Andreas-Friedrich

Am dritten Tag lieferten uns die Polen, in deren Gefangenschaft wir waren, an die Russen aus. Dann gingen die Märsche los, eine Woche lang, jeden Tag 30 km mit fürchterlichem Fraß. Bis Biesenthal kamen wir. Wir hatten in Kirchen geschlafen, Gräben, Scheunen und weiß der Himmel, wo überall. Dauernd rückten welche aus, für die dann wiederum mehrere erschossen wurden. Also in B-thal endlich eines Abends um 10 Uhr im Hauptlager gelandet, erklärte der Kommandant, ich müsste als Frau schleunigst verschwinden. Ich versteckte mich erst einmal drei Tage im Ort bei dort etwas freier arbeitenden Kriegsgefangenen, denn ich hatte keine Papiere bei mir. Dann latschte ich munter in zwei Tagen gen Berlin. Ich latschte nach Wilmersdorf, und siehe da, das liebe Vaterherz war strahlend und noch nicht unterernährt in alter Stätte. Hildegard Knef

Verteilung von Rotkreuzpaketen. Es ist kaum zu glauben, dass ein paar schimmernde kleine Dosen mit Fleischpastete und Sardinen fast einen Aufstand im Lager auslösen können, dass Teesäcke, Kaffeedosen und mit Vitaminen angereicherte Schokoladeriegel Menschen beinahe zum Wahnsinn treiben. Aber so ist es. Dies ist ebenso Teil der Zerstörung Europas wie die ausgemergelten Ruinen Frankfurts. Nur sind dies die Ruinen der menschlichen Seele. Ihr Anblick ist tausendmal schmerzhafter. Kathryn Hulme

Und stell Dir vor, was wird später aus unseren Soldaten, die zu Dutzenden über eine Frau herfielen? Die Schulmädchen vergewaltigten, alte Frauen ermordeten? Sie kommen zurück in unsere Städte, zu unseren Mädchen. Das ist schlimmer als jede Schande. Das sind Hunderttausende von Verbrechern, künftigen Verbrechern, grausame und dreiste mit den Ansprüchen von Helden. Lew Kopelew

Das, was man früher unter Dresden verstand, existiert nicht mehr. Man geht hindurch, als liefe man im Traum durch Sodom und Gomorra. Durch den Traum fahren mitunter klingelnde Straßenbahnen. In dieser Steinwüste hat kein Mensch etwas zu suchen, er muss sie höchstens durchqueren. Von einem Ufer des Lebens zum anderen. Vom Nürnberger Platz weit hinter dem Hauptbahnhof bis zum Albertplatz in der Neustadt steht kein Haus mehr. Das ist ein Fußmarsch von etwa vierzig Minuten. Wie von einem Zyklon an Land geschleuderte Wracks riesenhafter Dampfer liegen zerborstene Kirchen umher. Erich Kästner

Was sich in dem Gefangenenlager abspielt, ist sagenhaft. Außer Tauschhandel, Diebstahl, Wucher, Hurerei und Mord und Totschlag sagen erwachsene Männer Gedichte auf, gehen von Baracke zu Baracke, lesen aus der Bibel vor und zanken sich um die letzte Kelle Sauerkohl. Tabak ist das Wichtigste. Noch wichtiger als ficken. Die Männer stürzen sich wie von Sinnen auf die Mülltonnen und schlagen sich blutig um die weggeschütteten Teeblätter. Das Zeug wird dann getrocknet, und mit Zeitungspapier, das wir manchmal zum Arschabwischen haben, werden daraus Zigaretten gedreht. Klaus Kinski

Die Junihitze liegt über Berlin und erwärmt die zahlreichen frischen Gräber. Vom Landwehrkanal weht eine so unerträglich nach Tod riechende Wolke herüber, dass sich die Passanten unwillkürlich Taschentücher vor die Nase halten. Die Angst vor Seuchen geht um. Die noch intakten Krankenhäuser sind bereits mit Ruhr- und Typhuskranken überfüllt. Jetzt sollen auf Befehl der Behörden alle provisorisch beerdigten Toten wieder ausgegraben und ordnungsgemäß auf Friedhöfen bestattet werden. Tausende von Leichen waren während der letzten Kriegswochen in den Vorgärten, zwischen den Ruinen, in Parks und auf Plätzen vergraben worden. Auf Leiterwagen werden die Leichen auf die Friedhöfe transportiert. Die Menschen blicken weg, wenn so ein Transport an ihnen vorüberzieht. Zur Umbestattung der Kriegstoten werden ehemalige NSDAP-Mitglieder zwangsverpflichtet.

In Köln sind nur wenige Häuser bewohnbar geblieben, insgesamt vielleicht dreihundert, wie man mir sagt. Von einer Straße geht man in die andere mit Häusern, deren Fenster hohl und geschwärzt wirken – wie die offenen Münder verkohlter Leichen. Hinter diesen Fenstern gibt es nichts mehr außer Decken, Möbeln, Teppichfetzen, Büchern; alles zusammen ist in die Keller der Häuser abgestürzt und liegt dort zusammengepresst zu einer feuchten Masse. Stephen Spender

Wir flogen über Berlin, und ich sah die Trümmerwüste. Es sah aus wie das Weltende. Trümmer, Trümmer, Trümmer, Berlin lag in Asche. Billy Wilder

Quelle:

http://www.tagesspiegel.de/kultur/70-jahre-kriegsende-die-sonne-scheint-es-ist-fruehling/11747502.html

Die Stunde Null – Deutschland 1945Video:

Die Stunde Null – Berlin im Sommer 1945 – Video:

Der 8. Mai 1945 – Deutschlands Stunde Null – Video:

Moderne (Deutsche Nachkriegszeit)Video:

Berlin – Ruine 1945 – Metropole 2000 – Video:

Ilse Werner – Das wird ein Frühling ohne Ende – Lied:

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The Power of Words

The Words We Use

It has become a truism of humanitarian and social impact advocates that the words we use matter. When using terms or phrases that reflect the condescension, discrimination, or hatred of the past—even in jest—an individual can unintentionally undermine a person, practice, or institution. As an editor and communications professional, words are a medium that can be used or abused for good or ill.

Across time, words have shaped revolutions, nations, and wars. When the events of the past have expired into memories or dates on a page in some underused textbook, the words of famous men and women remain.

Gandhi would be the first to advocate that the pen is mightier than the sword.

Staring down the smiling Brazilian shopkeeper, I was suddenly reminded of the opposite challenge: when we have no words, what do we do? I couldn’t remember the last time I had failed to be understood, much less left speechless. Suddenly, I realized how much I had taken for granted my ability to communicate, regardless of context.

Within this publication, a number of authors have touted the benefits of global mindset, of getting outside your comfort zone through an intimate interaction with another culture, whether through the immersion of global pro bono, or through citizen diplomacy and cultural exchange. Confronting a circumstance in which words have little effect has a number of unexpected (and largely positive) consequences. When talking doesn’t work, listening intently is often the next-best option. It is these lessons in listening that enable us to better understand one another in the future, making us better leaders, collaborators, and friends. The more we listen, the more we understand.

The Numbers of Nonverbal Communication

My conversation with the shopkeeper, though imperfect, was ultimately successful. Between our limited understandings of one another’s language, much hand-gesturing, significant patience, and our hand-drawn map we were able to arrive exactly where the shopkeeper intended us to go. Unfortunately, it turned out that the shopkeeper’s intuition about the location of the Chalet, based on the photograph of the gate, was incorrect. Our map, while an accurate reflection of the shopkeeper’s direction, did not bring us to our anticipated destination. While the interaction didn’t immediately result in us finding our way, we were still successful in communicating and understanding each other under problematic conditions.

In such circumstances, non-verbal communication becomes vital in a way it never was before. In truth, when interacting directly with another, words make up only a tiny piece of mutual understanding. Experts approximate that 55 percent of communication is body language, 38 percent of communication is dictated by vocal tone, and only seven percent is actually the words we use.

Turning around and driving back to town, we stopped to ask another friendly passerby. “Rua Dom Pedro?” I queried, now confident at least of the road we were looking for. Straight past the quadrado, right, left, and right were the next set of directions. Now going in the opposite direction, I ignored the fact that the directions were exactly the same as those we had previously received from the shopkeeper. Executing the directions left us at the bottom of a hill, at a T-junction, contemplating whether we had reached the last right, or if we had somehow taken a wrong turn. A man stood next to a gate nearby. We rolled down the window: “Rua Dom Pedro?” The man shook his head. “Rua Dom Pedro?” he muttered something undiscernible under his breath.

For my husband, this was the final straw. Frustrated that I had allowed us to get so far with nothing but a hand-drawn map, he turned the car around and headed back to the shop.

I once again found myself standing in front of the persistently friendly shopkeeper when I had an almost comical realization. Was there a phone number? The shop owner generously offered for me to use his computer to check my email. There, in my inbox, was one unread message from my host, Sandra. “Alicia, please call to let me know when you will arrive!” her phone number listed below the message.

A phone call returned a male British voice. Confused, I spoke cautiously: “Hello… is Sandra there?”

“This is John Carlo, her husband. You must be Alicia.” Never had my mother tongue brought such relief.

Words Are Resources, Too

Words—in any language—are a complex tool, which in the hands of humankind have allowed our species to innovate and advance in powerful ways. In gentlemen’s agreements and contracts alike, words are the foundation of collaboration, partnership, and mutual understanding. Words are an important resource for solving problems, enabling or disabling the efforts of future leaders seeking to develop adaptive solutions to persistent problems in resource-constrained environments. The absence of a common language, while its own resource constraint, forces creativity, resilience, and persistence to find a way.

Source:

http://newglobalcitizen.com/story/power-words-use

The Power Of Communication

Whoever said that the pen is mightier than the sword definitely knew what they were talking about. To humans, words are more than a means of communication, they can shape our beliefs, behaviors, feelings and ultimately our actions. Although swords can coerce us, and threaten, nothing is more powerful than a tool which can shape our opinions.

When it comes to language and communication, the rule is that it’s not what you say, but what people hear.  Words are one of the most powerful tools that we as humans possess; they can ignite revolutions or defuse tension. The problem is that words are underestimated as being central to thought and behavior processing as well as decision making.

Dr. Frank Luntz, author of Words That Work: It’s not what you say, It’s what people hear describes the decision making process and communication based on feeling rather than information. “80 percent of our life is emotion, and only 20 percent is intellect, says Luntz in a PBS interview. “I am much more interested in how you feel than how you think. I can change how you think, but how you feel is something deeper and stronger, and it’s something that’s inside you. How you think is on the outside, how you feel is on the inside, so that’s what I need to understand.”

Working as a pollster and a linguistics consultant, Luntz advises the Republican Party on their usage of words, their communications to the press and the world, and in a sense, changes the way that they direct their language to achieve the results that they desire from the public as a whole.

Because we hear so many words and messages in our daily lives, we have developed a system to deal with certain types of messages. People can engage in two types of message processing, either central processing, which is an active and critical thinking process, or peripheral processing, which takes cues from other parts of the message, and evaluates based on other things besides the actual meaning of the message. Central processing is triggered by certain queues, such as involvement and immediacy. In short, if something is going to affect someone and soon, they are going to listen carefully to the message. If they are interested, or compelled to listen, they are much less likely to evaluate what you are saying on a central level.

When it comes to messages of the mass media, most Americans process the information peripherally. This also includes political messages and information. When it comes to politics, the complexity of issues are reduced to peripheral cues like source credibility, attractiveness and emotional words like responsibility and family values.

When it comes to mass media messages, Americans process most information peripherally. Issues such as complexity and disinterest in the message can lead to decision making based on surrounding cues instead of triggering central processing and an active decision.

Politics is full of messages that are designed to trigger peripheral processing cues and behavior based on emotion rather than information.  One word can be completely neutral in emotion while another word meaning the exact same thing can either spark love or rage in those that hear it. The emotion is the trigger, finding the words that cause the emotion is the job of linguistics experts like Luntz. His advise and consultation are partially responsible for the name change of the “Estate tax” to the “Death tax” and its subsequent elimination. “For years, political people and lawyers used the phrase “estate tax.” And for years they couldn’t eliminate it. The public wouldn’t support it because the word “estate” sounds wealthy, explains Luntz. “Someone like me comes around and realizes that it’s not an estate tax, it’s a death tax, because you’re taxed at death. And suddenly something that isn’t viable achieves the support of 75 percent of the American people. It’s the same tax, but nobody really knows what an estate is. But they certainly know what it means to be taxed when you die.”

Republicans have also crafted their language to neutralize the fear of hazards due to global warming. Instead of referring to global warmer, the concept is dubbed “climate change” which lessens fears associated with global warming. Because of this change of behaviors and beliefs simply by the change of words, Luntz has been accused of manipulating language and therefore the audience absorbing the message.

The manipulation is not only isolated to the political or corporate world. Science and science research have also attracted suspicious glances from the public. This is why issues such as stem cells research and other breakthrough technologies are reacted to as vehemently as they are. The public, without proper tools to understand, and bombarded with complicated names and jargon of the science and health fields, are left to jumping on hot button issues like stem cell research. For example, I recently wrote an article about new technologies to reprogram adult tissue cells to pluripotent iPS cells. A reader commented on my article, suggesting that scientists use language to manipulate the public and hide behind words to avoid the hassle from the public. According to the reader, ” Scientist have to be more careful about the names they give to their new (life-linked) researches and all of its parts in order to avoid “Xtrem moralists”, superstitious and “Science/Tech/Research enemies” witch all the time, are searching and digging for any word slim linkable to any moralist religious or superstitious concepts just to obstruct or forbid it. If Steam Cells technologies had been called something like “XMFT-007″ from its beginnings, Science wouldn’t have gotten all the troubles it has due ignorance. So next time, get abstract names for your new life-linked Research.”

Hiding behind abstract language is not the answer, effective communication is the key. This is another reason why people in power should use language which demonstrates clarity and reduces emotion. The public is also responsible for processing their information and relying on intellect instead of solely relying on peripheral cues. To better understand the way we react to information, research on communication is vital to understanding our reactions, emotions and how they build our behaviors and actions. With this information, we can better prepare effective communication to the public and also guard ourselves from fallacious or leading information designed to target our emotions. Because in the end “Its not what you say, its what they hear.”

Source:

http://www.science20.com/erin039s_spin/power_communication_psychology_words_and_language_revealed

Words Have the Power to Change Our Lives

A word has the power to change your life. Think about that for a moment because it is literally an Earth-moving statement – to change your life. For more than a decade, technology has brought words into our lives more than ever before. No longer are words just what we hear, write or read – they have become what we create and how we interact with the world around us.

We all grew up believing the children’s rhyme, “Sticks and stones may break my bones, but words can never hurt me.” Yet, at a certain point, you realized that was completely untrue and that words could hurt, just as you learned Pluto was a planet but many years later find out it is just a ball of ice no longer classified as a planet. Words, my friends, change everything! Words have a dramatic effect on what we know, how we interact with people and the decisions we ultimately make. Words can influence us, inspire us or just as easily bring us to tears.

Words change our relationships, our demeanor, our entire system of beliefs, and even our businesses. Being a planet or not being a planet makes a major difference, just as the words “I love you” or “I hate you” have majorly different meanings behind them. Words have a powerful and undeniably overwhelming influence on us – for good and, at times, for bad. Think for a moment how words have changed your life:

Marry me!  It’s a girl! You have cancer. We lost him. You’re hired! You’re fired. We won! We lost. Guilty. Not guilty.

It may not seem intentional, but it has been. At the core, a large “organization of words” shift has taken place right in front of us. As a result, words have forever changed our lives and will continue to change our lives as never before. For the majority of us, not a single day goes by when we fail to interact and create relationships with words. Take Google, for example. Google is a company with a focus on classifying and organizing words. It is a very simple focus, really: to be better than any other entity at organizing words. Now, they may say they organize information, including documents, videos, photos, maps and more. But at the core, they are all words. A document may have many words, but they are always organized in a theme, and a theme can generally be focused to a sentence or title, and a title to a primary subject or word. The same goes for videos, photos, maps and more.

Imagine you are in a doctor’s office and you are told, “you have cancer.”

A single word “cancer” just changed your life and the lives of everyone close to you. Clearly, you listen to what your doctor says, but then you go to a place you know you can get a lot of answers – a search. You may do this when you get home to your computer or tablet or immediately on your mobile phone. But nonetheless, you begin to create and interact with the words by typing a few into the search box: “what is cancer” “cancer treatments” “cancer cures” “cancer survival.” Cancer comes in many forms, so perhaps your search is more specific: “what is triple negative breast cancer” “triple negative breast cancer treatments.” As you type, the words interact with you, providing answers to your questions. As a result, you learn of clinical trials as a treatment option, so you again leverage the interaction with words: “clinical trials for triple negative breast cancer,” and you find a powerful option that gives you another word – hope. Then and there, words and our relationship to them cross over into something that changes our life once again – twice in the same day, perhaps.

The meaning and value of words have become largely dependent on real-time demand, and therefore, the perceived value is determined solely by the epicenter of time and need. In other words, it’s determined when a moment in time crosses paths with a particular individual’s needs and the two interact. In the new economy, words also have an economic value. Therefore, a search for “cancer” is infinitely important and invaluable for the person that was just diagnosed, while the words “free shipping” may be most important and valuable for someone about to buy a “42inch 3D TV,” and both words have monetary value to some third party (i.e. a research institute or Sony) as well as the provider (i.e. Google or Amazon).

Services like Twitter have also focused on words (very few, in fact, given the 140 character limit), defining trends via hashtags (a word following a # – i.e. #cancer). That said, words transcend both search and Twitter. Words have become the key to everyday life. In our vehicles, many of us use words to get assistance, either via a service such as OnStar (I need help, my car won’t start) or via GPS (and don’t turn left when told to turn right, or the next word to leave your mouth may well be S%*T).

On eCommerce websites, such as Amazon.com, FatCork.com, BestBuy.com or even ColonialCandle.com, words change our experience: Free shipping, We recommend, One Click Checkout, Out of stock, Pre Order, etc. The way we interpret the end result of each of those seemingly simple words changes our present and future behaviors in real time. In fact, free shipping is still considered one of the top triggers to purchase.

In the media industry, search – both paid search and organic (SEO) – is a huge segment of the industry developed around and focused on the use of words. Words have implications in both paid search and SEO. One of the biggest factors includes relevancy: how relevant are the words searched – to the text ad copy – to the words on the landing page – to the words on the website? They are all interconnected. Words have interconnected us with technology.

Consider the new iPhone 4S. A new feature is Siri, a tool that uses words to assist the user (and with amazing accuracy). By speaking out loud to the phone, users can send messages, schedule meetings, find nearby restaurants, make phone calls and more. If you haven’t tried it, you should. You will want to buy the new iPhone 4S just for this feature. In fact, Siri might even save your life, given you no longer have to look at the phone to select a number to dial, thus keeping your eyes on the road.

Words also have great impact in the social media context. If a company truly manages social correctly and mines the data for trends via social intelligence analysis, what they would find are great differences in their customer mindset, purchase strategy, message associations and ultimately needs. This learning can translate into applied strategies in Customer Service, TV, Print, Outdoor, Event and Digital Media channels to further connect with customers in a way – and in words – the customer wants and expects from the business, instead of what the business thinks the customer wants.

Finally, words also have powerful meaning in religion. Great debates and even wars occur over the use and meaning of certain words in religious context. Consider the great differences in thought that occur simply with the mention of the words God, Allah and Buddha. The same can be said for politics. You will get strikingly different responses from everyday ordinary folks with just the simple mention of Republican, Democrat or Tea Party.

Words have forever changed our lives. They change our perspective, buying habits, moods and even how we use technology. Perhaps they help you find a friend, a product, a service, a job, a spouse, get a recommendation or even save your life.

Source:

http://www.askingsmarterquestions.com/words-have-the-power-to-change-our-lives/

The Power of Words

Once you have spoken words, they are no longer yours. Other people will translate them, evaluate them, and measure them. Choose your words, make them appropriate for the situation, and be aware of the power of words. Poorly chosen words or speech used for personal, hubris, or evil can impact self-esteem, destroy morale, kill enthusiasm, inflame bias, incite hatred, lower expectations, hold people back, and even make people physically or mentally ill. Inappropriate words can make work and home toxic, abusive environments. There are many empirical studies showing that people who live and/or work in toxic environments suffer more colds, more cases of flu, more heart attacks, more depression, more of almost all chronic disorders, physical and emotional, than people who report living and/or working in happy, enjoyable, caring environments.

The old parental advice, “Sticks and stones can break your bones, but words can never hurt you,” was simply bad advice. However, well-chosen words or speech for the benefit of good or hope for others can motivate or inspire others to greater feats and deeds. They can offer hope; create vision; impact thinking beliefs and behavior of others; and alter results of strategy, plans, objectives, and people’s lives.

Peggy Noonan, the national syndicated columnist, knows a thing or two about words and how they impact us. She wrote recently about the advice Clare Boothe Luce once gave the newly inaugurated U.S. President John F. Kennedy. Ms. Luce was truly a remarkable woman. Her career spanned seven decades and nearly as many professional interests—journalism, politics, theatre, diplomacy, and intelligence.

According to Ms. Noonan, the sentence idea comes from a story Clare Boothe Luce told about a conversation she had in 1962 in the White House with her old friend John F. Kennedy. She said she told him that “a great man is one sentence.” His leadership can be so well summed up in a single sentence that you don’t have to hear his name to know who’s being talked about. “He preserved the union and freed the slaves” or “He lifted us out of a great depression and helped to win a World War.” You didn’t have to be told “Lincoln” or “FDR.”

She wondered what Kennedy’s sentence would be. She was telling him to concentrate, to know the great themes and demands of his time, and focus on them. It was good advice. History has imperatives, and sometimes they are clear. Sometimes they are met, and sometimes not. When they’re clear and met, you get quite a sentence (Wall Street Journal 2009).

Let’s look at a more contemporary example: the historic 2012 presidential debates. These debates may have more significance than previous ones because of the words chosen by the candidates, their rhythm, and their physical, nonverbal cues. A big part of communicating successfully depends on how well we negotiate the paradox of how the vast majority of human communication is conducted.

We know that more than 97% of human communication involves nonverbal cues (body language). To have a successful presentation, speech, or presidential debate performance, we must compose a sophisticated but seamless message, uniting our words in the proper rhythm, and use the corresponding nonverbal cues. If the words chosen don’t match the nonverbal cues or vice versa, the audience will be confused and the message will be diminished or, worse, ignored.

In the world of movies, theater, art, and entertainment, words have a dramatic impact. In a recent Wall Street Journal edition, a special report entitled “What’s In a Name?” discussed a number of box office successes that might have had a different result if their original titles had not been changed. For example, the Bogart classic Casablanca had an original title of Everybody Comes to Ricks. The Julia Roberts/Richard Gere blockbuster Pretty Woman had an original title of $3,000. The successful G.I. Jane was supposed to be released as In Defense of Honor. The world might not have ever remembered Diane Keaton and Woody Allen in Anhedonia, which was fortunately changed to Annie Hall (Wall Street Journal 2012).

Words have the power to affect both the physical and emotional health of people to whom we speak, for better or for worse. Words used to influence are inspiring, uplifting, and challenging. They encourage, motivate, and persuade; they can be visionary; they can change people’s lives for the better. Verbal communication is a powerful human instrument, and we must learn to use it properly. We need to not only learn to think about speaking in new ways, but also learn to think about language and human nature, psychology, and sociology.

Throughout history, there have been many examples of memorable quotes to demonstrate how what is said is just as important as how it was said. For example, when Lyndon B. Johnson was stumping for political office, he was debating an opponent and was asked the difference between himself and the opposing candidate. He famously replied, “He matriculated and I never matriculated.”

Some of the most famous speeches made by Abraham Lincoln are memorable not just for the message, but also for the fact that he condensed an enormous amount of information into them. It was not only the power of his words, but also his cadence that made the impact of the speeches more powerful. His second inaugural speech was only 700 words and the Gettysburg Address was just under three minutes.

The power of words can actually harm others. Power verbs express an action that is to be taken or that has been taken. When used correctly, a powerful verb has the power to impact your life whether you are going into battle, running for president, or simply interviewing for a job. Researchers have observed that when students are given standardized tests and told the tests are “intelligence exams,” the average scores are from 10% to 20% lower than when the same exam is given to similar students and told it is “just an exam.”

We know that words create impressions, ideas, images, concepts, and facsimiles. Therefore, the words that we hear and read influence how we think and consequently how we behave. This means there is a correlation between the words we select and use and the results that occur.

Using powerful verbal imagery helps people to imagine vivid images and allows people to figuratively and literally see concepts being mentioned. This was first discovered in the early twentieth century and was initially known as the Perky effect and later called visual simulation. Individuals can project abstract thoughts. Almost everyone does this from time to time, but we refer to it as daydreaming. When a person daydreams, he is completely awake and his eyes are wide open, yet he imagines being somewhere else, doing something else, seeing smoothly, and doing something else.

Visual simulation impacts what people hear and how fast they respond. A cognitive psychologist, Rolf Zwann, has done a lot of research on how people describe objects and shapes to which they are exposed. The experiment includes just showing people visuals, asking for responses, and providing audio prompts before the visual stimulation. The results indicated people respond faster if they are given visual and aural stimulation before being asked to see the shapes. (Bergen 2012, 95). Many studies have confirmed that people construct visual simulations of objects they hear or read about.

People construct shape and orientation simulation. Studies show that when people listened, they more often looked at the set of objects that fit with the meaning of the verb, even before they heard the name of the relevant object. People make predictions about what the rest of the sentence will contain as soon as words that they have already heard start to constrain what could reasonably follow. People start to cobble their understanding of the sentence incrementally (Bergen 2012, 125).

Grammar helps get the visual simulation going by pulling together all the pieces contributed by the words in the correct configuration. People will more easily and clearly understand and comprehend your meaning if you have structured your sentence correctly.

Source:

http://www.ftpress.com/articles/article.aspx?p=2085691&seqNum=3

Understand the Power of Words

Do you remember when you were taught the famous comeback as a kid “sticks and stones may break my bones but words will never hurt me”? We all know how far from the truth that saying is. We are all aware of the enormous power in the meaning of the spoken word and what it means to the person who is on the receiving end. I’m sure you have been the recipient of words of wisdom, words of encouragement, or words of praise. On the other hand we have all experienced condescending words, words that hurt, words that destroyed our spirit, or words that have made us angry.

It is critical that your spoken word is carefully chosen in order to ensure success in all aspects of your life. Words influence your thinking and reinforce concepts within the psyche. The psychological association with the words you speak can affect the outcome of your goals and at what level you achieve. Words that are badly chosen can slaughter your passion, lower your sense of worth, and sabotage your level of enthusiasm. This can retard your progress and produce anemic results. Words that are well chosen can stimulate the psyche, rekindle enthusiasm, generate more insight and vision, increase your expectations, and produce greater outcomes.

The spoken word you choose creates an impression of you and the image you want to portray. If you want to be perceived in a certain way, the words you choose can help you or hurt you. If you want to make and keep friends your spoken word can make it happen. If you want to influence others, choose carefully your words. If you want to drive them away, don’t.

Let us examine the power of words and the words we choose. You know how your words affect others; you can analyze the feedback you get. If you truly want to succeed and be a winner, pay special attention to the words that flow from your mouth. Use it to work for you not against you. Begin today to pay close attention to your spoken word, you will be amazed the power that lies within.

When Words Do Damage

“Handle them carefully, for words have more power than atom bombs.” -Pearl Strachan

If not carefully chosen, our spoken word can wound others. These wounds can stay with someone for years to follow and affect them in ways we could never imagine. The power of the spoken word is so great that not only can we destroy someone but our words can cause us to self-destruct as well.

Words can be used to slander, to lie, or to destroy the reputation of someone. When one does such things they seldom stop to think of the negative psychological impressions that are implanted into their psyche. After a while it can become almost impossible for this person to utter words of encouragement to others. As the words become more contaminated one’s persona can have a tendency to change as well. Before long this individual may not be able to recognize his/her pattern of speech and why others seem to be repelled by it.

Words have the power to ruin relationships. If words are not chosen carefully, relationships can be destroyed, jobs can be lost, or customers can leave. Remember in life we are constantly engaged in relationships with people. Many of these relationships can promote our success in life. It is of utmost importance that our words are chosen wisely to build relationships and not destroy them.

Parents we sometimes wound our children by the words we speak to them. Unable to cognitively understand why their parents speak to them in a derogatory way, they grow up feeling insecure or put down. By not choosing your words carefully, by talking down to your children, or yelling at them, it can cause serious long-lasting emotional and psychological damage to their tender minds.

Examine the words you speak. Are they destructive? Are the spoken well? Do they encourage or put others down? Make a special effort to choose your words more carefully – they are a reflection of what’s on the inside.

Encouraging Words

One of the most powerful things your words can do is to change the world in which you live. By your choice of words you can influence others in positive ways and as a result achieve peace and prosperity in your life. The following are ways to realize that:

  • Pay a genuine compliment or a kind word to someone who crosses your path.
  • Say something nice to build someone’s self-esteem and self-confidence.
  • Your power of words can encourage and motivate someone by saying “you did a good job.”
  • Say words of comfort to someone sad or grieving.
  • Use your words to admit when you were wrong.
  • Use your words to say “I’m sorry”
  • Don’t forget to say “Thank You”
  • Use your words to show appreciation
  • Use your words to show respect for others.
  • Say thing funny to make someone smile and brighten up their day.
  • Use your words to help that special someone in your life feel secure with your love.
  • Use your words to speak to God from your heart to give thanks for the blessing in your life.
  • Use your words to praise your child for their efforts.
  • Say words to let your children know what a gift they are to you.

Start today to make a conscious effort to monitor your words. Make it a point to bring friendly words into every relationship in your life. Learn to respond in ways that disperse good and positive energy into the world around you. Be aware that the power you have in your words can move people to act in helpful or harmful ways. Use it to empower self and others.

Choosing Your Words

According to a study carried out by a professor at Penn State University, it showed that irrespective of age or culture, there are many more words in our vocabulary that expresses negative rather than positive emotions.

Our spoken word could mean the difference between failure and success. In choosing more carefully your words it’s essential to envision the impact you want to have on the people around you. Think about how your plans for achieving your goals can be affected positively or negatively by the words you choose? Let’s look at some common negative words we use and how we can make better choices.

  • Change “Problems” to “Challenges”. By looking at the situation as a challenge it is perceived as temporary and solvable.
  • Change “I can’t” to “I can” or “I will”.
  • Change “Should Have” to “Could Have”. By doing so it removes guilt and shame and puts no one down.
  • Change “Always” to “Often” and “Never” to “Seldom”. These two words are exaggerated words and do not convey an accurate meaning. They cause others to become defensive and you seldom get the results you need.
  • Change “Mistakes” to “Life’s Lessons”. This removes the guilt and shame and allows us to learn from the past.

Remember, a positively spoken word is a powerful affirmation. It can replace any subconscious cues that have the potential to sabotage your success in life. Become more aware of the negative words you say and try to catch yourself saying them.

The spoken word has the power to play a destructive or constructive role in your life. I hope I have helped to bring more awareness to the power of words that flow from you and the impact it has on your world. Always remember to THINK before you discharge your words.

Source:

http://www.audreymarlene-lifecoach.com/spoken-word.html

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The Green – Power in the words (Video & Lyrics):

La Riqueza Lingüística en España: Mucho más que cuatro lenguas oficiales (2)

Lenguas en peligro

Con el castellano, oficial en toda España, y lenguas como el catalán, el gallego y el euskera o vasco, cooficiales en las autonomías en las que más se hablan, conviven otras lenguas y variedades lingüísticas. «Junto a estas cuatro lenguas principales, conviene señalar la presencia del aranés, variante del gascón que se habla en el valle de Arán, en el Pirineo leridano, y del gallegoportugués en algunas localidades de la frontera con Portugal. Además, es necesario apuntar la pervivencia de dos variedades históricas importantes, el leonés y el aragonés». Así inicia la doctora en Filología Románica Pilar García Mouton su libro «Lenguas y dialectos de España» (Arco Libros) del que está a punto de salir la sexta edición.

La profesora de Investigación en el Instituto de Lengua, Literatura y Antropología del CSIC añade además las lenguas no autóctonas habladas por inmigrantes (árabe, rumano, chino, etc) y de otros extranjeros asentados en determinadas zonas, el caló de los gitanos, el árabe dialectal del norte de África o la variedad del bereber que tiene como lengua materna parte de la población de Ceuta y Melilla.

Entre los dialectos, García Mouton diferencia entre los «históricos» (que se pueden considerar también lenguas), que vienen directamente del latín como el castellano/español, el catalán, el gallego o el asturleonés, y los «innovadores», que proceden del castellano, como el andaluz y las variedades extremeñas, murcianas y canarias. «Lo de lenguas y dialectos minoritarios es relativo. En general se aplica a los que no tienen ningún tipo de protección oficial, pero hay quien lo amplía a lenguas que están en situación desigual en el uso, porque sus hablantes son bilingües y conviven en una situación de diglosia con otra lengua más fuerte socialmente», explica la asesora de la Fundéu.

La Unesco considera «en peligro» al aranés, con menos de 3.000 hablantes, el aragonés, con unos 10.000 y por encima de los 150.000 el asturleonés (que engloba el asturiano, las hablas leonesas de Zamora, León y Salamanca y algunos restos más al sur). En situación «vulnerable» sitúa al euskera (unos 660.000 aunque García Mouton duda de si la Unesco incluye en su recuento a hablantes del sur de Francia).

«Desde principios del siglo XX los dialectólogos vienen advirtiendo de que hay que recoger deprisa todos los testimonios lingüísticos porque están en riesgo y, sin embargo, de una forma u otra han pervivido mucho más de lo que se pensaba», tranquiliza en parte la coordinadora del proyecto del CSIC para elaborar el Atlas Lingüístico de la Península Ibérica.

Las lenguas y los dialectos que han sobrevivido en España, continúa García Mouton, «lo han hecho en una situación de convivencia con el castellano mucho más dura que la actual, desde el punto de vista de la consideración social y de la protección oficial».

Las situaciones de bilingüismo, recuerda la filóloga, se pueden mantener durante mucho tiempo. «Lenguas y dialectos históricos han sufrido a lo largo de los siglos la influencia del castellano y ahora sufren la de la lengua oficial, el español, pero ellos a su vez han permeado el español que tienen más cerca, de manera que recoge léxico, entonación, giros, etc. que vienen de esas lenguas y de esos dialectos», añade.

A juicio de la coautora junto a Alex Grijelmo de «Palabras moribundas» (2011), las hablas locales «son las que pueden correr más riesgo, pero todo dependerá de sus hablantes». Se conservaban mejor cuando las comunidades vivían aisladas que en el mundo actual globalizado. «Los medios de comunicación y la educación tienden inevitablemente a generalizar los usos lingüísticos más “rentables” para el hablante, y fenómenos como el turismo y las buenas comunicaciones contribuyen a desdialectalizar algunas zonas aisladas que hablaban variedades locales, como las pirenaicas», constata Pilar García Mouton, pero al mismo tiempo su consideración social ha cambiado, contribuyendo a su conservación. «La tendencia es a que el número de hablantes disminuya, pero también hay una voluntad de mantenerlas por parte de la comunidad que las considera parte de su patrimonio».

Más riesgos y más protección

Hoy se protege este legado «mucho más» que hace cincuenta años. «En general se valoran las lenguas y los dialectos», continúa la experta del CSIC; aunque «esto no quiere decir que sea suficiente para preservarlos de los peligros que existen en un tipo de sociedad tan comunicada como la nuestra, que tiende a nivelar las diferencias».

Será la comunidad de hablantes la que decida el destino de lenguas y dialectos, a juicio de la filóloga. «Los que consideren importante su variedad, pondrán especial empeño en transmitírsela a sus hijos».

García Mouton considera «una pena que se haya politizado tanto todo lo relacionado con el legado lingüístico, que debería considerarse patrimonio de todos, una riqueza cultural». En su opinión, convendría seguir la recomendación de la Unesco de escolarizar a los niños en su lengua materna y luego ir añadiendo otras a sus conocimientos. «Y también convendría que a los niños españoles se les enseñase desde pequeños que, además de la suya, hay otras lenguas en su entorno, y que aprendiesen rudimentos de esas otras lenguas a través de canciones, adivinanzas… Así se familiarizarían con ellas, aprenderían a valorarlas y a la larga desaparecerían ciertas actitudes heredadas».

Aragonés

Se estima que en torno a 12.000 personas hablan el aragonés, sobre todo en zonas de Huesca, aunque los que lo conocen se elevan a los 40.000. Quedan pocos hablantes puros de esta lengua latina cuyo primer texto conocido se remonta a las Glosas Emilianenses, de alrededor del año 976 (Monasterio de San Millán de la Cogolla (La Rioja).

Su grado de conservación es dispar, con zonas donde es la lengua habitual de comunicación, aunque sin oposición al castellano, y otras en las que la «fabla» está muy castellanizada.

En 1987, con el I Congreso para la normalización del aragonés, se asumieron de forma general unas normas comunes para unificar la lengua. Hoy hay asociaciones y colectivos que trabajan para la recuperación de la lengua aragonesa, como el Consello d’a Fabla Aragonesa o Ligallo de Fablans.

Aranés

Esta variante de la lengua occitana que se habla en el Valle de Arán es desde 2010 la tercera lengua oficial de Cataluña, junto al catalán y al castellano, y de «uso preferente» en este territorio de 620 km2 donde se habla desde el siglo XI.

El 80% de la población aranesa entiende la lengua, aunque solo son capaces de hablarla, leerla y escribirla un 35% de los 10.000 habitantes del valle, según los datos de 2013 del Instituto de Estadística de Cataluña.

El alcalde de Viella, la capital de Arán, señalaba sin embargo a ABC el pasado enero que «el aranés es hablada por 2.000 personas y está en peligro de extinción». El castellano es la lengua más hablada en el Valle, según Àlex Moga, mientras el catalán está en retroceso.

Asturleonés

La Unesco cataloga como «lengua en peligro» a esta lengua histórica que procede directamente del latín y engloba el asturiano, las hablas leonesas de Zamora, León y Salamanca y algunos restos más al sur.

Es hablado por entre 300.000 y 450.000 personas en estos territorios, según apunta Héctor García Gil, de la Universidad de León, en el trabajo «El asturiano-leonés: aspectos lingüísticos, sociolingüísticos y legislación». De ellos, entre 5.000 y 10.000 hablantes aproximadamente de la variedad mirandesa, entre 20.000 y 25.000 hablantes en la región leonesa (León y Zamora), y la mayor parte en Asturias.

Las encuestas sociolingüísticas realizadas desde los años 70 muestran que en hablarían bable unas 200.000 personas, lo que supone entre un 20% de la población total de Asturias, indica el profesor de Filología de la Universidad de Oviedo Ramón de Andrés. Es una lengua minoritaria dentro de Asturias y la mayor parte de esta población asturianohablante (en un porcentaje imposible de precisar), continúa De Andrés, habla un asturiano en mayor o menor medida influido o interferido con el castellano. Es el conocido como amestáu, presente en amplios sectores populares de ciudades como Oviedo, Gijón o Mieres.

Fuente:

http://www.abc.es/cultura/20140929/abci-lenguas-minoritarias-espana-201409191121_1.html

Mapas:

Mapa interactivo Unesco:

http://www.unesco.org/languages-atlas/index.php?hl=es&page=atlasmap

Vídeo:

http://www.rtve.es/alacarta/videos/comando-actualidad/comando-actualidad-don-lenguas/3014838/

Yes, You can!!!

7 trucos para aprender inglés y no morir en el intento

La fama nos persigue allá donde vayamos: los españoles cojeamos a la hora de hablar inglés. Y no será porque no queramos dominar el idioma: uno de cada cuatro españoles renunciaría a un año de sexo si con eso se asegurase un inglés perfecto y el 64% pagaría hasta 10.000 euros por una píldora del bilingüismo, según un estudio que Cambridge University Press publicó el año pasado.

Poco a poco, sin embargo, vamos abandonando las esperanzas de aprender inglés por arte de magia y nos vamos poniendo manos a la obra. Varias academias consultadas por El Huffington Post reconocen que en los últimos meses han tenido una “avalancha” de inscripciones y el aprendizaje de inglés es en muchos casos uno de los propósitos de año nuevo más repetidos. Un estudio de ABA English apunta a que enero es el mes preferido para ponerse manos a la obra.

Descartada, de momento, la píldora del bilingüismo y aceptando que renunciar al sexo no va a mejorar nuestro nivel de inglés… ¿Hay algún truco para dominar ese idioma? Los expertos sienten decirte que no hay fórmulas mágicas. Para hablar inglés o cualquier otro idioma se necesita tiempo, paciencia y, sobre todo, mucha constancia.

Lo que sí hay, subrayan, son trucos para que ese proceso no sea tedioso y poco fructífero. Aquí tienes siete de ellos.

1. Fíjate unos objetivos

Los expertos recomiendan que, antes de lanzarte a la aventura del inglés, dibujes muy claramente a dónde quieres llegar: no es lo mismo necesitar el idioma sólo para viajar como turista que para trabajar en un entorno multinacional o para hacer presentaciones profesionales.

“Hay ciertos trucos o caminos para prepararse para un objetivo concreto u otro”, destaca Julio Redondas, director de comunicación de Cambridge University Press.

En este sentido, afirma, si tu reto no es aprender inglés para algo concreto y sí dominar el idioma “con todas las letras, con fluidez y con todo lo que eso significa” sólo hay tres trucos: constancia, esfuerzo y tiempo. “Los atajos existen, pero que eso te vaya a hacer tener un mejor nivel de inglés… es complicado”, subraya.

2. Elige bien una academia (y aprovéchalo)

Vale, ya has pensado para qué necesitas el inglés y a dónde quieres llegar. El siguiente paso importante sería ahorrar y apuntarte a una academia que se adapte a tus necesidades.

Hay que tener muchas cosas en cuenta a la hora de inscribirse. “Primero tienes que analizar cuál es tu perfil. Preguntarte: ¿Yo para qué quiero aprender inglés? No es lo mismo querer sacarse un título, como el First, porque para eso hay un sistema que no es el mismo que para hacer presentaciones corporativas ni para irte a trabajar en el extranjero”, explica Redondas.

Es difícil, asegura, que todas las academias y todos los libros cubran todas las necesidades porque cada una suele estar especializada en un ámbito. Y eso tienes que tenerlo muy en cuenta.

La aventura del inglés, insisten los expertos, no acaba cuando te apuntas a una academia. A partir de ahí, tu actitud y tu constancia jugarán un papel clave. “Las academias, como los gimnasios, se nutren mucho del abandono, de gente que se matricula y luego no va”, destaca Redondas.

Además, e independientemente de cuál sea tu objetivo, tienes que fijarte en que la academia donde te apuntes tenga grupos reducidos y de que las clases sean interactivas, para que puedas poner en práctica tus conocimientos.

“Y, por supuesto, tienes que poner de tu parte. Si vas a una academia y te sientas allí, estás tres horas, te hablan pero tú no haces nada por practicar la lengua… No te va a servir de mucho”, avisa Virginia Vinuesa, profesora de inglés en la Universidad Rey Juan Carlos de Madrid.

3. Escucha música en inglés

Julio Redondas insiste en que escuchar música en inglés es una de las actividades más útiles que puedes encontrar para familiarizarte con el idioma.

“Siempre hay unos cantantes o unos grupos que te gustan. Teniendo eso en cuenta, es fácil que te enganches porque el soniquete, el estilo, lo que hay alrededor del inglés, te gusta”, destaca. Además, afirma, la sonoridad hace que recuerdes las letras de las canciones y las palabras que las forman de una manera más natural.

“Pero eso no significa que te vaya a entrar solo. Vas a tener que leer la letras y, en función de tu nivel, tirar del diccionario si quieres saber lo que se dice”, advierte Redondas, quien admite que no es fácil pero es “menos exigente que ver una serie de una hora en la que quizá te pierdes en el minuto dos.”

4. Aficiónate a las películas y series en VO, pero sin pasarte

Pese a todo, los expertos aseguran que ver series y películas en inglés ayuda mucho a perder el miedo al idioma. Pero siempre teniendo en cuenta tu nivel y el nivel de lo que te dispones a ver. “Si partes de un nivel básico y te pones a ver series sin subtítulos lo más probable es que te frustres y que al cabo de diez minutos lo dejes. Es una actividad buena, pero no vale todo”, indica Redondas.

Pone el ejemplo de la serie The Wire, donde se utiliza mucho vocabulario relacionado con la calle y el crimen. Si tienes un nivel medio y quieres ver esa serie sin subtítulos… Quizá acabes de los nervios.

A la hora de ver películas y series hay cuatro niveles de exigencia:

A-. Verlas dobladas al español. Así te enterarás de todo, pero no aprenderás nada.

B-. Verlas en inglés con subtítulos en español. Los expertos recomiendan esta opción para niveles bajos porque, para otros más elevados, es poco útil. “Te dedicas más a leer y no atiendes tanto a lo que dicen, así que no asocias sonidos con palabras, no te fijas en cómo se pronuncia cada palabra”, explica Virginia Vinuesa.

C-. Verlas en inglés con subtítulos en inglés. Vinuesa recomienda esta opción para niveles intermedios porque así vinculas palabras con sonidos. Lo que comúnmente se conoce como ‘hacer oído’.

D-. Verlas en inglés sin subtítulos. En general, los expertos recomiendan esta opción para niveles avanzados porque, de lo contrario, puede que no entiendas nada y te frustres.

5. Lee libros en inglés (pero con cabeza)

Los expertos coinciden unánimemente en que leer libros en inglés es uno de los mejores métodos para aprender vocabulario de forma entretenida y acostumbrarte al modo en que se construyen las frases en el otro idioma.

Pero, al igual que en el caso de las películas y las series, tienes que tener muy en cuenta cuál es tu nivel y la dificultad del libro que quieres leer porque “todo lo que no está al alcance de nuestras posibilidades causa frustración”, explica Isabel Aráez, profesora de Educación Secundaria en el Instituto Felipe de Borbón de Murcia y colaboradora experta en educación para la Comisión Europea.

“Un aprendiz de español no comienza leyendo el Quijote. Tampoco podemos nosotros adentrarnos en el Ulysses de James Joyce así por las buenas”, insiste. En este sentido, Aráez indica que existen gran variedad de recursos de lectura adaptados a cada nivel de comprensión lectora, desde el inicial al avanzado o la versión original.

Los expertos no se ponen de acuerdo, sin embargo, en el mejor método a la hora de leer. Unos insisten en que es importante usar el diccionario para las palabras que se desconocen, pero otros insisten en que es mejor ir deduciendo el significado por el contexto.

6. Lee periódicos extranjeros

Los expertos también recomiendan leer periódicos en inglés, algo mucho más sencillo ahora gracias a las ediciones digitales de los diarios. “Exponerse a un vocabulario, giros lingüísticos y expresiones idiosincrásicas del ámbito periodístico es algo que puede resultar muy enriquecedor para el alumno a partir del nivel intermedio”, explica Aráez.

Si no llegas a ese nivel de competencia, es mejor que recurras a lecturas adaptadas.

7. Búscate amigos nativos y habla

Después de todo esto, acéptalo: para llegar a dominar el idioma tendrás que hablarlo, aunque te dé vergüenza. Virginia Vinuesa explica que ahora es mucho más sencillo practicarlo gracias a la tecnología.

“Con las redes sociales es más fácil. Puedes hacer amigos nativos y montar grupos de conversaciones por Skype. Hay muchos bares y pubs que hacen sesiones para hablar inglés con nativos”, asegura. Es el paso más importante, y quizá el más complicado, de la aventura del inglés.

Fuente:

http://www.huffingtonpost.es/2015/01/03/como-estudiar-ingles_n_6157370.html?utm_hp_ref=sociedad

2015: Des Bonnes Résolutions pour la Nouvelle Année?

Les bonnes résolutions des Français pour 2015

Chaque passage d’une année à l’autre, il est de coutume de prendre de bonnes résolutions. Babbel.com a tenté d’établir les résolutions que souhaitent prendre le plus grand nombre de Français pour l’année 2015.

Quelles sont les bonnes résolutions que prendront les Français en 2015 ? Un sondage réalisé par Babbel, une start-up allemande d’application d’apprentissage de langues, révèle un classement des résolutions qu’ils souhaitent prendre.

En tête de leurs bonnes résolutions figure “apprendre une nouvelle langue”. 30% des Français indiquent vouloir s’y mettre, loin devant le fait d’“être moins stressé” (15%).

La forme, la famille et la télé

Garder la forme est une intention que les Français gardent bien à l’esprit. En moyenne 14% d’entre eux déclarent vouloir “perdre du poids” et 13% “faire plus de sport”.

Suivent vouloir lire plus (11%), “passer plus de temps avec sa famille et ses amis” (5%) et enfin “passer moins de temps devant la télévision” (4%), juste devant le traditionnel “arrêter de fumer” (2%).

Prendre une bonne résolution est une chose, mais s’y tenir en est une autre. A ce jeu, les Français se montrent plutôt bons élèves, puisque 60% d’entre affirment avoir tenu leurs résolutions de l’année 2014.

Quelle sont vos bonnes résolutions pour l’année 2015 ?

Arrêter de fumer

Passer plus de temps en famille

Commencer un régime

Se coucher plus tôt

Etre moins stressé

Faire plus de sport

Boire moins d’alcool

Manger plus de fruits et légumes

Regarder moins la télévision

Passer moins de temps sur Internet ou sur la console

Lire plus de livres

M’inscrire à un cours (de langue, de dessin, …)

Dépenser moins

Ne plus oublier les dates d’anniversaires

Ne plus remettre à demain ce que je pourrais faire tout de suite

Ma bonne résolution cette année : ne pas en prendre

Quelle:

http://www.directmatin.fr/forme/2014-12-19/les-bonnes-resolutions-des-francais-pour-2015-696745

Les 10 résolutions pour l’année 2015

Cette année tire à sa fin, ce qui signifie qu’il est temps de commencer à faire des résolutions pour le Nouvel An.

Il y a de nombreux objectifs communs qui peuvent vous aider à améliorer votre vie. Mais parfois, il est vraiment difficile de définir les résolutions du Nouvel An que vous atteindrez. Vous pouvez être confiant de la réussite au début, mais quand la nouvelle année vient, il est facile d’oublier vos objectifs en raison de votre style de vie ou des problèmes familiaux.

Si vous n’avez rien décidé, voici 10 des résolutions du Nouvel An les plus populaires pour 2015.

1. Perdez du poids

Quand il s’agit des résolutions du Nouvel An, la perte de poids est toujours au sommet de la liste (notamment pour la gente féminine). Presque tout le monde veut perdre quelques kilos. C’est particulièrement vrai après une saison de fêtes et de vacances. Voici votre chance de rejoindre une salle de gym et commencer à manger plus sainement. Avec un peu de travail, vous pourrez mincir juste à temps pour la saison du maillot de bain. Si vous êtes une maman occupée, envisagez de faire de l’exercice à la maison une habitude avec vos enfants. Vous enseignez à vos petits comment mener une vie active et perdre quelques kilos indésirables en même temps.

2. Arrêtez de fumer

Le tabagisme est une terrible habitude qui peut avoir un impact majeur sur votre santé. Faites votre choix pour arrêter enfin. Vous économiserez de l’argent et nettoierez vos poumons. C’est un grand chemin à faire. Je sais que c’est plus facile à dire qu’à faire, mais si vous travaillez dur pour atteindre cet objectif, vous allez certainement l’atteindre.

3. Obtenez un meilleur emploi

Janvier marque le début d’une nouvelle année. Il peut aussi marquer le début d’une amélioration de votre carrière. Consultez les offres d’emploi dans votre domaine et envoyez des curriculum vitae. Vous pourriez décrocher l’emploi de vos rêves. La résolution de cette nouvelle année est particulièrement bonne pour les gens qui détestent leurs emplois. On ne vit qu’une fois, alors ne perdez pas votre temps précieux sur les choses que vous ne voulez pas faire.

Quelle:

http://directinfo.webmanagercenter.com/2014/12/26/la-10-resolutions-pour-lannee-2015/

Les 28 résolutions de la nouvelle année qu’on devrait tous appliquer !

1.    Positivez, avancez et ne regardez plus en arrière.

2.    Inquiétez-vous moins de ce que pensent les autres de vous. Inquiétez-vous d’avantage de ce qui est bon pour vous.

3.    N’arrêtez jamais d’apprendre sur vous-même et trouvez ce qui vous passionne réellement.

4.    Prenez le temps de retourner dans des endroits de votre enfance qui étaient indispensables pour vous.

5.    Apprenez à mieux gérer votre emploi du temps pour laisser place à la création ainsi qu’à la concrétisation de vos projets.

6.    Apprenez à faire un break des réseaux sociaux, de votre portable, de votre ordinateur. Ça vous aidera à vous recentrer sur l’essentiel.

7.    Arrêtez d’envoyer des textos quand vous avez trop bu.

8.    Et si par malheur vous ne vous y tenez pas et que vous avez harcelé la messagerie de votre ex, ne perdez pas votre journée du lendemain à culpabiliser.

9.    Arrêtez de fumer. Vous avez déjà essayé et vous avez échoué ? Accrochez-vous et réessayez. Trouvez la bonne méthode pour arrêter.

10.  Ne perdez pas votre temps dans des conflits pour des broutilles. Avant de vous disputez, demandez-vous si cela en vaut vraiment la peine.

11.   Trouver une activité sportive qui vous convienne réellement à vous.

12.   Economisez pour vos loisirs.

13.   On nous le répète trop souvent, supprimez  la malbouffe et pensez à manger sainement.

14.   Apprenez à prendre le temps de cuisiner vos plats préférés tout seul.

15.   Supprimez les gens qui continuent de vous envoyer des invitations pour jouer à Candy Crush.

16.   Continuez de vous éclater dans des parcs d’attraction, à chanter à tue-tête sous la douche, à danser à fond seul(e) dans votre chambre.

17.   Prenez votre dessert en petit déjeuner, et votre petit déjeuner en guise de diner.

18.   Arrêtez de vous torturez sur le bon moment où vous devez envoyer un texto à la personne que vous aimez. Faites le si vous en avez envie et ne vous prenez plus la tête.

19.   Faites plus de compliments.

20.   Prenez le temps de revoir les amis que vous avez perdus de vue.

21.   Prenez du temps pour votre conjoint(e), votre famille et vos amis.

22.   Ne passez pas tous vos weekends scotchés devant votre écran.

23.   Faites du vide dans vos armoires de tout ce que vous ne porterez plus.

24.   Apprenez à méditer.

25.   Avant qu’il ne soit trop tard,  demandez à vos grands parents de vous raconter leur enfance.

26.   Faites de bonnes actions (adhérez à une association, faites un don du sang, aidez un sans-abri…)

27.   Ne vous encombrez pas des gens qui ne vous méritent pas. Ni de ceux avec qui vous êtes hypocrites.

28.   Visez la lune mais fixez-vous des objectifs atteignables.

Soyez courageux, entreprenants, ambitieux, croquez la vie à pleine dents et prenez 2015 par les cornes, votre destin est entre vos mains.

Quelle:

http://www.demotivateur.fr/article-buzz/les-28-r-solutions-de-la-nouvelle-ann-e-queon-devrait-tous-appliquer–1486

Nouvelle année: Ces résolutions que l’on ne tiendra pas

Chaque nouvelle année est l’occasion pour les Tunisiens de se faire des promesses à eux-mêmes ou à leur entourage. Des résolutions annoncées le plus sincèrement du monde, mais qui sont rarement tenues… Nous avons demandé à bon nombre de nos concitoyens de nous confier leurs résolutions pour l’année 2015 et leurs réponses valent le détour.

Précision importante : il ne s’agit pas de leurs attentes ou de leurs espoirs pour la nouvelle année, mais de leurs objectifs personnels…

Ah, ces maudites cigarettes !

Les bonnes résolutions sont une coutume qui consiste à prendre un ou plusieurs engagements envers soi-même pour améliorer son comportement à l’occasion de la nouvelle année. Améliorer son bien-être physique, manger sainement, perdre du poids, se remettre en forme, boire moins d’alcool, arrêter de fumer sont les résolutions les plus fréquentes. On a même trouvé une jeune demoiselle qui se promettait de ne plus se ronger les ongles !

Mais la plus fréquente des résolutions reste celle d’arrêter de fumer, une dépendance qui empoisonne la vie de milliers d’hommes et de femmes sans qu’ils puissent y mettre un terme.  C’est le cas de Fahmi, un commerçant de trente six ans qui est esclave du tabac depuis son adolescence. Il raconte son malaise : « lorsque j’étais jeune, je fumais pour montrer à mes copains que j’étais un homme. Grâce à ce geste je me sentais viril chaque fois que j’allumais une cigarette et que je tirais dessus avec assurance. Depuis, j’ai appris que c’était un poison sournois qui me tue à petit feu… »

Autre lieu, autre problème : ce couple de jeunes parents a décidé de faire du sport car, nous confie la dame « ma ligne a été fortement déformée par une grossesse difficile avec un bébé qui pesait plus de quatre kilos. Quant à mon cher mari, il est victime de sa gourmandise et de diverses boissons gazeuses. Il a un ventre presque aussi gros que le mien quand j’étais au 9e mois ! »

Son mari rigole, mais il a bien conscience de s’être laissé aller : « j’étais un sportif de haut niveau, mais la sédentarité et les longues heures passées au bureau m’ont fait prendre du bide doucement, lentement… Et un beau jour j’ai vu mon image de profil dans le grand miroir et là j’ai été effrayé par son volume. Alors c’est décidé : ma femme et moi on va s’encourager pour retrouver la forme et nos formes ! »

Économiser de l’argent, ou tout au moins surveiller ses dépenses, revient souvent dans les résolutions pour la nouvelle année. Noura, une enseignante  dans un lycée de la capitale en fait le vœu : « ce n’est pas que je sois un panier percé, mais je n’arrive pas à équilibrer mes finances, à payer mes dettes et encore moins à économiser de l’argent. Mon mari et moi payons un loyer assez cher et chaque visite au supermarché se termine avec une scène de ménage ! Il faut que ça change… »

Pour les personnes les plus aisées que nous avons interrogées, réaliser des objectifs importants, construire une nouvelle maison, créer des projets rentables sont les résolutions qui reviennent le plus souvent. Hamed, la cinquantaine, avait une usine de textile dans le sahel. Son entreprise s’est arrêtée depuis la Révolution faute de commandes et il vit sur ses économies.

Il nous a assuré que, depuis quelques semaines, il a « repris espoir suite à l’amélioration de la situation sécuritaire dans le pays et aux espoirs que suscite le futur gouvernement. Je vais remettre la production en marche et reprendre contact avec mes anciens commanditaires européens. J’espère que l’année 2015 me permettra de renflouer mes caisses qui sont presque vides. » Chacun ses problèmes !

Trouver un mari !

Pour plusieurs jeunes femmes, les résolutions se résument à améliorer leur bien-être affectif et mental. L’une d’elles, la trentaine, vivant toujours chez ses parents se confie : « il faut que je me concentre sur des pensées positives, que je retrouve mes rires d’avant, lorsque j’étais adolescente. Je veux profiter de la vie, réduire mon stress et surtout trouver un homme qui m’aime et que j’aime… » On peut rêver !

Pour nombre de nos interlocuteurs, leur nouvelle lubie consiste à s’engager politiquement. Lamine, qui se dit informaticien, mais qui tient une boutique de réparation d’ordinateurs, passe son temps libre dans les réunions d’un des plus importants partis politiques du moment. Une lubie qu’il explique en ces termes : « j’ai été très déçu par le niveau de certains députés dans l’ancienne ANC et j’ai donc décidé de m’engager pour tenter d’améliorer cette situation. » Ce qu’il ne dit pas, c’est qu’il désire également améliorer sa situation personnelle !

Les autres résolutions que nous avons pu découvrir sont très variées, parfois inattendues. Il y a celle de ne plus « grignoter entre les repas et maigrir de plusieurs kilos » pour cette lycéenne aux formes généreuses. Pour son frère, maigre et très nerveux, il s’agit de « ne plus me mettre en colère pour la moindre contrariété ». Faire un voyage aux lieux saints et soigner sa santé sont les résolutions qui reviennent souvent chez les personnes âgées.

Et puis il y a les résolutions loufoques : « enrichir ma garde robe » pour cette jeune fille riche, « ne plus remettre à demain ce que je peux faire aujourd’hui et jouer moins avec la console de jeu vidéo » pour ce lycéen plus attiré par les matches de foot virtuels que par les problèmes de maths. Nous avons eu également des réponses « culturelles », avec cette dame bousculée par sa vie de famille « lire un livre au moins chaque mois »

La palme revient à ce jeune marié qui s’entend mal avec sa belle mère, trop envahissante à son goût : « ma principale résolution pour la nouvelle année c’est de me forcer à appeler mes beaux-parents de temps en temps, mais pas trop souvent, il ne faut pas exagérer non plus ! » Petite hésitation, et il ajoute : « et conduire de façon plus cool en mettant la musique moins fort ! »

Nous avons eu des réponses pleines d’humour comme « arrêter de faire des jeux de mot qui ne font rire que moi » ou « ne plus regarder les émissions idiotes de la téléréalité. », « ne plus dire de mal de ce collègue idiot, car c’est pas sa faute » et finalement « arrêter de faire des résolutions en début d’année que je ne pourrais pas tenir. »

La plus originale des résolutions, mais aussi la plus triste, est celle annoncée par une dame de quarante ans qui a fait le vœu, pour cette nouvelle année de se débarrasser de son époux, alcoolique et violent : « cela fait plus de dix huit ans que je supporte ses crises et ses lubies. Chaque soir, il rentre ivre et tente de me faire l’amour, ou plutôt de me violer, ce qu’il réussit rarement car l’alcool l’empêche d’avoir une érection suffisante ! »

Le plus marrant dans tout ça est qu’année après année, ce sont toujours les mêmes résolutions qui ressortent encore et toujours. Ne vous blâmez pas, vous n’êtes pas seul, le phénomène est universel !

Quelle:

http://www.realites.com.tn/2014/12/26/nouvelle-annee-ces-resolutions-que-lon-ne-tiendra-pas/

Nouvel an 2015 : Top 10 des pires résolutions qu’on ne tient jamais

Le nouvel an, c’est l’occasion de faire le tri dans sa vie et de repartir sur des bonnes bases pour l’année d’après. Donc, on prend de nombreuses résolutions. Seulement entre faire régime et arrêter de boire, finalement, on ne s’y tient jamais. Top 10 des pires résolutions à ne pas prendre pour 2015 !

Arrêter de boire

Ahahah, comme si c’était réellement faisable.

[christinahendricks.tumblr.com]

vodka

Faire régime

Ah si cette résolution on l’a tenue en 2014. Deux jours. Et puis… ben c’était les vacances et puis les repas de Noël… Et manger, c’est tellement bon. Alors, dans l’idée : en 2015, je deviens canon, certes, mais en mangeant tout ce que je veux et sans faire de sport. Si, c’est possible. Chut.

[nevergiveup283to140.tumblr.com]

food

Faire du sport

Mes kilos et moi l’année dernière, on était déterminés : “Cette année je me remets au sport, je dit ‘à jamais’ à ma cellulite et je deviens Shakira”. Et puis… la flemme. C’est décidé, l’année prochaine, je vise Garfield.

[laviedunpanda.tumblr.com]

panda

Arrêter de fumer

Fumer c’est mal. Cependant, est-ce que vous voulez vraiment me supporter en manque de nicotine les prochains mois ? “OUI, J’AI ARRÊTÉ DE FUMER ! ET ALOOORS ? SI, JE SUIS CALME !”

[cheshircatfan.tumblr.com]

smoke

Et un mois et demi plus tard, ça donne ça :

[goodreads.tumblr.com]

smoke

Diminuer les soirées et dormir plus

Quand on regarde notre reflet dans le miroir avant d’aller bosser le 31 décembre (et tous les autres matins en réalité) et qu’on remarque nos poches sous les yeux, on se le jure : “l’année prochaine je sors moins et je dors plus pour retrouver le teint de mes vingt ans”. Si seulement.

[itsazodiacthing.tumblr.com]

sleep

S’organiser

Après une année haute en couleurs, on a qu’une seule envie : mettre de l’ordre dans notre vie. Avoir un agenda, et le tenir (“Comment ça j’ai loupé la ventre presse d’Hermès?!”), ranger son appart et surtout sa chambre (“Les pantalons à droite, les pulls à gauche, les vêtements que je ne mets pas ? A donner ! Oh et puis zut, tout sur la même étagère !”), trouver le temps pour tout, ranger ses paperasses (“Mais il est oùùù mon passeport ???”), bref, s’or-ga-ni-ser. Seulement, ça prend du temps, et du temps, on n’en a pas.

[fuzz.tumblr.com]

aaah

Économiser et arrêter de faire des achats compulsifs

“Ah bon, je suis dans le rouge ? De combien ? Ah… tant que ça ?“, en 2015, c’est fini. Cette année, notre banquière va nous adorer et on met des sous de côté. Peut-être même qu’on pourra enfin devenir propriétaire ? “T’as vu la dernière collection de Zara ? Elle est soldée !”. Traîtresse.

[kylifegoeson.tumblr.com]

kylifegoeson

S’assumer

Chaque année, on vieillit et chaque année notre corps évolue. Malgré les heures de sport, de régime et de souffrances qu’on a subit (ahem…), il n’a pas l’air de ressembler totalement à celui de Beyoncé. Et cette année on assume ! Comme toutes les autres années en fait.

[realitygif.tumblr.com]

rg

Garder un mec, trouver l’amour de sa vie et arrêter de stalker son ex

Comme si c’était une vraie résolution. Comme si on ne décidait pas ça à chaque rupture ou à chaque lendemain de soirée après avoir flirté avec ce mec tellement beau (mais pas très fin) qu’on a croisé entre le bar et la piste de danse. Comme si c’était seulement dû à notre bonne volonté. Comme si c’était aussi facile !

[quandmonmec.tumblr.com]

qd

Arrêter de regarder des bêtises à la télé et lire plus

Perdre notre temps à regarder les 34 séries américaines qu’on a sur l’ordi (chuuut), zoner devant “Les Ch’tis” ou “Secret Story”, on a plus l’âge. Il vaudrait mieux lire le tout nouveau livre ultra culturel qui vient de sortir et dont tout le monde parle. Et pourtant, chaque année, on connait les prénoms de chaque candidat des “Princes de l’amour” par coeur.
[pewdiepies-bro-arm.tumblr.com]

pewdiepies-bro-arm

 Quelle:

http://www.puretrend.com/article/nouvel-an-2015-top-10-des-pires-resolutions-qu-on-ne-tient-jamais_a102193/1

Vidéo:

http://france3-regions.francetvinfo.fr/champagne-ardenne/2015/01/01/et-vous-quelles-sont-vos-bonnes-resolutions-pour-cette-nouvelle-annee-622554.html

Vidéo:

http://videos.tf1.fr/jt-13h/2015/quelles-sont-les-bonnes-resolutions-des-francais-pour-2015-8541077.html

Vidéo:

http://www.rtl.be/videos/video/520974.aspx

Vidéo:

http://www.francetvinfo.fr/culture/gastronomie/video-les-bonnes-resolutions-du-nouvel-an_786537.html

Vidéo:

http://www.rtbf.be/video/detail_banc-d-essai-les-bonnes-resolutions-de-janvier?id=1982375

Vidéo:

http://www.francetvinfo.fr/france/video-faire-du-sport-une-bonne-resolution-pour-2015_786951.html

Vidéo:

http://ici.radio-canada.ca/regions/est-quebec/2014/12/31/004-resolutions-nouvel-an-2014-2015.shtml

Vidéo:

http://www.ina.fr/contenus-editoriaux/articles-editoriaux/de-bonnes-resolutions-pour-2015/

Gute Vorsätze fürs Jahr 2015?

Top Neujahrsvorsätze 2015 der Deutschen

Vor allem beim Großteil der unter 30-Jährigen ist der Wille zur Veränderung und Selbstverbesserung noch ausgesprochen groß (86 Prozent). Lediglich fünf Prozent der Deutschen halten Neujahrsvorsätze für sinnlos, so die repräsentative Umfrage von deals.com.

Neujahrsvorsätze bleiben oft Wunschdenken

Allerdings werden auch nur die Hälfte solcher Vorhaben eingehalten: 45 Prozent der Deutschen geben zu, an ihren Neujahrsvorsätzen meistens oder sogar immer zu scheitern. In den neuen Bundesländern werden die Pläne für das neue Jahr immerhin ein wenig ernster genommen: 62 Prozent sagen dort von sich, dass sie sich meistens an ihre Absichten zum Jahreswechsel halten – jeder Zehnte sogar immer.

Was nimmt sich Deutschland für 2015 vor?

Deutschland macht sich fit: Mehr Sport steht ganz an der Spitze der Vorhaben für 2015 – vor allem jede zweite Frau (49 Prozent) und fast 60 Prozent der unter 30-Jährigen gedenken, im neuen Jahr mehr für ihre Fitness zu tun (insgesamt 44 Prozent). Auf dem zweiten Platz landet für beide Geschlechter die gesündere Ernährung.

Während bei Frauen auf Platz drei mit Gewichtsverlust ein weiterer körperlicher Vorsatz folgt, wollen sich Männer mehr Zeit für Familie und Freunde nehmen. Jeder sechste Deutsche (17 Prozent) will sich zudem beruflich verändern. Und auch in Sachen Liebe suchen die Bundesbürger nach Umgestaltung: Fast jeder Zehnte (neun Prozent) wünscht sich eine neue Beziehung. Immerhin fast jeder fünfte U30-Jährige will weniger Zeit mit PC oder Smartphone im Internet verbringen.

Top Neujahrsvorsätze

  1. Mehr Sport 44%
  2. Gesünder ernähren 39%
  3. Abnehmen 32%
  4. Mehr Zeit für Familie 26%
  5. Mehr Zeit für Liebe/Beziehung 24%
  6. Weiterbilden 24%
  7. Mehr Zeit für Hobbys 23%
  8. Beförderung/Jobwechsel 17%
  9. Weniger Zeit im Internet 12%
  10. Eine neue Beziehung 9%
  11. Mit dem Rauchen aufhören 8%
  12. Weniger Alkohol 7%
  13. Weniger Fernsehen 5%

Quelle:

http://webmagazin.de/social/top-neujahrsvorsaetze-2015-der-deutschen-37744000

Gute Vorsätze für das Neue Jahr 2015: Unsere Top 5

Jedes Jahr im Januar beginnt für etwa 80% der Deutschen ein völlig neues Leben – bewertet an all‘ den guten Vorsätzen, die sie sich vorgenommen haben. Dabei halten sich 75% davon gerade mal eine magere Woche an ihre Vorhaben. Zu stark ist die Macht der Gewohnheit und so verwundert es nicht, dass nächstes Jahr die gleichen guten Vorsätze immer noch ihre Gültigkeit haben. Aber was wünscht ihr euch für das neue Jahr und was macht die Vorsätze so schwer umsetzbar? Wir haben uns einmal umgehört und die Top Vorsätze für das Neue Jahr für euch zusammengestellt.

Top Vorsatz Nr. 5: Weniger Zeit für Smartphones & TV

Wer kennt es nicht, abends nach der Arbeit ruft nur noch das Sofa und der Fernseher. Nebenher hat man auch noch das Handy im Blick. Genau das haben nun etwa ein Fünftel der Deutschen satt und nehmen sich vor, im nächsten Jahr weniger vor dem Fernseher und dem Smartphone zu verbringen. Ein edler Vorsatz, der vor allem in geselliger Runde Anklang finden dürfte. Nichts stört mehr, als Gesprächspartner, die vehement auf das Smartphone gucken und sich in sozialen Netzwerken rumtreiben, während man doch so spannende Geschichten erzählen will. Toller Vorsatz für das kommende Jahr.

Top Vorsatz Nr. 4: Gewicht verlieren

Dieser Vorsatz kommt dem ein oder anderen sicher bekannt vor: Abnehmen. Ganze 34% der Deutschen sind nicht zufrieden mit ihrer Figur und möchten deshalb gerne etwas abspecken. 48% möchten sich gesünder ernähren. Gerade nach den Weihnachtsfeiertagen und einem üppigen Silvester fühlen sich viele unwohl und sagen den überschüssigen Pfunden den Kampf an. Jetzt werden Kalorien gezählt, Kohlenhydrate verbannt, Lebensmittel getrennt und sich eiserne Regeln auferlegt. Wenn wir ehrlich sind, sind diese drastischen Maßnahmen doch meist zum Scheitern verurteilt und nach einigen Tagen oder Wochen – je nachdem wie lange durchgehalten wird – sind die guten Vorsätze dahin und man selbst gefrustet.

Unser Tipp:

Erwarte keine Ergebnisse über Nacht. Auch nicht in den ersten Tagen oder 1-3 Wochen. Was wir uns stetig und leidenschaftlich über Jahre angefuttert haben, kann man nicht in kürzester Zeit verlieren. Wer sich dessen bewusst ist, dass sich die Pfündchen nach und nach angesetzt haben und deshalb auch nur nach und nach mit derselben Stetigkeit wieder verschwinden können, der geht viel realistischer an sein Vorhaben ran. Die Ernährungsgewohnheiten haben dazu geführt, dass die Lieblingsjeans nicht mehr passt. Deshalb gilt es diese umzustellen, aber nicht rigoros einzuschränken oder gar übereifrig auf einen Bruchteil zu reduzieren. Kleine Schritte führen auf lange Sicht zu besseren und nachhaltigeren Erfolgen. Wie wäre es also, vorerst die Kohlenhydrate bei einer Mahlzeit wegzulassen, um sich daran zu gewöhnen? Kalorien können langsam reduziert werden, Zucker weggelassen und auch fettige Speisen durch mehr Gemüse ersetzt werden. Ein Tagebuch über alle Mahlzeiten und Naschereien pro Tag kann ebenfalls die Augen öffnen, wo die versteckten Fallen lauern. So gewöhnt man sich mit der Zeit an neue, gesündere Essgewohnheiten, die dann selbstverständlich werden.

Top Vorsatz Nr.3: Mehr Zeit für mich und meine Liebsten

Jeder Zweite möchte im nächsten Jahr mehr Zeit für sich und seine Liebsten haben. Job und Verpflichtungen spannen so sehr ein, dass man alles um sich herum vergisst. Dir fällt auf Anhieb auch eine Freundin oder ein Freund ein, den Du ja schon längst hättest besuchen wollen? Deine Liebsten sind im letzten Jahr umgezogen, aber Du hattest noch keine Zeit, die neue Wohnung zu besichtigen. Dabei wären sie nur eine Stunde von Dir weg? Zu wenig Zeit, zu viel zu tun – wir kennen alle dieses Problem. Dabei müssten wir uns die Zeit einfach nur nehmen und wenn es nur alle zwei Wochen ist. Die Zeit mit der Familie und den Freunden entspannt, gibt neue Eindrücke und ist ein kurzer Ausflug von Alltag und Pflichten. Den sollte man sich gönnen, auch um soziale Kontakte zu pflegen. Wer sonst lädt einen auf die nächste Silvesterparty ein oder fährt mal gemeinsam in den Urlaub? Mit wem lassen wir es am Festival krachen oder gehen mal ins Kino? Niemand man so etwas gerne alleine, also ran an’s Telefon und gleich alte Bekannte und Freunde anrufen. Eine Neujahresmail oder ein kurzer Anruf, um ein gutes Neues zu wünschen können dabei schon der erste Schritt in die richtige Richtung sein.

Top Vorsatz Nr. 2: Mehr Sport

Ja, das kennen wir. Wer von uns sollte sich nicht doch noch etwas mehr bewegen? Der zweitbeliebteste – oder notwendigste? – Vorsatz der Deutschen ist mehr Sport zu treiben. Mehr als 50% nehmen sich vor, sich im kommenden Jahr mehr zu bewegen. Das klingt ja toll, denn Bewegung hält fit und gesund, gleicht uns aus und setzt Glückshormone frei. Zu Beginn des Jahres ist deshalb gerade der Ansturm auf die Fitnessstudios extrem hoch. Die Umkleiden sind voll und die Geräte besetzt. Auf den ersten Blick scheinen viele ihren Vorsatz in die Tat umzusetzen. Die Mehrheit der Neujahres-Sportler lässt allerdings spätestens gegen Mitte Februar die Zügel wieder schleifen. Dann gibt es wieder mehr als genug freie Plätze an den Geräten und die Fitnesskurse werden wieder spärlicher besucht. Schade, denn gerade wer Sport erfolgreich in seinen Alltag integriert, hat viele Vorteile für seine Gesundheit und sein Gemüt. Keiner erwartet einen gestählten Athletenkörper nach 4 Wochen, aber dennoch kann man bei konsequenten Besuchen im Fitnessstudio, und sei es nur 2 Mal die Woche in einem Zumba-Kurs, deutliche Erfolge verzeichnen. Das ist das Schöne am Sport, finden wir. Wer es durchhält seinen Schweinehund zu bezwingen, der findet sicherlich bald Gefallen an den Erfolgen, einem besseren Körpergefühl, mehr Gelenkigkeit oder einem rassigen Hüftschwung. Sportarten sind vielfältig und bieten für jeden garantiert das richtig: Vom Tanzkurs in der Gruppe über Spinning mit Musik, Yoga, Krafttraining an den Geräten oder ebenfalls in einem Kurs – viele Studios bieten für alles eine Schnupperstunde, um seine Vorlieben auszuloten, bevor man sich an Verträge bindet. Wer kein Geld ausgeben will, der geht eben im Wald joggen, besucht den nächsten Trim-Dich-Pfad oder geht im Park Walken. Auch wenn es am Anfang viel Überwindung kostet und sicher anstrengend ist – so muss das sein. Setz Dir erreichbare Ziele, motiviere Dich mit anderen Sportlern, steigere langsam die Intensität deiner Übungen und erwarte am Anfang keine Höchstleistungen. Dann hältst Du auch ganz sicher durch. Die Ausrede, keine Zeit für regelmäßigen Sport zu haben, lassen wir nicht gelten. Also runter vom Sofa und ab zum Training – No pain, no gain!

Top Vorsatz Nr. 1: Nicht stressen lassen!

Die unangefochtene Nummer 1 aller Vorsätze hat indirekt mit allen vorhergehenden Vorsätzen zu tun. Dieses Problem hält uns von all unseren anderen guten Vorsätzen am meisten ab. Ganze 60% der Deutschen möchten im nächsten Jahr Stress abbauen und vermeiden. Wow! Drei von Fünf Deutschen leidet demnach unter massiven Stress im Alltag, sei es im Job oder im Privatleben. Das klingt alarmierend und gleichzeitig nach einem längst überfälligen Vorsatz. Wer längere Zeit unter hohem Druck und Stress leidet, der kann sowohl psychisch als auch physisch krank werden. Wer davon betroffen ist, muss unbedingt selbst die Notbremse ziehen. Wie man Stress vorbeugt und somit sich selbst schont, dafür haben wir ein paar Tipps für euch:

Unsere Tipps gegen Stress:

Wer sich zu viel aufbürdet oder aufbürden lässt, der muss lernen „Nein“ zu sagen. Ob im Job, im Studium oder im Alltag, das erfüllbare Pensum an Arbeit und Verantwortung muss jeder selbst bestimmen und dafür einstehen können. Wer das nicht kann, steht für einem nicht zu erklimmenden Berg an Arbeit und Aufgaben, die ihn am Ende zur Verzweiflung bringen. Dann dem Chef zu sagen, man könne den Auftrag doch nicht pünktlich oder nur halbwegs gut erfüllen, ist mindestens so unangenehm, wie den Auftrag von vornerein abzulehnen. Lieber kleinere Ziele setzen und sich genügend Zeit lassen, um eventuelle Fehler zu korrigieren. Wir sind alle nur Menschen und nicht perfekt. Wer sich dessen bewusst ist und sich das eingesteht, der arbeitet viel stressfreier und sicher auch viel zufriedener.

Gute Vorsätze für das Jahr 2015: Sich mal nichts vornehmen

Nachdem so viele Vorsätze jedes Jahr wiederkehren und sich das Eingeständnis des Scheiterns ungehörig unangenehm anfühlt, haben wir noch eine Idee: Wie wäre es mal mit einem Jahr ohne Vorsätze? Einfach nur gut in das neue Jahr starten und dann sehen, was kommt? Vielleicht hat man ja im Mai richtig Lust auf Joggen und findet zufällig ein neues Lieblingsrestaurant, das einen auf den Geschmack von richtig gesundem Essen bringt. Wir nehmen uns nicht nur vor, dass wir uns ohne zu zögern etwas gönnen, sondern tun es einfach. Viele gute Dinge ergeben sich aus der Situation und jeder benötigt seinen eigenen Anstoß, um Veränderungen umzusetzen. Sich einem völlig neuen Leben zu verschreiben, nur weil ein neues Jahr anbricht, ist für viele offenbar nicht motivierend genug. Ein neues Lebensabschnitt beginnt dann, wenn Du das möchtest. Du möchtest Gewicht verlieren, das geht auch ohne den Silvesterstartschuss ab sofort oder mitten im Jahr. Es ist immer eine gute Zeit, um sein Leben neu zu strukturieren und das kann jeder individuell. Deshalb starten wir einfach ohne bahnbrechenden Vorsätzen in das neue Jahr, außer, dass es ein gutes werden soll. Komme, was wolle. Wie wäre es auch mal mit Vorsätzen für die nächste Woche oder den nächsten Monat? Kürzere, überschaubarere Zeitspannen mit realistischeren Zielen, könnten helfen Ziele zu erreichen.

Wie steht es um Eure Vorsätze? Welche Ziele habt ihr für das kommende Jahr? Habt ihr euch genau diese Ziele schon einmal gesteckt? Warum seid ihr gescheitert und wie wollt ihr es dieses Mal anders machen? Habt ihr Tipps, um Vorsätze knallhart durchzuziehen? Was motiviert euch? Wir sind gespannt auf eure Wünsche und Vorhaben für 2015, erzählt uns doch davon.

Quelle:

http://www.mydays.de/magazin/lifestyle/gute-vorsaetze-2015/

Gute Vorsätze fürs neue Jahr

So halten Sie durch

Mit Sekt und Silvester kommt für viele Menschen auch ein Motivationsschub: Neues Jahr, neues Glück – auf in die nächste Runde, ein besserer Mensch zu werden. Der Jahreswechsel ist ein beliebter Zeitpunkt, Bilanz zu ziehen und neue Vorhaben anzugehen.Dabei braucht man eigentlich keinen besonderen Anlass, um unliebsame Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen. Psychologen raten, sich auch während des Jahres häufiger einmal die Zeit zu nehmen, innezuhalten und sein Verhalten zu reflektieren. Schließlich kann man gute Vorsätze nicht nur im Januar beschließen.

Realistische Ziele setzen

Dass die Vorsätze oftmals nicht lange eingehalten werden, hat mehrere Gründe. Zum einen sind die Ziele häufig zu diffus und zu unkonkret. Außerdem stehen Ziele manchmal miteinander im Konflikt. Und drittens: Viele Ziele sind zu hoch gesteckt, zu unrealistisch. Fünf Kilo in einem Monat abzunehmen ist nicht nur sehr ambitioniert, sondern im Zweifel auch gar nicht gesund.Jede Veränderung beginnt mit einer Vision. Ein klares Bild von dem angestrebten Leben gibt die nötige Motivation. Halten Sie alle Erfolge und Rückschläge in einem Tagebuch fest. Meist hilft das Aufschreiben, um sich über unbewusste Handlungen klar zu werden.

Alternativen vorwegnehmen

Oft helfen schon ganz einfache Tricks, die an die Vorsätze erinnern und motivieren. Wer sich vorgenommen hat, häufiger Zahnseide zu benutzen, dem hilft ein Kalender am Spiegel, um den guten Vorsatz in die Tat umzusetzen. Wer nur bei strahlendem Sonnenschein joggt, muss bei Regenwetter dennoch nicht schlapp auf der Couch sitzen. Das Zauberwort heißt „Bewältigungsplanung” – das bedeutet: Hindernisse vorwegnehmen, bevor sie auftauchen. Schönwetterjogger können zum Beispiel eine gepackte Tasche fürs Schwimmbad als Alternative für den Fall bereithalten, dass es in Strömen regnet.Auch für künftige Nichtraucher ist es sinnvoll, sich ein Alternativverhalten anzueignen, das das Rauchen ersetzt. Ob Kaugummi kauen, Zähne putzen, zu gesunden Sachen greifen oder mit Freunden telefonieren – Möglichkeiten gibt es viele. Wichtig ist auch, Risikosituationen vorwegzunehmen und nach Alternativen zu suchen, damit es nicht zum Rückfall kommt.

Mit Spaß dabei

Erfolgserlebnisse dienen als wichtige Motivationsstützen. Loben Sie sich nach dem Joggen selbst, und seien Sie stolz auf die zurückgelegte Strecke. Wenn Sie abnehmen wollen, freuen Sie sich auf Obst und Gemüse, und haben Sie Spaß, dabei Fett zu vermeiden. Gruppendruck kann durchaus hilfreich sein. Erzählen Sie Bekannten und Verwandten, dass Sie mit dem Rauchen aufhören. Wer Sie mit Glimmstängel erwischt, bekommt zehn Euro.Versuchen Sie aber nicht, Ihr ganzes Leben auf einmal umzukrempeln, sondern freuen Sie sich über kleine Erfolge. Zum Beispiel: statt einer Schachtel nur noch zehn Zigaretten pro Tag rauchen – oder nicht gleich zehn Kilo Gewichtsverlust in drei Monaten anstreben. Setzen Sie sich kleine Meilensteine und belohnen Sie sich, wenn Sie diese erreicht haben. Sie haben es geschafft, einen Monat nicht zu rauchen? Dann kaufen Sie sich von dem gesparten Geld etwas Schönes. Nach dem ersten Kilo weniger auf der Waage gönnen Sie sich einen Besuch in der Sauna oder eine Rückenmassage. Übrigens: Manchmal darf man seinem inneren Schweinehund auch mal nachgeben, er sollte nur nicht die Oberhand gewinnen.

Quelle:

http://www.zdf.de/volle-kanne/gute-vorsaetze-fuers-neue-jahr-5212954.html

So funktionieren Vorsätze

Dabei ist das Streben nach Besserem nichts Verwerfliches, im Gegenteil: Man muss sich durchaus ab und an daran erinnern, das Beste aus sich heraus zu holen, um es nicht zu vergessen und um dem Vorbild wieder jenen Rang einzuräumen, den Terminkalender, Trott und Trägheit zwischenzeitlich besetzt halten. Vergessen sollten Sie allerdings alle spontanen Ideen vom Typ Nächstes-Jahr-suche-ich-mir-einen-besseren-Job oder Ich-mache-2010-endlich-Karriere. Bringt nichts! Nach dem selben Muster scheitern auch alle Im-kommenden-Jahr-nehme-ich-zehn-Kilo-ab-Diäten. Und zwar aus zwei Gründen:

  • Wer sich zu viel auf einmal vornimmt, scheitert schneller. Und…
  • Die Vorsätze dürfen nicht aus einer Laune heraus entstehen, sondern realistisch und überschaubar geplant werden. Dabei hilft es, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, die eigenen Stärken zu erkennen und danach erst zu entscheiden, in was es sich lohnt Zeit, Kraft und Mühe zu investieren.

Sich zu viel auf einmal vorzunehmen, ist ohnehin unklug. Schließlich geht es darum, mit alten Gewohnheiten zu brechen. Die sind anfangs wie Spinnweben und später wie Drahtseile, sagt ein spanisches Sprichwort. Sie abzulegen geht nicht von heute auf morgen. Die Kunst ist, ein großes Ziel, eine Strategie möglichst konkret zu entwerfen, in Etappen zu zerlegen und diese anschließend konsequent und mit aller Kraft zu verfolgen. So weiß man heute aus der Motivationsforschung, dass Menschen mehr Elan zeigen, ein Ziel zu erreichen, je näher sie diesem kommen. Also planen Sie möglichst greifbar und konkret. Im kommenden Jahr weniger zu essen ist übrigens kein konkretes Ziel! Jeden Montag, Mittwoch und Freitag auf den Nachtisch zu verzichten, dagegen schon. Eine gute Hilfe ist zudem, sich die Vorsätze exakt aufzuschreiben. Sonst verzettelt man sich – oder verwirft sie ein paar Tage danach wieder. Apropos Zettel: Wenn Sie sich die Vorsätze notieren, dann am besten so, dass Sie immer wieder darauf stoßen:

  • Ein guter Ort für den Merkzettel „5 Kilo abnehmen!“ ist zum Beispiel die Kühlschranktür.
  • Und das Merkblatt „Der Kunde ist König“ gehört nicht vor die Tür, sondern dahinter, wo der Schreibtisch steht.

Und machen Sie sich nichts vor: Rückschläge werden kommen, keiner ist perfekt! Die US-Psychologen Alan Marlatt und Elizabeth Miller von der Universität von Washington fanden vor einigen Jahren heraus, dass kaum jemand bei seinen Vorsätzen und dem ersten Versuch erfolgreich war, nahezu jeder Fünfte brauchte gar mehr als sechs Anläufe. Mehr noch: Phillippa Lally vom University College in London geht gar davon aus, dass es mindestens zwei Monate, also rund 66 Tage dauert, bis Sie neue (bessere) Gewohnheiten etabliert haben. Und dabei muss man die neue Gewohnheit auch noch täglich praktizieren. Immerhin: Laut Lally ist es nicht schlimm, wenn Sie auch mal einen Tag damit aussetzen – Hauptsache, Sie fangen überhaupt an und bleiben ausdauernd dran. Geben Sie also nicht auf, sondern machen Sie weiter! Denken Sie einfach an das, was Sie bisher erreicht haben – erst recht nach diesem schwierigen Jahr.

Drei Tipps wie Neujahrsvorsätze gelingen

  1. Verbündete suchen. Forscher um Mark Conner vom Institute of Psychological Science an der Universität von Leeds konnten die Effektivität eines zugegebenermaßen nicht allzu spektakulären Tricks nachweisen, um gute Vorsätze zu erfüllen und wünschenswerte Gewohnheiten beizubehalten: Schließen Sie sich dazu mit anderen zusammen – Freunden, Familie, Kollegen. Es ist wie beim Sport oder Fitnesstraining: Alleine rafft man sich nur schwer auf, aber mit einem Partner an der Seite lässt sich auch der stärkste innere Schweinehund besiegen.
  2. Zuversicht üben. Das amerikanische Forscher-Duo Anirban Mukhopadhyay und Gita Johar stellte schon im Jahr 2005 fest, dass es bei den Vorsätzen vor allem auf unseren Erfolgsglauben ankommt. Wer davon überzeugt ist, dass er alte und lästige Gewohnheiten mit genug Willenskraft verändern oder gar ablegen kann, ist ihrer Studie zufolge deutlich erfolgreicher, als jemand, der es nur mal so ausprobiert.
  3. Spaß behalten. Gute Vorsätze müssen immer auch Spaß machen. Sparsamer zu werden, weckt keine Ambitionen. Jeden Monat 100 Euro zur Seite zu legen, um mit dem Gesparten einen Traumurlaub zu finanzieren, schon eher. Jede Veränderung, die Ihnen gelingt, ist ein Schritt vorwärts, für das Sie sich belohnen sollten. Sonst laufen Sie Gefahr, aus Frust und bei ersten Rückschlägen aufzugeben.

Quelle:

http://karrierebibel.de/vorsaetze-einhalten-tricks-fuer-neujahresvorsaetze/

Vote-Auswertung

Neues Jahr, neue Chance

Und, was ist Ihr guter Vorsatz für 2015?

Mehr Sport treiben 2548 22,53%
Meine Partnerin/meinen Partner täglich daran erinnern, dass sie/er mehr Sport treiben soll 442 3,91%
Mehr Zeit mit der Familie verbringen 245 2,17%
Keller aufräumen 355 3,14%
Schluss mit Rauchen! 262 2,32%
Jetzt aber wirklich und in echt und ein für allemal: Schluss! Mit! Rauchen! 300 2,65%
Schwiegermutter besuchen (wenn mal Zeit ist) 39 0,34%
Weniger fernsehen 231 2,04%
Endlich mal ein gutes Buch lesen 273 2,41%
Weniger Fleisch essen (aber mehr Obst und Gemüse) 726 6,42%
Mehr Fleisch essen (und mehr Obst und mehr Gemüse) 347 3,07%
(Ein bisschen) weniger Alkohol trinken 782 6,92%
Jeden Tag ganz viel SPIEGEL ONLINE lesen 637 5,63%
Ein besserer Mensch werden 1039 9,19%
Keine guten Vorsätze mehr machen (klappt eh nie) 3082 27,26%
Gesamtbeteiligung 11308

Quelle:

http://www.spiegel.de/forum/votes/vote-11164.html

Video:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2312998/Gute-Vorsaetze-fuer-2015#/beitrag/video/2312998/Gute-Vorsaetze-fuer-2015

Video:

http://www.tvbayern.de/mediathek/video/wie-setze-ich-gute-vorsaetze-in-die-tat-um

Video:

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/videos/gute-vorsaetze-2015-so-klappt-s-auch-bei-ihnen-100.html

Video:

http://www.sat1regional.de/panorama-video/article/vorsaetze-fuer-2015-das-will-der-norden-besser-machen-163078.html

Video:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-koeln/videogutevorsaetze100_size-L.html?autostart=true

Video:

http://www.augsburg.tv/mediathek/video/gute-vorsaetze-2015/

Video:

http://www.1730live.de/gute-vorsaetze-was-wollen-die-hessen-und-rheinland-pfaelzer-2015-alles-veraendern/

Video:

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