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Gute Vorsätze fürs Jahr 2015?

Top Neujahrsvorsätze 2015 der Deutschen

Vor allem beim Großteil der unter 30-Jährigen ist der Wille zur Veränderung und Selbstverbesserung noch ausgesprochen groß (86 Prozent). Lediglich fünf Prozent der Deutschen halten Neujahrsvorsätze für sinnlos, so die repräsentative Umfrage von deals.com.

Neujahrsvorsätze bleiben oft Wunschdenken

Allerdings werden auch nur die Hälfte solcher Vorhaben eingehalten: 45 Prozent der Deutschen geben zu, an ihren Neujahrsvorsätzen meistens oder sogar immer zu scheitern. In den neuen Bundesländern werden die Pläne für das neue Jahr immerhin ein wenig ernster genommen: 62 Prozent sagen dort von sich, dass sie sich meistens an ihre Absichten zum Jahreswechsel halten – jeder Zehnte sogar immer.

Was nimmt sich Deutschland für 2015 vor?

Deutschland macht sich fit: Mehr Sport steht ganz an der Spitze der Vorhaben für 2015 – vor allem jede zweite Frau (49 Prozent) und fast 60 Prozent der unter 30-Jährigen gedenken, im neuen Jahr mehr für ihre Fitness zu tun (insgesamt 44 Prozent). Auf dem zweiten Platz landet für beide Geschlechter die gesündere Ernährung.

Während bei Frauen auf Platz drei mit Gewichtsverlust ein weiterer körperlicher Vorsatz folgt, wollen sich Männer mehr Zeit für Familie und Freunde nehmen. Jeder sechste Deutsche (17 Prozent) will sich zudem beruflich verändern. Und auch in Sachen Liebe suchen die Bundesbürger nach Umgestaltung: Fast jeder Zehnte (neun Prozent) wünscht sich eine neue Beziehung. Immerhin fast jeder fünfte U30-Jährige will weniger Zeit mit PC oder Smartphone im Internet verbringen.

Top Neujahrsvorsätze

  1. Mehr Sport 44%
  2. Gesünder ernähren 39%
  3. Abnehmen 32%
  4. Mehr Zeit für Familie 26%
  5. Mehr Zeit für Liebe/Beziehung 24%
  6. Weiterbilden 24%
  7. Mehr Zeit für Hobbys 23%
  8. Beförderung/Jobwechsel 17%
  9. Weniger Zeit im Internet 12%
  10. Eine neue Beziehung 9%
  11. Mit dem Rauchen aufhören 8%
  12. Weniger Alkohol 7%
  13. Weniger Fernsehen 5%

Quelle:

http://webmagazin.de/social/top-neujahrsvorsaetze-2015-der-deutschen-37744000

Gute Vorsätze für das Neue Jahr 2015: Unsere Top 5

Jedes Jahr im Januar beginnt für etwa 80% der Deutschen ein völlig neues Leben – bewertet an all‘ den guten Vorsätzen, die sie sich vorgenommen haben. Dabei halten sich 75% davon gerade mal eine magere Woche an ihre Vorhaben. Zu stark ist die Macht der Gewohnheit und so verwundert es nicht, dass nächstes Jahr die gleichen guten Vorsätze immer noch ihre Gültigkeit haben. Aber was wünscht ihr euch für das neue Jahr und was macht die Vorsätze so schwer umsetzbar? Wir haben uns einmal umgehört und die Top Vorsätze für das Neue Jahr für euch zusammengestellt.

Top Vorsatz Nr. 5: Weniger Zeit für Smartphones & TV

Wer kennt es nicht, abends nach der Arbeit ruft nur noch das Sofa und der Fernseher. Nebenher hat man auch noch das Handy im Blick. Genau das haben nun etwa ein Fünftel der Deutschen satt und nehmen sich vor, im nächsten Jahr weniger vor dem Fernseher und dem Smartphone zu verbringen. Ein edler Vorsatz, der vor allem in geselliger Runde Anklang finden dürfte. Nichts stört mehr, als Gesprächspartner, die vehement auf das Smartphone gucken und sich in sozialen Netzwerken rumtreiben, während man doch so spannende Geschichten erzählen will. Toller Vorsatz für das kommende Jahr.

Top Vorsatz Nr. 4: Gewicht verlieren

Dieser Vorsatz kommt dem ein oder anderen sicher bekannt vor: Abnehmen. Ganze 34% der Deutschen sind nicht zufrieden mit ihrer Figur und möchten deshalb gerne etwas abspecken. 48% möchten sich gesünder ernähren. Gerade nach den Weihnachtsfeiertagen und einem üppigen Silvester fühlen sich viele unwohl und sagen den überschüssigen Pfunden den Kampf an. Jetzt werden Kalorien gezählt, Kohlenhydrate verbannt, Lebensmittel getrennt und sich eiserne Regeln auferlegt. Wenn wir ehrlich sind, sind diese drastischen Maßnahmen doch meist zum Scheitern verurteilt und nach einigen Tagen oder Wochen – je nachdem wie lange durchgehalten wird – sind die guten Vorsätze dahin und man selbst gefrustet.

Unser Tipp:

Erwarte keine Ergebnisse über Nacht. Auch nicht in den ersten Tagen oder 1-3 Wochen. Was wir uns stetig und leidenschaftlich über Jahre angefuttert haben, kann man nicht in kürzester Zeit verlieren. Wer sich dessen bewusst ist, dass sich die Pfündchen nach und nach angesetzt haben und deshalb auch nur nach und nach mit derselben Stetigkeit wieder verschwinden können, der geht viel realistischer an sein Vorhaben ran. Die Ernährungsgewohnheiten haben dazu geführt, dass die Lieblingsjeans nicht mehr passt. Deshalb gilt es diese umzustellen, aber nicht rigoros einzuschränken oder gar übereifrig auf einen Bruchteil zu reduzieren. Kleine Schritte führen auf lange Sicht zu besseren und nachhaltigeren Erfolgen. Wie wäre es also, vorerst die Kohlenhydrate bei einer Mahlzeit wegzulassen, um sich daran zu gewöhnen? Kalorien können langsam reduziert werden, Zucker weggelassen und auch fettige Speisen durch mehr Gemüse ersetzt werden. Ein Tagebuch über alle Mahlzeiten und Naschereien pro Tag kann ebenfalls die Augen öffnen, wo die versteckten Fallen lauern. So gewöhnt man sich mit der Zeit an neue, gesündere Essgewohnheiten, die dann selbstverständlich werden.

Top Vorsatz Nr.3: Mehr Zeit für mich und meine Liebsten

Jeder Zweite möchte im nächsten Jahr mehr Zeit für sich und seine Liebsten haben. Job und Verpflichtungen spannen so sehr ein, dass man alles um sich herum vergisst. Dir fällt auf Anhieb auch eine Freundin oder ein Freund ein, den Du ja schon längst hättest besuchen wollen? Deine Liebsten sind im letzten Jahr umgezogen, aber Du hattest noch keine Zeit, die neue Wohnung zu besichtigen. Dabei wären sie nur eine Stunde von Dir weg? Zu wenig Zeit, zu viel zu tun – wir kennen alle dieses Problem. Dabei müssten wir uns die Zeit einfach nur nehmen und wenn es nur alle zwei Wochen ist. Die Zeit mit der Familie und den Freunden entspannt, gibt neue Eindrücke und ist ein kurzer Ausflug von Alltag und Pflichten. Den sollte man sich gönnen, auch um soziale Kontakte zu pflegen. Wer sonst lädt einen auf die nächste Silvesterparty ein oder fährt mal gemeinsam in den Urlaub? Mit wem lassen wir es am Festival krachen oder gehen mal ins Kino? Niemand man so etwas gerne alleine, also ran an’s Telefon und gleich alte Bekannte und Freunde anrufen. Eine Neujahresmail oder ein kurzer Anruf, um ein gutes Neues zu wünschen können dabei schon der erste Schritt in die richtige Richtung sein.

Top Vorsatz Nr. 2: Mehr Sport

Ja, das kennen wir. Wer von uns sollte sich nicht doch noch etwas mehr bewegen? Der zweitbeliebteste – oder notwendigste? – Vorsatz der Deutschen ist mehr Sport zu treiben. Mehr als 50% nehmen sich vor, sich im kommenden Jahr mehr zu bewegen. Das klingt ja toll, denn Bewegung hält fit und gesund, gleicht uns aus und setzt Glückshormone frei. Zu Beginn des Jahres ist deshalb gerade der Ansturm auf die Fitnessstudios extrem hoch. Die Umkleiden sind voll und die Geräte besetzt. Auf den ersten Blick scheinen viele ihren Vorsatz in die Tat umzusetzen. Die Mehrheit der Neujahres-Sportler lässt allerdings spätestens gegen Mitte Februar die Zügel wieder schleifen. Dann gibt es wieder mehr als genug freie Plätze an den Geräten und die Fitnesskurse werden wieder spärlicher besucht. Schade, denn gerade wer Sport erfolgreich in seinen Alltag integriert, hat viele Vorteile für seine Gesundheit und sein Gemüt. Keiner erwartet einen gestählten Athletenkörper nach 4 Wochen, aber dennoch kann man bei konsequenten Besuchen im Fitnessstudio, und sei es nur 2 Mal die Woche in einem Zumba-Kurs, deutliche Erfolge verzeichnen. Das ist das Schöne am Sport, finden wir. Wer es durchhält seinen Schweinehund zu bezwingen, der findet sicherlich bald Gefallen an den Erfolgen, einem besseren Körpergefühl, mehr Gelenkigkeit oder einem rassigen Hüftschwung. Sportarten sind vielfältig und bieten für jeden garantiert das richtig: Vom Tanzkurs in der Gruppe über Spinning mit Musik, Yoga, Krafttraining an den Geräten oder ebenfalls in einem Kurs – viele Studios bieten für alles eine Schnupperstunde, um seine Vorlieben auszuloten, bevor man sich an Verträge bindet. Wer kein Geld ausgeben will, der geht eben im Wald joggen, besucht den nächsten Trim-Dich-Pfad oder geht im Park Walken. Auch wenn es am Anfang viel Überwindung kostet und sicher anstrengend ist – so muss das sein. Setz Dir erreichbare Ziele, motiviere Dich mit anderen Sportlern, steigere langsam die Intensität deiner Übungen und erwarte am Anfang keine Höchstleistungen. Dann hältst Du auch ganz sicher durch. Die Ausrede, keine Zeit für regelmäßigen Sport zu haben, lassen wir nicht gelten. Also runter vom Sofa und ab zum Training – No pain, no gain!

Top Vorsatz Nr. 1: Nicht stressen lassen!

Die unangefochtene Nummer 1 aller Vorsätze hat indirekt mit allen vorhergehenden Vorsätzen zu tun. Dieses Problem hält uns von all unseren anderen guten Vorsätzen am meisten ab. Ganze 60% der Deutschen möchten im nächsten Jahr Stress abbauen und vermeiden. Wow! Drei von Fünf Deutschen leidet demnach unter massiven Stress im Alltag, sei es im Job oder im Privatleben. Das klingt alarmierend und gleichzeitig nach einem längst überfälligen Vorsatz. Wer längere Zeit unter hohem Druck und Stress leidet, der kann sowohl psychisch als auch physisch krank werden. Wer davon betroffen ist, muss unbedingt selbst die Notbremse ziehen. Wie man Stress vorbeugt und somit sich selbst schont, dafür haben wir ein paar Tipps für euch:

Unsere Tipps gegen Stress:

Wer sich zu viel aufbürdet oder aufbürden lässt, der muss lernen „Nein“ zu sagen. Ob im Job, im Studium oder im Alltag, das erfüllbare Pensum an Arbeit und Verantwortung muss jeder selbst bestimmen und dafür einstehen können. Wer das nicht kann, steht für einem nicht zu erklimmenden Berg an Arbeit und Aufgaben, die ihn am Ende zur Verzweiflung bringen. Dann dem Chef zu sagen, man könne den Auftrag doch nicht pünktlich oder nur halbwegs gut erfüllen, ist mindestens so unangenehm, wie den Auftrag von vornerein abzulehnen. Lieber kleinere Ziele setzen und sich genügend Zeit lassen, um eventuelle Fehler zu korrigieren. Wir sind alle nur Menschen und nicht perfekt. Wer sich dessen bewusst ist und sich das eingesteht, der arbeitet viel stressfreier und sicher auch viel zufriedener.

Gute Vorsätze für das Jahr 2015: Sich mal nichts vornehmen

Nachdem so viele Vorsätze jedes Jahr wiederkehren und sich das Eingeständnis des Scheiterns ungehörig unangenehm anfühlt, haben wir noch eine Idee: Wie wäre es mal mit einem Jahr ohne Vorsätze? Einfach nur gut in das neue Jahr starten und dann sehen, was kommt? Vielleicht hat man ja im Mai richtig Lust auf Joggen und findet zufällig ein neues Lieblingsrestaurant, das einen auf den Geschmack von richtig gesundem Essen bringt. Wir nehmen uns nicht nur vor, dass wir uns ohne zu zögern etwas gönnen, sondern tun es einfach. Viele gute Dinge ergeben sich aus der Situation und jeder benötigt seinen eigenen Anstoß, um Veränderungen umzusetzen. Sich einem völlig neuen Leben zu verschreiben, nur weil ein neues Jahr anbricht, ist für viele offenbar nicht motivierend genug. Ein neues Lebensabschnitt beginnt dann, wenn Du das möchtest. Du möchtest Gewicht verlieren, das geht auch ohne den Silvesterstartschuss ab sofort oder mitten im Jahr. Es ist immer eine gute Zeit, um sein Leben neu zu strukturieren und das kann jeder individuell. Deshalb starten wir einfach ohne bahnbrechenden Vorsätzen in das neue Jahr, außer, dass es ein gutes werden soll. Komme, was wolle. Wie wäre es auch mal mit Vorsätzen für die nächste Woche oder den nächsten Monat? Kürzere, überschaubarere Zeitspannen mit realistischeren Zielen, könnten helfen Ziele zu erreichen.

Wie steht es um Eure Vorsätze? Welche Ziele habt ihr für das kommende Jahr? Habt ihr euch genau diese Ziele schon einmal gesteckt? Warum seid ihr gescheitert und wie wollt ihr es dieses Mal anders machen? Habt ihr Tipps, um Vorsätze knallhart durchzuziehen? Was motiviert euch? Wir sind gespannt auf eure Wünsche und Vorhaben für 2015, erzählt uns doch davon.

Quelle:

http://www.mydays.de/magazin/lifestyle/gute-vorsaetze-2015/

Gute Vorsätze fürs neue Jahr

So halten Sie durch

Mit Sekt und Silvester kommt für viele Menschen auch ein Motivationsschub: Neues Jahr, neues Glück – auf in die nächste Runde, ein besserer Mensch zu werden. Der Jahreswechsel ist ein beliebter Zeitpunkt, Bilanz zu ziehen und neue Vorhaben anzugehen.Dabei braucht man eigentlich keinen besonderen Anlass, um unliebsame Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen. Psychologen raten, sich auch während des Jahres häufiger einmal die Zeit zu nehmen, innezuhalten und sein Verhalten zu reflektieren. Schließlich kann man gute Vorsätze nicht nur im Januar beschließen.

Realistische Ziele setzen

Dass die Vorsätze oftmals nicht lange eingehalten werden, hat mehrere Gründe. Zum einen sind die Ziele häufig zu diffus und zu unkonkret. Außerdem stehen Ziele manchmal miteinander im Konflikt. Und drittens: Viele Ziele sind zu hoch gesteckt, zu unrealistisch. Fünf Kilo in einem Monat abzunehmen ist nicht nur sehr ambitioniert, sondern im Zweifel auch gar nicht gesund.Jede Veränderung beginnt mit einer Vision. Ein klares Bild von dem angestrebten Leben gibt die nötige Motivation. Halten Sie alle Erfolge und Rückschläge in einem Tagebuch fest. Meist hilft das Aufschreiben, um sich über unbewusste Handlungen klar zu werden.

Alternativen vorwegnehmen

Oft helfen schon ganz einfache Tricks, die an die Vorsätze erinnern und motivieren. Wer sich vorgenommen hat, häufiger Zahnseide zu benutzen, dem hilft ein Kalender am Spiegel, um den guten Vorsatz in die Tat umzusetzen. Wer nur bei strahlendem Sonnenschein joggt, muss bei Regenwetter dennoch nicht schlapp auf der Couch sitzen. Das Zauberwort heißt „Bewältigungsplanung” – das bedeutet: Hindernisse vorwegnehmen, bevor sie auftauchen. Schönwetterjogger können zum Beispiel eine gepackte Tasche fürs Schwimmbad als Alternative für den Fall bereithalten, dass es in Strömen regnet.Auch für künftige Nichtraucher ist es sinnvoll, sich ein Alternativverhalten anzueignen, das das Rauchen ersetzt. Ob Kaugummi kauen, Zähne putzen, zu gesunden Sachen greifen oder mit Freunden telefonieren – Möglichkeiten gibt es viele. Wichtig ist auch, Risikosituationen vorwegzunehmen und nach Alternativen zu suchen, damit es nicht zum Rückfall kommt.

Mit Spaß dabei

Erfolgserlebnisse dienen als wichtige Motivationsstützen. Loben Sie sich nach dem Joggen selbst, und seien Sie stolz auf die zurückgelegte Strecke. Wenn Sie abnehmen wollen, freuen Sie sich auf Obst und Gemüse, und haben Sie Spaß, dabei Fett zu vermeiden. Gruppendruck kann durchaus hilfreich sein. Erzählen Sie Bekannten und Verwandten, dass Sie mit dem Rauchen aufhören. Wer Sie mit Glimmstängel erwischt, bekommt zehn Euro.Versuchen Sie aber nicht, Ihr ganzes Leben auf einmal umzukrempeln, sondern freuen Sie sich über kleine Erfolge. Zum Beispiel: statt einer Schachtel nur noch zehn Zigaretten pro Tag rauchen – oder nicht gleich zehn Kilo Gewichtsverlust in drei Monaten anstreben. Setzen Sie sich kleine Meilensteine und belohnen Sie sich, wenn Sie diese erreicht haben. Sie haben es geschafft, einen Monat nicht zu rauchen? Dann kaufen Sie sich von dem gesparten Geld etwas Schönes. Nach dem ersten Kilo weniger auf der Waage gönnen Sie sich einen Besuch in der Sauna oder eine Rückenmassage. Übrigens: Manchmal darf man seinem inneren Schweinehund auch mal nachgeben, er sollte nur nicht die Oberhand gewinnen.

Quelle:

http://www.zdf.de/volle-kanne/gute-vorsaetze-fuers-neue-jahr-5212954.html

So funktionieren Vorsätze

Dabei ist das Streben nach Besserem nichts Verwerfliches, im Gegenteil: Man muss sich durchaus ab und an daran erinnern, das Beste aus sich heraus zu holen, um es nicht zu vergessen und um dem Vorbild wieder jenen Rang einzuräumen, den Terminkalender, Trott und Trägheit zwischenzeitlich besetzt halten. Vergessen sollten Sie allerdings alle spontanen Ideen vom Typ Nächstes-Jahr-suche-ich-mir-einen-besseren-Job oder Ich-mache-2010-endlich-Karriere. Bringt nichts! Nach dem selben Muster scheitern auch alle Im-kommenden-Jahr-nehme-ich-zehn-Kilo-ab-Diäten. Und zwar aus zwei Gründen:

  • Wer sich zu viel auf einmal vornimmt, scheitert schneller. Und…
  • Die Vorsätze dürfen nicht aus einer Laune heraus entstehen, sondern realistisch und überschaubar geplant werden. Dabei hilft es, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, die eigenen Stärken zu erkennen und danach erst zu entscheiden, in was es sich lohnt Zeit, Kraft und Mühe zu investieren.

Sich zu viel auf einmal vorzunehmen, ist ohnehin unklug. Schließlich geht es darum, mit alten Gewohnheiten zu brechen. Die sind anfangs wie Spinnweben und später wie Drahtseile, sagt ein spanisches Sprichwort. Sie abzulegen geht nicht von heute auf morgen. Die Kunst ist, ein großes Ziel, eine Strategie möglichst konkret zu entwerfen, in Etappen zu zerlegen und diese anschließend konsequent und mit aller Kraft zu verfolgen. So weiß man heute aus der Motivationsforschung, dass Menschen mehr Elan zeigen, ein Ziel zu erreichen, je näher sie diesem kommen. Also planen Sie möglichst greifbar und konkret. Im kommenden Jahr weniger zu essen ist übrigens kein konkretes Ziel! Jeden Montag, Mittwoch und Freitag auf den Nachtisch zu verzichten, dagegen schon. Eine gute Hilfe ist zudem, sich die Vorsätze exakt aufzuschreiben. Sonst verzettelt man sich – oder verwirft sie ein paar Tage danach wieder. Apropos Zettel: Wenn Sie sich die Vorsätze notieren, dann am besten so, dass Sie immer wieder darauf stoßen:

  • Ein guter Ort für den Merkzettel „5 Kilo abnehmen!“ ist zum Beispiel die Kühlschranktür.
  • Und das Merkblatt „Der Kunde ist König“ gehört nicht vor die Tür, sondern dahinter, wo der Schreibtisch steht.

Und machen Sie sich nichts vor: Rückschläge werden kommen, keiner ist perfekt! Die US-Psychologen Alan Marlatt und Elizabeth Miller von der Universität von Washington fanden vor einigen Jahren heraus, dass kaum jemand bei seinen Vorsätzen und dem ersten Versuch erfolgreich war, nahezu jeder Fünfte brauchte gar mehr als sechs Anläufe. Mehr noch: Phillippa Lally vom University College in London geht gar davon aus, dass es mindestens zwei Monate, also rund 66 Tage dauert, bis Sie neue (bessere) Gewohnheiten etabliert haben. Und dabei muss man die neue Gewohnheit auch noch täglich praktizieren. Immerhin: Laut Lally ist es nicht schlimm, wenn Sie auch mal einen Tag damit aussetzen – Hauptsache, Sie fangen überhaupt an und bleiben ausdauernd dran. Geben Sie also nicht auf, sondern machen Sie weiter! Denken Sie einfach an das, was Sie bisher erreicht haben – erst recht nach diesem schwierigen Jahr.

Drei Tipps wie Neujahrsvorsätze gelingen

  1. Verbündete suchen. Forscher um Mark Conner vom Institute of Psychological Science an der Universität von Leeds konnten die Effektivität eines zugegebenermaßen nicht allzu spektakulären Tricks nachweisen, um gute Vorsätze zu erfüllen und wünschenswerte Gewohnheiten beizubehalten: Schließen Sie sich dazu mit anderen zusammen – Freunden, Familie, Kollegen. Es ist wie beim Sport oder Fitnesstraining: Alleine rafft man sich nur schwer auf, aber mit einem Partner an der Seite lässt sich auch der stärkste innere Schweinehund besiegen.
  2. Zuversicht üben. Das amerikanische Forscher-Duo Anirban Mukhopadhyay und Gita Johar stellte schon im Jahr 2005 fest, dass es bei den Vorsätzen vor allem auf unseren Erfolgsglauben ankommt. Wer davon überzeugt ist, dass er alte und lästige Gewohnheiten mit genug Willenskraft verändern oder gar ablegen kann, ist ihrer Studie zufolge deutlich erfolgreicher, als jemand, der es nur mal so ausprobiert.
  3. Spaß behalten. Gute Vorsätze müssen immer auch Spaß machen. Sparsamer zu werden, weckt keine Ambitionen. Jeden Monat 100 Euro zur Seite zu legen, um mit dem Gesparten einen Traumurlaub zu finanzieren, schon eher. Jede Veränderung, die Ihnen gelingt, ist ein Schritt vorwärts, für das Sie sich belohnen sollten. Sonst laufen Sie Gefahr, aus Frust und bei ersten Rückschlägen aufzugeben.

Quelle:

http://karrierebibel.de/vorsaetze-einhalten-tricks-fuer-neujahresvorsaetze/

Vote-Auswertung

Neues Jahr, neue Chance

Und, was ist Ihr guter Vorsatz für 2015?

Mehr Sport treiben 2548 22,53%
Meine Partnerin/meinen Partner täglich daran erinnern, dass sie/er mehr Sport treiben soll 442 3,91%
Mehr Zeit mit der Familie verbringen 245 2,17%
Keller aufräumen 355 3,14%
Schluss mit Rauchen! 262 2,32%
Jetzt aber wirklich und in echt und ein für allemal: Schluss! Mit! Rauchen! 300 2,65%
Schwiegermutter besuchen (wenn mal Zeit ist) 39 0,34%
Weniger fernsehen 231 2,04%
Endlich mal ein gutes Buch lesen 273 2,41%
Weniger Fleisch essen (aber mehr Obst und Gemüse) 726 6,42%
Mehr Fleisch essen (und mehr Obst und mehr Gemüse) 347 3,07%
(Ein bisschen) weniger Alkohol trinken 782 6,92%
Jeden Tag ganz viel SPIEGEL ONLINE lesen 637 5,63%
Ein besserer Mensch werden 1039 9,19%
Keine guten Vorsätze mehr machen (klappt eh nie) 3082 27,26%
Gesamtbeteiligung 11308

Quelle:

http://www.spiegel.de/forum/votes/vote-11164.html

Video:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2312998/Gute-Vorsaetze-fuer-2015#/beitrag/video/2312998/Gute-Vorsaetze-fuer-2015

Video:

http://www.tvbayern.de/mediathek/video/wie-setze-ich-gute-vorsaetze-in-die-tat-um

Video:

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/videos/gute-vorsaetze-2015-so-klappt-s-auch-bei-ihnen-100.html

Video:

http://www.sat1regional.de/panorama-video/article/vorsaetze-fuer-2015-das-will-der-norden-besser-machen-163078.html

Video:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-koeln/videogutevorsaetze100_size-L.html?autostart=true

Video:

http://www.augsburg.tv/mediathek/video/gute-vorsaetze-2015/

Video:

http://www.1730live.de/gute-vorsaetze-was-wollen-die-hessen-und-rheinland-pfaelzer-2015-alles-veraendern/

Video:

Video:

Mejor aprender idiomas en el 2015 y no esperar al 2016

Ventajas aprender idiomas: 7 razones científicas para hacerlo

1. Mejor “flexibilidad cognitiva”

Según un estudio de The Journal of Neuroscience, los adultos que han hablado dos lenguas desde su infancia tienen mejor flexibilidad cognitiva, es decir, tienen más facilidad para adaptarse a una circunstancia nueva o inesperada que los adultos que sólo hablan una lengua. En el estudio, los participantes tenían que completar una tarea de flexibilidad cognitiva; aunque tanto los adultos monolingües como los bilingües fueron capaces de completarla, los bilingües lo hicieron con más rapidez y además determinadas partes de su cerebro necesitaron menos energía para llevarla a cabo.

2. Agilidad mental durante más tiempo

Esto también se cumple en las personas que aprenden una segunda lengua siendo ya mayores, de acuerdo con un reciente estudio publicado en Annals of Neurology. En la investigación, se realizaron tests de inteligencia a los participantes, hablantes nativos de inglés, cuando tenían 11 años y unas décadas después, cuando cumplieron los 70. La gente que hablaba dos o más lenguas mostró mejores capacidades cognitivas (especialmente en los tests de inteligencia general y de lectura) con respecto a su nivel de base en comparación con las personas que sólo hablaban una lengua.

3. Las palabras se ven de forma diferente a como lo hacen los monolingües

La gente que habla dos lenguas puede procesar ciertas palabras más rápido, sobre todo si dicha palabra tiene el mismo significado en ambas lenguas, según un estudio de Psychological Science. Gracias a la tecnología de movimiento ocular, los investigadores descubrieron que las personas bilingües pasan menos tiempo observando los llamados “cognados” (palabras de distintos idiomas que comparten la misma raíz morfológica, como por ejemplo, “lune” en francés y “luna” en español), lo que sugiere que su cerebro necesita menos tiempo para procesar la palabra, explicaba Scientific American.

4. No hay inmunidad al Alzheimer, pero sí se desarrolla de forma más tardía

Cualquiera puede padecer Alzheimer, pero las personas bilingües desarrollan esta enfermedad cuatro o cinco años más tarde que las monolingües, de acuerdo con los descubrimientos presentados en el encuentro de 2011 de la American Association for the Advancement of Science. En el estudio participaron 450 pacientes con Alzheimer, la mitad de los cuales habían hablado dos lenguas la mayor parte de sus vidas.

5. Los niños resuelven mejor los problemas

Parece que los niños bilingües realizan mejor las tareas que implican creatividad y capacidad de resolución de problemas, según una investigación publicada en el International Journal of Bilingualism. En el estudio participaron 121 niños, la mitad bilingües, y se les pidió que completaran tareas relacionadas con la repetición de series de números, la resolución mental de problemas matemáticos y la reproducción de patrones con bloques de color, explicaba HealthDay.

6. Su cerebro cambia de tarea con más facilidad

Los niños bilingües pueden ser más rápidos al cambiar de tarea, de acuerdo con un estudio de Child Development. En el estudio, tanto niños bilingües como monolingües tenían que observar imágenes de animales o figuras de colores en una pantalla de ordenador. Cuando a los niños se les pidió que pulsaran un botón para cambiar de las imágenes de animales a las imágenes de colores, los niños bilingües lo hacían más rápido.

7. La capacidad de pensar en otra lengua ayuda a tomar decisiones más razonadas

Cuando la gente piensa en otra lengua tiene más probabilidades de tomar una decisión racional en una situación problemática, según una investigación de 2012 de la revista Psychological Studies. Debido a que las personas, por naturaleza, son reacias a la pérdida, tienden a tomar decisiones que la minimicen, aunque la balanza esté inclinada a su favor. No obstante, investigadores de la Universidad de Chicago descubrieron que cuando la gente piensa en una lengua extranjera, esto les da distancia, lo cual les ayuda a tomar decisiones más deliberadas y menos dependientes de las emociones. “Quizás el factor más importante es que una lengua extranjera tiene menos resonancia emocional que la lengua materna”, comentaba Sayuri Hayakawa, investigadora del estudio. “Una reacción emocional puede conllevar decisiones motivadas por el miedo más que por la esperanza, aunque las probabilidades nos sean muy favorables”.

Fuente:

http://www.huffingtonpost.es/2014/07/01/beneficios-de-aprender-idiomas_n_5514494.html

6 de cada 10 españoles estudian inglés por motivos laborales

El inglés está cada vez más presente entre los españoles, que se preocupan día tras día en hablarlo con la mayor fluidez posible. Ante la actual crisis económica, tener un buen currículum vitae y un nivel alto de inglés se considera esencial para poder conseguir trabajo en un mercado cada vez más competitivo y exigente.

Así lo refleja un amplio estudio realizado por ABA English, academia online especializada en una metodología de aprendizaje única basada en los principios del método natural.

Según datos de la reciente investigación elaborada entre más de dos millones de alumnos, el 59% de los españoles estudia inglés por razones laborales, un porcentaje mayor a la media mundial, situada en un 54%. Cada vez hay más estudiantes que consideran que hablar una lengua extranjera es clave para lograr una carrera profesional más fructífera en un mundo cada vez más globalizado. No obstante, el 17% de los españoles reconoce que cursa inglés por sus inquietudes culturales de aprender un nuevo idioma, mientras que un 14% lo hacen para hablar con mayor fluidez en sus viajes al extranjero y el 10% restante por motivos varios.

Los españoles, muy interesados en aprender inglés

Está a la orden del día el bajo nivel de inglés de los españoles en comparación con muchos otros países de la Unión Europea. Hasta un 18% de las personas que acude a aprender la lengua no cuenta con ningún tipo de formación previa al respecto, mientras que un 40% lo hacen tras haber dado sus primeros pinitos en la escuela. Un 27% asegura haber estudiado ya algún curso en academia o en clases particulares. El 15% restante tiene como experiencia previa búsquedas por Internet, entre otras.

Ante la evidente falta de nivel, los españoles se están poniendo manos a la obra para ser cada vez más competitivos en el mundo laboral. Tanto es así que ABA English ya cuenta con cerca de 350.000 de alumnos (17% en cuanto a porcentaje del estudio se refiere) en este país. Lo mismo ocurre con los italianos (17,2), los brasileños (11,8%) y franceses (10,6%). Otros de los países que lideran este ranking son México (8,2%), Colombia (4,2%) y Canadá (2,9%).

El inglés, un valor añadido para trabajar

Tener un buen nivel de inglés es algo deseado por millones de españoles, conscientes de que se pueden quedar aislados laboralmente si no son capaces de hablar la lengua con fluidez. Las empresas valoran que sus empleados estén tratando de perfeccionar su dominio del inglés. Tanto es así que el 57% de los españoles que estudian inglés se encuentran además trabajando. Un dato que refleja la estrecha relación existente entre trabajar y hablar inglés. El resto de los encuestados están buscando trabajo (23%) o aún estudiando (20%).

¿Cuestión de hombres o de mujeres?

A diferencia que en el pasado, son ya muchas las mujeres que ocupan cargos directivos y de alto nivel. Sus inquietudes por aprender son mayores, incluso para mejorar su formación con el dominio de una lengua extranjera. Según el reciente estudio de ABA English, el 54% de los españoles que cursan inglés son mujeres, mientras que el 46% restante son hombres.

Los más mayores, los nuevos estudiantes

Tenemos la tendencia a pensar que el estudio de inglés está hecho para los más jóvenes. Sin embargo, es cada vez más frecuente ver cómo la gente mayor se interesa por aprender una nueva lengua, ya sea por motivos familiares -como puede ser el caso de querer entender un nuevo idioma para viajar a ver a un hijo que vive en el extranjero- o por la simple razón de enriquecerse culturalmente.

Sea como fuere, lo cierto es que el 15% de los españoles que cursa inglés tienen 55 años o más, mientras que el 23% iguala o supera la barrera de los 45 años. El 27% de los estudiantes de esta lengua extranjera tienen entre 35 y 44 años, un 22% entre 25 y 34 años, mientras que, sorprendentemente, los menores de 25 años sólo representan el 14% del total.

Fuente:

http://ecoaula.eleconomista.es/interstitial/volver/216172702/campus/noticias/6261491/11/14/6-de-cada-10-espanoles-estudian-ingles-por-motivos-laborales.html

Una de cada tres ofertas de trabajo pide saber idiomas y el inglés es el más demandado.

Una de cada tres ofertas de empleo en España requiere conocimientos de, al menos, un idioma, según se recoge en el último informe Infoempleo Adecco del mes de noviembre. Esta tendencia sigue al alza y viene determinada por la actividad laboral que se desarrolla en el puesto de trabajo, los referentes de conocimiento especializado para ese puesto y la nacionalidad de la empresa.

El inglés sigue siendo la lengua más demandada, con el 88,9% de las ofertas. Le sigue (de lejos) el alemán, que se convierte por primera vez en la segunda lengua con el 7,2% de las ofertas, desbancando al francés, que desciende a la tercera posición con el 7,1% de los puestos de trabajo.

Pero, a pesar de que la mayoría de las empresas lo requiere, ¿por qué todavía en España el inglés no se domina correctamente? ¿aprender inglés es realmente complicado para los españoles? ¿cuáles son los motivos de que cause tanta confusión?

1- Familias lingüísticas distintas

El inglés no es una lengua romance, sino que es de origen germánico, por lo que cuenta con sonidos vocálicos que no tenemos. El sistema del español está compuesto por 5 vocales, mientras que en inglés hay más del doble de sonidos vocálicos. Este hecho deja a los españoles más vulnerables que, por ejemplo, los portugueses, ante el inglés. Nuestros vecinos parten con ventaja al contar con un sistema vocálico todavía más complejo que el anglosajón.

2- Traducciones al pie de la letra

El apasionante mundo de las malas traducciones del español al inglés, y viceversa, parece inagotable. Es importante saber que once a day no se traduce como “once veces al día”, o que cuando queremos destacar en inglés que algo “es la leche”, no hay que soltar It’s the milk.

3- Despiste de género

Los ingleses sufren aprendiendo que “moto” es una palabra femenina, o que “planeta” es masculina, a pesar de sus terminaciones. Pero nosotros también nos encontramos con dificultades cuando tratamos de usar en inglés nuestro pronombre “su”, que se acaba desdoblando en his, her o its. Un apunte vital de acordarse si no queremos dar a entender que nuestra novia es un hombre, o que nuestro padre es en realidad una mujer.

4- La ortografía y la pronunciación

El inglés parece carecer de reglas de ortografía y de pronunciación. En castellano, por ejemplo, la “a” siempre se pronuncia “a”, sin complicarnos la vida. En cambio, en el inglés la “a” puede sonar “a”, como en el caso de Apple, o “ey”, como en “ape”. Y si la vocal se combina con otra, la pronunciación se enreda todavía más.

5- Sílaba tónica

Algunas palabras que terminan con el sonido “el” se escriben “-el”, tales como “novel” o “cancel”, pero otras van con “-le” como cable o little. ¿A qué se debía todo esto? Muy sencillo. Las palabras que terminaban en “-el” tenían sílaba tónica aguda, es decir, al final. Pero el idioma ha ido evolucionando y su forma de escribir ya no refleja su pronunciación.

6- Arbitrariedad histórica

Muchos esfuerzos se hicieron en el pasado para estandarizar la forma de escribir el inglés. No obstante, en muchas ocasiones los académicos encargados de ello acabaron creando más caos del necesario.

Por ejemplo, en el siglo XVI decidieron insertar una “b” en las palabras dette (deuda) y doute (duda) para así recordar mejor su raíz latina. Ahora las vemos escritas como debt y doubt, claro que ambas “b” son mudas.

7- Dos son compañía

En castellano los verbos cambian con el sujeto, por lo que no necesitamos mencionarlo. Así, podemos decir tranquilamente “jugó” y entender que se está hablando de la tercera persona del singular. Pero en el inglés es otra historia. Si decimos play podemos estar hablando de él, pero también de nosotros, de ellos… ¡Imposible tenerlo claro! Por ello, en inglés es vital indicar siempre el sujeto si queremos que nos entiendan.

Fuente:

http://www.libremercado.com/2014-12-02/por-que-a-los-espanoles-nos-cuesta-aprender-ingles-1276534972/

9 razones por las que la gente no alcanza la fluidez en inglés

1. “No soy bueno con los idiomas”

Es cierto que algunas personas son mejores aprendiendo idiomas que otras, pero tienes que aceptar que hay gente que simplemente, con o sin un don, lo anhelan más.

En este sentido, el mejor don que puedes tener es REALMENTE QUERER APRENDER. Al menos que tengas algunas deficiencias de aprendizaje serias, estás en perfectas condiciones para aprender inglés. Puede que requiera de más dedicación y paciencia, mejores estrategias, hábitos de estudio y conciencia de tu estilo de aprendizaje; pero decir que lo que te detiene es el hecho de que no eres muy bueno con los idiomas, no es una buena excusa.

La gran mayoría de la gente que ha aprendido a hablar inglés como una segunda lengua no tiene un don., sino que han aprendido a través del trabajo duro y persistente, evitando excusas y superando los obstáculos que todo el mundo afronta.

2. “Me da mucha vergüenza hablar”

Si no lo usas, lo pierdes. La vergüenza o la pereza que impide que hables hará que olvides todo lo que has aprendido hasta ese momento en tu proceso de aprendizaje. Éste es el gran problema que muchos institutos tienen: no crean suficientes oportunidades para hablar en situaciones auténticas.

Si no usas las cosas básicas que aprendes, ningún tipo de gramática avanzada te ayudará a recordar las cosas que has aprendido superficialmente y olvidado por falta de ponerlas en práctica.

Sumado a esto, el hecho de no hablar contribuye a un bloqueo psicológico de todo el proceso de aprendizaje. Así que ¿cuál es el mejor consejo? Abre tu boca. Ya sea en el aula, en la ducha, con amigos que hablan poco o mucho, o con extranjeros en la vida real o por Skype, deja de sentir vergüenza y ABRE TU BOCA.

3. “Los adultos no aprenden idiomas muy bien”

A pesar de que es cierto que un adulto no tiene la misma habilidad que un niño para aprender un idioma extranjero, creo que muchos no nos estamos dando el crédito suficiente. Ser un estudiante adulto tiene muchas ventajas, como por ejemplo: mayor consciencia de nuestro proceso de aprendizaje, el hecho que sabemos lo que queremos, y el hecho que podemos planificar nuestro proceso.

Mientras que es cierto que la mayoría de los estudiantes de idioma adultos nunca perderán completamente su acento, es posible reducirlo usando métodos inteligentes. Sin embargo, si te estás comunicando bien, ¿cuál es el problema con tener un acento? Es quienes somos, de dónde venimos, y una parte importante de nuestra identidad. A veces incluso nos hace sonar sexy y exóticos.

El mundo está lleno de estudiantes de idioma adultos que hacen un excelente trabajo comunicándose y no hay razón por la que no puedes ser uno de ellos.

4. “No tengo tiempo”

No necesitas inscribirte en un instituto de inglés, pagar mucho dinero, o  disponer de varias horas libres por día.

Con tan solo inscribirte y asistir al programa adecuado tendrás mucha ayuda y recibirás una estructura adecuada. Si realmente no tienes tiempo, usa tu imaginación y aprende de la mano de la tecnología en los momentos que más te convenga.

Inglés para la vida es un excelente sitio para comenzar. Allí encontrarás muchos podcasts gratuitos que puedes descargar para aprender mientras, por ejempli, manejas tu auto. Además puedes hacer uso de blogs, videos de Youtube, y muchos otros recursos gratuitos. Si te esfuerzas lo suficiente buscando, encontrarás toneladas de recursos que te ayudarán a aprender inglés sin necesidad de que gastes un centavo.

5.“Necesito ir a un país de habla inglesa”

No necesitas viajar al otro lado del océano para entrar en contacto con el idioma. Hay personas que hablan inglés en todos lados si realmente te tomas el tiempo para buscarlos, y cuando estés en un punto de tu aprendizaje en el que la “inmersión” es algo que te daría un gran impulso, hay otras opciones también.

Puedes encontrar extranjeros en tu ciudad. En Belo Horizonte conozco tres comunidades internacionales: Real Life English, Minas Internacional, y Couch Surfing. Aparte de esto puedes organizar tu vida de forma tal que recibas un constante flujo de inglés nativo, con recursos como podcasts, radios online, programas de televisión, películas, y música.

Lo más importante es hagas del inglés una parte de tu vida. Encuentra la forma para hacerlo divertido.

6. Falta de un propósito claro

Mucha gente no tiene un verdadero PORQUÉ por el cual aprender un idioma. Aun si es cierto que tienes que estudiar inglés por tu profesión, si ésta es la primera cosa que se te viene a la cabeza cuando piensas en el idioma, el proceso de aprendizaje será largo, lento y tedioso. Esto conlleva a la falta de amor por lo que haces y a tener un enfoque mecánico.

Aquellos que aprenden el idioma por motivación externa, generalmente no lo disfrutan. Se aburren y cansan fácilmente y no muy a menudo se dedican a ello.

Entonces, ¿cuál es la solución? Busca un propósito más profundo y cultívalo. Piensa en lo que estás aprendiendo y usa esto como una fuente de inspiración. Aquí encontrarás una inspiradora historia de propósito y perseverancia aplicada al aprendizaje de un idioma.

7. Falta de responsabilidad

Mucha gente pretende pagar para que alguien aprenda inglés por ellos, o adquirir el idioma como si fuera un chip que se inserta en el cerebro. No entienden que para aprender un idioma, uno necesita asumir la responsabilidad que ello implica, y no dejar el aprendizaje en las manos de un profesor, instituto o circunstancias de la vida.

Por supuesto, un instituto o un profesor también tienen sus propias responsabilidades a cumplir, pero el profesor en si es más un facilitador que debe mostrarle al estudiante la puerta al aprendizaje. TÚ eres el que tiene que caminar a través de ella con tu propia fuerza de voluntad.

El inglés no es un chip en tu cerebro, sino un proceso personal en el que debes trabajar todos los días. Sí, TODOS LOS DÍAS. La excelencia (=fluidez) no es algo fácil o rápida. No se obtiene con esfuerzos al azar de dos veces a la semana.

8. Falta de un buen plan/método

Si quieres aprender inglés, necesitas decidirte, clarificar los motivos, investigar bien el camino hacia el éxito, y recién entonces ordenar tu vida y ejecutar. A menudo mucha gente no organiza su vida en torno a un aprendizaje exitoso del inglés porque no tienen un buen plan, no se hacen un tiempo para aprender día a día (afuera del aula), y no investigan qué es lo que hace que un instituto y/o método sea bueno.

La gente busca soluciones rápidas y sencillas a los problemas que tienen que afrontar. Si no tienes éxito aprendiendo inglés, detente y pregúntate a ti mismo “¿por qué quiero aprender?” y asume la responsabilidad de tu propio aprendizaje. Y RECIÉN ENTONCES  puedes comenzar a buscar gente que te pueda ayudar.

Reflexiona acerca de las cosas que he mencionado aquí y luego conversa con tus amigos que han tenido éxito aprendiendo inglés. Pídeles consejos, investiga en internet, visita varias instituciones, observa algunas clases, y aprende a diferenciar lo que es un uso astuto del marketing y lo que es verdadera calidad.

9. Falta de imaginación

La vida y el inglés no son dos cosas separadas cuando usas tu imaginación para aprender. El problema es que la mayoría de la gente trata al inglés como si fuera una materia de la escuela, lo cual es el peor modo para aprender un idioma. A pesar de que estas estrategias pueden (en cierta medida) ayudar, la fluidez en el inglés no se consigue a través de la memorización, gramática o libros de ejercicios.

La fluidez es una danza, un arte, una práctica y una pasión. El estudiante debe relacionar su experiencia de vida con el idioma, para así poder hacer que su imaginación y estilo de estudio fluyan, y para poder dar significado al proceso de aprendizaje. Esto va de la mano con tener un sentido de propósito (#6) porque la imaginación generalmente proviene de un propósito.

Éstos son algunos signos que pueden indicarte que no estás usando tu imaginación: no te diviertes, no tienes ansias por aprender, inventas excusas, y no utilizas tus habilidades naturales.

Entonces, ¿cómo incentivar tu imaginación? Clarifica cuál es el propósito que te lleva a querer aprender y conéctalo con lo que haces y disfrutas, incluyendo tus habilidades naturales, tus intereses, y tu vida. Eso es imaginación.

Qué puedes hacer hoy

Un desafío para ti: tómate 20 minutos para pensar qué es lo que te detiene. Realiza un lluvia de ideas. Anota en un papel un millón de ideas sin filtro alguno. ¿Por qué quieres aprender inglés? ¿En qué eres bueno y cómo puedes aplicar eso al inglés? ¿Cómo puedes cultivar placer por aprender inglés?

No dejes que ninguna excusa te distraiga. Asume la responsabilidad y acepta las respuestas. Piensa acerca de algo que amas hacer e imagina cómo sería si tuvieras la misma pasión por el inglés. Recuerda: “la vida es un viaje, no un destino”. Exactamente lo mismo es tu aprendizaje del inglés. La pregunta del millón es: ¿cómo podrías disfrutar cada paso y al mismo tiempo estar seguro que estás en el buen camino hacia la fluidez? La respuesta solo la sabes tú.

Fuente:

http://reallifeglobal.com/la-fluidez-en-ingles/

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2015: Nuevos Propósitos?

Viajar, pasar tiempo con la familia y trabajo, los propósitos para 2015

El 39 por ciento de los españoles tiene como propósito principal para 2015 hacer un viaje por Europa; seguido de un 29 por ciento que desea pasar más tiempo con la familia y los amigos; y un 23 por ciento, que espera conseguir un trabajo en el año que entra, según recoge el ‘III Barómetro Cofidis de la ilusión‘.

El estudio, elaborado por la firma de investigación Gfk y por Cofidis con una base muestral de 2.200 entrevistas, revela también que los españoles añadirán a su lista de propósitos proyectos relacionados con la salud y el bienestar. Así, el 23 por ciento espera cuidar la alimentación; un 20 por ciento se propone hacer más deporte; y el 15 por ciento quiere dejar de fumar en 2015.

La sociabilidad es otro de los proyectos que los españoles esperan conseguir con el nuevo año. En este sentido, el informe señala que un 18 por ciento de se plantea conocer gente nueva o ampliar el círculo de amistades.

Por otro lado, aumenta el interés por la formación, pues un 16 por ciento tiene el propósito de estudiar o formarse y el 14 por ciento se plantea mejorar o aprender un idioma en 2015.

Entre los proyectos que los españoles consideran “más probables de conseguir” en 2015 figuran comprarse una casa (88 por ciento), hacer un viaje (79 por ciento) y comprarse un coche (74 por ciento). Sin embargo, en cuanto al índice de probabilidad, comprarse una casa es uno de los proyectos que los encuestados consideran menos factibles, pues sólo el 45 por ciento afirma que sea viable. Por su parte, un 85 por ciento de los jóvenes confía en terminar sus estudios universitarios el próximo año.

En el ámbito laboral, el 23 por ciento de los españoles encuestados espera conseguir un trabajo, seguido por aquellos que confían en lograr un aumento de sueldo y un ascenso. Asimismo, se muestran optimistas en lo que a las mejoras laborales se refiere, pues el 40 por ciento cree que conseguirá un aumento de sueldo los próximos meses.

Las posibilidades de cumplir los propósitos se reducen en el área personal, pues este año disminuye la probabilidad de ejecución en casi todos los proyectos. Los españoles se plantean hacer más deporte (76 por ciento), cuidar la alimentación (83 por ciento) o tener más tiempo para uno mismo (81 por ciento), no obstante un 68 por ciento no cree que consiga mejorar sus metas deportivas; el 74 por ciento duda de comer de forma más sana; y un 59 por ciento sospecha que tendrá poco tiempo para el mismo.

Fuente:

http://www.diariodenavarra.es/noticias/mas_actualidad/sociedad/2014/12/31/viajar_pasar_tiempo_con_familia_trabajo_los_propositos_para_2015_189554_1035.html

Propósitos de 2015, metas realizables

Los más comunes

Hacer propósitos cuando se celebra el Año Nuevo es una costumbre tan antigua como la celebración misma, pues ya los babilonios hacían propósitos, el más popular era devolver las herramientas agrícolas que les habían prestado sus vecinos y los antiguos romanos establecieron el propósito de pedir perdón a los enemigos.

En el comienzo del año, asociado en algunos casos con la tradición de comer doce uvas se plantean nuevas metas, nuevos proyectos, nuevos amores y sueños. Los buenos propósitos de año nuevo podrían llenar en algunos casos  miles de páginas de algún libro  pero lamentablemente, pocos serían los ejemplos de los que se lograron cumplir al final.

Adelgazar, ahorrar, dejar de fumar, hacer ejercicio, comer más sano, cambiar de empleo, cambiar de carro, aprender un idioma, estudiar, viajar, son algunos de los propósitos más comunes que se incluyen en los planes de Año Nuevo. Desafortunadamente muchos de ellos se quedan a mitad de camino y se convierten nuevamente en actividades que se aplazan periódicamente cada que las manecillas del reloj anuncian un nuevo primero de enero.

¿Por qué no se cumplen los propósitos?

De acuerdo con el doctor Jairo Quiceno, sicólogo clínico y coach en programación neurolingüística, las razones por las que  estos propósitos no se cumplen están asociadas a la falta de compromiso, “visto como la responsabilidad que una persona asume consigo misma para poder materializar su propósito no a través de la intención sino a través de la acción”, explica Quiceno.

En segundo lugar, a la gran mayoría de los seres humanos, y estamos hablando de casi el 95 % de las personas, les falta autodisciplina, que es la decisión que se toma de hacer algo, para poder encaminarnos hacia los propósitos que nos hemos puesto. Por ejemplo, revisar lo que se está comiendo cuando se propone bajar de peso y evitar comer ciertos alimentos que contribuyan al sobrepeso.

Consuelo Moreno bordea los cuarenta y los tres últimos años se ha hecho el mismo propósito: hacer ejercicio por su salud y para mantenerse más delgada.   Sin embargo, ha perdido el foco y se la ha pasado aplazando este objetivo por lo que llama múltiples ocupaciones y algunas excusas como “sólo tengo tiempo a partir de las 9:00 a.m y a esa hora  ya sale un sol muy fuerte”.  Cada año busca una nueva alternativa: “Mi esposo me acaba de regalar un aparato para hacer gimnasia en la casa, esta vez sí lo usaré”, dice.  Sin embargo, ya cuenta con otros elementos para el mismo fin  que nunca ha usado como pensaba.

Precisamente, Quiceno señala que el tercer factor por el cual no se cumplen los propósitos de final de año y tal vez el más importante, es que no se toman como una rutina, “¿cuántas veces termina enero y todavía no se ha empezado a hacer nada para que se cumpla el objetivo trazado?  Eso tiene que ver con la mente subconsciente, porque el consciente sólo plantea escribir los deseos, que es una muy buena idea, pero el subconsciente necesita de la acción”.

https://i0.wp.com/www.enjoyspanishonskype.com/wp-content/uploads/2014/12/prop%C3%B3sitos-de-a%C3%B1o-nuevo.jpgTrascender lo material

Jorge Garcés, profesional y estudioso de la planeación, considera que muchos de los propósitos no se cumplen por las siguientes razones:

1. Parten de la insatisfacción, pues el ser humano se ha preocupado más por añorar lo que le hace falta que por disfrutar lo que tiene, por tanto la insatisfacción es permanente en la medida que no aprendamos a valorar lo que tenemos.

2.No medimos los alcances de lo que queremos obtener. Dejamos al azar del destino que logremos lo que queremos cuando es a partir nuestro que se alcanzan las metas y objetivos.

3. La religiosidad obstaculiza el esfuerzo personal pensando en que Dios todo no lo concede. Cuando es Él quien nos da la fortaleza para que con nuestras capacidades logremos nuestros propósitos.

4. Siempre lo que pedimos normalmente es de carácter material. Nunca nos preocupamos por pedir que espiritual y mentalmente tengamos una actitud y aptitud propositivos frente a nuestros deseos para un nuevo año.

Recomendaciones

Estas son algunas de las recomendaciones que hace el doctor Jairo Quiceno para elaborar y cumplir exitosamente los propósitos de fin de año.

Ir despacio: Los propósitos muchas veces fallan porque son imprecisos o difíciles de cumplir, por ejemplo, si tiene el propósito de ser más amable, un mejor propósito sería hacerle un cumplido a una persona una vez por semana. Para crear confianza es indispensable dar lo que se denomina “el pequeño primer paso”, que irá aumentando paulatinamente.

Establecer un plan: si bien una meta es específica y alcanzable, sólo con establecerla no se convertirá en realidad. ¿Cuáles son los pasos necesarios para lograr la meta? En el caso de decir un cumplido a una persona por semana, un plan detallado podría no ser muy necesario. Sin embargo, pueden incluirse otros tipos de detalles como comenzar con amigos, luego con compañeros de clase, pero nunca con desconocidos.

Ser flexibles: Aún los mejores planes no siempre funcionan tal como se espera así que es importante ser flexibles. A veces se tiene que cambiar un plan y entender que no todas las cosas son perfectas.

Contar con una agenda: puede ser útil para aquellas personas que quieren centrarse en un objetivo determinado. Una vez que el Año Nuevo ha pasado, es fácil olvidarse de los objetivos fijados, pero anotarlos en una agenda puede recordar lo que se quería hacer.

Escribir en presente afirmativo: La gran mayoría de la gente dice: quiero bajar de peso el año entrante, pero lo recomendable es hacerlo en presente. Tampoco decir “el próximo año no voy a comer grasa”, porque la mente subconsciente no captura la palabra “NO”.

Tiempo: desafortunadamente los propósitos se plantean cuando no se está en el mejor estado de lucidez y sin tiempo. Es importante dedicarles concentración y buen tiempo.

Finalmente, Quiceno recomienda contar con una persona que recuerde los propósitos y haga las veces de vigilante para que le ayude a recordarlos.

Fuente:

http://www.elmundo.com/portal/vida/entretenimiento/propositos_de_2015_metas_realizables.php#.VKWAWb-ksvc

Ocho claves para conseguir tus propósitios en 2015 sin venirte abajo

El uno de enero siempre es una fecha de ilusiones renovadas, de nuevos planteamientos, de buscar nuevos proyectos, de proponerse nuevas metas… Y eso les ocurre a millones de españoles que de alguna manera quieren aprovechar el nuevo año para cambiar lo que no les gusta en sus vidas, o sencillamente perseguir objetivos diferentes. Viajar más, buscar trabajo e ir al gimnasio son los tres propósitos que más se plantean los ciudadanos, según una encuesta que ha realizado abc.es.

Pero hay muchos más, como recoge el «III Barómetro Cofidis de la ilusión»: un 29% de españoles desea pasar más tiempo con la familia y los amigos; el 23% espera cuidar la alimentación; un 20% se propone hacer más deporte; el 18% se plantea conocer gente nueva o ampliar el círculo de amistades; un 16% tiene el propósito de estudiar o formarse; el 15% quiere dejar de fumar y el 14% se plantea mejorar o aprender un idioma.

Desde luego, ahora es buen momento para iniciar todos esos proyectos. Pero año tras año las fuerzas del principio se deshinchan con el paso de los días y las semanas. Y lo que se cogió con mucha ilusión se deja pocos meses después.

Mikah de Waart, coach y experto en motivación personal y laboral, comenta que la inmensa mayoría de los intentos para conseguir algo fallan. El 77% de personas mantienen sus propósitos una semana, el 55% un mes, el 40% los mantiene durante seis meses y solamente el 19% aguanta sus conductas nuevas más de dos años, según investigaciones sobre propósitos (Norcross y Vangarelli, 1989). Casi todos han tenido algunas recaídas en la conducta anterior.

Este coach ofrece los siguientes pasos para cumplir de verdad los propósitos y no venirse abajo:

«1. Apunta tus objetivos: Si no tienes la disciplina de escribir tu objetivo, ¿cómo quieres tener la constancia para ejecutarlo?

2. Escribe por qué esta conducta es importante para ti. Determina qué ventajas conllevan tus propósitos para ti y piensa en el impacto positivo que van a tener cuando los consigas. Imagina la cara de tus amigos, de tus familiares, cómo te vas a sentir tú cuando lo tengas, cuánto se van a alegrar tus allegados… Según el investigador americano Icek Ajzen existen tres factores importantes para realizar propósitos:

—Los beneficios del propósito: nos cuestionamos si empezar a hacer, por ejemplo, footing es beneficioso o no, si dejar de fumar es sano o no, etc. Es decir, lo más importante es lo que pensamos sobre la conducta: si la conducta en sí es beneficiosa no importa tanto. Por ello, busca datos que confirmen que tu propósito es beneficioso.

—Pensamos en la opinión de nuestros amigos y familiares. Nos importa lo que van a pensar, sus opiniones: «Mis amigas me van a apreciar, mi pareja se va a pensar que la idea es tonta, etc».

—Cuestionamos si realmente somos capaces de cambiar nuestra conducta. Aquí todo tipo de creencias son importantes. Sencillamente no soy deportista, no puedo decir «no», soy bueno en…

3. Convierte tus propósitos en imágenes, dibujos y frases muy atractivas. Haz un collage con lo que te has propuesto. Solamente escribir un propósito no es suficiente atractivo para empezar todo el trabajo que supone tener que cambiar conductas. Necesitas algo más emocional, algo así como si fuera una foto de tu futuro ideal y «ver» aquél estado que te está esperando. Cuando lo tengas hecho, lee tus propósitos y mira tu collage cada día.

4. Determina tu conducta deseada: qué tienes que hacer. Este es un paso esencial, sin cambios en tu conducta no vas a conseguir nada. Esta es la parte difícil, la prueba de si vas a convertir tus propósitos en realidad. Determina de qué forma vas a actuar para iniciar el camino. ¿Qué es lo que tienes que hacer? ¿Cuántas veces? ¿Cómo vas a planificar tus semanas? ¿Qué días a la semana y que horas al día vas a dedicarle a la conducta nueva? Se lo más concreto y específico posible.

5. Preparación de momentos difíciles. Determina con antelación qué situaciones van a dificultar mantener tu conducta deseada. La mayoría de las personas que empiezan una dieta la dejan en un momento difícil. Puede ser un momento en el que te sientes solo, cansando o has tenido un problema en el trabajo, en casa, etc. Y te convences que ahora no es el momento de seguir con el propósito. Es decir, ya sabes o puedes imaginar con antelación situaciones que te van a poner a prueba. Establece previamente cómo quieres actuar en momentos difíciles y cómo vas a actuar. Por ejemplo, quizás debes comer algo antes de ir a esa cena copiosa, o puedes beber un refresco light en vez de algo que lleve alcohol, avisar a tus amigos con antelación que no quieres fumar, etc. En realidad, ya sabes las situaciones que te han dificultado en anteriores ocasiones mantener tu propósito, así que determina una conducta alternativa por si te vuelve a pasar.

6. Tener un plan B. Si un día recaes y no cumples con tu propósito, no pasa nada. La inmensa mayoría es demasiado exigente consigo mismo. Nos sentimos tan mal si pecamos o caemos una vez, que pensamos que hemos fracasado totalmente: «Ves, ya sabía que lo de dieta no era nada para mí…es que no tengo fuerza de voluntad». Y entonces automáticamente decides que, como has recaído, ya no puedes volver a levantarte y te instalas en tu conducta anterior. Las pocas personas (19%) que consiguen cambios duraderos, es decir, más de dos años, en su mayoría han tenido una o varias recaídas en su conducta anterior y además forma parte del proceso.

7. Pregunta a tus amigos si te quieren ayudar. Asegúrate de que puedes llamarles si pasas un momento difícil en ese proceso para que te puedan apoyar. El hecho de sentir la responsabilidad de no defraudar a tus amigos suele ser un pilar grande de apoyo. Si quieres ir un paso más allá, a lo mejor puedes proponerles realizar los propósitos juntos y animaros a cumplirlos.

8. Date recompensas durante el camino. Por cada pequeño paso positivo que has dado, date una pequeña recompensa. Muchos de los cambios importantes que queremos conseguir son trayectos a medio o largo plazo. Casi todos los propósitos que son importantes requieren un esfuerzo durante mucho tiempo y es importante celebrar los pequeños logros durante el camino. Si por ejemplo quieres perder peso, puedes comprar ya alguna prenda de tu talla deseada, para que sientas que te está esperando al final del camino. Si llevas una semana sin fumar, regálate algo, date algún premio. Así, tu cerebro vincula placer y positividad con los cambios que estás iniciando en lugar de solamente sufrimiento por lo que has tenido que dejar atrás».

Fuente:

http://www.abc.es/familia-vida-sana/20150101/abci-ocho-consejos-cumplirmetas-201412221243.html

Vídeo:

http://www.diariovasco.com/videos/politica/201501/01/nuevos-propositos-para-2015-3968062148001-mm.html

Vídeo:

http://www.antena3.com/canarias/noticias/sociedad/dejar-fumar-aprender-idioma-propositos-mas-habituales_2014123000204.html

Vídeo:

Vídeo:

http://www.aztecanoticias.com.mx/capitulos/sociedad-y-medio-ambiente/173749/video-propositos-pendientes-para-2015

On parle Franglais!

Franglais row: Is the English language conquering France?

The French parliament is debating a new road map for French universities, which includes the proposal of allowing courses to be taught in English. For some, this amounts to a betrayal of the national language and, more specifically, of a particular way at looking at the world – for others it’s just accepting the inevitable.

It all started with a faux-pas – to use a French phrase commonly borrowed by English-speakers. On 20 March, when French higher education minister Genevieve Fioraso unveiled the proposed road map, she mentioned that there were only 3,000 Indian students in France. In order to attract more foreign students, she added, French universities would have to start offering courses taught in English. “We must teach in English or there will only remain in France a handful of experts discussing Proust around the table,” she said.

But Proust was an unfortunate choice. The author is actually one of France’s best literary exports and the reason why many students in the world take up French at university.

The influential Academie Francaise, the official authority on the French language founded in 1635, led a chorus of disapproval of Fioraso’s proposals. Few countries guard their linguistic heritage as jealously as France, and defend it so vigorously from foreign threats – such as the growing worldwide influence of English. Though, interestingly, the institution was originally founded by Cardinal Richelieu to fight off the invasion of Italian in the French language. Today, there are as many Italian as there are English originated words in the French language. But Fioraso fought back, saying she only meant to be pragmatic.

Elite French business schools, and Grandes Ecoles such as the Institute of Political Studies also known as Sciences-Po, have been teaching in English for the last 15 years. Why, she asks, shouldn’t other less prestigious universities follow suit? According to the left-leaning daily newspaper Liberation, 790 higher education courses in France are already taught in English, and like Fioraso it sees nothing wrong with the idea. Its all-English front page on Tuesday featured the words “Let’s do it” in bold capital letters. Liberation represents a growing fringe of the French population – young, urban, trendy, the kind which, in the last 20 years, has adopted franglais in their daily life.

For them, the work of the Academie Francaise – which offers grammatical advice and alternatives to new foreign words – now feels irrelevant and obsolete. They like nothing more than adding English sounding suffixes to French words, or combining English words into new terms such as “fooding” (made out of “food” and “feeling”).

The result is a fantasy English that exists nowhere else; this, many think in France, is an inverted snobbery. “Why speak French well when you can speak English badly?” asks with irony the literary critic Bernard Pivot. These people present themselves as pure pragmatists. English is conquering the world, they say, and it would be foolish to resist an inevitable evolution.

Once the language of the world’s elite, French now ranks as only the eighth most-spoken language in the world and its influence is clearly receding. Even within Europe, if one takes a look at the European Union, there is no doubt that since the addition of 10 new member states in 2004 French has lost its appeal.

Once the lingua franca around the negotiating tables in Brussels and Strasbourg, French has given way to English. Though, if the UK were to leave the EU, there would be no reason for this to continue – English would remain the joint official language only of Malta, as well as widely-spoken in the Republic of Ireland (where Irish is the “national language”) and Cyprus.

Those who oppose the introduction of English in French universities are attached not only to the national language, however, but more importantly, to the vision of the world it carries. A vision that differs from the English or American world view.

This is the crux of the matter, and, for a majority in France, the strongest argument in favour of rejecting the government’s bill. Teaching English is very different, they argue, from teaching in English. They support the teaching of foreign languages, and suggest starting it even earlier – in nursery schools – but they oppose the teaching of subjects such as mathematics, history and literature in any language but French.

Antoine Compagnon, a distinguished French scholar who taught at Columbia University and is a member of the American Academy of Arts and Science, maintained in a public letter that it would be better to teach foreign students French than tolerate “Globish” (the primitive English of non-English-speakers) and the dumbing down of teaching that would inevitably follow.

Foreign students who choose France over Britain, Compagnon says, are not only choosing the French lifestyle but also its culture and language. Teaching them Proust in English, in France, would be a travesty.

French MP Pouria Amirshahi, who represents French expats in North and West Africa, backed him up. “The signal given out to those everywhere who learn French abroad and in francophone countries throughout the world is not reassuring,” told The Daily Telegraph.

It looks as though, in France, if you want to teach students in English, you have to do it quietly like the elite universities which never asked permission but never boasted about it either.

Source:

http://www.bbc.com/news/magazine-22607506

France’s Académie française battles to protect language from English

The Académie, a council of 40 writers and artists, is entrusted with protecting French from “Anglo-Saxon” attacks and writing an official dictionary, of which the latest unfinished version began in 1992.

One of its tasks is to come up with French equivalents to unwanted English words that slip into French – for example turning “email” into “courriel”.

Since the body was set up in 1635, luminaries have included Voltaire, Victor Hugo and Valérie Giscard d’Estaing, the former French President. Membership is for life and new members only elected when a post is freed up by the death of an “immortal”, as they are known. Criticised for being an elitist club for ageing linguistic reactionaries, the Académie last year decided to ban entry to anyone over the age of 75. The rule was not retroactive as most of the current members would fail to make the grade.

Now, the body has decided to further embrace the 21st century with a section of its website called “Dire, Ne pas dire” (To say, Not to Say”). The site aims to be interactive, with visitors invited to exchange views on points of language and even campaign to “rehabilitate” French words fallen out of common usage. It also contains a section dedicated to Anglicisms. As of Tuesday, the site only had two words on its black list. In pole position was “le best of”, often seen in French magazines and which it suggests replacing by “le meilleur de”. The second was the “franglais” verb “impacter” (to impact), which it urges purists to replace with “affecter”, the proper French equivalent.

“We want to restore courage to all those in France and outside France who endeavour to defend and enrich the language. Let French remain a great language of communication and culture,” Jean-Matthieu Pasqualini of the Académie told Le Figaro.

Agnès Oster, secretary of the body’s dictionary commission, told The Daily Telegraph that more English terms would be added to its online blacklist every month. November’s additions will include the franglais term “supporter” to mean “support” (a team, for example). It suggests replacing it by “soutenir” or “encourager”. It will also urge French-speakers to drop Anglicised superlatives like “top”, “must”, or “hyper” using instead proper French terms like “incomparable”, “très bien”, or “inégalable”. It also hopes to wean them off the cinema term “casting” and replace it with “passer une audition”.

The French culture ministry recently launched a similarly collaborative web site called “wikilf.culture.fr”, short for Wiki French Language, asking people to come up with home-grown terms for anglophone words. It was appalled to discover more than 10 million occurrences of the word “networking” on French-speaking web pages, whereas there is a perfectly good French alternative: “Travail en réseau”.

Recent suggestions from web users were to replace “le binge drinking” with “biture fissa”, “hotline” with “numéro d’urgence” and “brainstorming” with “remue-méninges”. “Naturally, this is in no way about declaring war on foreign terms, English in particular, that have entered into common usage,” like “sandwich” or “weekend”, said the site. “It is about anticipating the usefulness of a foreign term that could be settling into the French language.” However, purists regularly launch virulent media campaigns against creeping English.

Last year, a plan by President Nicolas Sarkozy to teach English to French three-year olds last year drew comparisons to Germany’s wartime occupation of France. Others have voiced deep concern that the French language is losing influence in Europe.

In 1997, 40 per cent of documents at the European Commission were first written in French, compared to 45 per cent in English. In 2006, the ratio had fallen to 14 per cent French versus 72 per cent English. By 2009, French was at 11 per cent.

Source:

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/france/8820304/Frances-Academie-francaise-battles-to-protect-language-from-English.html

Franglais resurgent

DEFENDING the French language from the creeping invasion of English has long been a favourite pastime of France’s elite. In 2006 Jacques Chirac walked out of a Brussels summit in protest at a Frenchman speaking in English. It is a point of national pride to defend l’exception française and to protect French music, film, even advertising, from the corrupting influence of English. So why are the French giving up the struggle?

As French children filed back to school on September 2nd, Xavier Darcos, the education minister, announced that he was increasing English-language teaching in the curriculum. “I’ve had enough of hearing that the French do not learn English,” he said. “It’s a big disadvantage for international competition.” By the end of compulsory schooling, he promised, all pupils should be bilingual.

The French are embracing English in less high-minded ways too. When they entered a song in English at this year’s Eurovision song contest, it provoked wry amusement abroad, but indifference at home. For many young French musicians singing in English is now de rigueur. The gravelly voiced French crooners of the past have given way to bands like The Do, Hey Hey My My, or Cocoon, whose latest album is called “My Friends All Died in a Plane Crash”. “The children of globalisation are giving up writing in French,” declared Le Monde, the bible of the French elite—without apparent regret.

Despite rules requiring advertising slogans in English to be sub-titled, French manufacturers brazenly borrow English words to confect brands in franglais. L’Oréal, a cosmetics group, promotes “Age Re-Perfect Pro-Calcium Nuit” and “Revitalift Double Lifting Yeux”. France’s fashion press is another cross-dresser, writing of “Vive la fashion attitude” or “Le Hit des It Bags”. In a post-modern twist, teenagers are importing American slang via the heavily north African banlieues, where hip-hop flourishes and street dress is styled on the Bronx.

Once this might have had official France spluttering with indignation. The rules designed to fend off English remain—and are an obstacle to new musicians who do not qualify for the quota of radio time reserved for singers in French. Yet in the globalised, internet age, the French seem to realise, as Mr Darcos put it, that the losers from a refusal to learn English are themselves—and that speaking it need not make them less French. Even ministers host un chat on le web. Part of this is down to Mr Chirac’s successor, Nicolas Sarkozy, who, although no linguist, rejects the atavistic anti-Americanism that underpins much hostility to English. Appropriately, “Comme si de rien n’était”, the new album by his wife, Carla Bruni, has a track in English—presumably not one his predecessor will listen to.

Resource:

http://www.economist.com/node/12208926

Language barrier: French resistance to Franglais

The French government’s recent decision to scrap the English word “hashtag” and replace it with the Gallic word “mot-dièse” not only sparked a Twitter frenzy but it also reignited an old debate over the future of the French language and an ongoing battle for the authorities to protect it from the invasion of “Franglais”.

With English continuing to dominate the world of business, technology, science and even the offices of the European Commission where most documents are now produced first in English, the French language authorities could have been forgiven for throwing in the towel.

But they have not and continue to battle to promote and protect the French language. The word “mot-dièse” comes ten years after France threw the word email into its deleted items and asked people instead to use “courriel”. Two years ago a similar brouhaha was stirred when Paris scrapped a raft of IT terms such as “spamming” and “hacker,” replacing them with “arrosage” and “fouineur”.

But one of the problems for authorities is that the efforts of the fabled Academie Française and other government organizations are not always appreciated by their compatriots, many of whom believe they are wasting their time.

In this week’s Tête-a-tête, The Local examines this divisive debate, hearing first from one of the guardians of the French language, Bénédicte Madinier from the Ministry of Culture, as well as from some of those Twitter users who ridiculed the authorities during the recent Hashtag-gate.

Is it right to invent new words to protect the French language from Franglais?

Yes, says Madinier…

“People say ‘it’s impossible’, or ‘it’s ridiculous’ to use a French word, but is it really? Is it really that ridiculous to ask people to use ‘nuage’ instead of ‘cloud’? For some it’s just fashionable to want to use English, but like all trends, this will change. We found that up until recently a lot of young people would say ‘c’est cool’ but now more and more people are saying ‘c’est frais’.

Is it really asking too much for people to use ‘mot-dièse’ instead of ‘hashtag’, and ‘courriel’ instead of ‘email’? I don’t know why there was such a big reaction to ‘mot-dièse’. We introduced some other new words on the same day but nobody talked about them. What people need to understand is that although there was a certain amount of ridicule on Twitter – a reaction we are used to – this does not reflect the views of all the French people.

Twitter users are mostly young people but I would say, go into the street, speak to people of all ages and ask them what ‘hashtag’ means? The majority of the population does not know what it is. I read an opinion poll that said 33 percent of the population were ready to use ‘mot-dièse’ from now on.

Someone emailed me recently to see whether we had a French word for Masterclass and I told them yes, it’s the same ‘Classe de maître’. They were shocked and said, ‘we can’t use that, it’s not fashionable enough’, and I replied, ‘Do you think the word masterclass is really fashionable in English? Of course not’.

It’s true that French is more rigid than English. In English you don’t hesitate to create words but in French we often have to check the construction and prepositions, and so on. French is a bit more timid but it’s not incapable of changing. We need to respect the language. We can’t just invent nonsense. If the word is well chosen and people understand it, then it will be used. The world is becoming smaller and we have to adapt.

We do not want to fight against English, but rather to promote the French language. It’s completely different. We are French, we are in France but we favour multi-lingualism. The prevalence of English is much greater now than before but not just in French, in pretty much all languages.

We don’t do this for our own pleasure. We need to show people that if you love the language, you need to use it. Some people are totally indifferent. They criticize us and say it’s ridiculous. But we need to show them that that attitude is dangerous.

The French language is alive and well. It is still an important international language. Obviously, everything dies out at some point, including languages (including English, for that matter) but for the moment, French has a bright future.”

No, say several Twitter users…

“I find it all impractical. We want to preserve the language, OK, why not? But instead of making it more user-friendly, for instance having simpler verb conjugations, shortening words etc, they prefer to force people to use words created from scratch when people are already happily using the originals, for example hashtag, manga or handball.

This kind of approach is totally ineffective. Does anyone in France really use the words baladeur (Walkman), coup de pieds de coin (corner kick) or even courriel (email). It borders on the ridiculous. We have a huge public deficit and we are paying people  to create words that no one uses.

Deep down, French people still have memories of France’s previous grandeur, but we cannot accept that this is all in the past.”

– Jean-Francois Naud, a web project manager who tweets under @frenchpolitics

“I’ve always thought it was a bit silly and unproductive to make rules for the protection of the French language. The world is evolving, we live in the technological age, it’s obvious people would speak English. Coming up with French equivalents of English expressions is to me a really useless idea —  and in the case of ‘motdièse’, actually ridiculous.

I’m not sure I have the right solution to promote the French language, but I’d rather have festivals or poetry months or whatever, rather than measures that make the French look stupid.”

– Gaelle Laforest, a French national living in London. @gaellelaforest

“I actually support the idea to preserve culture, or language in this case. But banning the use of certain words is never even an option.

There are lots of other ways to encourage people to use their own language, i.e. through literature or poetry. Show them the beauty of their language instead of forcing them.”

– Twitter user ajeng @anjaparamitha

“From an educational viewpoint, teaching French as the natural second language in Britain is now outdated since Polish is now officially the second language of Britain. From an EU perspective, German is the most widely spoken language in the European community, with English being widely spoken, heavily used and well understood.

Logically, German and English should therefore be the two principally protected languages that are upheld for and by EU operations. Furthermore, German should become a natural second language taught in British schools, given its strong and wide presence in the EU and its relations.

Jacques Chirac was booed and jeered for using English at an EU summit in 2006, but the French people ignored the fact that their request for all EU legal operations to be conducted in French was a high and unrealistic demand.”

Resource:

http://www.thelocal.fr/20130204/french-language-franglais-culture-paris-english-protect-promote

https://pbs.twimg.com/media/BuMtXzECEAAjE_8.jpg:largeFranglais as She Is Spoke

… French leaders have labored at it ever since then- Prime Minister Georges Pompidou created the High Commission for the Defense and Expansion of the French Language in 1966. He warned that it must “think big and act quickly to clean French of the filth it has picked up.” There was no doubt in anyone’s mind that the “filth” in question was American terminology in the form of Franglais: the wholesale, indiscriminate, often ludicrous, use of English and pseudo-English words instead of French. President Nicolas Sarkozy, never known for being overly concerned about things cultural, took up the cudgels at the last IOF summit. He bitterly criticized French diplomats who “are happy to speak English,” rather than French, which is “under siege.” “Defending our language, defending the values it represents—that is a battle for cultural diversity in the World,” he insisted. The problem was not English itself, he said graciously, but “ready-to-wear culture, uniformity, monolingualism.” All code words, of course, for the spread of English at the expense of French.

Hélas, the sad truth for Francophonies is that Molière’s tongue is being coated by a bad case of Franglais. Some nations, like the practical Dutch and Scandinavians, easily adopt American expressions while retaining their cultural identity. The Spanish wield Spanglish and the Germans Denglish with relatively little travail. In culture-proud France, however, this pidgin version of American English is fraught with painful self-consciousness. As the commentator Eric Zemmour put it dolefully to Michael Kimmelman of the New York Times, “The end of French political power has brought the end of French. Now even the French elite have given up. They don’t care anymore. They all speak English.”

INDEED. Witness shopkeepers who want to be up-to-date, to use the current French expression replacing the perfectly serviceable au courant (which, ironically, American sophisticates might prefer to “up-to-date”). A trade journal published a handy guide to terms they must learn: “Today’s retailer is a businessman who has his job in his shop. Self-made man or not, owner of a discount, of a self-service, of a drugstore or a building, the retailer uses brainstorming to analyze the tests guiding his marketing.” Advertising execs, in particular, can’t get enough of English to booster, as they say, their effort to appear hip. Peugeot cars promise “Motion and Emotion.” French ads for a handy tool tout it in English as a “Companion for Life.” Evian bottled water’s slogan is “Live Young,” while L’Oréal has cosmetics products like “Age Perfect” and “Revitalift Total Repair.” You can read all about such companies in their newsletter, or go online for a chat, not to be confused with a French sex kitten.

The word “fun,” like the concept itself, does not exist in French, so le fun has been cheerfully adopted, along with cool. And when having le fun, the French often now exclaim “waa-oou!”: two syllables, which is how the English word “wow” is pronounced in this diphthong-challenged nation. Mixing and matching at will, a shrugging Frenchman might express his indifference by saying, “Je ne care pas.” If something makes sense to him, he will simply translate word-forword from the English: Ça fait sens, though that means nothing in French. You would have thought the French, of all people, could at least swear in their own language, cursing and counting generally being the two things one reflexively does in the mother tongue. But though French has no lack of naughty words and expressions, a number of pungent four-letter Anglo- Saxon expletives are now in use, along with an insulting gesture involving the middle finger instead of the traditional Latin forearm.

In their eagerness to speak chic pidgin, the French even invent “English” words we would never use or recognize, often by adding “-ing.” So they now leave their car in un parking, instead of stationnement. Similarly, a campsite becomes un camping, a makeover is un relooking, shampoo froths into un shampooing. Manic invention goes further, making a bartender un barman, a tennis player un tennisman, an up-and-coming politician un comingman. To get in shape, un rugbyman will do his footing. Word order can be reversed, for reasons only a Frenchman understands, so when you meet him he will not give you a handshake, but a shakehand. A recent lexicon has no fewer than 620 pages of English words now current in French.

At one time or another, I have seen Paris shops both Right and Left Bank with names like Dream Store, Bus Stop, Broadway, Fashionable, 5th Avenue, Western House, Modern House, Please, American Breakfast, and To Day (yes, two words). Parisians are no longer surprised by un drugstore on the corner. These things come and go with the seasons, but cheek by jowl on the Champs Élysées at one point were New Store, Grill Shop, and Drug West, with its restaurant Snob Snack, where un hamburger is named The Classic.

Perfectly good justifications are thought up for such absurd nomenclature. At the Bus Stop store they explain that there is indeed an arrêt d’autobus across the street; besides, an English name is the way things are done now. Clients even ask if they have branches in America, the ultimate mark of success in picking a name. At the clothing store Ranch, an employee admitted, “When we opened, the ranch thing was fashionable. It’s not anymore, so we’re looking for another American name.” A young salesgirl at Murphy’s haberdashery, pressed for the etymology of the name, furrowed her pretty brow, then replied brightly, “Why, that’s from Greek mythology, isn’t it?”

BUT HOLD ON. The Francophonies are not about to quit without a struggle. English is clearly a symbol of Anglo-American cultural imperialism. It must be resisted at all costs. Thus the patriotic pilots of Air France, for one, fight a rearguard guerrilla action by occasionally bridling at air traffic control instructions given in English, the official language, for safety reasons, of international aviation.

The august Académie Française has entered the fray by issuing lists of Franglais words which it proscribes, together with suggested equivalents. The frequently used check-up, in the sense of medical exam, should be replaced by bilan de santé, it dictates. Likewise, open, whether an airline ticket reservation or a tennis tournament, should be ouvert or libre. It waffles on “management” and “mass media.” The former can be used in a pinch, the Academy says, as long as it is pronounced à la française, something like mahnagemawn, while the latter should become the awkward masses-media. The Gaul in the street has shrugged this off and gone on merrily inventing more “English” expressions.

If the number of organizations determined to defend French is any sign of concern, then the Francophonies appear to be in a paranoid state of near panic. They include—take a deep breath—the Study Commission for French Technical Terms, the Treasury of the French Language, the French Association of Normalization, the Young Francophones Association, the Association of Partially or Entirely French Language Universities, the Research and Study Center for French, the Consultative Commission on Scientific Languages, the national French radio system’s Committee for Defense of the Language, the Federation of Universal French, the General Inventory of the French Language, the Office of Good Language, and the International Council of the French Language.

The International Council produced a glossary that carefully divided Franglais words into four categories. Those on red pages are unequivocally and forever condemned without recourse as unacceptable at any time. Green pages are reserved for marginal words, possibly of tainted American origin but usable all the same. Blue pages hold words and expressions current and acceptable in wretched little Francophone countries in Africa, but not worthy of France itself. The absolutely okay words are on white pages. It sank without a trace.

Another commendable Council project is its word bank. When a conscientious Francophony is at a loss for a good French word and sorely tempted to use an Americanism, he can call the Council in despair and request a quick fix from the bank. Examples include the predictable communiqué for press release, as well as the more creative technocrate or chef de service for manager, and phono mécanique, surely more elegant than the humble jukebox. Sometimes even Council stalwarts throw up their hands and accept the inevitable. There is just no word in French for “climax,” for example, so they accept it on condition of a French pronunciation, kleemax. It warns solemnly, however, that “one should not use it without justification. Abuse would be reprehensible.”

Such touching concern for the language would be laudable if it were really about saving the mother tongue. It’s not, of course. As one perceptive French writer, the late Pierre Daninos, put it after surveying the Francophonie scene, “All this strikes me at first glance as being extremely healthy. At second glance (often the one that counts), as extremely unhealthy. This whole subject, and in particular the crusade led by some, has a wicked whiff of anti Americanism.”

Source:

http://spectator.org/articles/34798/franglais-she-spoke

Let’s parler Franglais

About 25 years ago, my wife and I were both made redundant in the same month. Losing our jobs seemed to me to be disastrous. My wife, who is French, saw things differently and set out to convince me that this was a sign we should leave England and go and live in France.

So, in a moment of recklessness, I agreed to apply for a job in Paris. The idea, at least for me, was to spend just a year or so there as an adventure. Having got the job, and speaking nothing but O-level French, I found myself catapulted into a world of difficulties and incomprehension.

Despite all the initial problems, however, that first year has inexplicably extended to 25 years. During that time, our children, Sarah and Sebastian – now at university – were born. And therein lies an unexpected bonus of living abroad: you receive a set of bilingual children more or less free.

It is a lot simpler than you might imagine: all that is required is that each parent only ever speaks their mother tongue to the children. In our case, I have always spoken English while Inès has only ever spoken to them in French. What was slightly harder to do was to make sure each child replied in the same language. As they were born in France, French is undoubtedly the dominant language for them – they have always spoken French together – and so, given the chance, they would probably have answered me in French. I found the solution when they were very small: I told them that there was no point speaking French to me because I didn’t understand a word of it. By the time they discovered that this wasn’t exactly true, it was too late.

The term bilingual is usually defined as meaning a person fluent in two languages. While this is true of my children, the way they speak and use the two languages is very different. Most people speak a language like the people who live around them. So our children grew up speaking French like any other French person, with accents and speech patterns that reflect their environment. Unfortunately, there are very few English speakers around my children, so while they speak English perfectly fluently, their accent is a bit characterless and neutral. What’s more, because they weren’t brought up in any particular part of the UK, there is no regional character to the way they talk. In fact they sound more like BBC newsreaders than typical British young people. Neither of them has said “whatevah” in their lives.

Also, as they learned their English in a relatively formal environment, whether with me or at their bilingual schools, they have never really had the chance to master the use of day-to-day swearwords or even the really good insults – words that you need to “feel” in order to use properly. This means that I managed to get through the whole of the children’s teenage years without ever really being sworn at or insulted like a normal parent. It was surprisingly relaxing, but vaguely unfulfilling compared with what our friends seem to have put up with. Unfortunately, while they didn’t swear at me, their command of French adolescent insults – which they can feel only too well – meant that they could, and did, use them with my wife. All their anger and frustration seems to have bypassed me completely and hit her. This was restful for me but perhaps a bit unfair on Inès.

The only advantage to bilingual shouting matches and arguments is that they seem to hurt less, and be forgotten quicker, than arguments in a single mother tongue. The shouter – let’s assume, just for example, that it’s me – gets it out of his system in the usual way and feels that he has made his point most eloquently, but the victim, for whom the words lack some of their essential character, is perhaps not wounded or upset quite as much as they might otherwise have been.

Committing yourself to only ever speaking to your children in what appears to outsiders to be a foreign language is not always easy. You have to do it in shops, in front of school teachers, in restaurants, at other people’s houses and, most importantly, in front of the children’s friends. This is perhaps the most difficult. When they were young, it must have been tough for their little friends, who obviously didn’t speak a word of English. As our children grew, so did their friends’ command of English. Once, after a particularly spectacular argument about homework, one of Sarah’s friends who had witnessed the whole scene exclaimed proudly that she had understood everything except the bit at the end about pocket money.

When they were small, Sarah and Sebastian discovered that you could select a language with a view to producing a desired result. They both knew that if they started squabbling together in French I wouldn’t take much notice. But when blows started to be exchanged, the quicker off the mark would switch into English, crying something like, “Stop it, you’re hurting me!”, safe in the knowledge that this would attract my attention and hopefully lead to some form of retribution landing on their sibling. It worked surprisingly well until I realised I was being taken for a ride.

Misunderstandings arose in odd places. When they were very small, we tried to encourage them by explaining how lucky they were that, while some people could speak English and some French, they could speak both. Some time later, Sarah was heard proudly telling a friend that she spoke three languages: English, French and Both.

On trips to England to see my parents, Sarah and Sebastian were obviously expected to speak to them in English. Out of politeness, and knowing my parents’ command of French was limited, Inès always spoke to the children in English when my parents were in earshot. We also urged Sarah and Sebastian to speak English together – something they never normally do – in front of my parents and other English people. Sarah played the game to the full, even going as far as switching from saying “Maman” to “Mummy”. Sebastian, on the other hand, was happy to speak English to absolutely anyone anywhere except to his sister. My parents viewed this philosophically as just another facet of their son’s life and resigned themselves to just following half of each conversation.

Another aspect of being bilingual came to light when the children went to junior school. If you learn two languages from birth, you don’t have to make much effort – the languages are just absorbed without you having to try too hard. It seems both Sarah and Sebastian assumed that when they started learning German or Spanish it would be just as easy. I can still remember their indignation when they discovered it wasn’t like that at all and they were actually going to have to make an effort to learn all that new grammar and vocabulary.

I asked the children how all this bilingual business had been for them. They were both kind enough to reassure me that having a father who spoke to them in another language, whatever the circumstances, hadn’t been that embarrassing at all. Indeed, none of their friends had apparently made much reference to it. It was just the way things were. I also learned that being bilingual has led to an added complicity between the two of them. It seems they have an odd selection of favourite English words – naff, spooky and prat – that they like to slip into French sentences when chatting between themselves and which none of their French friends understands.

This may explain why Sarah and Sebastian are invariably known by their French friends as being English. They are always assumed to support England in any sporting endeavour or to take the English side in any event that hits the headlines. What’s more, any manifestation of eccentricity or odd behaviour is always put down to their Englishness. But at least when they are introduced to others, their friends apparently say, “Ils sont anglais, mais sympas” – “They are English, but quite nice really.”

Source:

http://www.theguardian.com/lifeandstyle/2009/aug/15/bilingual-family-french-children

Franglais et anglicismes: quand le français se met à parler anglais  

Quel(le) Français(e) peut prétendre ne jamais prononcer un mot d’anglais? Du point de vue linguistique, tous les secteurs de la société moderne sont influencés par «la» langue considérée comme internationale: l’anglais.

Empruntés à l’anglais et, de plus en plus, à l’anglo-américain, les anglicismes se sont incrustés dans de nombreuses langues, dont la nôtre.

Certains d’entre eux squattent l’espace francophone depuis si longtemps que les puristes ont intérêt à se balader en se bouchant les oreilles pour éviter qu’elles ne soient écorchées par ce qui se dit dans les médias, à la télé, à la radio et, en somme, dans la bouche de tous les Français.

Des fans de foot aux adeptes du camping, ou simplement ceux qui partent en week-end avec un bon best-seller à dévorer! (Qui d’entre vous part en vacancelle avec un bon roman à succès?!)

Trois types d’anglicismes

Distinguons trois sortes d’anglicismes, qui ont tous pour point commun d’être «empruntés-adaptés»:

1. Quasi inévitables

Il y a tout d’abord les termes entrés dans l’usage plus-que-courant: «football» ou «week-end» par exemple. Certains de ces idiotismes pas idiots, propres à l’anglais, et qui figurent dans les dictionnaires au même titre que les vocables purement français, ont souvent vu leur orthographe légèrement modifiée en français: «week-end», comme un certain nombre de ses cousins-anglicismes, prend un trait d’union en français, contrairement à l’anglais, où il s’écrit en un seul mot. De la même manière, qui (à moins de se livrer à une folle expérience de linguiste ou d’être d’une autre planète) dit qu’il va «voir une partie de balle au pied»?

2. Critiqués et remplaçables

Ensuite, viennent ces termes dont l’emploi est critiqué et pour lesquels certains dictionnaires recommandent un synonyme français.

Prenons «parking». Le Comité d’étude des termes techniques français a recommandé l’usage de «parc» comme traduction de parking. De plus, bien qu’emprunté à l’anglais, le substantif «parking» revêt une signification propre au français (de France), puisqu’un «parking» se dit en fait «car park» en anglais britannique et «parking lot» en anglais américain. Idem pour «camping» (le lieu), qui se dit «camp site» en anglais.

Ces mots en en «-ing» sont dénoncés par les puristes, car ils sont considérés comme étrangers à la structure morphologique et à la prononciation du français. «Campement» et «campisme», les substituts proposés et un temps utilisés (dans les années 1950), n’ont pas résisté à la force de l’anglicisme.

D’autres syntagmes ou mots anglais, tels que «prime time» ou «scoop» continuent d’être largement employés, mais ils doivent lutter pour leur survie contre des concurrents français fringants (quoique moins présents: «heures de grande écoute» ou «exclu[sivité]»).

3. «Djeuns» et hype

On trouve enfin les purs anglicismes employés «parce que ça fait cool». Relevant presque d’un jargon, ils peuvent être associés au monde d’aujourd’hui, aux cadres branchés du monde moderne:

«Ce reporting est incomplet. En plus, Christophe n’a pas respecté le process métier!» (en entreprise)

A la génération Web 2.0:

«J’ai uploadé une photo de profil sur mon Facebook» (on conjugue le verbe anglais à la française

Au langage des jeunes en général –des «djeuns», comme on dit, par anglicisation du terme sans doute:

«J’peux pas te parler, je suis dans le rush. Je suis hyper speed, là!»

Où sont les équivalents?

Dans tous ces cas, s’ils n’existent pas, des équivalents français pourraient exister. C’est une question de volonté politique mais aussi publique. Prévenir l’arrivée en grand nombre et la fixation des anglicismes et des emprunts en français est l’une des missions de l’Académie française ainsi que des instances gouvernementales.

A cet égard, la mise en place de la base de données France Terme accessible à tous, qui regroupe tous les d’équivalents français publiés au Journal officiel par la Commission générale de terminologie et de néologie de l’Académie française est très utile.

Mais encore faut-il que les Françaises et les Français (les passionnés de la langue française sans doute) la consulte et soient disposés à accepter, à intégrer et à employer ces termes.

On parle aussi facilement de l’«entraîneur» d’une équipe sportive que de son «coach» (malgré une nuance entre les deux), n’est-ce pas? Ainsi, donc, l’élimination des anglicismes en français –si tant est que cela fasse partie d’une certaine volonté– relève d’une responsabilité collective.

Lire la suite:

http://www.slate.fr/story/69533/francais-anglais-angliscismes-franglais

A beginner’s guide to Franglais

Un after-work (n). An event that takes place after work. Simple, effective, yet irremediably ugly.

Le baby-foot (n). Table football. I just… I don’t even know.

Le brushing (n). A professional blow dry in a hair salon. It comes after your shampooing (shampoo) and après-shampooing (conditioner).

Le cocooning (n). This seems to be a term invented by marketers with the aim of selling women casual clothes they don’t really need. It means, roughly, staying in and being cozy.

Le fooding (n). A Frankenstein’s monster made of “food” and “feeling,” and meaning something along the lines of eating well.

Le footing (n). Jogging. Because you use your feet…?

Le forcing (n). A sustained attack on your opponent, for example in sports or business.

Un hard-discounter (n). A discount store. I defy any native English speaker to have a clue what a French person is on about the first time you hear them mention the local “ard-diss-coont-air.”

Hype (adj). Trendy. Rendered even more amusing by its Franglais pronunciation, “ipe.”

Le jogging (n). Confusingly, this can but doesn’t necessarily refer to jogging (that would be footing, above) — it means what you wear while you’re jogging, i.e., a tracksuit.

Un lifting (n). A face-lift. The last resort after un peeling (exfoliation or chemical peel).

Le looping (n). To go loop-the-loop on a roller coaster.

Le mailing (n). Junk mail and the sending thereof.

Un/une people (n). A celebrity. I’m serious.

People (adj). Showbiz. An event packed out with celebs would be “une soirée très people,” while gossip magazines constitute “la presse people.”

Peps (n). Used just like the English word pep, but the French have more of it.

Un pin’s (n). A pin or badge. BUT WHY IS THE APOSTROPHE THERE? WHY?

Le planning (n). A schedule or timetable.

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http://www.globalpost.com/dispatch/news/regions/europe/france/140120/beginners-guide-to-franglais

Englishisms in France: Readers’ franglais favourites

A row over plans to teach some courses at French universities in English has outraged some defenders of the language of Moliere – but plenty of French people habitually sprinkle their speech with franglais. Here, readers share their favourite anglicisms.

1. On a recent visit to an aerospace company near Paris, I was surprised to hear French engineers use “no-‘ow” [know-how] instead of “savoir faire”. Roy Woodcock, Olympia, WA, USA

2. When at school (circa 1966) we had a recording played in a French lesson, in which two boys going on a camping trip discussed at length the need to take “les baked beans“. I’ve tended to pronounce them as “back-ed beans” ever since, which is why I remember it! Sue Perks, Facebook

3. Amongst my favourites are “faire du shopping” and “le booze-cruising.” What could be more Franglais than “je vais faire du booze-cruising”? Peter Walter, Bromley, UK

4. I have genuinely seen this with my own eyes: At the English railway station: “The buffet is open.” At the French Railway station: “Le snack bar est ouvert.” Paul Savage, Guildford Surrey

5. The Quebecois find English nouns annoying but enjoy making verbs from English words (flipper = to freak out, for example). Ruby Irene Pratka, Facebook

6. My current favourite has to be “C’est le must!”, which is how some French people now translate “It’s de rigueur”. Oh the irony. AK Fortis-Evan, Southampton, UK

7. I live and work in France and have convinced my colleagues that verbing is fun. We have created a new verb (regular “er” form), “luncher” – to lunch. “Lunchez-vous avec moi aujourd’hui?” is now regularly heard in my office. Joyful playing with language is fun, not a sin! Tom, Toulouse, France

8. Just look at new technology… you will have great difficulty getting anywhere without finding English terms, from “le hardware” to “le software” via the inevitable “le spam“, whilst anyone who contributes to a forum has added “un post“. Sports are also full of English terms, from “le goal average” to “le coach” via “le coaching” (tactical substitutions). One which I admit irritates me is the relatively recent verb “scorer” which is now used almost exclusively in football rather than the traditional “marquer” (“marquer un but” is to score a goal). Paul Darby, Clermont Ferrand, Puy de Dôme, France

9. It pleases me no end that French for a walkie-talkie is… “talkie-walkie“! galaxy_nut, London, UK

10. Earlier this year, I was in Meribel, France, on a snowboarding holiday. I always make an effort to speak the language of whichever country I visit, so it was particularly strange that I was using the words “la planche a neige” (French for snowboarding) yet they all talked about “(le) snowboard“. Andrew Pratt, Cleveleys, Lancs

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http://www.bbc.com/news/magazine-22636888

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http://www.rtbf.be/video/detail_anglais-franglais-by-mister-john?id=1359273

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Wenn die deutsche Sprache kein Deutsch klingt

Deutsche Sprache – bunte Sprache

Fremdwörter in der eigenen Sprache sind für viele Menschen ein Ärgernis. Dabei hat das Deutsche schon immer neue Wörter aufgenommen. Für Deutschlernende birgt das Chancen und Gefahren zugleich.

Ob „Chaiselongue“, „Macho“ oder „Talkshow“ – fragt man nach einem Begriff im Deutschen, der ursprünglich aus einer anderen Sprache kommt, so fallen wohl fast jedem Muttersprachler auf Anhieb zahlreiche Fremdwörter ein. Wir sind uns darüber bewusst, dass Latein, Griechisch, Französisch die deutsche Sprache geprägt haben, und diskutieren heftig darüber, wie viele Anglizismen die deutsche Sprache noch vertragen kann.

„Keks“, „Semmel“ und „Hängematte“ – wie deutsch ist das Deutsche?

Doch glaubt man Wissenschaftlern wie den Germanistik-Professor/innen Ulrich Ammon und Heike Wiese, dann haben die eigentlichen Fremdwörter eine viel geringere Bedeutung für die deutsche Sprache, als man zunächst vermuten könnte: „Unter Fremdwörtern verstehen wir Ausdrücke wie zum Beispiel Portemonnaie, die nicht an die deutsche Aussprache, Schreibung und Grammatik angepasst sind. Sie machen sicherlich weniger als fünf Prozent aller deutschen Wörter aus“, meint Ammon. Die große Mehrheit unserer Wörter sind dagegen so genannte Erbwörter oder gehören für uns inzwischen so selbstverständlich zur deutschen Sprache, dass wir sie gar nicht mehr als „Fremdkörper“ wahrnehmen. Denn wer ist sich zum Beispiel darüber bewusst, dass unser „Keks“ von den englischen „cakes“ abstammt oder dass das scheinbar so urdeutsche Wort „Semmel“ einen lateinischen Ursprung hat?

Neben den großen und bekannten Sprachen haben auch kleinere und dem deutschen Sprachraum entferntere Idiome wie Inuit-Sprachen oder das haitianische Taino ihre Spuren in der deutschen Sprache hinterlassen. Wer wen wie beeinflusst hat, ist dabei nicht immer einfach nachzuvollziehen, wie Wiese am Beispiel der „Hängematte“ deutlich macht: „Das Wort kommt ursprünglich aus dem Taino, der Sprache der haitianischen Urbevölkerung, ging dann über die Kolonialisierung ins Spanische, weiter in die französische Nachbarsprache und schließlich über das Niederländische ins Frühneuhochdeutsche. Dort wurde dann vor mehreren hundert Jahren aus der niederländischen ‚hangmat’ die deutsche Hängematte.“

Wer bringt neue Wörter in die Sprache?

Es gibt auch Beispiele für Wörter, die von benachteiligten oder sogar ausgestoßenen sozialen Gruppen in die Sprachgemeinschaft hereingetragen wurden: Der Ausdruck „Schlammassel“ wurde etwa von der jüdischen Bevölkerung in Deutschland eingebracht und ist auf einen hebräischen Ursprung zurückzuführen. Und im Ruhrgebiet verwendet man für einen Hammer auch den Ausdruck „Mottek“, der von polnischen Zuwanderern mitgebracht wurde. Nach Ammons Einschätzung sind es aber heute wie damals meistens die privilegierteren Menschen, die die neuen Wörter in die Gesellschaft bringen und dann imitiert werden: „Heute bringen Journalisten und Werbemacher zum Beispiel englische Ausdrücke ein, die dann von Jugendlichen aufgegriffen werden. Und im Mittelalter haben Kirche und Wissenschaft lateinische Termini übernommen, die bis heute noch Verwendung finden.“

Wo immer eine Sprache von fremden Idiomen beeinflusst wird, da gibt es anscheinend auch Menschen, die sich dagegen wehren. Bemühungen, Fremd- und Lehnwörter einzudeutschen, existieren schon seit einigen Jahrhunderten. „Nach der deutschen Reichsgründung hat man zum Beispiel deutsche Übersetzungen für französische Begriffe gesucht, etwa ‚Enthaltsamer‘ für ‚Abstinent‘ oder ‚Wohlgeruch‘ für ‚Aroma‘“, sagt Ammon. Und entsprechend gebe es auch heute Bemühungen, Anglizismen zu vermeiden. Ein wichtiger Grund dafür sei, dass die Sprache das am unmittelbarsten wahrnehmbare und produzierbare Ausdrucksmittel für die nationale Identität ist: Wenn dieses Nationalsymbol zunehmend fremde Gestalt annimmt, empfänden manche das „als eine Art symbolische Unterminierung der nationalen Autonomie“. Während in früheren Jahrhunderten vor allem Französisch als Sprache des Feindes in der Kritik stand, passe dies heute gut zu dem Gefühl, dass die USA uns machtpolitisch und auch in anderer Hinsicht dominieren.

Alles wie damals – nur noch viel schneller

Einmalig in der Geschichte ist, dass es heute mit dem Englischen eine Sprache gibt, die weltweit Einfluss auf alle anderen Idiome hat und sich durch die Massenmedien in einem rasanten Tempo ausbreiten kann. Dennoch warnen die Wissenschaftler vor einer Dramatisierung der Anglizismen: „Natürlich sind englische Wörter zum Beispiel im deutschen Fernsehen sehr präsent, doch in den Alltagsgesprächen tauchen sie noch recht selten auf“, meint etwa der emeritierte britische Germanistik-Professor Martin Durrell. Und selbst wenn das der Fall wäre, sollte man die Entwicklung in seinen Augen nicht bedauern: „Sprache ist kein feststehendes Objekt, sie existiert nur im Mund der Bevölkerung. Man kann nicht aufhalten, dass Sprache sich ändert.“

Natürlich kann es passieren, dass althergebrachte Ausdrücke unter dem Einfluss anderer Sprachen verschwinden oder an Bedeutung verlieren. Aber ist es wirklich ein Problem, dass wir ein Wort wie „Amme“ nicht mehr verwenden oder dass man in Bekleidungsgeschäften nicht mehr von „kurzen Hosen“, sondern von „Shorts“ spricht? Die Wissenschaftler sind sich jedenfalls einig, dass neue Begriffe auch neue Unterscheidungsmöglichkeiten schaffen und die deutsche Sprache somit bereichern können. Denn wir kaufen beim „Shopping“ keine Kartoffeln und wir holen auch keine „Mail“ aus dem Briefkasten.

Chancen und Gefahren für die Lernenden

Für Deutschlerner sind die internationalen Einflüsse Fluch und Segen gleichermaßen. Denn einerseits kann es eine Hilfe sein, wenn sie zum Verständnis bestimmter Begrifflichkeiten auf ihre Muttersprache oder andere Fremdsprachenkenntnisse zurückgreifen können. Aber andererseits sollte dies natürlich nicht dazu führen, dass sie unbekannte Vokabeln großzügig durch englische Wörter ersetzen.

Zum Erkunden der deutschen Grammatik eignen sich Fremdwörter in Wieses Einschätzung sogar besonders gut: „Warum wird ‚Computer‘ groß geschrieben und warum bekommt es einen männlichen Artikel? Wie entstehen Wörter wie ‚googlen’ oder ‚geliked’? Und warum bekommt das ursprünglich türkische Kosewort ‚Canım’ im Deutschen einen Punkt auf dem ‚ı’? Wer versteht, wie solche fremden Elemente an das deutsche System angepasst werden, lernt viel über das System der deutschen Grammatik und Schreibung.“

Quelle:

http://www.dw.de/deutsche-sprache-bunte-sprache/a-17087906

Von „kaffeklatsching“ bis „wischi-waschi“ – wenn deutsche Wörter auf Weltreise gehen

Wir surfen mit sicherer Firewall durchs Internet, sagen „sorry“ statt „Entschuldigung“ und sind erstaunt, wenn unsere Kinder anstatt „megacool“ einfach nur „super“ sagen. Immer mehr Anglizismen erobern die deutsche Alltagssprache. Doch was vielen wie selbstverständlich erscheint, beklagen Linguisten und engagierte Sprachhüter: Gefährdet der starke Einfluss des Englischen die deutsche Sprache? Genug des Jammerns, befand die Gesellschaft für deutsche Sprache e.V. (GfdS) und startete 2004 eine Gegenbewegung. Das Projekt Ausgewanderte Wörter war geboren.

„Wir wollten herausfinden, welche deutschen Wörter im Ausland alltäglich benutzt werden,“ so Professor Dr. Rudolf Hoberg von der GfdS. Wörter wie „Kindergarten”, „Gemütlichkeit”, „Sauerkraut” und „Bratwurst” waren längst als deutsche Importe bekannt. Die zentralen Fragen waren: Gibt es da noch mehr? Wie weit sind deutsche Wörter tatsächlich gereist? Haben sie dort die gleiche Bedeutung oder eine gänzlich andere? „Die Resonanz auf die erste Ausschreibung des Projekts war gewaltig“, sagt Hoberg. So gewaltig, dass in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Sprachrat die Suche nach den ausgewanderten Wörtern international bekannt gemacht wurde: Über 6000 Wörter deutschen Ursprungs, die in alle Welt ausgewandert sind und dort eine neue sprachliche Heimat gefunden haben, wurden eingesandt. Das Sammelsurium der vielen lustigen, erstaunlichen und verblüffenden Erzählungen, Anekdoten und Berichte ist nun nachzulesen in der begleitenden, gleichnamigen Publikation Ausgewanderte Wörter, erschienen im November 2006 beim Hueber Verlag.

I don’t want to schlepp!

Wer in Polen eine Schifffahrt machen will, geht auf die „Rejs“. Ein Bulgare packt für den Urlaub als erstes seinen „Kufar“. Die Engländer hingegen bevorzugen kleines Handgepäck, denn “they don’t want to schlepp too much around.“ Seit 1913 mit deutscher Hilfe die türkische Eisenbahn ihren Anfang fand, rufen türkische Zugbegleiter „fertik“, wenn der Zug losfahren soll. In Kamerun heißt dank deutsch-kamerunischer Zusammenarbeit der Bahnhof bis heute „banop“.
„Die Wörter der deutschen Sprache sind im Ausland viel bekannter als wir dachten“, sagt Professor Hoberg. Auch wenn sich die Reiseziele deutscher Wörter quer über den Globus erstrecken: Die meisten Einsendungen stammen aus dem osteuropäischen und englischen Raum. „In beiden Räumen gibt es lange deutsche Traditionen, folglich sprechen dort viele Menschen unsere Sprache“, erläutern Dr. Karin Eichhoff-Cyrius und Dr. Lutz Karnisch von der GfdS.

Erdbeer-Schmier aufs Brot

Wenn in Québec etwas nicht mehr funktioniert oder keinen Spaß mehr macht, ist es „kaputt“. In Tansania ist man bei einer Narkose tatsächlich „nusu kaput“, was soviel wie halb kaputt, bedeutet. Sehr amüsant auch, wie in Afrikaans deutsche Wörter versinnbildlicht werden. Ein ungeduldiger Deutscher ist ein „Aberjetze“. Ein U-Boot hat im Afrikaans den schönen Namen „kanitzeen Boot”. Dinge, deren Name uns nicht einfällt, nennen wir Dingsbums, in der polnischen Sprache wird dafür das Wort „wihaister“ benutzt. Ein Mensch, der immer seine Meinung äußert und dabei die Ideen anderer als albern hinstellt, ist in Finnland ein „besservisseri“. Wer in Brasilien Marmelade kaufen möchte, sollte nach „Schmier“ fragen. Genauso überraschte 2004 die Formulierung eines amerikanischen Präsidentschaftskandidaten: In seiner Rede bezeichnete er seinen Herausforderer als zu „wischi-waschi“.

Von Katzenjammer und Brüderschaft

Manche deutsche Wörter scheinen einfach zu überzeugen. So bezeichnet ein „Katzenjammer“ im Englischen eine verzweifelte, depressive Stimmung. Wer in den USA nicht das religiöse „bless you“ nutzen will, sagt einfach „Gesundheit“ zum Nieser des Nachbarn. In Russland lädt man mit dem Wort „Brüderschaft“ (das ü wird als u gesprochen) zu einem aus Freundschaft getrunkenen Glas Wein oder Gläschen Wodka ein.

Doch manche Wörter verlieren beim Weltenbummeln auch ihre ursprüngliche Bedeutung. So ist kaum zu erklären, warum die britische Jugend ausgerechnet das deutsche Wort „uber“ (von über) als Steigerungsform von „super“ oder „mega“ benutzt. Auch das am häufigsten eingesandte Wort der Ausschreibung, das französische „Vasistas“ (Dachfenster, Oberlicht), lässt (noch) viele Fragen offen. „Das Projekt bietet keine linguistische Untersuchung. Manche Wörter, die uns zugesandt worden sind, können auch nur eine Eintagsfliege sein“, erklärt Professor Dr. Hoberg.
Fest steht aber allemal: So viel Spaß wie die ausgewanderten Wörter macht Sprache selten. Im Zuge der Globalisierung, und durch Bücher, Fernsehen und Internet wandert die deutsche Sprache unaufhaltsam und wird ganz sicher immer weitere neue (Stil-)Blüten treiben. Genau wie alle anderen Sprachen auch, denn: Sprachen kennen keine Grenzen, sie packen ihre Koffer und ziehen einfach los. Wir wünschen gute Reise!

Quelle:

http://www.goethe.de/lhr/prj/mac/kvi/de1908698.htm

Die verkaufte Sprache

Es gibt einen Typus des übellaunigen, heimattümelnden Sprachschützers, dem man nicht im Dunklen begegnen möchte. Aber es gibt auch Gründe, im hellen Mittagslicht der aufgeklärten Vernunft Sorge um den Bestand der deutschen Sprache zu empfinden. Warum ist auf Bahnhöfen kein Schalter für Auskünfte, sondern ein Service Point? Was hat der englische Genitiv-Apostroph in Susi’s Häkelstudio zu suchen? Welcher Teufel trieb eine deutsche Wissenschaftsministerin zu einer Kampagne mit dem Motto » Brain up«, was weder auf Deutsch noch auf Englisch Sinn ergibt?

Die Überflutung mit englischen Wendungen ist nur ein, wahrscheinlich der kleinste Teil des Problems. Der größere Teil besteht in ihrer kenntnislosen Aneignung zu dekorativen Zwecken. Viel spricht dafür, den Geist einer aufschneiderischen Werbung dabei am Werk zu sehen. Die deutsche Bahn will sich nicht nur technisch modernisieren; sie will auch modern wirken. Dass ihre sprachliche Modernisierung ein fake ist (um ein gutes englisches Wort zu verwenden), scheint ihr egal zu sein. Ähnliches gilt für ihre Neigung, jede Neuigkeit à tout prix kommunizieren zu müssen, anstatt sie einfach mitzuteilen.

Der Ausdruck à tout prix ist übrigens aus einer älteren Epoche überkommen. Den Import von französischen Wendungen des 18. Jahrhunderts hat das Deutsche allerdings gut überstanden. Die meisten Ausdrücke sind wieder verschwunden; die übrigen haben sich bis zur Unkenntlichkeit in den Wurzelbestand des Deutschen eingemoost. Von der erfolgreichen Anverwandlung zeugt sogar die Wortbildung: Die Endung – ieren, die ursprünglich dazu diente, französische Verben einzudeutschen (parlieren), wurde bald auch zu Neubildungen mit deutschen Wortstämmen benutzt (spintisieren, verlustieren).

Um sprachschützerische Einfalt von berechtigter Sorge zu trennen, muss man sich klarmachen, dass Deutsch seit Langem eine Hybridsprache ist, die nicht nur Fluten fremder Wörter aufgenommen hat, sondern auch in ihrer Grammatik mehrfach überformt wurde. Den Anfang machten Mönche des Mittelalters, die zahllose Lehnbildungen nach lateinischem Vorbild prägten – berühmtes Beispiel ist die Neubildung Gewissen nach lateinisch conscientia. Den zweiten Schub besorgten Humanismus und Reformation, als die Syntax dem Lateinischen anverwandelt wurde. Man vergleiche die einfachen Satzmuster des Mittelhochdeutschen mit dem Frühneuhochdeutschen, erst recht aber mit dem barocken Deutsch, in dem die Hypotaxen, die Partizipialkonstruktionen und Verschachtelungen geradezu explodieren. Die Sprache eines Kleist oder Hegel wäre ohne diese syntaktische Überfremdung nicht denkbar.

Daraus folgt freilich keine Entwarnung für die Gegenwart. Denn die früheren Übernahmen haben das Deutsche komplexer, reicher, intellektueller und expressiver, philosophischer und dichterischer, auch wissenschaftsfähiger gemacht. Unter dem Einfluss des globalisierten Englisch aber vollzieht sich eine geradezu atemberaubende Simplifizierung. Die englischen oder pseudoenglischen Ausdrücke kommen nämlich nicht einfach hinzu, sie ersetzen auch nicht nur deutsche Wörter, was schlimmstenfalls überflüssig wäre. Sie verdrängen vielmehr die natürliche Wortbildung des Deutschen, die keinerlei Schwierigkeiten mit Neologismen hätte, weil sie mit ihrer Leichtigkeit der Wortzusammensetzung sonst nur im Altgriechischen einen Vergleich hat.

Es scheint aber, dass die Eigenarten des Deutschen inzwischen selbst zum Ärgernis geworden sind, vielleicht schon als Standortrisiko gelten. Das Haupt-ärgernis lässt sich freilich nur schlecht leugnen. Es gibt, mit Schweiz, Österreich und Südtirol, kaum 100 Millionen Sprecher des Deutschen. Das Englische, jedenfalls in seiner globalisiert heruntergekommenen Spielart, wird dagegen auf der ganzen Welt verstanden. Es hat daher seine Logik, wenn sich der Gebrauch des Deutschen aus der Wissenschaft zurückzieht, die auf weltweiten Austausch angewiesen ist. Aber muss deshalb neu gegründeten Universitäten in Deutschland gleich das Englische als Unterrichtssprache aufgezwungen werden? Manches spricht dafür, dass hier nicht internationale Konkurrenz, sondern ein Zeitgeistopportunismus am Werk ist, der das Deutsche wie eine überholte Technologie ablegen will. Denn es sind ja nicht Amerikaner, die uns ihre Wörter aufzwingen. Es sind Deutsche, die in ihrer Bewunderung für alles Amerikanische mit der transatlantischen Praxis zugleich die Begriffe dafür mitbringen – wie Geschenke, die glitzernd verpackt werden müssen, damit ihrem dürftigen Inhalt Respekt gezollt werde.

Weiter lesen:

http://www.zeit.de/2007/31/Deutsch-Aufmacher

Ausländer verändern Deutsch

„Deutsche Jugendliche übernehmen vermehrt die Aussprache und Satzbildung ausländischer Jugendlicher und benutzen auch häufig Worte aus dem Türkischen oder Arabischen“, sagt der Professor für Linguistik an der Freien Universität Berlin, Norbert Dittmar. „Dabei handelt es sich um eine dauerhafte Veränderung, weil die Jugendlichen diese Sprache verinnerlichen und auch als Erwachsene sprechen werden.“ Der Einfluss sei vor allem in Städten mit großen Migrantengruppen zu spüren. „Das Phänomen kann man aber in ganz Deutschland beobachten“, so Dittmar.

Die Veränderungen betreffen verschiedene Bereichen der Sprache, berichtet der Experte für Migrationslinguistik. So schrumpft beispielsweise der Gesamtwortschatz kontinuierlich und Wörter wie „Ich“ werden phonetisch zu „Isch“. „Außerdem werden häufig die Artikel weggelassen und Präpositionen nur selten benutzt.“ Auch einfache Satzkonstruktionen, in denen stets Subjekt, Prädikat und Objekt aufeinander folgten, seien zu beobachten.

„Yalla“ statt „Los!“

“Stattdessen werden eigentlich fremde Wörter fest ins Deutsche übernommen“, sagt Dittmar. „Lan“, das im Türkischen so viel wie „Ey, Mann“ bedeute, werde daher bereits von vielen deutschen Kindern benutzt. Das arabische „Yalla“ ist mittlerweile ebenfalls ein weit verbreiter Ausruf im Sinne von „Los!“ oder „Auf gehts!“.

“Diese reduzierte Misch-Sprache wurde bisher nur zwischen Jugendlichen mit Migrationshintergrund gesprochen“, sagt Dittmar. Seit einigen Jahren finde dieser „Ethnolekt“ jedoch verstärkt Einzug in die Sprache aller jungen Menschen. „Das ist eine ähnliche Entwicklung wie in den USA, wo sich das „Black-English“ aus den Gettos weit verbreitet hat“, erklärt der Sprachwissenschaftler.

“Auch in Deutschland lernen Jugendliche über die Medien, HipHop- Musik und bekannte Figuren wie „Erkan und Stefan“ diese Variationen der deutschen Sprache kennen“, erklärt der Linguist. „Das ist eine regelrechte Gegenkultur, in der sich die Jugendlichen durch die Sprache von ihren Eltern und Lehrern abgrenzen können.“

Quelle:

http://www.focus.de/wissen/mensch/rechtschreibung/sprachphaenomen_aid_125274.html

Deutsche Sprache driftet ins Türkische ab

Die deutsche Sprache verändert sich immer mehr durch den Einfluss von Migranten. “Deutsche Jugendliche übernehmen vermehrt die Aussprache und Satzbildung ausländischer Jugendlicher und benutzen auch häufig Worte aus dem Türkischen oder Arabischen”, sagte der Professor für Linguistik an der Freien Universität Berlin, Norbert Dittmar. “Dabei handelt es sich um eine dauerhafte Veränderung, weil die Jugendlichen diese Sprache verinnerlichen und auch als Erwachsene sprechen werden.” Der Einfluss sei vor allem in Städten mit großen Migrantengruppen zu spüren. “Das Phänomen kann man aber in ganz Deutschland beobachten”, so Dittmar.

Die Veränderungen betreffen verschiedene Bereichen der Sprache, berichtete der Experte für Migrationslinguistik. So schrumpft beispielsweise der Gesamtwortschatz kontinuierlich und Wörter wie “Ich” werden phonetisch zu “Isch”. “Außerdem werden häufig die Artikel weggelassen und Präpositionen nur selten benutzt.” Auch einfache Satzkonstruktionen, in denen stets Subjekt, Prädikat und Objekt aufeinanderfolgten, seien zu beobachten.

“Stattdessen werden eigentlich fremde Wörter fest ins Deutsche übernommen”, sagte Dittmar. “Lan”, das im Türkischen so viel wie “Ey, Mann” bedeute, werde daher bereits von vielen deutschen Kindern benutzt. Das arabische “Yalla” ist mittlerweile ebenfalls ein weit verbreiter Ausruf im Sinne von “Los!” oder “Auf geht’s!”.

“Diese reduzierte Misch-Sprache wurde bisher nur zwischen Jugendlichen mit Migrationshintergrund gesprochen”, sagte Dittmar. Seit einigen Jahren finde dieser “Ethnolekt” jedoch verstärkt Einzug in die Sprache aller jungen Menschen. “Das ist eine ähnliche Entwicklung wie in den USA, wo sich das “Black-English” aus den Ghettos weit verbreitet hat”, erklärte der Sprachwissenschaftler.

“Auch in Deutschland lernen Jugendliche über die Medien, HipHop-Musik und bekannte Figuren wie “Erkan und Stefan” diese Variationen der deutschen Sprache kennen”, erklärte der Linguist. “Das ist eine regelrechte Gegenkultur, in der sich die Jugendlichen durch die Sprache von ihren Eltern und Lehrern abgrenzen können.”

Quelle:

http://www.welt.de/vermischtes/article735071/Deutsche-Sprache-driftet-ins-Tuerkische-ab.html

“Denglisch” keine Bedrohung für die deutsche Sprache

Die sprachlichen Einflüsse aus dem Englischen schätzt der Sprachwissenschaftler Rudolf Hoberg nicht als Nachteil ein – im Gegenteil: “Diese sind nicht schlimm und haben der deutschen Sprache in der Vergangenheit gut getan. Diese Entwicklung war auch immer eine Bereicherung für den Wortschatz. Er ist so groß wie nie zuvor.” Solche Vorgänge hat es immer gegeben, und auch die Ablehnung von Fremdworten ist nicht neu. “Schon um 1900 klagten die Deutschen über den Einfluss des Englischen auf die deutsche Sprache. Genauso gab es einen Kampf gegen das Französische”, sagt Hoberg.

Sprachwissenschaftler spricht vor Anglizismen-Gegnern

Der Sprachexperte aus Berlin ist auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Vereins für Deutsche Sprache (VDS) in Bremen zu Gast – letztere sind erklärte Gegner der Anglizismen. Sie wollen mit der Ablehnung ihre Muttersprache erhalten.

Doch was viele Menschen nicht wissen: Die Anglizismen machen momentan nur einen Bruchteil im deutschen Wortschatz aus. Der Duden beziffert ihn in der aktuellen Auflage auf 3,5 Prozent. “Daneben gibt es noch 20 Prozent anderer Fremdworte aus dem Lateinischen, Französischen oder Italienischen, die allerdings keiner als solche wahrnimmt”, sagt Hoberg.

Erstmals in der Geschichte drängt eine Sprache die anderen zurück

Die Verwendung von fremdsprachigen Begriffen bezeichnet Hoberg als “den ganz normalen Weg”. Er ist sicher: “Goethe hätte sich über den großen Wortschatz gefreut.” Der bekannte deutsche Dichter hatte einmal gesagt: “Die Gewalt einer Sprache ist nicht, dass sie das Fremde abweist, sondern dass sie es verschlingt.”

Gravierender sei für den Sprachwissenschaftler ein ganz anderes Problem: “Erstmals in der Geschichte gibt es mit dem Englischen eine sehr dominante Sprache, die alle anderen zurückdrängt. Das hat es so vorher noch nicht gegeben, und das muss man sehr ernst nehmen.” Das zeige sich für ihn vor allem an Universitäten und im Bankenwesen, bei denen sich Englisch immer weiter durchsetzt.

Globalisierung Ursache für Entwicklung

Doch diese Entwicklung sei auch der Globalisierung geschuldet, so der Sprachwissenschaftler, und daher auch wichtig, um sich auf der ganzen Welt verständigen zu können. “Es muss einfach unterschieden werden, wann Englisch sinnvoll ist und wann die Muttersprache”, betont Hoberg.

Die Sprachschützer wollen deshalb nicht, dass der Anteil an Anglizismen im Deutschen weiter ansteigt. Der Verein mit Hauptsitz in Dortmund zeichnet jedes Jahr einen “Sprachpanscher des Jahres” aus. Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn bekam diesen unrühmlichen Preis 2007 für das viele “Denglisch” bei der Deutschen Bahn wie Service Point statt Information oder Counter statt Schalter. Der Brite Andrew Jennings, Vorstandsvorsitzender der Kaufhauskette Karstadt, machte sich mit Begriffen wie “Midseason-Sale” und “kidswear” bei den Dortmunder Sprachschützern unbeliebt.

Duden für viele Anglizismen gerügt

In diesem Jahr bekam nicht eine Person, sondern ein Buch den Negativ-Preis: der Duden. Die VDS-Mitglieder kritisieren die Redaktion, sie nehme verstärkt Anglizismen in das Nachschlagewerk auf, die nicht genügend etabliert seien. Chef-Redakteur Werner Scholze-Stubenrecht wies die Kritik zurück. Er und seine Mitarbeiter würden die Sprache lediglich objektiv abbilden. Sofern neue Worte über einen längeren Zeitraum in Texten vorkommen, werden sie in den Duden mitaufgenommen – und quasi “ausgestorbene” Vokabeln werden gestrichen.

Es wirken sich auch Ereignisse wie die Finanzkrise oder die Katastrophe von Fukushima auf den Wortschatz aus: Das schlägt sich dann in neuen Worten wie “Finanztransaktionssteuer” und “Energiewende” nieder. Begriffe wie “Buschklepper” (ein sich im Gebüsch versteckender Wilddieb), “Füsillade” (standesrechtliche Erschießung eines Soldaten) oder “borgweise” (leihweise) mussten zuletzt weichen. Von den 140.000 Stichworten im Duden wurden sie kaum noch oder gar nicht mehr benutzt.

Englische Begriffe finden auch großen Zuspruch

Englische Spracheinflüsse treffen in Deutschland aber auch auf Zuspruch: Eine Jury um den Berliner Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch zeichnet seit drei Jahren den “Anglizismus des Jahres” aus. Einzige Bedingung: Die Begriffe bereichern die Sprache, weil es für sie im Deutschen keine Bezeichnung gibt. Mit der Auszeichnung will die Jury ein besseres Verständnis für den Sprachwandel schaffen und den positiven Beitrag des Englischen auf die deutsche Sprache aufzeigen. Nach “leaken” und “Shitstorm” fiel die Wahl 2012 auf “Crowdfunding”. Das ist das Sammeln von Kapital via Internet, zu Deutsch sozusagen eine Schwarmfinanzierung.

Quelle:

http://www.radiobremen.de/gesellschaft/themen/anglizismen100.html

Sprachexperte sieht in Anglizismen keine Gefahr

Englische Ausdrücke statt deutscher Worte: Für viele Menschen ist das ein Graus. Der Untergang der deutschen Sprache sind Anglizismen aber nicht, sagt ein Experte. Objektiv betrachtet ist ihr Anteil eher gering. Ausnahmen: Die Jugend- und Werbesprache.

Cooles Outfit, hipper Event oder auch nur ein langweiliges Meeting – für viele Menschen ist die Übernahme englischer Worte in den deutsche Wortschatz ein Ärgernis. Muss es aber nicht sein, findet der Vorsitzende des Deutschen Germanistenverbandes, Prof. Jörg Kilian. “Der Anglizismengebrauch muss die Menschen nicht besorgen, weil ihr Anteil am deutschen Wortschatz insgesamt relativ gering ist”, sagte er.

Kilian erklärte dies anlässlich des alle drei Jahre veranstalteten Deutschen Germanistentages, der bis zum 25. September in Kiel veranstaltet wird. Auf dem Kongress treffen sich dieses Jahr mehr als 600 internationale Teilnehmer, um eine Positionsbestimmung der “Germanistik für das 21. Jahrhundert” vorzunehmen.

Jugend- und Werbesprache als Spielwiese

Nur rund drei Prozent der Worte in der deutschen Sprache seien Anglizismen, und darin seien schon Worte wie Cord oder Keks enthalten. “Also auch Worte, die aus dem Englischen übernommen wurden, die aber überhaupt kein Ärgernis mehr sind”, sagte der Leiter des Germanistischen Seminars der Christian-Albrechts-Universität Kiel (CAU). Auch früher wurde die deutsche Sprache schon von anderen Sprachen beeinflusst, etwa vom Lateinischen oder später vom Französischen.

Vor allem in der Jugend- und in der Werbesprache gebe es viele Anglizismen. “Das sind die Spielweisen der Anglizismen”, sagte Kilian. In vielen anderen Bereichen sei die Frequenz weitaus geringer, in der Rechtssprache seien englische Begriffe kaum zu finden. Gerade in der Jugendsprache dienten Anglizismen auch dazu, sich von der erwachsenen Generation abzugrenzen.

Dazu kämen mittlerweile im Rahmen der neuen Kommunikationstechnologien aber eben auch bestimmte Wortbildungsstrukturen, bestimmte Abkürzungen. “Da sind Jugendliche sehr erfindungsreich”, sagte der Germanistikprofessor. Dieses Sprachverhalten gebe sich aber meistens, wenn die Jugendlichen erwachsen werden. “Also kann man auch da Entwarnung geben.”

Berechtigter sind die Sorgen um den Verfall der Sprache da nach Ansicht Kilians eher, wenn man sich bestimmte werbestrategische Gebräuche von Anglizismen anschaut. “Firmen wählen mitunter Anglizismen, um ihren eigenen Unternehmen einen internationalen Anstrich zu geben, bedenken aber nicht immer, dass sie damit bestimmt Kunden gar nicht mehr erreichen.” Etwa weil man den Eindruck habe, “dass hier ein ziemlich rumpeliges Englisch gesprochen wird”.

Quelle:

http://www.welt.de/kultur/article120296426/Sprachexperte-sieht-in-Anglizismen-keine-Gefahr.html

Ist Deutsch noch zu retten?

Immer wieder machen besorgte Geister den Vorschlag, Deutsch als Landessprache in der Verfassung zu verankern. Angenommen, es käme dazu: Welches Deutsch wäre das? Im Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel war kürzlich der Bericht über ein Treffen von Verlagsleuten zu lesen, wo es unter anderem »um den zwischenmenschlichen Workflow« gegangen sei, und die Überschrift dazu lautete: Der Wind of Change bläst durch die Branche. Kann schon sein – vor allem aber bläst der Wind of Change durch die deutsche Sprache. In ihrem alten Gehäuse, wo wir uns halbwegs kommod eingerichtet hatten, wird es immer zugiger. Von allen Seiten verschaffen sich die seltsamsten Wörter, die absurdesten Redewendungen unerwünschten Zutritt, und die Sprachschützer, die einst zu den Sonderlingen und Querulanten gerechnet wurden, erhalten wachsenden Zulauf. Deutsche Akademien machen sich Sorgen, Sprachvereine werden gegründet, in den Feuilletons diskutieren Sprachkritiker, und Guido Westerwelle hat vor kurzem eine Kampagne »Deutsch – Sprache der Ideen« eröffnet .

Die Klage über den Niedergang des Deutschen ist so alt wie dieses. Sie wird den Wind of Change kaum aufhalten können. Es empfiehlt sich deshalb ein nüchterner Blick auf die Lage. Sie ist nicht bestimmt durch die mangelnde Beherrschung des Konjunktivs oder das Schwächeln des Genitivs und nicht durch das weidlich verspottete Denglisch, sondern ganz simpel durch die Tatsache, dass Deutsch auf den wichtigsten Gebieten des öffentlichen Lebens, in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, eine schwindende Rolle spielt. Englisch tritt an seine Stelle.

Die Frage, ob der damit verbundene politische und ökonomische Gewinn einen kulturellen Verlust bedeute, der vielleicht gar die Fundamente unserer Sprache untergrabe, ist durchaus umstritten, und naturgemäß hängt die Antwort von den allerempfindlichsten Gefühlen ab. Zeitgenossen mit geringem sprachlichen Sensorium kommen damit leichter zurecht als jene, die Deutsch nicht allein zu Zwecken der Mitteilung benutzen, sondern als Form des Denkens und Dichtens. Gleichgültig aber, ob man die Invasion des Englischen begrüßt oder bedauert: Der Wandel vollzieht sich leise, ist aber dramatisch.

Betrachten wir erstens die Wissenschaft. Der Linguist Ulrich Ammon, Autor des Standardwerks Die internationale Stellung der deutschen Sprache (1991), beziffert in einem Gespräch den Anteil des Deutschen an den wissenschaftlichen Publikationen der ganzen Welt: In den Naturwissenschaften liege er bei einem Prozent, in den Sozialwissenschaften bei sieben, für die Geisteswissenschaften gebe es keine genauen Zahlen. Was nun unser Sprachgebiet betrifft, so schätzt er, dass 80 bis 85 Prozent der deutschen Naturwissenschaftler auf Englisch publizieren, 50 Prozent der Sozialwissenschaftler und 20 Prozent der Geisteswissenschaftler. Für die Welt gilt: Die Wissenschaft spricht Englisch. Aber auch in Deutschland anglifiziert sie sich immer mehr.

Dies wirkt auf unseren Wissenschaftsbetrieb zurück. Einmal dadurch, dass in Deutschland ansässige Verlage immer häufiger nur noch englische Zeitschriftenbeiträge und Buchmanuskripte akzeptieren. Zum andern zeigt sich die Dominanz des Englischen darin, dass sich die Maßstäbe des Akademischen an die der anglofonen Welt angleichen. Man sieht das an der schmerzhaften Implantation der sogenannten Bologna-Reform in den Korpus der deutschen Universität und des in deutscher Zunge immer noch unästhetischen »Bätschelers«; mehr noch aber daran, dass die meisten Förderungsanträge auf Englisch zu erfolgen haben; und schließlich daran, dass es etwa 700 englischsprachige Studiengänge gibt.

Auch hier gilt, dass der Prozess in den Naturwissenschaften und in der Medizin am weitesten fortgeschritten ist, gefolgt von den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Die Geisteswissenschaften wehren sich noch; mit einigem Erfolg einstweilen Germanistik, Archäologie, Theologie und Philosophie sowie einige andere kleine Fächer, in denen das Deutsche aus Gründen der Tradition noch eine Rolle spielt.

Dass zweitens die Wirtschaft Englisch spricht, versteht sich von selbst. Als Thomas Middelhoff, seinerzeit Chef von Bertelsmann, die mehrheitlich deutschen Mitarbeiter dazu anhielt, englisch miteinander zu reden, erntete er hier und da noch Irritationen. Inzwischen haben die meisten deutschen Firmen mit internationaler Betätigung Englisch zu ihrer Corporate Language bestimmt. Was dazu führt, wie Ulrich Ammon bedauernd erzählt, dass Techniker oder Wissenschaftler aus der Dritten Welt, die Deutsch gelernt haben, um in Deutschland etwas zu werden, bei Siemens etwa erfahren müssen, sie hätten besser Englisch gelernt.

Weier lesen:

http://www.zeit.de/2010/27/Deutsch-Muttersprache

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Der Herbst vor 25 Jahren: Als nicht nur Blätter gefallen sind…

Der Herbst 1989

4. September: In Leipzig versammeln sich nach dem traditionellen Friedensgebet mehrere hundert Menschen vor der Nikolaikirche. Sie fordern Reisefreiheit und die Abschaffung der Staatssicherheit (Stasi). Daraus entstehen die Montagsdemonstrationen.

10. September: In Grünheide bei Berlin gründet sich die DDR- Reformbewegung „Neues Forum“. Anfangs als „staatsfeindliche Plattform“ abgelehnt, wird sie am 8. November als politische Vereinigung zugelassen.

 11. September: Mehrere tausend DDR-Bürger, die in Ungarn ausharren, dürfen von 00.00 Uhr an nach Österreich ausreisen. Bereits im Mai hatte Ungarn mit dem Abriss des „Eisernen Vorhangs“ an seiner Westgrenze begonnen.

30. September: Nach wochenlangem Tauziehen erklärt sich die DDR- Regierung bereit, die mehr als 6300 Flüchtlinge in den bundesdeutschen Botschaften in Prag und Warschau in die Bundesrepublik „auszuweisen“. Sie fahren in den Westen.

7. Oktober 1989: Bei seinem Besuch zum 40. Jahrestag der DDR mahnt der sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow grundlegende Reformen an. Zehntausende DDR-Bürger protestieren gegen das SED-Regime. Zahlreiche Demonstranten werden festgenommen.

9. Oktober: Mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ demonstrieren in Leipzig 70 000 Bürger. 8000 bewaffnete Polizisten, Angehörige der Kampfgruppen und Soldaten der Nationalen Volksarmee (NVA) stehen bereit. Der Einsatzbefehl wird aber nicht gegeben.

14. Oktober: Am Morgen trifft der 50 000. DDR-Flüchtling seit Öffnung der ungarischen Grenze in der Bundesrepublik ein.

18. Oktober: Egon Krenz löst Erich Honecker als SED- Generalsekretär ab. Krenz verkündet die Einleitung einer „Wende“, mit der die SED wieder in die politische und ideologische Offensive gehen will.

23. Oktober: In Leipzig beteiligen sich an der bis dahin größten Protestkundgebung in der DDR knapp 300 000 Menschen.

26. Oktober: Erstmals findet ein Treffen von SED und Opposition statt. Der Ostberliner SED-Bezirkschef Günther Schabowski empfängt die Initiatoren des Neuen Forums, Bärbel Bohley und Jens Reich.

29. Oktober: Bei einer Großveranstaltung in Ost-Berlin stellen sich Spitzenfunktionäre zum ersten Mal der Diskussion mit der Bevölkerung.

30. Oktober: In Leipzig gehen rund 250 000 Demonstranten mit Transparenten wie „Ein Land ohne Mauern“ auf die Straße. Die „Aktuelle Kamera“ des DDR-Fernsehens berichtet erstmals live vom Ort des Geschehens.

3. November: Alle 4500 DDR-Bürger in der bundesdeutschen Botschaft in Prag dürfen ohne Formalitäten in die Bundesrepublik ausreisen.

4. November: Bei einer Kundgebung auf dem Alexanderplatz in Ost- Berlin demonstrieren nahezu eine Million Menschen für Versammlungs- und Meinungsfreiheit.

6. November: Die DDR erlebt die größte Demonstrationswelle. Bei Protesten in Leipzig ist die Stimmung der rund 200 000 Teilnehmer aggressiv. Sie fordern: „Die Mauer muss weg“.

7. November: Die DDR-Regierung tritt zurück, tags darauf auch das SED-Politbüro. Krenz wird als Generalsekretär bestätigt. Im neu formierten Politbüro, dem höchsten Machtzirkel, herrscht Konfusion.

9. November 1989: Überraschend werden die Grenzübergänge geöffnet. Noch in der Nacht strömen Tausende zu einem Besuch in den Westen.

Quelle:

http://www.focus.de/politik/deutschland/geschichte-der-herbst-1989-und132wir-sind-das-volkund147_aid_452363.htmlARD Tagesschau – Zehn Tage im November 1989

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Mauerfall

Am 4. November 1989 versammeln sich fast eine Million Menschen zu einer genehmigten Kundgebung auf dem Alexanderplatz in Ost-Berlin. Sie fordern Reformen in der DDR. Vier Tage später tritt das Politbüro geschlossen zurück. Bei der Neuwahl wird das Gremium von 21 auf 11 Mitglieder verringert. Die wichtigsten Repräsentanten der Honecker-Ära sind gestürzt. Am 9. November 1989, um 18:57 Uhr, stellt sich Günter Schabowski, Mitglied des Politbüros, der Presse und verliest stockend “von einem Zettel, den mir jemand zugesteckt hat”, wie er später bekennt, einen Beschluss des Ministerrats: “Privatreisen nach dem Ausland können ohne Voraussetzungen (…) beantragt werden (…). Ständige Ausreisen können über alle Grenzübergangsstellen der DDR zur BRD beziehungsweise zu Berlin (West) erfolgen.” Die Weitergabe der Nachricht ist von der DDR-Regierung nicht autorisiert, sie sollte erst am Morgen des 10. November veröffentlicht werden.Die überraschende Meldung verbreitet sich blitzartig im ganzen Land. Noch in der Nacht eilen Tausende an die Mauer in Berlin. Ohne Befehl öffnen Grenzsoldaten die Übergänge und in einem Freudentaumel ohnegleichen fallen sich fremde Menschen aus Ost und West in die Arme. Am Wochenende setzt sich eine Menschenflut in Bewegung. In endlosen “Trabi”- und “Wartburg”-Schlangen fahren sie in die Bundesrepublik und nach West-Berlin zu ihren Verwandten oder zu einem Bummel in die “Einkaufsparadiese”. Jeder bekommt 100 DM “Begrüßungsgeld” der Bundesrepublik.

Weiter lesen:

http://www.hdg.de/leipzig/ausstellungen/dauerausstellung/rundgang/friedliche-revolution-1989/

Öffnung und Fall der Mauer

Am frühen Abend des 9. November 1989 kurz vor 19:00 Uhr gab ZK-Sekretär Günter Schabowski am Ende einer Pressekonferenz eher beiläufig das Inkrafttreten einer neuen Reiseregelung für DDR-Bürger bekannt.

Nach langem Drängen der Bevölkerung hatte die SED-Führung am 6. November den Entwurf für ein Reisegesetz veröffentlicht, vom dem sie aber zunächst nur einen Teil – nämlich die Regelung für die Ausreise ohne Rückkehrrecht – in Kraft setzen wollte. Damit sollte vor allem der anhaltende Ausreisestrom über die CSSR gestoppt werden. Unter dem Druck der Demonstrationen in Leipzig, Berlin und weiteren Städten, die gegen den Gesetzentwurf protestierten, war die Regelung am Vormittag des 9. Novembers noch einmal überarbeitet worden. Sie enthielt nun auch eine Besuchsregelung: Ein Visum für Privatreisen mit Rückkehrecht sollte künftig ohne besondere Voraussetzungen und Wartezeiten ausgestellt werden.

Während der Pressekonferenz äußerte sich Schabowski dann vorzeitig zu der neuen Regelung. Aufgrund von Abstimmungsfehlern erklärte er den überraschten Journalisten, dass Privatreisen ins Ausland nun “ohne Vorliegen von Voraussetzungen – Reiseanlässen und Verwandtschaftsverhältnissen – beantragt werden“ könnten. Die Genehmigungen würden kurzfristig erteilt; die Regelung gelte nach seiner Kenntnis „sofort, unverzüglich“.

Nachdem die Abendnachrichten der ARD die Schabowski-Äußerung um 20:00 Uhr als wichtigste Meldung unter der Schlagzeile „DDR öffnet die Grenze“ verbreitet hatten, versammelten sich vor den Übergangsstellen nach West-Berlin mehr und mehr Ost-Berliner, die von dem neuen Recht sofort Gebrauch machen wollten. Für die Grenzposten, die keinerlei Instruktionen hatten, war die Lage zunächst völlig unklar.

Um den Druck der Massen zu mindern, ließen die Posten am Grenzübergang Bornholmer Straße um 21:20 Uhr die ersten DDR-Bürger nach West-Berlin ausreisen. Allerdings ließ der Leiter der Passkontrolleinheiten ihre Pässe ungültig stempeln, was die Ausbürgerung der ahnungslosen Inhaber bedeutete. Gegen 23:30 Uhr war der Ansturm der Menschen [Film 13,31 MB] jedoch so groß, dass der Leiter der Passkontrolleinheiten, der noch immer ohne offizielle Dienstanweisung war, den Schlagbaum endgültig öffnete. Ca. 20.000 Menschen konnten in der folgenden Stunde ohne Kontrolle die Bösebrücke passieren. Auch die anderen innerstädtischen Grenzübergänge wurden im Verlauf des späten Abends geöffnet. Infolge der friedlichen Revolution in der DDR und der politischen Veränderungen in den Staaten Ost-Europas war in dieser Nacht die Berliner Mauer gefallen.

Auch an den folgenden Tagen wurde an den Übergängen nach West-Berlin auf alle Formalitäten verzichtet [Film 1,36 MB]. Die ganze Stadt befand sich im Freudentaumel. Auf dem Kurfürstendamm herrschte mehrere Tage lang Volksfeststimmung, viele Restaurants verteilten kostenlos Getränke an die Besucher. Nach mehr als 28 Jahren hatte die Mauer endlich ihren Schrecken verloren.

In der Folgezeit wurden immer mehr Übergänge zwischen den beiden Stadthälften geschaffen, am 22. Dezember 1989 auch am Brandenburger Tor. Der Abriss der innerstädtischen Mauer erfolgte in der Hauptsache von Juni bis November 1990. Souvenirjäger aus der ganzen Welt, die sogenannten Mauerspechte, hatten sich da bereits ein Stück vom Symbol des Kalten Krieges und seiner Überwindung gesichert. Heute können Interessierte den früheren Verlauf der Mauer über 20 Kilometer im Zentrum der Stadt nachvollziehen. Er ist im Boden durch eine doppelte Großsteinpflasterreihe gekennzeichnet. Die Breite des Grenzstreifens und der Aufbau der Grenzanlagen wird am besten in der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße 111, veranschaulicht.

Quelle:

http://www.berlin.de/mauer/oeffnung/index.de.html

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Der Bau der Berliner Mauer

Rund 2,7 Mio. Menschen hatten zwischen 1949 und 1961 die DDR und Ost-Berlin verlassen: ein Flüchtlingsstrom, der etwa zur Hälfte aus jungen Leuten unter 25 Jahren bestand und die SED-Führung vor immer größere Schwierigkeiten stellte. Täglich passierten rund eine halbe Million Menschen in beide Richtungen die Sektorengrenzen in Berlin und konnten so die Lebensbedingungen vergleichen. Allein 1960 gingen etwa 200.000 Menschen dauerhaft in den Westen. Die DDR stand kurz vor dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenbruch.

Noch am 15. Juni 1961 erklärte der DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht, niemand habe die Absicht eine Mauer zu errichten [Film 0,81 MB]. Am 12. August 1961 gab der Ministerrat der DDR bekannt: “Zur Unterbindung der feindlichen Tätigkeit der revanchistischen und militaristischen Kräfte Westdeutschlands und West-Berlins wird eine solche Kontrolle an der Grenze der Deutschen Demokratischen Republik einschließlich der Grenze zu den Westsektoren von Groß-Berlin eingeführt, wie sie an den Grenzen jedes souveränen Staates üblich ist.” Dass sich diese Maßnahme in erster Linie gegen die eigene Bevölkerung richtete, der in Zukunft der Grenzübertritt untersagt war, erwähnte der Ministerrat nicht.

In den frühen Morgenstunden des 13. August 1961 [Film 5,80 MB] wurden an der Grenze des sowjetischen Sektors zu West-Berlin provisorische Absperrungen errichtet und an den Verbindungsstraßen das Pflaster aufgerissen. Einheiten der Volkspolizei, der Transportpolizei sowie der sogenannten Betriebskampfgruppen unterbanden jeglichen Verkehr an der Sektorengrenze. Wohl nicht ohne Hintersinn hatte die SED-Führung einen Ferien-Sonntag im Hochsommer für ihre Aktion ausgewählt.

In den nächsten Tagen und Wochen wurden die Stacheldrahtverhaue an der Grenze zu West-Berlin von Ost-Berliner Bauarbeitern unter scharfer Bewachung durch DDR-Grenzposten mit einer Mauer aus Betonplatten und Hohlblocksteinen ersetzt. Wohnhäusern, wie z.B. in der Bernauer Straße, in der die Gehwege zum Bezirk Wedding (West-Berlin), die südliche Häuserzeile aber zum Bezirk Mitte (Ost-Berlin) gehörten, wurden in die Grenzbefestigung einbezogen: Kurzerhand ließ die DDR-Regierung Hauseingänge und Erdgeschoss-Fenster zumauern. Die Bewohner konnten ihre Wohnungen nur noch von der Hofseite betreten, die in Ost-Berlin lag. Bereits im Jahr 1961 kam es zu zahlreichen Zwangsräumungen – nicht nur in der Bernauer Straße, sondern auch in anderen Grenzbereichen.

Durch den Mauerbau wurden von einem Tag auf den anderen Straßen, Plätze und Wohnquartiere geteilt und der Nahverkehr unterbrochen. Am Abend des 13. August sagte der Regierende Bürgermeister Willy Brandt vor dem Abgeordnetenhaus: “(…) Der Senat von Berlin erhebt vor aller Welt Anklage gegen die widerrechtlichen und unmenschlichen Maßnahmen der Spalter Deutschlands, der Bedrücker Ost-Berlins und der Bedroher West-Berlins (…)”.

Am 25. Oktober 1961 standen sich amerikanische und sowjetische Panzer am “Ausländerübergang” Friedrichstraße (CheckpointCharlie) gegenüber: DDR-Grenzposten hatten zuvor versucht, Repräsentanten der Westalliierten bei Einfahrt in den sowjetischen Sektor zu kontrollieren. Dieses Vorgehen verstieß in den Augen der Amerikaner gegen das alliierte Recht auf ungehinderte Bewegungsfreiheit in der ganzen Stadt. 16 Stunden standen sich so, nur wenige Meter voneinander entfernt, die beiden Atommächte direkt gegenüber. Für die Zeitgenossen ein Moment allerhöchster Kriegsgefahr. Einen Tag später erfolgt auf beiden Seiten der Rückzug. Durch eine diplomatische Initiative von US-Präsident Kennedy hatte der sowjetische Staats- und Parteichef Chruschtschow für diesmal den Vier-Mächte Status von ganz Berlin bestätigt.

In der Folgezeit wurden die Sperranlagen weiter aus- und umgebaut und das Kontrollsystem an der Grenze perfektioniert. Die innerstädtische Mauer, die Ost- von West-Berlin trennte, hatte eine Länge von 43,1 Kilometern. Der Teil der Sperranlagen, der die übrige DDR an der Grenze zu West-Berlin abriegelte, war 111,9 Kilometer lang. Weit über 100.000 Bürger der DDR versuchten zwischen 1961 und 1988 über die innerdeutsche Grenze oder über die Berliner Mauer zu fliehen. Weit mehr als 600 Menschen wurden von Grenzsoldaten der DDR erschossen oder starben bei Fluchtversuchen; allein an der Berliner Mauer gab es zwischen 1961 und 1989 mindestens 136 Tote.

Quelle:

http://www.berlin.de/mauer/geschichte/index.de.html

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Das neue Deutschland

So schnell und erfolgreich die “äußere Einheit” nach 1990 hergestellt wurde, so schleppend verläuft der Prozess der “inneren Einheit”: das Zusammenwachsen der Deutschen. Insgesamt hat sich die politische und mentale Spaltung zwischen den beiden Teilgesellschaften im Laufe der vergangenen zwanzig Jahre eher verfestigt als verflüchtigt. Die neuen Institutionen sind vielen Ostdeutschen fremd geblieben. Die Ernüchterung über die Realität führte nicht nur bei Ewiggestrigen zu einer Renaissance sozialistischen Gedankenguts, wonach die kapitalistische Bundesrepublik von sozialer Kälte beherrscht werde, auch ostdeutsche Normalbürger sahen sich als vom Westen bzw. vom Kapitalismus unterdrückt und ausgebeutet. Hiervon profitierte vor allem die erst in PDS und jetzt in “Die Linke” umbenannte SED, die bei Wahlen ihren relativen Stimmenanteil in Ostdeutschland verdoppeln konnte und sich nicht zuletzt durch die Popularität von Oskar Lafontaine auch im Westen ausbreitete.

Mit der praktizierten Demokratie zufrieden äußerte sich im Jahre 2009 nur gut jeder dritte Ostdeutsche; eine gute Meinung über das Wirtschaftssystem hatte nur gut jeder vierte. Doch auch unter Westdeutschen bröckelt die Zustimmung. Während zu Beginn der Vereinigung etwa 80 bzw. 60 Prozent mit Demokratie und Wirtschaftssystem einverstanden waren, verringerten sich die Anteile auf 76 bzw. 43 Prozent. Diesen Ergebnissen entspricht die Quote derjenigen, die davon ausgehen, dass die Demokratie prinzipiell die Probleme in Deutschland lösen kann. Diese Annahme teilen knapp zwei Drittel in den alten und etwa jeder Dritte in den neuen Ländern. Es besteht also weiterhin eine beträchtliche Differenz zwischen Ost und West in der Beurteilung der politischen Ordnung und des Wirtschaftssystems.[14] Einige Jahre zuvor lagen – unter dem Eindruck des konjunkturellen Einbruchs – die Zustimmungsraten sowohl im Osten als auch im Westen sogar noch deutlich niedriger. So glaubten 2007 nur jeder knapp jeder Zweite im Westen und jeder Vierte im Osten, dass die Demokratie fähig sei, Probleme zu lösen. Eine ähnliche Tendenz ist bei den Antworten auf die Frage, ob die Gesellschaftsordnung verteidigenswert ist, zu erkennen. Die Anteile derjenigen, die dies bejahten, stiegen zwischen 2005 und 2009 im Westen von 55 auf 68 Prozent und im Osten von 32 auf 37 Prozent. Dahinter verbirgt sich eine nicht unbeträchtliche Zahl von Personen in beiden Landesteilen, die Deutschland offenbar als “Wohlstandsdemokratie” betrachtet.

Trotz aller Kritik im Detail und einem Unbehagen an der Einheit generell ist sich jedoch eine sehr breite Mehrheit in den östlichen und eine Mehrheit in den westlichen Bundesländern darin einig, die Wiedervereinigung eher mit Freude als mit Sorge zu betrachten. Zurück in die reale Vergangenheit will im Osten nur eine kleine Minderheit, etwa jeder Zehnte. Die anderen, die zur nostalgischen Verklärung der DDR neigen, sehnen sich nach einer im Nachhinein konstruierten und idealisierten Gesellschaft zurück, die ihnen das verlorene Vertraute zumindest in den Träumen wiedergibt.[15] Anders sieht es im Westen aus: Hier beurteilt eine absolute Mehrheit die Zeit vor 1989 besser als die Zeit nach der Wiedervereinigung. Die Dimension von “Westalgie” übertrifft – von der Öffentlichkeit kaum beachtet – insofern die der “Ostalgie”.

Eine breite Mehrheit der Ostdeutschen möchte die heutigen Lebensverhältnisse nicht missen und keineswegs mehr mit denen in der DDR tauschen, aber sie fühlen sich oft von ihren Landsleuten missverstanden. Sie beklagen insbesondere eine fehlende Anerkennung ihrer Lebensleistung, die jedoch weder bezogen auf West- noch auf Ostdeutsche pauschal erfolgen kann. Es geht um die individuelle Lebensleistung, der Anerkennung gebührt, keineswegs um die Gleichsetzung von System und Lebenswelt. Gerade an dieser Differenzierung mangelte es in den vergangenen zwanzig Jahren. Westdeutsche rechneten sich die Überlegenheit ihres Systems zu und werteten gleichzeitig Ostdeutsche gemeinsam mit ihrem System ab. Erst wenn dieses Missverständnis ausgeräumt ist, kann das Zusammenwachsen ohne individuelle oder sogar kollektive Kränkungen gelingen. Dabei darf jedoch die notwendige Delegitimierung des SED-Regimes, der sozialistischen Diktatur, nicht zugunsten individueller Lebensleistungen aufgegeben werden. Ansonsten geht die zweite Säule des wiedervereinigten Deutschlands verloren: das Bekenntnis zu einer freiheitlich-demokratischen, mithin zivilen Gesellschaft.

Weiter lesen:

http://www.bpb.de/apuz/32608/deutschland-nach-der-wiedervereinigung?p=all

Video:

http://www.srf.ch/player/tv/srf-wissen/video/deutschland-von-der-teilung-bis-zur-wiedervereinigung?id=1704f0ae-07e6-4806-9849-91acb2ffcbec

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Wiedervereinigung – Fluch oder Segen?

1989 ist ein Schicksalsjahr in der Geschichte Deutschlands. Ein Land, das nach dem Zweiten Weltkriegentzweit wurde, wird wieder vereint. Familien werden zusammen geführt, alte Kontakte wieder neu aufgenommen. Die “Wiedervereinigung” war ein Glücksmoment in der bisher eher dunklen Geschichte der DDR.
Doch gleichzeitig bedeutete die “Wiedervereinigung” auch die Zerstörung eines Staatssystems. Natürlich endete auf diese Weise auch die Bespitzelung durch die Staatssicherheit (Stasi). DDR–Bürger, die sich mit dem westlichen System nicht auskannten, wurden betrogen und mussten den egoistischen Kapitalismus am eigenen Leibe erfahren. Menschen waren auf einmal arbeitslos. Selbstverständlich wurden mit der Wiedervereinigung nicht alle Träume erfüllt, es gab wirtschaftliche Probleme und sicherlich war für viele DDR–Bürger der Untergang ihrer geliebten Heimat ein schwerer Verlust. Doch kann man die Wiedervereinigung verteufeln, nur weil sie auch Probleme mit sich gebracht hat?
Schließlich hat es in der DDR auch zuvor Probleme gegeben. Nicht nur die Überwachung durch die Stasi und der übergroße Druck waren für viele Menschen schwer zu ertragen. Auch die Einschränkung der Meinungs- und Reisefreiheit hinderte die Bevölkerung, ihre Lebensträume zu verwirklichen. Viele DDR–Bürger wollte raus in die Welt. Dies erklärt auch, weshalb sich die DDR–Bevölkerung nach der Wende so sehr zerstreut hat. Marco Graba ist in der DDR aufgewachsen und erzählt: „Meine Freunde sind Tänzer in Paris, Erdbeerpflücker in Griechenland, Versicherungsvertreter in Aachen und Architekten in Norwegen geworden!“ Nur Dank der Wiedervereinigung hatten diese jungen Menschen überhaupt die Möglichkeit, so zu leben, wie sie es sich wünschen. Außerdem hat die Mauer Familien gegen ihren Willen zertrennt.
Auch Helen Warnat konnte aufgrund der innerdeutschen Grenze ihre Verwandtschaft im Westen nicht sehen. „Nach dem Mauerfall sind wir sofort nach Hamburg zu meinem Onkel gefahren“, erinnert sich die heutige Lehrerin begeistert. Nur durch die Wiedervereinigung sind all diese Erlebnisse möglich geworden.
Zwar hat es wirtschaftliche Probleme beim Wiederaufbau gegeben, doch diese sind mittlerweile weitestgehend bewältigt. Dass es heute noch Menschen gibt, die die Wiedervereinigung als negativ verstehen, ist unbegreiflich. Es kann in keinem Fall negativ sein, wenn sich ein Volk entscheidet, in einer Demokratie zu leben und eine Diktatur abzuschaffen. Seit der Wiedervereinigung geht es zum größten Teil auch der ehemaligen DDR – Bevölkerung besser, da die Unterdrückung ein Ende genommen hat.
Das zeigt doch, dass die Wiedervereinigung trotz kleiner, anfänglicher Probleme den Menschen die Rettung vor einer korrupten Diktatur gebracht hat!

Andererseits wurden mit der Wiedervereinigung nicht nur viele Träume erfüllt, sondern auch viele zerstört. Nach der Wende stiegen die Arbeitslosenzahlen in der ehemaligen DDR um ein Vielfaches gegenüber den alten Bundesländern. Dafür gab es mehrere Gründe. Zum einen hatte dies mit dem großen Sanierungsstau in den Betrieben der ehemaligen DDR zu tun. Käufer der Betriebe wurden dadurch abgeschreckt, dass selbst in den modernsten Betrieben der DDR die Technik noch lange nicht auf dem neuesten Stand war. Außerdem war in DDR Zeiten eine Überbeschäftigung vorhanden. Die Zahl der beschäftigten Arbeitskräfte in den neuen Bundesländern sank wegen Privatisierungen, Ausgründungen und betriebsbedingten Kündigungen von 4,1 Millionen Mitte 1990 auf 1,24 Millionen am 1. April 1992. Das größte Problem war aber die Umrechnung der DDR-Mark in DM. Dabei passierte eine Aufwertung der Währung um 400%. Hätte man den korrekten Währungskurs benutzt, wäre der Wohlstand der DDR-Bürger gesunken und dies wäre für die politische Lage kontraproduktiv gewesen. Die DDR Unternehmen wurden durch d i e s e Aufwertung unprofitabel und es wurden viele Arbeitsplätze überflüssig. Außerdem fanden viele Unternehmen keine Käufer und die Unternehmen wurden mit einer gewissen Zufälligkeit verteilt. Es gab kaum Käufer aus der DDR. Zudem unterschätzte die Bundesregierung die wirtschaftliche Bindung an den Ostblock. Abschließend kann man sagen, dass die Treuhand keine effizient arbeitende Privatisierungsagentur war. Man muss aber auch berücksichtigen, dass im Zeitraum 1980-1987 weltweit nicht einmal 1000 Privatisierungsmaßnahmen von Staatseigentum durchgeführt wurde, die Treuhand musste mehrere 1000 Unternehmen in sehr kurzer Zeit privatisieren. Es sind viele Fälle von Fördermittelmissbrauch und Wirtschaftskriminalität bekannt, vor allem aus der Anfangszeit der Treuhand. Der ehemaligen Volkswirtschaft der DDR entstanden 3 bis 10 Milliarden DM Schaden. Außerdem wurde sich in mehreren Fällen fälschlicherweise am Westen orientiert. Produkte aus dem Osten waren nichts mehr wert. Bücher wurden nicht mehr gekauft, weil sie aus ostdeutschen Verlagen stammten. Es war ein viel zu großes Streben nach dem Westen vorhanden. Helen Warnat erzählte zum Beispiel, dass sich jede Woche die Schulbänke lichteten. Sehr viele Familien zogen in den Westen. Das ist heute immer noch so. Die
Binnenmigration von Ostdeutschland nach Westdeutschland ist sehr groß. Man kann an der Statistik erkennen, dass vor allem in den Jahren nach der Wende sehr viele Menschen nach Westdeutschland zogen. Die Zahl der Leute, die nach Ostdeutschland zogen, ist seit 1992 nahezu konstant, während die Fortzüge um 2001 einen kleinen Aufschwung erlitten. Dadurch, dass die Zahl der Fortzüge größer ist als die Zahl der Zuzüge, schrumpft die Bevölkerungszahl der neuen Bundesländer stetig. Unternehmen finden keine Arbeitskräfte mehr und die Dörfer vereinsamen.
Außer in den Ballungsräumen der großen Städte (Berlin, Potsdam, Dresden, Erfurt) wird für den Großteil der neuen Bundesländer bis 2020 eine starke Abnahme der Bevölkerung prognostiziert. Heutzutage wollen viele ostdeutsche Bürger die DDR zurück, sei es aus Nostalgie oder sei es, weil alles heute schöngeredet wird. Laut Marco Graba hat man nie eine Wiedervereinigung mit der BRD erreichen wollen, man wollte eine bessere DDR, einen zweiten deutschen, demokratischen Staat. Heute weiß man, dass dieses Ziel idealistisch war und nie geklappt hätte. Bei der Eingliederung in die BRD wurde alles aus der DDR schlecht geredet. Die Verfassung der DDR wurde an das Grundgesetz der BRD angeglichen. Man hätte eine komplett neue Verfassung machen müssen, da laut Grundgesetz (Artikel 146) ein komplett neuer Staat hätte entstehen müssen. Das Grundgesetz sollte eigentlich nur vorübergehend gelten, bis Deutschland wieder ein Land wird und der Staat eine Verfassung erhält.

Weiter lesen:

http://jugendreporter-wettbewerb.de/wette/die-wiedervereinigung-eine-wirkliche-erfolgsgeschichte/

Video:

Wolfgang Becker – Good Bye Lenin (2003)
Video:

https://www.youtube.com/watch?v=OoinsDXZ59c

David Bowie – Heroes (1977)

Video:

Gropiuslerchen – Berlin Berlin (Die Mauer ist weg) 1989

Video:

Roger Waters – The Wall in Berlin (1990)

Video:

John Watters – “9-11-9”

Video:

http://www.spiegel.de/kultur/musik/mauerfall-song-von-john-watts-ein-lied-fuer-berlin-a-660207.html

Rainer Maria Rilke – Herbst (11.9.1902)

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,

als welkten in den Himmeln ferne Gärten;

sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde

aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.

Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen

unendlich sanft in seinen Händen hält.

Quelle:

https://www.gedichte.com/threads/176121-Rainer-Maria-Rilke-Herbst

Video:

Dialectos y Hablas en España

Dialecto

Se conoce como dialecto al sistema lingüístico  que deriva de otro pero que no exhibe una diferenciación suficiente respecto a otros de origen común. Los dialectos, por lo tanto, suelen ser considerados con relación a un conjunto de varios sistemas lingüísticos de un tronco común o que se encuentran en un mismo límite geográfico. Otra definición de dialecto hace referencia a la estructura lingüística que no alcanza la categoría social de lengua.

Los dialectos están vinculados a la variedad lingüística y, por lo tanto, a la diversidad lingüística. Pese a que se suele considerar al dialecto como una especie de sistema de menor categoría o más simple que una lengua, los dialectos son, en realidad, formas particulares de hablar o de escribir una determinada lengua.

Es interesante establecer y conocer además que, de manera habitual, se tienen una serie de criterios para diferenciar a un dialecto. En este sentido, hay que destacar que entre los mismos se encuentra el hecho de que no cuenta con una tradición escrita, no tiene demasiadas diferencias gramaticales con respecta a la lengua dominante, quienes hablan dicho dialecto no tienen una nación propia y además que sus hablantes suelen ser pocos.

Todo ello sin olvidar que de manera frecuente se utiliza el término dialecto con un marcado sentido peyorativo pues se considera que aquel es “inferior” a la lengua oficial y que viene a demostrar básicamente la menor importancia social o cultural de quienes lo hablan de manera habitual.

En el caso de España nos encontramos con el hecho de que existen dos grupos claramente diferenciados de dialectos. Así, por un lado, están los septentrionales, que son los que se hablan en la mitad norte del país, y por otro lado están los meridionales, que son los que se utilizan en la mitad sur de la nación.

Ejemplos del primer caso son el asturleonés, el castellano riojano o el castellano churro, que es el que se hace presente en la zona de la Comunidad Valenciana.

En el segundo caso, el de los dialectos meridionales, nos encontramos con ejemplos de gran importancia como sería el caso del dialecto madrileño, caracterizado por el yeísmo, el laísmo, el leísmo o el loísmo. Asimismo, otro de los dialectos más importantes es el andaluz, que cuenta con una gran variedad en materia de léxico de origen mozárabe, romaní o árabe.

En este sentido, los dialectos pueden surgir por la variedad geográfica. En el caso del castellano, por ejemplo, el dialecto que se habla en España utiliza palabras como “ordenador” o “cerillas”, mientras que en América Latina esos términos no se usan (son reemplazados por “computadora” y “fósforos”).

Los especialistas hablan de dialecto de prestigio  para referirse al dialecto elegido por las personas más prestigiosas o que pertenecen a las clases sociales más altas en una comunidad de hablantes donde co-existen varios dialectos.

Por lo general se tienen en cuenta tres criterios para considerar si dos sistemas lingüísticos son dialectos o lenguas independientes: los dialectos deben ser mutuamente inteligibles sin aprendizaje previo, deben formar parte de un territorio políticamente unificado y deben poseer un sistema de escritura común.

Fuente:

http://definicion.de/dialecto/

El Castellano

Del latín castellānus, el concepto de castellano hace referencia al natural de Castilla y a aquello perteneciente o relativo a esta región de España. Por otra parte, la palabra castellano se utiliza como sinónimo de lengua española, en especial para marcar una distinción entre las otras lenguas que también se hablan en el territorio español.

En este sentido, el castellano es una lengua romance del grupo ibérico. Se trata de uno de los seis idiomas oficiales de la Organización de las Naciones Unidas (ONU) y del segundo idioma más hablado del mundo según el número de hablantes que lo tienen como lengua materna. Por otra parte, el castellano es el segundo idioma más estudiado en el mundo, por detrás del inglés.

Esta lengua es una continuación moderna del latín hablado (conocido como latín vulgar), que comenzó a desarrollarse tras la desintegración del Imperio Romano. Gracias a su propagación por América, el español es la lengua neolatina que ha alcanzado mayor difusión.

Tal es el crecimiento que ha experimentado a lo largo de la historia este idioma que ahora nos ocupa que en la actualidad se ha convertido en la segunda lengua más hablada del mundo, después del chino mandarín, en base al número de personas del planeta que la tienen como lengua materna. En concreto, las cifras que se barajan determinan que existen 420 millones de personas hispanohablantes.

Asimismo tampoco podemos olvidar, entre algunos datos curiosos, que es uno de los seis idiomas oficiales que tiene la ONU (Organización de las Naciones Unidas) y también que es la tercera lengua más utilizada en Internet.

La mayoría de hablantes del castellano se encuentran en Hispanoamérica. De los países con una mayoría hispanohablante, sólo España y Guinea Ecuatorial se encuentran fuera de América.

En Estados Unidos, el incremento de la población latina ha generado un gran avance de esta lengua. Incluso, en algunas regiones como Miami, el castellano se habla tanto como el inglés. De acuerdo al Instituto Cervantes, la cantidad de estudiantes de castellano en Estados Unidos creció un 70% entre 1986 y 1990, ante la importancia que comenzó a adquirir el idioma en el mundo occidental.

Además de todo lo expuesto, tenemos que determinar que existen otros significados para el término castellano. Así, con él también se hace referencia tanto al señor que posee un castillo como al gobernador de dicha fortaleza.

En este ámbito tenemos que subrayar, de igual manera, que por castellano se conocía además al caballero que en la Edad Media tenía armas y dos cabalgaduras que le servían para trabajar para un señor o un rey durante las batallas. Junto a él y al resto de sus vasallos combatía en las mismas y al final lo que obtenía como recompensa eran tierras que le permitían acrecentar su fortuna y tener una buena posición.

Un tiempo aquel al que nos hemos referido durante el cual además existió una moneda de oro que se dio en llamar castellano y que era propia de la zona de Castilla.

Fuente:

http://definicion.de/castellano/

En España conviven lenguas con variedades lingüísticas

Con el castellano, oficial en toda España, y lenguas como el catalán, el gallego y el euskera o vasco, cooficiales en las autonomías en las que más se hablan, conviven otras lenguas y variedades lingüísticas. «Junto a estas cuatro lenguas principales, conviene señalar la presencia del aranés, variante del gascón que se habla en el valle de Arán, en el Pirineo leridano, y del gallegoportugués en algunas localidades de la frontera con Portugal. Además, es necesario apuntar la pervivencia de dos variedades históricas importantes, el leonés y el aragonés». Así inicia la doctora en Filología Románica Pilar García Mouton su libro «Lenguas y dialectos de España» (Arco Libros) del que está a punto de salir la sexta edición.

La profesora de Investigación en el Instituto de Lengua, Literatura y Antropología del CSIC añade además las lenguas no autóctonas habladas por inmigrantes (árabe, rumano, chino, etc) y de otros extranjeros asentados en determinadas zonas, el caló de los gitanos, el árabe dialectal del norte de África o la variedad del bereber que tiene como lengua materna parte de la población de Ceuta y Melilla.

Entre los dialectos, García Mouton diferencia entre los «históricos» (que se pueden considerar también lenguas), que vienen directamente del latín como el castellano/español, el catalán, el gallego o el asturleonés, y los «innovadores», que proceden del castellano, como el andaluz y las variedades extremeñas, murcianas y canarias. «Lo de lenguas y dialectos minoritarios es relativo. En general se aplica a los que no tienen ningún tipo de protección oficial, pero hay quien lo amplía a lenguas que están en situación desigual en el uso, porque sus hablantes son bilingües y conviven en una situación de diglosia con otra lengua más fuerte socialmente», explica la asesora de la Fundéu.

La Unesco considera «en peligro» al aranés, con menos de 3.000 hablantes, el aragonés, con unos 10.000 y por encima de los 150.000 el asturleonés (que engloba el asturiano, las hablas leonesas de Zamora, León y Salamanca y algunos restos más al sur). En situación «vulnerable» sitúa al euskera (unos 660.000 aunque García Mouton duda de si la Unesco incluye en su recuento a hablantes del sur de Francia).

«Desde principios del siglo XX los dialectólogos vienen advirtiendo de que hay que recoger deprisa todos los testimonios lingüísticos porque están en riesgo y, sin embargo, de una forma u otra han pervivido mucho más de lo que se pensaba», tranquiliza en parte la coordinadora del proyecto del CSIC para elaborar el Atlas Lingüístico de la Península Ibérica.

Las lenguas y los dialectos que han sobrevivido en España, continúa García Mouton, «lo han hecho en una situación de convivencia con el castellano mucho más dura que la actual, desde el punto de vista de la consideración social y de la protección oficial».

Las situaciones de bilingüismo, recuerda la filóloga, se pueden mantener durante mucho tiempo. «Lenguas y dialectos históricos han sufrido a lo largo de los siglos la influencia del castellano y ahora sufren la de la lengua oficial, el español, pero ellos a su vez han permeado el español que tienen más cerca, de manera que recoge léxico, entonación, giros, etc. que vienen de esas lenguas y de esos dialectos», añade.

A juicio de la coautora junto a Alex Grijelmo de «Palabras moribundas» (2011), las hablas locales «son las que pueden correr más riesgo, pero todo dependerá de sus hablantes». Se conservaban mejor cuando las comunidades vivían aisladas que en el mundo actual globalizado. «Los medios de comunicación y la educación tienden inevitablemente a generalizar los usos lingüísticos más “rentables” para el hablante, y fenómenos como el turismo y las buenas comunicaciones contribuyen a desdialectalizar algunas zonas aisladas que hablaban variedades locales, como las pirenaicas», constata Pilar García Mouton, pero al mismo tiempo su consideración social ha cambiado, contribuyendo a su conservación. «La tendencia es a que el número de hablantes disminuya, pero también hay una voluntad de mantenerlas por parte de la comunidad que las considera parte de su patrimonio».

Más riesgos y más protección

Hoy se protege este legado «mucho más» que hace cincuenta años. «En general se valoran las lenguas y los dialectos», continúa la experta del CSIC; aunque «esto no quiere decir que sea suficiente para preservarlos de los peligros que existen en un tipo de sociedad tan comunicada como la nuestra, que tiende a nivelar las diferencias».

Será la comunidad de hablantes la que decida el destino de lenguas y dialectos, a juicio de la filóloga. «Los que consideren importante su variedad, pondrán especial empeño en transmitírsela a sus hijos».

García Mouton considera «una pena que se haya politizado tanto todo lo relacionado con el legado lingüístico, que debería considerarse patrimonio de todos, una riqueza cultural». En su opinión, convendría seguir la recomendación de la Unesco de escolarizar a los niños en su lengua materna y luego ir añadiendo otras a sus conocimientos. «Y también convendría que a los niños españoles se les enseñase desde pequeños que, además de la suya, hay otras lenguas en su entorno, y que aprendiesen rudimentos de esas otras lenguas a través de canciones, adivinanzas… Así se familiarizarían con ellas, aprenderían a valorarlas y a la larga desaparecerían ciertas actitudes heredadas».

Fuente:

http://www.abc.es/cultura/20140929/abci-lenguas-minoritarias-espana-201409191121_1.html

Mapas:

Presentación:

http://prezi.com/o1a2yds7ncwd/dialectos-del-castellano-en-espana/

ALDUNOS DIALECTOS

El Andaluz

Alvar ejerce un poder magnético entre muchos lingüistas andaluces gracias a una obra magna: su Atlas Lingüístico y Etnográfico de Andalucía. Alvar inició este trabajo descomunal en 1951. El filólogo recorrió 260 pueblos andaluces durante ocho años. El resultado fue formidable. Alvar consiguió una detallada fotografía del habla andaluza.

El filólogo corta las polémicas que rodean el andaluz con el bisturí de un científico de la lengua. Para denominar la modalidad lingüística andaluza prefiere el término “dialecto”. Rechaza el término “habla de tránsito”. Y no le convence demasiado el término “español meridional”. “¿Habla de tránsito de qué? Elimine ese término. Creo que los otros dos términos -“español meridional” y “dialecto”- valen para denominar la modalidad lingüística andaluza. Con todo, español meridional no es sólo el andaluz. También son español meridional el murciano y el canario. Lo mejor es llamar dialecto al andaluz. La palabra “dialecto” especifica muy bien lo que queremos decir”, afirma Alvar, sentado en la sala de su casa de Madrid.

Hay personas que consideran peyorativa la palabra “dialecto”. Este tipo de opiniones no son, a juicio de Alvar, sino “complejos de inferioridad estúpidos”. Para el filólogo, lo primero es el criterio científico de la lengua. Cualquier otra consideración no le merece respeto. La idea defendida por algunas personas de que los locutores y presentadores de radio y televisión utilicen el andaluz también merece su rechazo. “No estoy de acuerdo con eso. Eso no demuestra más que un espíritu de pueblo. Pero vamos a ver, ¿qué andaluz deberían emplear estos locutores y presentadores? ¿El de Ayamonte (Huelva) o el de Pulpí (Almería)? Buscar presentadores que hablen en andaluz para contar los partes de la guerra de Kosovo es una idea que me parece una sandez supina”, señala el filólogo, que ha trabajado en el Foro Andalucía Nuevo Siglo.

Alvar aboga por hablar “la lengua de cultura”. “He sido profesor en Pekín, California, Chile y Perú. ¿Si hubiera hablado en dialecto, cree usted que me hubieran llevado a algún sitio? He trabajado en esas universidades porque me entienden, porque hablo en la lengua de cultura”, recalca.

Su opinión sobre el denominado andaluz culto o ejemplar (alejado del vulgarismo, pero que mantiene la fonética andaluza) no es demasiado alentadora. “Eso se llama español. Yo no llegué a conocer a don Antonio Machado. Unos me han dicho que hablaba un sevillano cerradísimo. Otros me han comentado que hablaba un español medio. ¿Por qué hay opiniones tan diferentes sobre cómo hablaba Machado? Porque lo mismo les daba que hablara en sevillano que en español medio, debido a que lo entendían perfectamente. Federico García Lorca escribía en la lengua culta común a nosotros. Lo que es lógico es que hablara con una entonación granadina”, agrega Alvar.

El filólogo tiene un recuerdo para Elio Antonio de Nebrija (Lebrija, 1441-Alcalá de Henares, 1522). Nebrija contribuyó al proceso de unificación del castellano iniciado por los Reyes Católicos. Su Gramática castellana (1492) es la primera de una lengua romance. “El humanista Juan de Valdés decía que Nebrija era un andaluz que ensuciaba la “polideza” (tersura, lustre) de la lengua castellana. Lo que supuestamente ensuciaba esa “polideza” de la que hablaba Valdés no era la fonética -seseo, ceceo…- sino el vocabulario que usaba. Porque Nebrija se iba con la gente de su pueblo e iba aprendiendo con ellos todas esas palabras que designan las cosas pequeñas (alimañas, hierbas…). Este gramático llegó a escribir en un texto que estaba “aprendiendo” de sus “maestros de Lebrija”. Y lo prodigioso es que en Lebrija la gente continúa hoy en día hablando con esas palabras que se utilizaban en el siglo XV”, recuerda Alvar.

El amor de este filólogo al andaluz, los largos años de trabajo gastados en su análisis, no le llevan a aceptar propuestas como la creación de cátedras de Lingüística Andaluza. “Eso no tiene sentido. En todas partes se llega a aberraciones de este tipo. Hace unos años estaba en un congreso en Aragón. Entonces se levantó un bárbaro y me espetó: “¿Por qué habla usted de Aragón sin ser aragonés?”, relata Alvar. El filólogo -que publicó El dialecto aragonés en 1953 y que es Premio Aragón de las Letras- se quedó estupefacto ante la invectiva de aquel personaje. Con todo, Alvar tuvo fuerzas para replicarle. Le contestó con una cita de Valle-Inclán. “De acuerdo con su opinión, de los elefantes sólo podrían hablar los paquidermos”, le dije a aquel bárbaro”, recuerda Alvar.

La posible pérdida de muchos términos que figuran en su Atlas Lingüístico y Etnográfico de Andalucía ante la evolución de la sociedad es una posibilidad que está ahí. La uniformación que propicia la televisión o la reducción del vocabulario en amplios sectores sociales es un factor a tener en cuenta. “Esa gente [que habla un lenguaje pobre] no es la gente rural. No es el campesino que siembra y cosecha y que mantiene el vocabulario. Hay unas cosas que desaparecen por la historia porque la vida lleva unos derroteros que antes no teníamos”, concluye Alvar.

Fuente:

http://elpais.com/diario/1999/11/30/andalucia/943917753_850215.html

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El Aragonés

Lengua autóctona de Aragón , de filiación románica. Sinónimo de lengua aragonesa, que a veces también se denomina altoaragonés . Con frecuencia los filólogos hablan de dialecto aragonés, denominación que convendría más a la modalidad del castellano hablado en Aragón. Se aplica en lingüística el término dialecto a una lengua en cuanto proveniente de otra, de la que se ha diferenciado, en mayor o menor grado, y de la cual forma parte o depende genéticamente porque procede de ella. Así, puede llamarse dialecto del castellano el castellano hablado en Aragón, porque es una modalidad de él, con características propias distintas de las del castellano de Andalucía o del de América. Por el contrario, el aragonés procede, al igual que el resto de las lenguas románicas, del latín . Puede decirse, entonces, que el aragonés es un dialecto del latín, como lo son cada una de las lenguas románicas. Sólo en este sentido genético puede aplicarse con propiedad el término dialecto al aragonés.

Actualmente se conserva, mermado y empobrecido, en el norte de Aragón, en el área aproximadamente delimitada por la línea Ansó Santa Eulalia de Gállego Fonz Benasque . Sus fronteras lingüísticas por el sur y el oeste están muy difuminadas a causa de la castellanización; por el este, la transición gradual del aragonés al catalán se hace a través del ribagorzano ; por el norte, la frontera administrativa conforma también los límites con el gascón . Actualmente hablan el aragonés, de una manera más o menos cotidiana y en estado relativamente puro, unas 10 ó 12.000 personas. Si a éstas se añaden las que lo conocen, lo emplean ocasionalmente o lo hablan muy castellanizado, resultaría una cifra de 40 a 60.000 personas. No existen estadísticas exactas y sería difícil lograrlas, dado el estado de descomposición en que actualmente se encuentra el aragonés en la mayoría de las zonas. A pesar de los graves problemas sociolingüísticos que ha soportado y soporta, el aragonés posee una modesta literatura y su propia gramática .

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http://www.enciclopedia-aragonesa.com/voz.asp?voz_id=1113

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El Aranés

Aranés es el nombre que recibe popularmente en el Valle de Arán la variedad dialectal gascona de la lengua occitana. Aunque se trata de la denominación más extendida, en ningún caso se emplea con motivos secesionistas y el consenso sobre la pertinencia del aranés a la lengua occitana es prácticamente total y reconocido legalmente.

La presencia de la lengua y cultura occitanas en territorio catalán se explica por motivos históricos, cuando en el siglo XV se integró de manera pactada en Cataluña. A pesar de su vinculación política con este territorio, su aislamiento geográfico le ha permitido conservar durante siglos y hasta la actualidad su carácter y patrimonio occitano, actualmente reconocido legalmente con el autogobierno del valle.

El occitano es una lengua indoeuropea proveniente del latín, de la rama románica oriental. A pesar del esplendor cultural que vivió durante la edad media, ha ido experimentando un constante declive fuertemente acentuado a partir de la revolución francesa. Si bien durante los siglos XII y XIII fue la lengua de cultura en las cortes del sur de Europa, la progresiva extensión del francés, acentuada con la revolución de 1789, lo fue arrinconando primero de los ámbitos públicos y de cultura y, después, también de los privados y populares. Desde un punto de vista lingüístico, el occitano se divide en seis variedades: el alpino, el auvernense, el gascón, el limosín, el languedociano y el provenzal. La variedad aranesa pertenece al grupo de hablas gasconas. La lengua occitana, actualmente, se habla en el sur de Francia, en las provincias italianas del Piamonte y Liguria, en Mónaco y en el Valle de Arán, en el noroeste de Cataluña. Su número de hablantes no está establecido con precisión, pero actualmente se sitúa entre 1.000.000 y 3.700.000. De ellos, se considera que en torno a 5.000 son hablantes de aranés.

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http://www20.gencat.cat/portal/site/culturacatalana/menuitem.be2bc4cc4c5aec88f94a9710b0c0e1a0/?vgnextoid=77595c43da896210VgnVCM1000000b0c1e0aRCRD&vgnextchannel=77595c43da896210VgnVCM1000000b0c1e0aRCRD&vgnextfmt=detall2&contentid=29983c084ded7210VgnVCM1000008d0c1e0aRCRD&newLang=es_ES

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El Asturleonés

El romance asturleonés es el resultado de la evolución del latín que introdujeron los conquistadores romanos en el territorio de los ástures, pueblo prerromano que habitó, grosso modo, la mayor parte de Asturias y León, el occidente zamorano y el noreste portugués. La ocupación y colonización romana de Asturia llevó a la organización de una administración que se articuló gracias a un convento jurídico, el Conventum Asturum con capital en Asturica Augusta, la actual Astorga, ciudad que se convirtió en el principal centro de romanización de los ástures. Pero para la definitiva conformación y diferenciación de lo que sería el dominio lingüístico asturiano –leonés fue decisiva la existencia del reino medieval de Asturias y de León que tuvo entidad política entre los siglos VIII y XIII. En definitiva, en Asturias y en León se generó un romance autóctono, el asturleonés, que constituye uno de los idiomas románicos peninsulares junto con el gallego–portugués, el castellano, el aragonés y el catalán que si bien surgen del latín, son a su vez el resultado de la situación política, cultural y social que se creó en la Península Ibérica durante la Edad Media. Xulio Viejo (2003, pp. 297–301) apunta el papel que jugaron tres ciudades en la evolución interna del asturleonés como fueron Astorga, la capital del Conventum, y Oviedo y León, ambas sede de la corte del reino medieval en momentos históricos diferentes. No podemos olvidar tampoco la importancia de centros culturales como los monasterios de Sahagún o Moreruela, o de las antiguas vías de comunicación a la hora de singularizar este romance en relación con los vecinos y de explicar los límites dialectales internos del dominio lingüístico. De esta forma, la interacción social, el intercambio económico, la actividad cotidiana, la acción política y militar fueron determinantes para que el asturleonés contara y cuente con rasgos y tendencias propias.

Del año 1171 y procedente de Sahagún es el primer documento leonés que conocemos completamente redactado en romance asturleonés. Es precisamente entre los siglos XII y XIII cuando el asturleonés alcanzó su máxima expansión territorial y una situación de relativa normalidad al ir alcanzando la lengua del reino una serie de usos formales que fue ganando al latín como fueron su empleo en la literatura, (Poema de Elena y María, El Libro de Alexandre), en el ámbito de la justicia (con la traducción del Forum Iudicum visigodo al asturleonés), o en la administración y organización de territorio como lo prueban los fueros de las principales ciudades del reino que fueron redactados en asturleonés o romanceados en este idioma desde el latín. Después de la incorporación del Reino de León a la Corona de Castilla en el año 1230 es cuando el asturleonés alcanzó un mayor nivel de uso escrito e incluso institucional, aunque desde finales del siglo XIII el castellano comenzó a sustituir al asturleonés en la escritura en un lento proceso que no se consumó completamente hasta el siglo XV. La perdida de poder político de los territorios del antiguo reino leonés, su escasa población y su inferior nivel de desarrollo económico en relación con otros territorios de la Corona, así como la mencionada sustitución del asturleonés en la escritura a favor del castellano que fue muy promocionado por los monarcas desde Alfonso X, fueron circunstancias que favorecieron su retroceso social, territorial y la pérdida de prestigio hasta quedar reducido a la condición de lengua oral. Aun así, al comenzar el siglo XX el asturleonés todavía se hablaba a las puertas de las ciudades de León y Zamora como demuestran las encuestas lingüísticas de la época. Fue en ese momento cuando comenzó el estudio científico del asturleonés así como un incipiente cultivo literario que no fue suficiente para evitar el abrumador avance del castellano que se ha constatado en las comarcas leonesas a lo largo de la pasada centuria.

En la actualidad el asturleonés como realidad viva en sus distintas variantes se mantiene en León y Zamora de una forma muy precaria por unos pocos hablantes que se pueden llamar patrimoniales y que invariablemente son de edad avanzada. Si hasta el siglo XX la castellanización lingüística del territorio leonés se producía de manera lenta y se desarrollaba esencialmente por la amplia zona contacto entre los dos idiomas, en la pasada centuria el castellano penetró cada vez más siguiendo las vías de comunicación más importantes y desplazando al asturleonés de los núcleos de población más relevantes. Por lo tanto, los difusos límites del asturleonés en la provincia de León se encuentran hoy a partir del río Órbigo hacia el oeste y en la zona montañosa del norte leonés, y en Zamora en las comarcas de Sanabria, Aliste y La Carballeda. Son las zonas señaladas como 1 y 2 por Borrego Nieto (1996, pp. 141–149) en su estudio sobre el leonés, quien dice que “en la parte más occidental de León y el noroeste de Zamora el dialecto mantiene una cierta coherencia de código distinto, al menos en determinados hablantes”, hasta el punto de que en la señalada como zona 1, “el dialecto se percibe como un código distinto, capaz de alternar con el castellano en una especie de juego diglósico”. La realidad es que en esta estrecha franja territorial que comprende la alta Sanabria, La Cabrera, parte del alto Bierzo, Fornela y los valles noroccidentales leoneses, desde Palacios del Sil a Babia, es donde podemos decir que el asturleonés está en uso hoy en las dos provincias mencionadas. Por otro lado, las distintas variedades del asturleonés hablado siguen estudiándose en la actualidad lo que constata que sigue siendo una realidad viva.

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http://www.funjdiaz.net/folklore/07ficha.php?ID=2515

El Bable

En Asturias hablan bable unas 200.000 personas, el 20% de la población. Es una lengua minoritaria que, a juicio de este investigador de Filología asturiana, se va diluyendo en el castellano. Su porvenir dependerá de si los ciudadanos de Asturias creen en ella, «si no es así, no tendrá futuro, aunque los políticos y las leyes digan otra cosa», asegura. Y la sociedad asturiana, a su juicio, «no parece apostar por un uso instrumental y vehicular» de esta lengua romance de la que se tienen noticias desde el siglo XVII.

-¿Cuáles son las primeras referencias al «bable»? ¿Se hablaba entonces más o menos que ahora?

El historiador benedictino Luis Alfonso de Carvallo ya habla de la «lengua asturiana» a comienzos del siglo XVII. Ahora bien, la primera mención del término bable es del intelectual ilustrado Carlos González de Posada, amigo y colaborador de Gaspar Melchor de Jovellanos. Posada escribe en 1794: «Idioma asturiano que allí dicen vable» (aparece escrito con «v», vable, en una época sin regularización ortográfica, pero inmediatamente las menciones aparecen como bable). A partir de Posada, y ya en su misma época -comenzando por el propio Jovellanos-, el uso de bable es bastante común. Ahora bien: hay que precisar que bable siempre ha sido una denominación confinada al uso erudito, académico, intelectual, literario. El pueblo llano siempre se ha referido a su habla o lengua como asturianu o asturiano (según las zonas geográficas); esto se ve perfectamente en el mapa correspondiente del Atlas Lingüístico de la Península Ibérica, confeccionado en los años 30 del s. XX. De esto doy plena fe en el uso doméstico en el que me crié: siempre dijimos asturianu. En un estudio que hice en 1985, comprobé lo que era una sospecha: que asturianu es el nombre que la gente da a su habla, y bable (que es una denominación también conocida) se reserva más bien para el uso elaborado, escrito o académico de la lengua: algo así como «yo hablo asturianu y me gusta la poesía en bable».

-¿Cuáles son los orígenes de la lengua asturiana? ¿Cuáles son las referencias históricas más antiguas?

Desde un punto de vista histórico, en la lingüística hispánica se denomina «asturiano» -y quizá más adecuadamente «asturleonés»- a uno de los romances ibéricos, es decir, a una de las lenguas o dominios lingüísticos que históricamente se formaron en la Península Ibérica a partir de la evolución y disgregación geográfica del latín vulgar hispánico.

Se suele citar como primer documento del asturleonés la llamada Nodicia de kesos, un inventario de quesos de finales del siglo X, procedente de cerca de la ciudad de León. Sin embargo, tiene más entidad, como primer documento en asturleonés o asturiano, el Fueru d’Avilés, otorgado por Alfonso VI de León en el s. XI, aunque se conserva en copias posteriores.

-¿Qué caracteriza al bable y lo distingue de otros dialectos?

Desde un punto de vista técnico, estrictamente lingüístico o glotológico, el asturleonés (o asturiano) es una de las lenguas romances de la Península Ibérica, lo que implica que no se originó a partir de otros romances (castellano o gallego, pongamos por caso). Los dialectos son variedades de lenguas, y el asturleonés o asturiano no es una variedad ni de castellano ni de gallego, eso es una obviedad para cualquier lingüista y dialectólogo. Lo que sucede es que una gran parte de los hablantes de asturleonés o asturiano están muy castellanizados, en cuyo caso sí se puede decir que hablan un dialecto del castellano, pero no se puede decir eso de los hablantes que aún conservan la lengua en un estado de conservación notoria.

Dicho esto, digamos que el asturiano es una lengua que comparte ciertos rasgos con el gallego, otros con el castellano, y presenta al mismo tiempo otros rasgos propios. Vamos, parecido a lo que sucede con el resto de lenguas románicas peninsulares. Por ejemplo, el asturiano coincide con el gallego en la colocación de los pronombres átonos con el verbo, en un ejemplo como «tráxomelu» (me lo trajo, me lo ha traído). Con el castellano comparte la «ll» de palabras como castiellu o callar, por poner un ejemplo. Y, finalmente, el asturiano tiene rasgos propios, como la concordancia de neutro, en un ejemplo como «la ropa vieyo tirólo» (la ropa vieja la ha tirado).

-¿En qué se diferencia del castellano?

El asturiano y el castellano tienen, lógicamente, rasgos mutuos compartidos y rasgos mutuos diferenciales. Entre estos, podemos citar rasgos fonológicos: vocal u final para marcar el masculino singular; conservación de la f inicial en palabras como falar ‘hablar’, fierru ‘hierro’, fayéu ‘hayedo’, filu ‘hilo’, etc.; ll inicial en palabras como lluna ‘luna’, lletra ‘letra’, llavar ‘lavar’, llimpiu ‘limpio’, etc.; «y» en palabras como trabayu ‘trabajo’, muyer ‘mujer’, espeyu ‘espejo’, etc.; «x» en palabras como xente ‘gente’, xuegu ‘juego’, páxaru ‘pájaro’, Xixón ‘Gijón’, etc.

Entre los rasgos gramaticales: plurales femeninos en -es, como en «les cases blanques» (las casas blancas), «les fabes» (las alubias); género neutro para no contables, como «la ropa vieyo» (la ropa vieja), «la xente vien contento» (la gente viene contenta); sistema peculiar de colocación de pronombres átonos, muy semejante al gallego, como en «préstame» (me gusta), «nun me presta» (no me gusta); predilección por los tiempos verbales simples, como «cayéronte les llaves» (se te han caído las llaves), «yá falara de la que lleguesti» (ya había hablado al llegar tú). Por supuesto, el léxico del asturiano tiene una personalidad propia en multitud de campos semánticos y nocionales, aunque también tiene muchas coincidencias.

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http://www.abc.es/sociedad/20140915/abci-polemicas-asturiano-siempre-sale-201409121506.html

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El Churro

El castellano churro es la denominación popular de un conjunto de variedades dialectales del castellano, especialmente la de la comarca de los Serranos, en la Comunidad Valenciana; y más genéricamente la del habla de las Comarcas churras valencianas limítrofes de la Hoya de Buñol, Rincón de Ademuz, Canal de Navarrés, Alto Palancia y Alto Mijares. Además, algunas de las características de estos dialectos se pueden encontrar a veces también en el castellano hablado en la zona históricamente valencianohablante, sobre todo en lo referente a la fonética.

Actualmente, como en todas partes, las características propias de estas variantes del castellano tienden a desaparecer y ser sustituidas por el castellano estándar. El habla churra ya sólo se aprecia de forma importante en las zonas más aisladas o entre los hablantes de más edad.

Los habitantes de La Serranía se llaman a sí mismos “churros” o “churricos” con gran orgullo y sentimiento de pertenencia a la misma comarca. Algunas teorías o leyendas sobre por qué se llama churro a la manera de hablar de las comarcas arriba mencionadas son:

  • Este dialecto puede deber su nombre a que, antiguamente, en la entrada norte de Valencia, había una churrería casi en las afueras de la ciudad, y por ello a todo forastero que llegaba de esa dirección se decía que “venía de la churrería”, por lo que adoptaron el nombre de churros hasta la actualidad. Esta teoría es un cuento popular contado a los niños para identificar a los forasteros que no necesariamente son de los serranos.
  • Realmente se debe su nombre a que en la época foral los habitantes de Alpuente, la entonces capital de la taifa del mismo nombre y de lengua similar a la hablada en el sur de Aragón, no sabían pronuciar el “yo juro” cuando juraban las nuevas leyes traídas por el Rey Jaime I tras su conquista, en la lengua oficial valenciana (“jo jur / jure”) y pronunciaban churro. Así queda reflejado en los documentos encontrados en el castillo de esta villa.
  • Otra posibilidad es que churro se originara primero como adjetivo peyorativo referido al habla castellanoaragonesa del interior de la Comunidad Valenciana y finalmente como calificativo de estas personas. En valenciano popular y en el castellano de castilla, así como en astur-leones y en la variante andaluza y aragonesa del catellano y es frecuente el uso de churro para referirse a una cosa mal hecha, por lo que churro pueda entenderse como una forma de hablar mezclada (aragonés, valenciano y castellano) percibida así como churro.
  • Más sólida es la opinión de Vicente Llatas Burgos cuando afirma que en tiempo de los moros a los naturales de la comarca de los Serranos se les llamaba “churri”, voz que deriva de “tzurios”. “Tzuria” en vasco equivale a “blanco” y el río Turia en la comarca de la Serranía y el Rincón de Ademuz se ha llamado tradicionalmente Blanco. El nombre de churro se ha asignado únicamente a los castellanohablantes de las comarcas valencianoparlantes lindantes con la Serranía. No así en las que lindan con otras comarcas donde se les refiere con el nombre de “castellans”, no conociendo los valencianohablantes este significado de la palabra “xurro” en comarcas como la Vall d’Albaida o l’Alcoià. Como curiosidad cabe decir que en el habla churra de la Serranía, un churro es una planta.

Fuente:

http://noticias-de-hoy.es/castellano_churro

El Canario

Es bastante similar al español hablado en Cuba, Puerto Rico, Venezuela y Republica Dominicana. Existen teorías que definen este dialecto como una fusión entre la lengua portuguesa y el español.

El origen de este dialecto se remonta a tiempos anteriores a la conquista de las Islas Canarias por parte de la Corona de Castilla, ya que en las primeras expediciones que llegaron a las islas para su conquista predominaban las personas procedentes de Andalucía y Portugal. Tras dicha conquista se produce un fuerte proceso de aculturación, ya que prácticamente desaparecen una serie de dialectos bereberes de la población prehispánica, conocidos como Guanches que vivían en la isla de Tenerife. De este dialecto sólo sobreviven una serie de nombres y términos relacionados con nombres de plantas y animales, ganadería, y muchos topónimos y antropónimos.

El habla canaria incluye gran cantidad de voces propias, los llamados “canarismos”. Canarismos procedentes de formas dialectales del idioma español, ejemplos:

Canarismos de origen americano.- Proceden fundamentalmente del área del Caribe (Cuba, Puerto Rico, Venezuela) y fueron introducidos en Canarias como consecuencia del fuerte nexo emigratorio que durante siglos unió a las islas con América. Son términos vinculados a cualquier ámbito de la cultura tradicional isleña y tienen mayor arraigo en las islas occidentales (La Palma, El Hierro, La Gomera y Tenerife) que en las orientales ( Gran Canaria, Lanzarote , Fuerteventura) por la vinculación más continuada de aquellas con el Nuevo Mundo. Ejemplos de ello son los vocablos “papa” (patata), “guagua” (autobús).

Canarismos de origen andaluz: Se trata de un reducido grupo de voces introducidas por los andaluces desde los inicios de la conquista y colonización del archipiélago. Ejemplos de andalucismos en el habla canaria son “embelesar” (adormecer).

Canarismos procedentes del castellano antiguo o arcaísmos:
Proceden de voces castellanas antiguas, extintas en otras zonas de habla española, y conservadas en Canarias por particularidades culturales y geográficas de las islas, como el aislamiento de las mismas respecto a las áreas donde se imponía la norma estándar. Fueron introducidas de manera inmediata a la Conquista de Canarias y han permanecido a pesar de haber dejado de formar parte del español normativo. Ejemplos de ello son “bezo” (labio) o “correr” (en el sentido de expulsar, echar a alguien).

Canarismos procedentes de idiomas distintos al español
La presencia de estos términos en el dialecto canario remite a contextos históricos diversos, dando muestra de los contactos y las situaciones culturales vividas por el pueblo canario durante siglos. Se pueden distinguir cinco grandes grupos:

Canarismos de procedencia guanche o aborigen: Términos de origen bereber que sobrevivieron al proceso de colonización cultural vivido en Canarias desde comienzos del siglo XV. Suelen estar vinculados al mundo de la flora y la fauna canarias (“tabaiba”, “tajinaste”, “perenquén”, “guirre”), a la actividad ganadera y pastoril (“baifo”, cría de la cabra, “jaira”, cabra), así como a actividades o productos vinculados a la cultura indígena (gofio, tagoror, mencey). Además, la toponimia canaria está llena de palabras de origen guanche (Tacoronte, Taganana, Tegueste), y muchos nombres propios proceden de la época prehispánica (Gara, Jonay, Yaiza).

Canarismos de origen portugués.- Es el idioma extranjero que más voces ha proporcionado al español hablado en Canarias, debido a que durante los siglos XV, XVI y XVII muchos portugueses se establecieron en las islas. Se trata de una gran cantidad de palabras de todas las categorías gramaticales y vinculadas a la mayor parte de las esferas de la vida, aunque especialmente a la agricultura (“millo”, maíz), la ganadería (términos como “bosta”,excremento del ganado), el mar y la pesca (como “burgao” pequeño caracol de mar) y el ámbito del hogar (palabras como “gaveta”, cajón corredizo de los muebles, o “fonil”, embudo).

Canarismos de procedencia inglesa.-Se trata seguramente de las voces más recientemente incorporadas desde otros idiomas al habla canaria, resultado de los vínculos comerciales con Inglaterra y el establecimiento de negociantes británicos en las islas, sobretodo en los siglos XIX y XX. Del inglés proceden términos como “queque” (dulce elaborado al horno a base de huevos, azúcar, pasas y otros ingredientes, del inglés cake), “quinegua” (tipo de papa, del inglés King Edward) o “naife” (nombre del cuchillo canario típico usado en el cultivo del plátano, proviene de la palabra inglesa knife).

Canarismos de procedencia francesa.- Del francés hablado por los primeros conquistadores normandos se ha conservado un reducido número de palabras. Ejemplos de ello son los términos “malpaís” (terreno improductivo, en Canarias usado para designar a los campos de lava, parece proceder del francés antiguo “male país”) o “cardón” (tipo de planta autóctona, que podría proceder del francés “chardon”, planta con espinas).

Canarismos de procedencia árabe: Del contacto con el África continental ha llegado a Canarias un reducido número de arabismos, relacionados con el mundo del camello (“majalulo”, cría del camello) y otras relacionadas con el ámbito familiar, introducidas por los pescadores canarios del banco pesquero canario-sahariano y por los emigrantes retornados desde el Sáhara Occidental tras su descolonización. Se trata de términos como “guayete” (niño) o “jaique” (vestido mal hecho y poco ceñido).

Fuente:

http://www.santacruzmas.com/SantaCruzMas.asp?IdMenu=4&IdSeccion=39&IdSubseccion=124#sthash.Kc5Q0XO2.dpuf

Presentación:

http://prezi.com/3fndesodw7uf/el-dialecto-canario/

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El Extremeño

“Entre nusotrus i nusotrus palramus estremeñu pa platical. Quandu mos ajuntamus aquí, procuramus quasi que siempri de palrá-lu, porque la mejol manera que tenemus de defendel el estremeñu es palrandu-lu. Es la horma d’aprendel los marrus que hazemus. Entovía hazemus muchus”. Quien habla es uno de los principales defensores y divulgadores del dialecto extremeño en la región, Ismael Carmona, presidente del Organo de Seguimiento y Coordinación del Extremeño y su Cultura (Oscec).

El objetivo de este colectivo, creado hace dos años siguiendo la estela de asociaciones anteriores, es dar a conocer e investigar una forma de hablar que pervive entre los más mayores de las zonas rurales, pero que tiene secuelas en muchos extremeños. ¿Quién no ha escuchado decir ‘asina’, ‘entoavía’ o se ha puesto ‘pingandito’ o ‘gimiendo’? Pues estas cuatro palabras no pertenecen al castellano, sino al extremeño. “Hay mucha gente que las utiliza todavía y criticamos que están hablando mal y no es así sino que están hablando en extremeño sin saberlo”, defiende Ismael, profesor de Latín.

Hay quienes sí lo saben y lo utilizan para dar valor a este dialecto que con la acción uniformadora de la escuela y la proliferación de los medios de comunicación empezó a perder prestigio social, llegando a considerarse vulgar o cateto, “lo que aumenta el desapego de los ciudadanos y ese es el principal hándicap”, cuenta. En extremeño, mucho más allá de los reconocidos Luis Chamizo o Gabriel y Galán, se siguen escribiendo libros. El último, ‘Ceborrincho’, de Miguel y Elisa Herrero, dos hermanos de Ceclavín afincados en Madrid, recoge varios relatos de la naturaleza y el entorno rural en prosa poética. Además de libros, hay cartas de menú traducidas en extremeño, en el Hotel Julio de Trujillo; resúmenes de tesis doctorales cuyos autores han pedido expresamente incluir este dialecto como si del inglés se tratara y hay hasta una película, ‘Territoriu de bandoleros’, grabada el año pasado por los vecinos de Serradilla, uno de los municipios extremeños más implicados en la lucha por conservar este habla. Garrovillas o Piornal están en la misma línea.

Nunca llegó a ser una lengua oficial, pero en casa de Bienvenido Gutiérrez, se ha hablado toda la vida. “Era la lengua del pueblo hasta hace 50 años”, recuerda. Este vecino de Miajadas, presidente de la asociación local Pablo Gonzálvez sobre el habla extremeño, es otro de los defensores de una lengua que despierta más interés fuera que dentro de la región. Tanto que la Oscec cuenta con medio centenar de socios repartidos por toda la geografía regional y nacional, pero también en Canadá. Entre todos buscan las raíces de este viejo dialecto que tiene influencias del portugués, el asturleonés, el árabe y el castellano y cuyos hablantes se extienden más allá de los límites geográficos de la región. “En Extremadura se habla más al norte que al sur, más al oeste que al este, pero también en pueblos de Salamanca por ejemplo. Incluso hay municipios extremeños como Helechosa de los Montes en los que no se habla”, cuenta Carlos del Sol, otro profesor de Latín miembro de Oscec, cuyo colectivo engloba a docentes, estudiantes, investigadores,…

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http://www.elperiodicoextremadura.com/noticias/extremadura/palremus-estremenu_766468.html

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La Fala

En la Sierra de Gata, en su extremo occidental que se une a Portugal, nace el río Eljas, en cuyo Valle alto acoge las localidades y términos de San Martín de Trevejo, Eljas y Valverde del Fresno. A tal afluente del Tajo se une, desde Portugal el río Torto, y en el término de Valverde los arroyos Pesqueiro, Sobreiro, Fumadle, por su margen derecha los tres. Por la izquierda, en este valle, se le une la Rivera de San Martín y ya en el valle de Villamiel – Trevejo, la Rivera trevejana que se une al Eljas en el punto en que existió hasta el siglo XV o XVI la localidad de Salvaleón, hoy ruinas y antes, según algunos historiadores la INTERANNIA romana.
Los nombres vernáculos de estos arroyos, ríos y riberas, como los de las tres villas del valle (As Ellas, Sa Martín de Trevellu y Valverdi du Fresnu) nos delatan la existencia y vigencia actual de su Fala.

ORIGEN.- Esta lengua materna, viva aún es estas villas, es según se ha dejado palpable en los más recientes estudios filológicos e histórico – geográficos sobre ella, una rama del GALAICO- PORTUGUÉS que siguió a la romanización peninsular y aquí quedó fija, principalmente, desde la denominada Reconquista, en tiempos de Fernando II y Alfonso IX, de la zona. La donación del Castillo de Trevejo por el primero, los Fueros de Salvaleón por el segundo, con sus analogías en tierras de León, Zamora, Portugal de hoy (Riba, Coa, etc.), lo quedan claro.
En estudios comparativos se resalta su identidad con el Gallego actual suroriental. Los fenómenos fonéticos, morfológicos, léxicos, que se registran aquí, como en el Bierzo, occidente Asturiano, zona zamorana, son asimilables al gallego y lo diferencian bien del portugués, aunque con ambas lenguas comparta “F” inicial y tantas etimologías latinas. Se aprecian en la Fala rasgos del antiguo leonés, préstamos del araba y bastantes palabras prerromanas, como ocurre con el castellano y otras lenguas románicas, que por el siglo X, XI eran tan similares en Iberia.

EXTENSIÓN.-La Fala vive y se utiliza en las tres citadas villas. Es conveniente recordar que en esta zona geográfica, de tan sólo 251,71 km2 habitaban unas 6000 personas en el siglo XVI y que existían otras poblaciones y caseríos, como Salvaleón, Santa Ana, Torrelamata, La Granja, etc.
Hoy en día la Fala está viva en las tres villas del valle y se habla, incluso en ciertos niveles que llamabas “oficiales” por la mayoría de los habitantes y todos los nativos que viven fuera de aquí.
Aunque básicamente es igual en sus raíces presenta tres variantes locales “o manhegu” en San Martín de Trevejo, “o lagarteiru” en Eljas y ” o valverdeiru” en Valverde del Fresno.
Fala i Cultura, la Asociación que une a todos los amantes de este patrimonio cultural en las tres villas comprometidos no solo para hablar, sino para trabajar en su conservación, darla a conocer, valorarla y apreciarla en cuanto posee de esencias filológicas, históricas, culturales y humanas, ha conseguido que la Unión Europea la reconozca como Lengua minoritaria. Sus esfuerzos también van encaminados a la defensa del patrimonio histórico, natural, cultural, etc.
Adisgata (Asociación para el Desarrollo Integral de Sierra de Gata ) aprobó el proyecto de divulgación de la Fala en el área escolar, editando “Vamus a Falar” y organizando charlas con escolares y adultos con la colaboración de la asociación “Fala i Cultura”.
“O manifestu do día da nossa Fala” firmado por los alcaldes de Valverde, Eljas y San Martín, reclamaba “el respeto y ayuda que la Constitución y el Estatuto de autonomía contienen sobre la defensa del Patrimonio Cultural de los pueblos, animando a todo vecindario a mantener y sostener con orgullo y poder alimentar, desde nuestras raíces, un Patrimonio para disfrute de todos”. Tal manifiesto fue elaborado por Fala i Cultura con ellos.
La Junta de Extremadura ha reconocido a la Fala como “Bien de interés cultural”oficialmente.
En 1999 se celebró en San Martín de Trevejo un Congreso de Expertos en el que se debatió sobre la Fala, posteriormente hubo un Encuentro de estudiosos de varias zonas con lenguas minoritarias (fala, frsión, ladino, aranés…) para conocer problemáticas, actuaciones, prácticas de conservación y defensa, difusión y valoración de las mismas. Estos eventos fueron organizados por Presidencia de la Junta de Extremadura y Fala i Cultura y financiados por la Unión Europea.

Fuente:

http://www.disfrutaplasencia.com/la-fala

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Murciano

La actual Región de Murcia (y las comarcas limítrofes murciano-hablantes), sus costumbres y su lengua son el producto natural de la convivencia durante siglos de razas distintas en un punto concreto de la geografía peninsular, puerta de entrada en la antigüedad de las culturas tradicionales y más desarrolladas de la cuenca del Mediterráneo.

Para comprender bien los orígenes de la forma de hablar que se da en Murcia debemos hacer un breve repaso por la historia del actual territorio.

Desde la provincia romana Carthaginense, a la que siguió la bizantina Oróspeda, y que con los visigodos pasó a ser Aurariola, el S.E. peninsular ya presentaba rasgos peculiares en cuanto al latín que allí se hablaba y se habló durante la época visigótica.

Al desmembrarse el Reino Visigodo debido a las sucesivas invasiones musulmanas, se funda la Cora de Todmir o Reino de Teodomiro.

Este Reino que desde sus comienzos fue el único en gozar de autonomía dentro de Al-Andalus, conservó su habla dialectal latina que constituyó después en los mozárabes murcianos y hasta el siglo XIII la latinia o “Aljamía del Oriente del Andalus”, una lengua romance plagada de arabismos.

Durante cinco siglos se mantuvo más o menos viva dicha lengua, lo que contribuyó a incorporar la tradición lingüística indígena del reino a los nuevos conquistadores.

De aquel romance mozárabe quedan palabras como ababol, abercoque, alcacil, aletría, arciprés, asina, cabolo, caliche, cauz, caparra, compaña, corrental, falluto, juntamento, Migalo, morciguillo, pagamenta, pancha, perifolla, quijero, truje, verrugo, vide o visibilo.

La dominación musulmana en el Reino de Murcia termina con la reconquista por parte de los cristianos de Castilla y Aragón.  Desde 1243, numerosos castellanos fueron a repoblar el Reino de Murcia, dispersándose éstos por varios lugares pronto se fundieron el romance castellano con el mozárabe, formando esta fusión la base lingüística del habla regional.

Con la conquista por parte de los cristianos del Reino, fueron primero los religiosos aragoneses los que vinieron a predicar el Cristianismo a estas tierras.

El texto más antiguo que se conoce en lengua romance en esta Región data de finales de Agosto de 1244 y está escrito en aragonés.

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http://www.lomejordemurcia.com/lmdm_cultura_lengua.htm

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Riojano

Se denomina dialecto riojano al conjunto de variedades dialectales del castellano o español habladas en la región española de La Rioja, presentando éste rasgos del aragonés y del euskera, así como otros similares al resto de lenguas peninsulares.

Se divide en dos subdialectos: El de La Rioja baja y el de la alta, tendiendo el de La Rioja alta a coincidir en algunas características con Castilla y León ( Burgos y Soria), y el de la baja a hacer lo mismo con Aragón y Navarra. Existiendo muchos rasgos comunes, entre estas dos comarcas riojanas.

Que tenga características del euskera y del aragonés se puede explicar, porque variantes de estas dos lenguas eran habladas en La Rioja en la antigüedad, y es posible que sean restos de estos idiomas que desaparecieron, aunque no del todo, a raíz de la total incorporación al Reino de Castilla de esta región, separándose así del Reino de Navarra.

Esta lengua se divide en dos subdialectos, el de La Rioja alta, que ocupa las comarcas de Haro, Anguiano, Ezcaray, Nájera y Santo Domingo de la Calzada y tiende más hacia la lengua de Burgos y Soria, y el de la baja, que ocupa las comarcas de Arnedo, Calahorra y Alfaro, tendiendo esta zona más hacia la lengua de Aragón y Navarra, aunque los dos subdialectos tienen muchas características comunes; y luego está La Rioja media, que ocupa la Tierra de Cameros y la comarca de Logroño, donde hay una confluencia de rasgos riojalteños y riojabajeños.

Cada una de las comarcas anteriores tiene una parte de valle y otra de sierra. Estas zonas montañosas tienen unas pocas diferencias lingüísticas con respecto a la parte del valle del Ebro, debido a la trashumancia en épocas anteriores que hizo que captaran algunas características de otras lenguas como, por ejemplo, del extremeño, o bien se dan porque proceden de la lengua mozárabe.

Esta región fue reconquistada por el reino de Pamplona, produciéndose así una expansión del idioma navarroaragonés por estas tierras y formándose una nueva lengua llamada dialecto riojano precastellano. En esta lengua es en la que están escritas las glosas emilianenses. Para algunos expertos este dialecto es el precursor del castellano, para otros es algo completamente distinto; en La Rioja en esta época también era hablada una variedad del euskera.

En el año 1176 la Rioja fue anexionada al Reino de Castilla debido al Laudo arbitral del Rey Enrique II de Inglaterra, lo que pudo provocar que se fuera castellanizando poco a poco, con lo cual las características de este dialecto serían restos de las lenguas habladas anteriormente en la región, o bien, se produce por una confluencia idiomática en una zona fronteriza entre los reinos de Castilla, Navarra y Aragón. También se conservan algunos rasgos del idioma mozárabe, de otras lenguas de la península que pudieron ser captadas por medio de la trashumancia y otros rasgos a los que se les atribuye un origen solamente de la lengua latina.

Estos rasgos se han conservado gracias al aislamiento geográfico de la zona.

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http://noticias-de-hoy.es/dialecto_riojano

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