Gute Vorsätze fürs Jahr 2015?

Top Neujahrsvorsätze 2015 der Deutschen

Vor allem beim Großteil der unter 30-Jährigen ist der Wille zur Veränderung und Selbstverbesserung noch ausgesprochen groß (86 Prozent). Lediglich fünf Prozent der Deutschen halten Neujahrsvorsätze für sinnlos, so die repräsentative Umfrage von deals.com.

Neujahrsvorsätze bleiben oft Wunschdenken

Allerdings werden auch nur die Hälfte solcher Vorhaben eingehalten: 45 Prozent der Deutschen geben zu, an ihren Neujahrsvorsätzen meistens oder sogar immer zu scheitern. In den neuen Bundesländern werden die Pläne für das neue Jahr immerhin ein wenig ernster genommen: 62 Prozent sagen dort von sich, dass sie sich meistens an ihre Absichten zum Jahreswechsel halten – jeder Zehnte sogar immer.

Was nimmt sich Deutschland für 2015 vor?

Deutschland macht sich fit: Mehr Sport steht ganz an der Spitze der Vorhaben für 2015 – vor allem jede zweite Frau (49 Prozent) und fast 60 Prozent der unter 30-Jährigen gedenken, im neuen Jahr mehr für ihre Fitness zu tun (insgesamt 44 Prozent). Auf dem zweiten Platz landet für beide Geschlechter die gesündere Ernährung.

Während bei Frauen auf Platz drei mit Gewichtsverlust ein weiterer körperlicher Vorsatz folgt, wollen sich Männer mehr Zeit für Familie und Freunde nehmen. Jeder sechste Deutsche (17 Prozent) will sich zudem beruflich verändern. Und auch in Sachen Liebe suchen die Bundesbürger nach Umgestaltung: Fast jeder Zehnte (neun Prozent) wünscht sich eine neue Beziehung. Immerhin fast jeder fünfte U30-Jährige will weniger Zeit mit PC oder Smartphone im Internet verbringen.

Top Neujahrsvorsätze

  1. Mehr Sport 44%
  2. Gesünder ernähren 39%
  3. Abnehmen 32%
  4. Mehr Zeit für Familie 26%
  5. Mehr Zeit für Liebe/Beziehung 24%
  6. Weiterbilden 24%
  7. Mehr Zeit für Hobbys 23%
  8. Beförderung/Jobwechsel 17%
  9. Weniger Zeit im Internet 12%
  10. Eine neue Beziehung 9%
  11. Mit dem Rauchen aufhören 8%
  12. Weniger Alkohol 7%
  13. Weniger Fernsehen 5%

Quelle:

http://webmagazin.de/social/top-neujahrsvorsaetze-2015-der-deutschen-37744000

Gute Vorsätze für das Neue Jahr 2015: Unsere Top 5

Jedes Jahr im Januar beginnt für etwa 80% der Deutschen ein völlig neues Leben – bewertet an all‘ den guten Vorsätzen, die sie sich vorgenommen haben. Dabei halten sich 75% davon gerade mal eine magere Woche an ihre Vorhaben. Zu stark ist die Macht der Gewohnheit und so verwundert es nicht, dass nächstes Jahr die gleichen guten Vorsätze immer noch ihre Gültigkeit haben. Aber was wünscht ihr euch für das neue Jahr und was macht die Vorsätze so schwer umsetzbar? Wir haben uns einmal umgehört und die Top Vorsätze für das Neue Jahr für euch zusammengestellt.

Top Vorsatz Nr. 5: Weniger Zeit für Smartphones & TV

Wer kennt es nicht, abends nach der Arbeit ruft nur noch das Sofa und der Fernseher. Nebenher hat man auch noch das Handy im Blick. Genau das haben nun etwa ein Fünftel der Deutschen satt und nehmen sich vor, im nächsten Jahr weniger vor dem Fernseher und dem Smartphone zu verbringen. Ein edler Vorsatz, der vor allem in geselliger Runde Anklang finden dürfte. Nichts stört mehr, als Gesprächspartner, die vehement auf das Smartphone gucken und sich in sozialen Netzwerken rumtreiben, während man doch so spannende Geschichten erzählen will. Toller Vorsatz für das kommende Jahr.

Top Vorsatz Nr. 4: Gewicht verlieren

Dieser Vorsatz kommt dem ein oder anderen sicher bekannt vor: Abnehmen. Ganze 34% der Deutschen sind nicht zufrieden mit ihrer Figur und möchten deshalb gerne etwas abspecken. 48% möchten sich gesünder ernähren. Gerade nach den Weihnachtsfeiertagen und einem üppigen Silvester fühlen sich viele unwohl und sagen den überschüssigen Pfunden den Kampf an. Jetzt werden Kalorien gezählt, Kohlenhydrate verbannt, Lebensmittel getrennt und sich eiserne Regeln auferlegt. Wenn wir ehrlich sind, sind diese drastischen Maßnahmen doch meist zum Scheitern verurteilt und nach einigen Tagen oder Wochen – je nachdem wie lange durchgehalten wird – sind die guten Vorsätze dahin und man selbst gefrustet.

Unser Tipp:

Erwarte keine Ergebnisse über Nacht. Auch nicht in den ersten Tagen oder 1-3 Wochen. Was wir uns stetig und leidenschaftlich über Jahre angefuttert haben, kann man nicht in kürzester Zeit verlieren. Wer sich dessen bewusst ist, dass sich die Pfündchen nach und nach angesetzt haben und deshalb auch nur nach und nach mit derselben Stetigkeit wieder verschwinden können, der geht viel realistischer an sein Vorhaben ran. Die Ernährungsgewohnheiten haben dazu geführt, dass die Lieblingsjeans nicht mehr passt. Deshalb gilt es diese umzustellen, aber nicht rigoros einzuschränken oder gar übereifrig auf einen Bruchteil zu reduzieren. Kleine Schritte führen auf lange Sicht zu besseren und nachhaltigeren Erfolgen. Wie wäre es also, vorerst die Kohlenhydrate bei einer Mahlzeit wegzulassen, um sich daran zu gewöhnen? Kalorien können langsam reduziert werden, Zucker weggelassen und auch fettige Speisen durch mehr Gemüse ersetzt werden. Ein Tagebuch über alle Mahlzeiten und Naschereien pro Tag kann ebenfalls die Augen öffnen, wo die versteckten Fallen lauern. So gewöhnt man sich mit der Zeit an neue, gesündere Essgewohnheiten, die dann selbstverständlich werden.

Top Vorsatz Nr.3: Mehr Zeit für mich und meine Liebsten

Jeder Zweite möchte im nächsten Jahr mehr Zeit für sich und seine Liebsten haben. Job und Verpflichtungen spannen so sehr ein, dass man alles um sich herum vergisst. Dir fällt auf Anhieb auch eine Freundin oder ein Freund ein, den Du ja schon längst hättest besuchen wollen? Deine Liebsten sind im letzten Jahr umgezogen, aber Du hattest noch keine Zeit, die neue Wohnung zu besichtigen. Dabei wären sie nur eine Stunde von Dir weg? Zu wenig Zeit, zu viel zu tun – wir kennen alle dieses Problem. Dabei müssten wir uns die Zeit einfach nur nehmen und wenn es nur alle zwei Wochen ist. Die Zeit mit der Familie und den Freunden entspannt, gibt neue Eindrücke und ist ein kurzer Ausflug von Alltag und Pflichten. Den sollte man sich gönnen, auch um soziale Kontakte zu pflegen. Wer sonst lädt einen auf die nächste Silvesterparty ein oder fährt mal gemeinsam in den Urlaub? Mit wem lassen wir es am Festival krachen oder gehen mal ins Kino? Niemand man so etwas gerne alleine, also ran an’s Telefon und gleich alte Bekannte und Freunde anrufen. Eine Neujahresmail oder ein kurzer Anruf, um ein gutes Neues zu wünschen können dabei schon der erste Schritt in die richtige Richtung sein.

Top Vorsatz Nr. 2: Mehr Sport

Ja, das kennen wir. Wer von uns sollte sich nicht doch noch etwas mehr bewegen? Der zweitbeliebteste – oder notwendigste? – Vorsatz der Deutschen ist mehr Sport zu treiben. Mehr als 50% nehmen sich vor, sich im kommenden Jahr mehr zu bewegen. Das klingt ja toll, denn Bewegung hält fit und gesund, gleicht uns aus und setzt Glückshormone frei. Zu Beginn des Jahres ist deshalb gerade der Ansturm auf die Fitnessstudios extrem hoch. Die Umkleiden sind voll und die Geräte besetzt. Auf den ersten Blick scheinen viele ihren Vorsatz in die Tat umzusetzen. Die Mehrheit der Neujahres-Sportler lässt allerdings spätestens gegen Mitte Februar die Zügel wieder schleifen. Dann gibt es wieder mehr als genug freie Plätze an den Geräten und die Fitnesskurse werden wieder spärlicher besucht. Schade, denn gerade wer Sport erfolgreich in seinen Alltag integriert, hat viele Vorteile für seine Gesundheit und sein Gemüt. Keiner erwartet einen gestählten Athletenkörper nach 4 Wochen, aber dennoch kann man bei konsequenten Besuchen im Fitnessstudio, und sei es nur 2 Mal die Woche in einem Zumba-Kurs, deutliche Erfolge verzeichnen. Das ist das Schöne am Sport, finden wir. Wer es durchhält seinen Schweinehund zu bezwingen, der findet sicherlich bald Gefallen an den Erfolgen, einem besseren Körpergefühl, mehr Gelenkigkeit oder einem rassigen Hüftschwung. Sportarten sind vielfältig und bieten für jeden garantiert das richtig: Vom Tanzkurs in der Gruppe über Spinning mit Musik, Yoga, Krafttraining an den Geräten oder ebenfalls in einem Kurs – viele Studios bieten für alles eine Schnupperstunde, um seine Vorlieben auszuloten, bevor man sich an Verträge bindet. Wer kein Geld ausgeben will, der geht eben im Wald joggen, besucht den nächsten Trim-Dich-Pfad oder geht im Park Walken. Auch wenn es am Anfang viel Überwindung kostet und sicher anstrengend ist – so muss das sein. Setz Dir erreichbare Ziele, motiviere Dich mit anderen Sportlern, steigere langsam die Intensität deiner Übungen und erwarte am Anfang keine Höchstleistungen. Dann hältst Du auch ganz sicher durch. Die Ausrede, keine Zeit für regelmäßigen Sport zu haben, lassen wir nicht gelten. Also runter vom Sofa und ab zum Training – No pain, no gain!

Top Vorsatz Nr. 1: Nicht stressen lassen!

Die unangefochtene Nummer 1 aller Vorsätze hat indirekt mit allen vorhergehenden Vorsätzen zu tun. Dieses Problem hält uns von all unseren anderen guten Vorsätzen am meisten ab. Ganze 60% der Deutschen möchten im nächsten Jahr Stress abbauen und vermeiden. Wow! Drei von Fünf Deutschen leidet demnach unter massiven Stress im Alltag, sei es im Job oder im Privatleben. Das klingt alarmierend und gleichzeitig nach einem längst überfälligen Vorsatz. Wer längere Zeit unter hohem Druck und Stress leidet, der kann sowohl psychisch als auch physisch krank werden. Wer davon betroffen ist, muss unbedingt selbst die Notbremse ziehen. Wie man Stress vorbeugt und somit sich selbst schont, dafür haben wir ein paar Tipps für euch:

Unsere Tipps gegen Stress:

Wer sich zu viel aufbürdet oder aufbürden lässt, der muss lernen „Nein“ zu sagen. Ob im Job, im Studium oder im Alltag, das erfüllbare Pensum an Arbeit und Verantwortung muss jeder selbst bestimmen und dafür einstehen können. Wer das nicht kann, steht für einem nicht zu erklimmenden Berg an Arbeit und Aufgaben, die ihn am Ende zur Verzweiflung bringen. Dann dem Chef zu sagen, man könne den Auftrag doch nicht pünktlich oder nur halbwegs gut erfüllen, ist mindestens so unangenehm, wie den Auftrag von vornerein abzulehnen. Lieber kleinere Ziele setzen und sich genügend Zeit lassen, um eventuelle Fehler zu korrigieren. Wir sind alle nur Menschen und nicht perfekt. Wer sich dessen bewusst ist und sich das eingesteht, der arbeitet viel stressfreier und sicher auch viel zufriedener.

Gute Vorsätze für das Jahr 2015: Sich mal nichts vornehmen

Nachdem so viele Vorsätze jedes Jahr wiederkehren und sich das Eingeständnis des Scheiterns ungehörig unangenehm anfühlt, haben wir noch eine Idee: Wie wäre es mal mit einem Jahr ohne Vorsätze? Einfach nur gut in das neue Jahr starten und dann sehen, was kommt? Vielleicht hat man ja im Mai richtig Lust auf Joggen und findet zufällig ein neues Lieblingsrestaurant, das einen auf den Geschmack von richtig gesundem Essen bringt. Wir nehmen uns nicht nur vor, dass wir uns ohne zu zögern etwas gönnen, sondern tun es einfach. Viele gute Dinge ergeben sich aus der Situation und jeder benötigt seinen eigenen Anstoß, um Veränderungen umzusetzen. Sich einem völlig neuen Leben zu verschreiben, nur weil ein neues Jahr anbricht, ist für viele offenbar nicht motivierend genug. Ein neues Lebensabschnitt beginnt dann, wenn Du das möchtest. Du möchtest Gewicht verlieren, das geht auch ohne den Silvesterstartschuss ab sofort oder mitten im Jahr. Es ist immer eine gute Zeit, um sein Leben neu zu strukturieren und das kann jeder individuell. Deshalb starten wir einfach ohne bahnbrechenden Vorsätzen in das neue Jahr, außer, dass es ein gutes werden soll. Komme, was wolle. Wie wäre es auch mal mit Vorsätzen für die nächste Woche oder den nächsten Monat? Kürzere, überschaubarere Zeitspannen mit realistischeren Zielen, könnten helfen Ziele zu erreichen.

Wie steht es um Eure Vorsätze? Welche Ziele habt ihr für das kommende Jahr? Habt ihr euch genau diese Ziele schon einmal gesteckt? Warum seid ihr gescheitert und wie wollt ihr es dieses Mal anders machen? Habt ihr Tipps, um Vorsätze knallhart durchzuziehen? Was motiviert euch? Wir sind gespannt auf eure Wünsche und Vorhaben für 2015, erzählt uns doch davon.

Quelle:

http://www.mydays.de/magazin/lifestyle/gute-vorsaetze-2015/

Gute Vorsätze fürs neue Jahr

So halten Sie durch

Mit Sekt und Silvester kommt für viele Menschen auch ein Motivationsschub: Neues Jahr, neues Glück – auf in die nächste Runde, ein besserer Mensch zu werden. Der Jahreswechsel ist ein beliebter Zeitpunkt, Bilanz zu ziehen und neue Vorhaben anzugehen.Dabei braucht man eigentlich keinen besonderen Anlass, um unliebsame Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen. Psychologen raten, sich auch während des Jahres häufiger einmal die Zeit zu nehmen, innezuhalten und sein Verhalten zu reflektieren. Schließlich kann man gute Vorsätze nicht nur im Januar beschließen.

Realistische Ziele setzen

Dass die Vorsätze oftmals nicht lange eingehalten werden, hat mehrere Gründe. Zum einen sind die Ziele häufig zu diffus und zu unkonkret. Außerdem stehen Ziele manchmal miteinander im Konflikt. Und drittens: Viele Ziele sind zu hoch gesteckt, zu unrealistisch. Fünf Kilo in einem Monat abzunehmen ist nicht nur sehr ambitioniert, sondern im Zweifel auch gar nicht gesund.Jede Veränderung beginnt mit einer Vision. Ein klares Bild von dem angestrebten Leben gibt die nötige Motivation. Halten Sie alle Erfolge und Rückschläge in einem Tagebuch fest. Meist hilft das Aufschreiben, um sich über unbewusste Handlungen klar zu werden.

Alternativen vorwegnehmen

Oft helfen schon ganz einfache Tricks, die an die Vorsätze erinnern und motivieren. Wer sich vorgenommen hat, häufiger Zahnseide zu benutzen, dem hilft ein Kalender am Spiegel, um den guten Vorsatz in die Tat umzusetzen. Wer nur bei strahlendem Sonnenschein joggt, muss bei Regenwetter dennoch nicht schlapp auf der Couch sitzen. Das Zauberwort heißt „Bewältigungsplanung” – das bedeutet: Hindernisse vorwegnehmen, bevor sie auftauchen. Schönwetterjogger können zum Beispiel eine gepackte Tasche fürs Schwimmbad als Alternative für den Fall bereithalten, dass es in Strömen regnet.Auch für künftige Nichtraucher ist es sinnvoll, sich ein Alternativverhalten anzueignen, das das Rauchen ersetzt. Ob Kaugummi kauen, Zähne putzen, zu gesunden Sachen greifen oder mit Freunden telefonieren – Möglichkeiten gibt es viele. Wichtig ist auch, Risikosituationen vorwegzunehmen und nach Alternativen zu suchen, damit es nicht zum Rückfall kommt.

Mit Spaß dabei

Erfolgserlebnisse dienen als wichtige Motivationsstützen. Loben Sie sich nach dem Joggen selbst, und seien Sie stolz auf die zurückgelegte Strecke. Wenn Sie abnehmen wollen, freuen Sie sich auf Obst und Gemüse, und haben Sie Spaß, dabei Fett zu vermeiden. Gruppendruck kann durchaus hilfreich sein. Erzählen Sie Bekannten und Verwandten, dass Sie mit dem Rauchen aufhören. Wer Sie mit Glimmstängel erwischt, bekommt zehn Euro.Versuchen Sie aber nicht, Ihr ganzes Leben auf einmal umzukrempeln, sondern freuen Sie sich über kleine Erfolge. Zum Beispiel: statt einer Schachtel nur noch zehn Zigaretten pro Tag rauchen – oder nicht gleich zehn Kilo Gewichtsverlust in drei Monaten anstreben. Setzen Sie sich kleine Meilensteine und belohnen Sie sich, wenn Sie diese erreicht haben. Sie haben es geschafft, einen Monat nicht zu rauchen? Dann kaufen Sie sich von dem gesparten Geld etwas Schönes. Nach dem ersten Kilo weniger auf der Waage gönnen Sie sich einen Besuch in der Sauna oder eine Rückenmassage. Übrigens: Manchmal darf man seinem inneren Schweinehund auch mal nachgeben, er sollte nur nicht die Oberhand gewinnen.

Quelle:

http://www.zdf.de/volle-kanne/gute-vorsaetze-fuers-neue-jahr-5212954.html

So funktionieren Vorsätze

Dabei ist das Streben nach Besserem nichts Verwerfliches, im Gegenteil: Man muss sich durchaus ab und an daran erinnern, das Beste aus sich heraus zu holen, um es nicht zu vergessen und um dem Vorbild wieder jenen Rang einzuräumen, den Terminkalender, Trott und Trägheit zwischenzeitlich besetzt halten. Vergessen sollten Sie allerdings alle spontanen Ideen vom Typ Nächstes-Jahr-suche-ich-mir-einen-besseren-Job oder Ich-mache-2010-endlich-Karriere. Bringt nichts! Nach dem selben Muster scheitern auch alle Im-kommenden-Jahr-nehme-ich-zehn-Kilo-ab-Diäten. Und zwar aus zwei Gründen:

  • Wer sich zu viel auf einmal vornimmt, scheitert schneller. Und…
  • Die Vorsätze dürfen nicht aus einer Laune heraus entstehen, sondern realistisch und überschaubar geplant werden. Dabei hilft es, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, die eigenen Stärken zu erkennen und danach erst zu entscheiden, in was es sich lohnt Zeit, Kraft und Mühe zu investieren.

Sich zu viel auf einmal vorzunehmen, ist ohnehin unklug. Schließlich geht es darum, mit alten Gewohnheiten zu brechen. Die sind anfangs wie Spinnweben und später wie Drahtseile, sagt ein spanisches Sprichwort. Sie abzulegen geht nicht von heute auf morgen. Die Kunst ist, ein großes Ziel, eine Strategie möglichst konkret zu entwerfen, in Etappen zu zerlegen und diese anschließend konsequent und mit aller Kraft zu verfolgen. So weiß man heute aus der Motivationsforschung, dass Menschen mehr Elan zeigen, ein Ziel zu erreichen, je näher sie diesem kommen. Also planen Sie möglichst greifbar und konkret. Im kommenden Jahr weniger zu essen ist übrigens kein konkretes Ziel! Jeden Montag, Mittwoch und Freitag auf den Nachtisch zu verzichten, dagegen schon. Eine gute Hilfe ist zudem, sich die Vorsätze exakt aufzuschreiben. Sonst verzettelt man sich – oder verwirft sie ein paar Tage danach wieder. Apropos Zettel: Wenn Sie sich die Vorsätze notieren, dann am besten so, dass Sie immer wieder darauf stoßen:

  • Ein guter Ort für den Merkzettel „5 Kilo abnehmen!“ ist zum Beispiel die Kühlschranktür.
  • Und das Merkblatt „Der Kunde ist König“ gehört nicht vor die Tür, sondern dahinter, wo der Schreibtisch steht.

Und machen Sie sich nichts vor: Rückschläge werden kommen, keiner ist perfekt! Die US-Psychologen Alan Marlatt und Elizabeth Miller von der Universität von Washington fanden vor einigen Jahren heraus, dass kaum jemand bei seinen Vorsätzen und dem ersten Versuch erfolgreich war, nahezu jeder Fünfte brauchte gar mehr als sechs Anläufe. Mehr noch: Phillippa Lally vom University College in London geht gar davon aus, dass es mindestens zwei Monate, also rund 66 Tage dauert, bis Sie neue (bessere) Gewohnheiten etabliert haben. Und dabei muss man die neue Gewohnheit auch noch täglich praktizieren. Immerhin: Laut Lally ist es nicht schlimm, wenn Sie auch mal einen Tag damit aussetzen – Hauptsache, Sie fangen überhaupt an und bleiben ausdauernd dran. Geben Sie also nicht auf, sondern machen Sie weiter! Denken Sie einfach an das, was Sie bisher erreicht haben – erst recht nach diesem schwierigen Jahr.

Drei Tipps wie Neujahrsvorsätze gelingen

  1. Verbündete suchen. Forscher um Mark Conner vom Institute of Psychological Science an der Universität von Leeds konnten die Effektivität eines zugegebenermaßen nicht allzu spektakulären Tricks nachweisen, um gute Vorsätze zu erfüllen und wünschenswerte Gewohnheiten beizubehalten: Schließen Sie sich dazu mit anderen zusammen – Freunden, Familie, Kollegen. Es ist wie beim Sport oder Fitnesstraining: Alleine rafft man sich nur schwer auf, aber mit einem Partner an der Seite lässt sich auch der stärkste innere Schweinehund besiegen.
  2. Zuversicht üben. Das amerikanische Forscher-Duo Anirban Mukhopadhyay und Gita Johar stellte schon im Jahr 2005 fest, dass es bei den Vorsätzen vor allem auf unseren Erfolgsglauben ankommt. Wer davon überzeugt ist, dass er alte und lästige Gewohnheiten mit genug Willenskraft verändern oder gar ablegen kann, ist ihrer Studie zufolge deutlich erfolgreicher, als jemand, der es nur mal so ausprobiert.
  3. Spaß behalten. Gute Vorsätze müssen immer auch Spaß machen. Sparsamer zu werden, weckt keine Ambitionen. Jeden Monat 100 Euro zur Seite zu legen, um mit dem Gesparten einen Traumurlaub zu finanzieren, schon eher. Jede Veränderung, die Ihnen gelingt, ist ein Schritt vorwärts, für das Sie sich belohnen sollten. Sonst laufen Sie Gefahr, aus Frust und bei ersten Rückschlägen aufzugeben.

Quelle:

http://karrierebibel.de/vorsaetze-einhalten-tricks-fuer-neujahresvorsaetze/

Vote-Auswertung

Neues Jahr, neue Chance

Und, was ist Ihr guter Vorsatz für 2015?

Mehr Sport treiben 2548 22,53%
Meine Partnerin/meinen Partner täglich daran erinnern, dass sie/er mehr Sport treiben soll 442 3,91%
Mehr Zeit mit der Familie verbringen 245 2,17%
Keller aufräumen 355 3,14%
Schluss mit Rauchen! 262 2,32%
Jetzt aber wirklich und in echt und ein für allemal: Schluss! Mit! Rauchen! 300 2,65%
Schwiegermutter besuchen (wenn mal Zeit ist) 39 0,34%
Weniger fernsehen 231 2,04%
Endlich mal ein gutes Buch lesen 273 2,41%
Weniger Fleisch essen (aber mehr Obst und Gemüse) 726 6,42%
Mehr Fleisch essen (und mehr Obst und mehr Gemüse) 347 3,07%
(Ein bisschen) weniger Alkohol trinken 782 6,92%
Jeden Tag ganz viel SPIEGEL ONLINE lesen 637 5,63%
Ein besserer Mensch werden 1039 9,19%
Keine guten Vorsätze mehr machen (klappt eh nie) 3082 27,26%
Gesamtbeteiligung 11308

Quelle:

http://www.spiegel.de/forum/votes/vote-11164.html

Video:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2312998/Gute-Vorsaetze-fuer-2015#/beitrag/video/2312998/Gute-Vorsaetze-fuer-2015

Video:

http://www.tvbayern.de/mediathek/video/wie-setze-ich-gute-vorsaetze-in-die-tat-um

Video:

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/videos/gute-vorsaetze-2015-so-klappt-s-auch-bei-ihnen-100.html

Video:

http://www.sat1regional.de/panorama-video/article/vorsaetze-fuer-2015-das-will-der-norden-besser-machen-163078.html

Video:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-koeln/videogutevorsaetze100_size-L.html?autostart=true

Video:

http://www.augsburg.tv/mediathek/video/gute-vorsaetze-2015/

Video:

http://www.1730live.de/gute-vorsaetze-was-wollen-die-hessen-und-rheinland-pfaelzer-2015-alles-veraendern/

Video:

Video:

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