Wenn die deutsche Sprache kein Deutsch klingt

Deutsche Sprache – bunte Sprache

Fremdwörter in der eigenen Sprache sind für viele Menschen ein Ärgernis. Dabei hat das Deutsche schon immer neue Wörter aufgenommen. Für Deutschlernende birgt das Chancen und Gefahren zugleich.

Ob „Chaiselongue“, „Macho“ oder „Talkshow“ – fragt man nach einem Begriff im Deutschen, der ursprünglich aus einer anderen Sprache kommt, so fallen wohl fast jedem Muttersprachler auf Anhieb zahlreiche Fremdwörter ein. Wir sind uns darüber bewusst, dass Latein, Griechisch, Französisch die deutsche Sprache geprägt haben, und diskutieren heftig darüber, wie viele Anglizismen die deutsche Sprache noch vertragen kann.

„Keks“, „Semmel“ und „Hängematte“ – wie deutsch ist das Deutsche?

Doch glaubt man Wissenschaftlern wie den Germanistik-Professor/innen Ulrich Ammon und Heike Wiese, dann haben die eigentlichen Fremdwörter eine viel geringere Bedeutung für die deutsche Sprache, als man zunächst vermuten könnte: „Unter Fremdwörtern verstehen wir Ausdrücke wie zum Beispiel Portemonnaie, die nicht an die deutsche Aussprache, Schreibung und Grammatik angepasst sind. Sie machen sicherlich weniger als fünf Prozent aller deutschen Wörter aus“, meint Ammon. Die große Mehrheit unserer Wörter sind dagegen so genannte Erbwörter oder gehören für uns inzwischen so selbstverständlich zur deutschen Sprache, dass wir sie gar nicht mehr als „Fremdkörper“ wahrnehmen. Denn wer ist sich zum Beispiel darüber bewusst, dass unser „Keks“ von den englischen „cakes“ abstammt oder dass das scheinbar so urdeutsche Wort „Semmel“ einen lateinischen Ursprung hat?

Neben den großen und bekannten Sprachen haben auch kleinere und dem deutschen Sprachraum entferntere Idiome wie Inuit-Sprachen oder das haitianische Taino ihre Spuren in der deutschen Sprache hinterlassen. Wer wen wie beeinflusst hat, ist dabei nicht immer einfach nachzuvollziehen, wie Wiese am Beispiel der „Hängematte“ deutlich macht: „Das Wort kommt ursprünglich aus dem Taino, der Sprache der haitianischen Urbevölkerung, ging dann über die Kolonialisierung ins Spanische, weiter in die französische Nachbarsprache und schließlich über das Niederländische ins Frühneuhochdeutsche. Dort wurde dann vor mehreren hundert Jahren aus der niederländischen ‚hangmat’ die deutsche Hängematte.“

Wer bringt neue Wörter in die Sprache?

Es gibt auch Beispiele für Wörter, die von benachteiligten oder sogar ausgestoßenen sozialen Gruppen in die Sprachgemeinschaft hereingetragen wurden: Der Ausdruck „Schlammassel“ wurde etwa von der jüdischen Bevölkerung in Deutschland eingebracht und ist auf einen hebräischen Ursprung zurückzuführen. Und im Ruhrgebiet verwendet man für einen Hammer auch den Ausdruck „Mottek“, der von polnischen Zuwanderern mitgebracht wurde. Nach Ammons Einschätzung sind es aber heute wie damals meistens die privilegierteren Menschen, die die neuen Wörter in die Gesellschaft bringen und dann imitiert werden: „Heute bringen Journalisten und Werbemacher zum Beispiel englische Ausdrücke ein, die dann von Jugendlichen aufgegriffen werden. Und im Mittelalter haben Kirche und Wissenschaft lateinische Termini übernommen, die bis heute noch Verwendung finden.“

Wo immer eine Sprache von fremden Idiomen beeinflusst wird, da gibt es anscheinend auch Menschen, die sich dagegen wehren. Bemühungen, Fremd- und Lehnwörter einzudeutschen, existieren schon seit einigen Jahrhunderten. „Nach der deutschen Reichsgründung hat man zum Beispiel deutsche Übersetzungen für französische Begriffe gesucht, etwa ‚Enthaltsamer‘ für ‚Abstinent‘ oder ‚Wohlgeruch‘ für ‚Aroma‘“, sagt Ammon. Und entsprechend gebe es auch heute Bemühungen, Anglizismen zu vermeiden. Ein wichtiger Grund dafür sei, dass die Sprache das am unmittelbarsten wahrnehmbare und produzierbare Ausdrucksmittel für die nationale Identität ist: Wenn dieses Nationalsymbol zunehmend fremde Gestalt annimmt, empfänden manche das „als eine Art symbolische Unterminierung der nationalen Autonomie“. Während in früheren Jahrhunderten vor allem Französisch als Sprache des Feindes in der Kritik stand, passe dies heute gut zu dem Gefühl, dass die USA uns machtpolitisch und auch in anderer Hinsicht dominieren.

Alles wie damals – nur noch viel schneller

Einmalig in der Geschichte ist, dass es heute mit dem Englischen eine Sprache gibt, die weltweit Einfluss auf alle anderen Idiome hat und sich durch die Massenmedien in einem rasanten Tempo ausbreiten kann. Dennoch warnen die Wissenschaftler vor einer Dramatisierung der Anglizismen: „Natürlich sind englische Wörter zum Beispiel im deutschen Fernsehen sehr präsent, doch in den Alltagsgesprächen tauchen sie noch recht selten auf“, meint etwa der emeritierte britische Germanistik-Professor Martin Durrell. Und selbst wenn das der Fall wäre, sollte man die Entwicklung in seinen Augen nicht bedauern: „Sprache ist kein feststehendes Objekt, sie existiert nur im Mund der Bevölkerung. Man kann nicht aufhalten, dass Sprache sich ändert.“

Natürlich kann es passieren, dass althergebrachte Ausdrücke unter dem Einfluss anderer Sprachen verschwinden oder an Bedeutung verlieren. Aber ist es wirklich ein Problem, dass wir ein Wort wie „Amme“ nicht mehr verwenden oder dass man in Bekleidungsgeschäften nicht mehr von „kurzen Hosen“, sondern von „Shorts“ spricht? Die Wissenschaftler sind sich jedenfalls einig, dass neue Begriffe auch neue Unterscheidungsmöglichkeiten schaffen und die deutsche Sprache somit bereichern können. Denn wir kaufen beim „Shopping“ keine Kartoffeln und wir holen auch keine „Mail“ aus dem Briefkasten.

Chancen und Gefahren für die Lernenden

Für Deutschlerner sind die internationalen Einflüsse Fluch und Segen gleichermaßen. Denn einerseits kann es eine Hilfe sein, wenn sie zum Verständnis bestimmter Begrifflichkeiten auf ihre Muttersprache oder andere Fremdsprachenkenntnisse zurückgreifen können. Aber andererseits sollte dies natürlich nicht dazu führen, dass sie unbekannte Vokabeln großzügig durch englische Wörter ersetzen.

Zum Erkunden der deutschen Grammatik eignen sich Fremdwörter in Wieses Einschätzung sogar besonders gut: „Warum wird ‚Computer‘ groß geschrieben und warum bekommt es einen männlichen Artikel? Wie entstehen Wörter wie ‚googlen’ oder ‚geliked’? Und warum bekommt das ursprünglich türkische Kosewort ‚Canım’ im Deutschen einen Punkt auf dem ‚ı’? Wer versteht, wie solche fremden Elemente an das deutsche System angepasst werden, lernt viel über das System der deutschen Grammatik und Schreibung.“

Quelle:

http://www.dw.de/deutsche-sprache-bunte-sprache/a-17087906

Von „kaffeklatsching“ bis „wischi-waschi“ – wenn deutsche Wörter auf Weltreise gehen

Wir surfen mit sicherer Firewall durchs Internet, sagen „sorry“ statt „Entschuldigung“ und sind erstaunt, wenn unsere Kinder anstatt „megacool“ einfach nur „super“ sagen. Immer mehr Anglizismen erobern die deutsche Alltagssprache. Doch was vielen wie selbstverständlich erscheint, beklagen Linguisten und engagierte Sprachhüter: Gefährdet der starke Einfluss des Englischen die deutsche Sprache? Genug des Jammerns, befand die Gesellschaft für deutsche Sprache e.V. (GfdS) und startete 2004 eine Gegenbewegung. Das Projekt Ausgewanderte Wörter war geboren.

„Wir wollten herausfinden, welche deutschen Wörter im Ausland alltäglich benutzt werden,“ so Professor Dr. Rudolf Hoberg von der GfdS. Wörter wie „Kindergarten”, „Gemütlichkeit”, „Sauerkraut” und „Bratwurst” waren längst als deutsche Importe bekannt. Die zentralen Fragen waren: Gibt es da noch mehr? Wie weit sind deutsche Wörter tatsächlich gereist? Haben sie dort die gleiche Bedeutung oder eine gänzlich andere? „Die Resonanz auf die erste Ausschreibung des Projekts war gewaltig“, sagt Hoberg. So gewaltig, dass in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Sprachrat die Suche nach den ausgewanderten Wörtern international bekannt gemacht wurde: Über 6000 Wörter deutschen Ursprungs, die in alle Welt ausgewandert sind und dort eine neue sprachliche Heimat gefunden haben, wurden eingesandt. Das Sammelsurium der vielen lustigen, erstaunlichen und verblüffenden Erzählungen, Anekdoten und Berichte ist nun nachzulesen in der begleitenden, gleichnamigen Publikation Ausgewanderte Wörter, erschienen im November 2006 beim Hueber Verlag.

I don’t want to schlepp!

Wer in Polen eine Schifffahrt machen will, geht auf die „Rejs“. Ein Bulgare packt für den Urlaub als erstes seinen „Kufar“. Die Engländer hingegen bevorzugen kleines Handgepäck, denn “they don’t want to schlepp too much around.“ Seit 1913 mit deutscher Hilfe die türkische Eisenbahn ihren Anfang fand, rufen türkische Zugbegleiter „fertik“, wenn der Zug losfahren soll. In Kamerun heißt dank deutsch-kamerunischer Zusammenarbeit der Bahnhof bis heute „banop“.
„Die Wörter der deutschen Sprache sind im Ausland viel bekannter als wir dachten“, sagt Professor Hoberg. Auch wenn sich die Reiseziele deutscher Wörter quer über den Globus erstrecken: Die meisten Einsendungen stammen aus dem osteuropäischen und englischen Raum. „In beiden Räumen gibt es lange deutsche Traditionen, folglich sprechen dort viele Menschen unsere Sprache“, erläutern Dr. Karin Eichhoff-Cyrius und Dr. Lutz Karnisch von der GfdS.

Erdbeer-Schmier aufs Brot

Wenn in Québec etwas nicht mehr funktioniert oder keinen Spaß mehr macht, ist es „kaputt“. In Tansania ist man bei einer Narkose tatsächlich „nusu kaput“, was soviel wie halb kaputt, bedeutet. Sehr amüsant auch, wie in Afrikaans deutsche Wörter versinnbildlicht werden. Ein ungeduldiger Deutscher ist ein „Aberjetze“. Ein U-Boot hat im Afrikaans den schönen Namen „kanitzeen Boot”. Dinge, deren Name uns nicht einfällt, nennen wir Dingsbums, in der polnischen Sprache wird dafür das Wort „wihaister“ benutzt. Ein Mensch, der immer seine Meinung äußert und dabei die Ideen anderer als albern hinstellt, ist in Finnland ein „besservisseri“. Wer in Brasilien Marmelade kaufen möchte, sollte nach „Schmier“ fragen. Genauso überraschte 2004 die Formulierung eines amerikanischen Präsidentschaftskandidaten: In seiner Rede bezeichnete er seinen Herausforderer als zu „wischi-waschi“.

Von Katzenjammer und Brüderschaft

Manche deutsche Wörter scheinen einfach zu überzeugen. So bezeichnet ein „Katzenjammer“ im Englischen eine verzweifelte, depressive Stimmung. Wer in den USA nicht das religiöse „bless you“ nutzen will, sagt einfach „Gesundheit“ zum Nieser des Nachbarn. In Russland lädt man mit dem Wort „Brüderschaft“ (das ü wird als u gesprochen) zu einem aus Freundschaft getrunkenen Glas Wein oder Gläschen Wodka ein.

Doch manche Wörter verlieren beim Weltenbummeln auch ihre ursprüngliche Bedeutung. So ist kaum zu erklären, warum die britische Jugend ausgerechnet das deutsche Wort „uber“ (von über) als Steigerungsform von „super“ oder „mega“ benutzt. Auch das am häufigsten eingesandte Wort der Ausschreibung, das französische „Vasistas“ (Dachfenster, Oberlicht), lässt (noch) viele Fragen offen. „Das Projekt bietet keine linguistische Untersuchung. Manche Wörter, die uns zugesandt worden sind, können auch nur eine Eintagsfliege sein“, erklärt Professor Dr. Hoberg.
Fest steht aber allemal: So viel Spaß wie die ausgewanderten Wörter macht Sprache selten. Im Zuge der Globalisierung, und durch Bücher, Fernsehen und Internet wandert die deutsche Sprache unaufhaltsam und wird ganz sicher immer weitere neue (Stil-)Blüten treiben. Genau wie alle anderen Sprachen auch, denn: Sprachen kennen keine Grenzen, sie packen ihre Koffer und ziehen einfach los. Wir wünschen gute Reise!

Quelle:

http://www.goethe.de/lhr/prj/mac/kvi/de1908698.htm

Die verkaufte Sprache

Es gibt einen Typus des übellaunigen, heimattümelnden Sprachschützers, dem man nicht im Dunklen begegnen möchte. Aber es gibt auch Gründe, im hellen Mittagslicht der aufgeklärten Vernunft Sorge um den Bestand der deutschen Sprache zu empfinden. Warum ist auf Bahnhöfen kein Schalter für Auskünfte, sondern ein Service Point? Was hat der englische Genitiv-Apostroph in Susi’s Häkelstudio zu suchen? Welcher Teufel trieb eine deutsche Wissenschaftsministerin zu einer Kampagne mit dem Motto » Brain up«, was weder auf Deutsch noch auf Englisch Sinn ergibt?

Die Überflutung mit englischen Wendungen ist nur ein, wahrscheinlich der kleinste Teil des Problems. Der größere Teil besteht in ihrer kenntnislosen Aneignung zu dekorativen Zwecken. Viel spricht dafür, den Geist einer aufschneiderischen Werbung dabei am Werk zu sehen. Die deutsche Bahn will sich nicht nur technisch modernisieren; sie will auch modern wirken. Dass ihre sprachliche Modernisierung ein fake ist (um ein gutes englisches Wort zu verwenden), scheint ihr egal zu sein. Ähnliches gilt für ihre Neigung, jede Neuigkeit à tout prix kommunizieren zu müssen, anstatt sie einfach mitzuteilen.

Der Ausdruck à tout prix ist übrigens aus einer älteren Epoche überkommen. Den Import von französischen Wendungen des 18. Jahrhunderts hat das Deutsche allerdings gut überstanden. Die meisten Ausdrücke sind wieder verschwunden; die übrigen haben sich bis zur Unkenntlichkeit in den Wurzelbestand des Deutschen eingemoost. Von der erfolgreichen Anverwandlung zeugt sogar die Wortbildung: Die Endung – ieren, die ursprünglich dazu diente, französische Verben einzudeutschen (parlieren), wurde bald auch zu Neubildungen mit deutschen Wortstämmen benutzt (spintisieren, verlustieren).

Um sprachschützerische Einfalt von berechtigter Sorge zu trennen, muss man sich klarmachen, dass Deutsch seit Langem eine Hybridsprache ist, die nicht nur Fluten fremder Wörter aufgenommen hat, sondern auch in ihrer Grammatik mehrfach überformt wurde. Den Anfang machten Mönche des Mittelalters, die zahllose Lehnbildungen nach lateinischem Vorbild prägten – berühmtes Beispiel ist die Neubildung Gewissen nach lateinisch conscientia. Den zweiten Schub besorgten Humanismus und Reformation, als die Syntax dem Lateinischen anverwandelt wurde. Man vergleiche die einfachen Satzmuster des Mittelhochdeutschen mit dem Frühneuhochdeutschen, erst recht aber mit dem barocken Deutsch, in dem die Hypotaxen, die Partizipialkonstruktionen und Verschachtelungen geradezu explodieren. Die Sprache eines Kleist oder Hegel wäre ohne diese syntaktische Überfremdung nicht denkbar.

Daraus folgt freilich keine Entwarnung für die Gegenwart. Denn die früheren Übernahmen haben das Deutsche komplexer, reicher, intellektueller und expressiver, philosophischer und dichterischer, auch wissenschaftsfähiger gemacht. Unter dem Einfluss des globalisierten Englisch aber vollzieht sich eine geradezu atemberaubende Simplifizierung. Die englischen oder pseudoenglischen Ausdrücke kommen nämlich nicht einfach hinzu, sie ersetzen auch nicht nur deutsche Wörter, was schlimmstenfalls überflüssig wäre. Sie verdrängen vielmehr die natürliche Wortbildung des Deutschen, die keinerlei Schwierigkeiten mit Neologismen hätte, weil sie mit ihrer Leichtigkeit der Wortzusammensetzung sonst nur im Altgriechischen einen Vergleich hat.

Es scheint aber, dass die Eigenarten des Deutschen inzwischen selbst zum Ärgernis geworden sind, vielleicht schon als Standortrisiko gelten. Das Haupt-ärgernis lässt sich freilich nur schlecht leugnen. Es gibt, mit Schweiz, Österreich und Südtirol, kaum 100 Millionen Sprecher des Deutschen. Das Englische, jedenfalls in seiner globalisiert heruntergekommenen Spielart, wird dagegen auf der ganzen Welt verstanden. Es hat daher seine Logik, wenn sich der Gebrauch des Deutschen aus der Wissenschaft zurückzieht, die auf weltweiten Austausch angewiesen ist. Aber muss deshalb neu gegründeten Universitäten in Deutschland gleich das Englische als Unterrichtssprache aufgezwungen werden? Manches spricht dafür, dass hier nicht internationale Konkurrenz, sondern ein Zeitgeistopportunismus am Werk ist, der das Deutsche wie eine überholte Technologie ablegen will. Denn es sind ja nicht Amerikaner, die uns ihre Wörter aufzwingen. Es sind Deutsche, die in ihrer Bewunderung für alles Amerikanische mit der transatlantischen Praxis zugleich die Begriffe dafür mitbringen – wie Geschenke, die glitzernd verpackt werden müssen, damit ihrem dürftigen Inhalt Respekt gezollt werde.

Weiter lesen:

http://www.zeit.de/2007/31/Deutsch-Aufmacher

Ausländer verändern Deutsch

„Deutsche Jugendliche übernehmen vermehrt die Aussprache und Satzbildung ausländischer Jugendlicher und benutzen auch häufig Worte aus dem Türkischen oder Arabischen“, sagt der Professor für Linguistik an der Freien Universität Berlin, Norbert Dittmar. „Dabei handelt es sich um eine dauerhafte Veränderung, weil die Jugendlichen diese Sprache verinnerlichen und auch als Erwachsene sprechen werden.“ Der Einfluss sei vor allem in Städten mit großen Migrantengruppen zu spüren. „Das Phänomen kann man aber in ganz Deutschland beobachten“, so Dittmar.

Die Veränderungen betreffen verschiedene Bereichen der Sprache, berichtet der Experte für Migrationslinguistik. So schrumpft beispielsweise der Gesamtwortschatz kontinuierlich und Wörter wie „Ich“ werden phonetisch zu „Isch“. „Außerdem werden häufig die Artikel weggelassen und Präpositionen nur selten benutzt.“ Auch einfache Satzkonstruktionen, in denen stets Subjekt, Prädikat und Objekt aufeinander folgten, seien zu beobachten.

„Yalla“ statt „Los!“

“Stattdessen werden eigentlich fremde Wörter fest ins Deutsche übernommen“, sagt Dittmar. „Lan“, das im Türkischen so viel wie „Ey, Mann“ bedeute, werde daher bereits von vielen deutschen Kindern benutzt. Das arabische „Yalla“ ist mittlerweile ebenfalls ein weit verbreiter Ausruf im Sinne von „Los!“ oder „Auf gehts!“.

“Diese reduzierte Misch-Sprache wurde bisher nur zwischen Jugendlichen mit Migrationshintergrund gesprochen“, sagt Dittmar. Seit einigen Jahren finde dieser „Ethnolekt“ jedoch verstärkt Einzug in die Sprache aller jungen Menschen. „Das ist eine ähnliche Entwicklung wie in den USA, wo sich das „Black-English“ aus den Gettos weit verbreitet hat“, erklärt der Sprachwissenschaftler.

“Auch in Deutschland lernen Jugendliche über die Medien, HipHop- Musik und bekannte Figuren wie „Erkan und Stefan“ diese Variationen der deutschen Sprache kennen“, erklärt der Linguist. „Das ist eine regelrechte Gegenkultur, in der sich die Jugendlichen durch die Sprache von ihren Eltern und Lehrern abgrenzen können.“

Quelle:

http://www.focus.de/wissen/mensch/rechtschreibung/sprachphaenomen_aid_125274.html

Deutsche Sprache driftet ins Türkische ab

Die deutsche Sprache verändert sich immer mehr durch den Einfluss von Migranten. “Deutsche Jugendliche übernehmen vermehrt die Aussprache und Satzbildung ausländischer Jugendlicher und benutzen auch häufig Worte aus dem Türkischen oder Arabischen”, sagte der Professor für Linguistik an der Freien Universität Berlin, Norbert Dittmar. “Dabei handelt es sich um eine dauerhafte Veränderung, weil die Jugendlichen diese Sprache verinnerlichen und auch als Erwachsene sprechen werden.” Der Einfluss sei vor allem in Städten mit großen Migrantengruppen zu spüren. “Das Phänomen kann man aber in ganz Deutschland beobachten”, so Dittmar.

Die Veränderungen betreffen verschiedene Bereichen der Sprache, berichtete der Experte für Migrationslinguistik. So schrumpft beispielsweise der Gesamtwortschatz kontinuierlich und Wörter wie “Ich” werden phonetisch zu “Isch”. “Außerdem werden häufig die Artikel weggelassen und Präpositionen nur selten benutzt.” Auch einfache Satzkonstruktionen, in denen stets Subjekt, Prädikat und Objekt aufeinanderfolgten, seien zu beobachten.

“Stattdessen werden eigentlich fremde Wörter fest ins Deutsche übernommen”, sagte Dittmar. “Lan”, das im Türkischen so viel wie “Ey, Mann” bedeute, werde daher bereits von vielen deutschen Kindern benutzt. Das arabische “Yalla” ist mittlerweile ebenfalls ein weit verbreiter Ausruf im Sinne von “Los!” oder “Auf geht’s!”.

“Diese reduzierte Misch-Sprache wurde bisher nur zwischen Jugendlichen mit Migrationshintergrund gesprochen”, sagte Dittmar. Seit einigen Jahren finde dieser “Ethnolekt” jedoch verstärkt Einzug in die Sprache aller jungen Menschen. “Das ist eine ähnliche Entwicklung wie in den USA, wo sich das “Black-English” aus den Ghettos weit verbreitet hat”, erklärte der Sprachwissenschaftler.

“Auch in Deutschland lernen Jugendliche über die Medien, HipHop-Musik und bekannte Figuren wie “Erkan und Stefan” diese Variationen der deutschen Sprache kennen”, erklärte der Linguist. “Das ist eine regelrechte Gegenkultur, in der sich die Jugendlichen durch die Sprache von ihren Eltern und Lehrern abgrenzen können.”

Quelle:

http://www.welt.de/vermischtes/article735071/Deutsche-Sprache-driftet-ins-Tuerkische-ab.html

“Denglisch” keine Bedrohung für die deutsche Sprache

Die sprachlichen Einflüsse aus dem Englischen schätzt der Sprachwissenschaftler Rudolf Hoberg nicht als Nachteil ein – im Gegenteil: “Diese sind nicht schlimm und haben der deutschen Sprache in der Vergangenheit gut getan. Diese Entwicklung war auch immer eine Bereicherung für den Wortschatz. Er ist so groß wie nie zuvor.” Solche Vorgänge hat es immer gegeben, und auch die Ablehnung von Fremdworten ist nicht neu. “Schon um 1900 klagten die Deutschen über den Einfluss des Englischen auf die deutsche Sprache. Genauso gab es einen Kampf gegen das Französische”, sagt Hoberg.

Sprachwissenschaftler spricht vor Anglizismen-Gegnern

Der Sprachexperte aus Berlin ist auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Vereins für Deutsche Sprache (VDS) in Bremen zu Gast – letztere sind erklärte Gegner der Anglizismen. Sie wollen mit der Ablehnung ihre Muttersprache erhalten.

Doch was viele Menschen nicht wissen: Die Anglizismen machen momentan nur einen Bruchteil im deutschen Wortschatz aus. Der Duden beziffert ihn in der aktuellen Auflage auf 3,5 Prozent. “Daneben gibt es noch 20 Prozent anderer Fremdworte aus dem Lateinischen, Französischen oder Italienischen, die allerdings keiner als solche wahrnimmt”, sagt Hoberg.

Erstmals in der Geschichte drängt eine Sprache die anderen zurück

Die Verwendung von fremdsprachigen Begriffen bezeichnet Hoberg als “den ganz normalen Weg”. Er ist sicher: “Goethe hätte sich über den großen Wortschatz gefreut.” Der bekannte deutsche Dichter hatte einmal gesagt: “Die Gewalt einer Sprache ist nicht, dass sie das Fremde abweist, sondern dass sie es verschlingt.”

Gravierender sei für den Sprachwissenschaftler ein ganz anderes Problem: “Erstmals in der Geschichte gibt es mit dem Englischen eine sehr dominante Sprache, die alle anderen zurückdrängt. Das hat es so vorher noch nicht gegeben, und das muss man sehr ernst nehmen.” Das zeige sich für ihn vor allem an Universitäten und im Bankenwesen, bei denen sich Englisch immer weiter durchsetzt.

Globalisierung Ursache für Entwicklung

Doch diese Entwicklung sei auch der Globalisierung geschuldet, so der Sprachwissenschaftler, und daher auch wichtig, um sich auf der ganzen Welt verständigen zu können. “Es muss einfach unterschieden werden, wann Englisch sinnvoll ist und wann die Muttersprache”, betont Hoberg.

Die Sprachschützer wollen deshalb nicht, dass der Anteil an Anglizismen im Deutschen weiter ansteigt. Der Verein mit Hauptsitz in Dortmund zeichnet jedes Jahr einen “Sprachpanscher des Jahres” aus. Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn bekam diesen unrühmlichen Preis 2007 für das viele “Denglisch” bei der Deutschen Bahn wie Service Point statt Information oder Counter statt Schalter. Der Brite Andrew Jennings, Vorstandsvorsitzender der Kaufhauskette Karstadt, machte sich mit Begriffen wie “Midseason-Sale” und “kidswear” bei den Dortmunder Sprachschützern unbeliebt.

Duden für viele Anglizismen gerügt

In diesem Jahr bekam nicht eine Person, sondern ein Buch den Negativ-Preis: der Duden. Die VDS-Mitglieder kritisieren die Redaktion, sie nehme verstärkt Anglizismen in das Nachschlagewerk auf, die nicht genügend etabliert seien. Chef-Redakteur Werner Scholze-Stubenrecht wies die Kritik zurück. Er und seine Mitarbeiter würden die Sprache lediglich objektiv abbilden. Sofern neue Worte über einen längeren Zeitraum in Texten vorkommen, werden sie in den Duden mitaufgenommen – und quasi “ausgestorbene” Vokabeln werden gestrichen.

Es wirken sich auch Ereignisse wie die Finanzkrise oder die Katastrophe von Fukushima auf den Wortschatz aus: Das schlägt sich dann in neuen Worten wie “Finanztransaktionssteuer” und “Energiewende” nieder. Begriffe wie “Buschklepper” (ein sich im Gebüsch versteckender Wilddieb), “Füsillade” (standesrechtliche Erschießung eines Soldaten) oder “borgweise” (leihweise) mussten zuletzt weichen. Von den 140.000 Stichworten im Duden wurden sie kaum noch oder gar nicht mehr benutzt.

Englische Begriffe finden auch großen Zuspruch

Englische Spracheinflüsse treffen in Deutschland aber auch auf Zuspruch: Eine Jury um den Berliner Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch zeichnet seit drei Jahren den “Anglizismus des Jahres” aus. Einzige Bedingung: Die Begriffe bereichern die Sprache, weil es für sie im Deutschen keine Bezeichnung gibt. Mit der Auszeichnung will die Jury ein besseres Verständnis für den Sprachwandel schaffen und den positiven Beitrag des Englischen auf die deutsche Sprache aufzeigen. Nach “leaken” und “Shitstorm” fiel die Wahl 2012 auf “Crowdfunding”. Das ist das Sammeln von Kapital via Internet, zu Deutsch sozusagen eine Schwarmfinanzierung.

Quelle:

http://www.radiobremen.de/gesellschaft/themen/anglizismen100.html

Sprachexperte sieht in Anglizismen keine Gefahr

Englische Ausdrücke statt deutscher Worte: Für viele Menschen ist das ein Graus. Der Untergang der deutschen Sprache sind Anglizismen aber nicht, sagt ein Experte. Objektiv betrachtet ist ihr Anteil eher gering. Ausnahmen: Die Jugend- und Werbesprache.

Cooles Outfit, hipper Event oder auch nur ein langweiliges Meeting – für viele Menschen ist die Übernahme englischer Worte in den deutsche Wortschatz ein Ärgernis. Muss es aber nicht sein, findet der Vorsitzende des Deutschen Germanistenverbandes, Prof. Jörg Kilian. “Der Anglizismengebrauch muss die Menschen nicht besorgen, weil ihr Anteil am deutschen Wortschatz insgesamt relativ gering ist”, sagte er.

Kilian erklärte dies anlässlich des alle drei Jahre veranstalteten Deutschen Germanistentages, der bis zum 25. September in Kiel veranstaltet wird. Auf dem Kongress treffen sich dieses Jahr mehr als 600 internationale Teilnehmer, um eine Positionsbestimmung der “Germanistik für das 21. Jahrhundert” vorzunehmen.

Jugend- und Werbesprache als Spielwiese

Nur rund drei Prozent der Worte in der deutschen Sprache seien Anglizismen, und darin seien schon Worte wie Cord oder Keks enthalten. “Also auch Worte, die aus dem Englischen übernommen wurden, die aber überhaupt kein Ärgernis mehr sind”, sagte der Leiter des Germanistischen Seminars der Christian-Albrechts-Universität Kiel (CAU). Auch früher wurde die deutsche Sprache schon von anderen Sprachen beeinflusst, etwa vom Lateinischen oder später vom Französischen.

Vor allem in der Jugend- und in der Werbesprache gebe es viele Anglizismen. “Das sind die Spielweisen der Anglizismen”, sagte Kilian. In vielen anderen Bereichen sei die Frequenz weitaus geringer, in der Rechtssprache seien englische Begriffe kaum zu finden. Gerade in der Jugendsprache dienten Anglizismen auch dazu, sich von der erwachsenen Generation abzugrenzen.

Dazu kämen mittlerweile im Rahmen der neuen Kommunikationstechnologien aber eben auch bestimmte Wortbildungsstrukturen, bestimmte Abkürzungen. “Da sind Jugendliche sehr erfindungsreich”, sagte der Germanistikprofessor. Dieses Sprachverhalten gebe sich aber meistens, wenn die Jugendlichen erwachsen werden. “Also kann man auch da Entwarnung geben.”

Berechtigter sind die Sorgen um den Verfall der Sprache da nach Ansicht Kilians eher, wenn man sich bestimmte werbestrategische Gebräuche von Anglizismen anschaut. “Firmen wählen mitunter Anglizismen, um ihren eigenen Unternehmen einen internationalen Anstrich zu geben, bedenken aber nicht immer, dass sie damit bestimmt Kunden gar nicht mehr erreichen.” Etwa weil man den Eindruck habe, “dass hier ein ziemlich rumpeliges Englisch gesprochen wird”.

Quelle:

http://www.welt.de/kultur/article120296426/Sprachexperte-sieht-in-Anglizismen-keine-Gefahr.html

Ist Deutsch noch zu retten?

Immer wieder machen besorgte Geister den Vorschlag, Deutsch als Landessprache in der Verfassung zu verankern. Angenommen, es käme dazu: Welches Deutsch wäre das? Im Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel war kürzlich der Bericht über ein Treffen von Verlagsleuten zu lesen, wo es unter anderem »um den zwischenmenschlichen Workflow« gegangen sei, und die Überschrift dazu lautete: Der Wind of Change bläst durch die Branche. Kann schon sein – vor allem aber bläst der Wind of Change durch die deutsche Sprache. In ihrem alten Gehäuse, wo wir uns halbwegs kommod eingerichtet hatten, wird es immer zugiger. Von allen Seiten verschaffen sich die seltsamsten Wörter, die absurdesten Redewendungen unerwünschten Zutritt, und die Sprachschützer, die einst zu den Sonderlingen und Querulanten gerechnet wurden, erhalten wachsenden Zulauf. Deutsche Akademien machen sich Sorgen, Sprachvereine werden gegründet, in den Feuilletons diskutieren Sprachkritiker, und Guido Westerwelle hat vor kurzem eine Kampagne »Deutsch – Sprache der Ideen« eröffnet .

Die Klage über den Niedergang des Deutschen ist so alt wie dieses. Sie wird den Wind of Change kaum aufhalten können. Es empfiehlt sich deshalb ein nüchterner Blick auf die Lage. Sie ist nicht bestimmt durch die mangelnde Beherrschung des Konjunktivs oder das Schwächeln des Genitivs und nicht durch das weidlich verspottete Denglisch, sondern ganz simpel durch die Tatsache, dass Deutsch auf den wichtigsten Gebieten des öffentlichen Lebens, in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, eine schwindende Rolle spielt. Englisch tritt an seine Stelle.

Die Frage, ob der damit verbundene politische und ökonomische Gewinn einen kulturellen Verlust bedeute, der vielleicht gar die Fundamente unserer Sprache untergrabe, ist durchaus umstritten, und naturgemäß hängt die Antwort von den allerempfindlichsten Gefühlen ab. Zeitgenossen mit geringem sprachlichen Sensorium kommen damit leichter zurecht als jene, die Deutsch nicht allein zu Zwecken der Mitteilung benutzen, sondern als Form des Denkens und Dichtens. Gleichgültig aber, ob man die Invasion des Englischen begrüßt oder bedauert: Der Wandel vollzieht sich leise, ist aber dramatisch.

Betrachten wir erstens die Wissenschaft. Der Linguist Ulrich Ammon, Autor des Standardwerks Die internationale Stellung der deutschen Sprache (1991), beziffert in einem Gespräch den Anteil des Deutschen an den wissenschaftlichen Publikationen der ganzen Welt: In den Naturwissenschaften liege er bei einem Prozent, in den Sozialwissenschaften bei sieben, für die Geisteswissenschaften gebe es keine genauen Zahlen. Was nun unser Sprachgebiet betrifft, so schätzt er, dass 80 bis 85 Prozent der deutschen Naturwissenschaftler auf Englisch publizieren, 50 Prozent der Sozialwissenschaftler und 20 Prozent der Geisteswissenschaftler. Für die Welt gilt: Die Wissenschaft spricht Englisch. Aber auch in Deutschland anglifiziert sie sich immer mehr.

Dies wirkt auf unseren Wissenschaftsbetrieb zurück. Einmal dadurch, dass in Deutschland ansässige Verlage immer häufiger nur noch englische Zeitschriftenbeiträge und Buchmanuskripte akzeptieren. Zum andern zeigt sich die Dominanz des Englischen darin, dass sich die Maßstäbe des Akademischen an die der anglofonen Welt angleichen. Man sieht das an der schmerzhaften Implantation der sogenannten Bologna-Reform in den Korpus der deutschen Universität und des in deutscher Zunge immer noch unästhetischen »Bätschelers«; mehr noch aber daran, dass die meisten Förderungsanträge auf Englisch zu erfolgen haben; und schließlich daran, dass es etwa 700 englischsprachige Studiengänge gibt.

Auch hier gilt, dass der Prozess in den Naturwissenschaften und in der Medizin am weitesten fortgeschritten ist, gefolgt von den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Die Geisteswissenschaften wehren sich noch; mit einigem Erfolg einstweilen Germanistik, Archäologie, Theologie und Philosophie sowie einige andere kleine Fächer, in denen das Deutsche aus Gründen der Tradition noch eine Rolle spielt.

Dass zweitens die Wirtschaft Englisch spricht, versteht sich von selbst. Als Thomas Middelhoff, seinerzeit Chef von Bertelsmann, die mehrheitlich deutschen Mitarbeiter dazu anhielt, englisch miteinander zu reden, erntete er hier und da noch Irritationen. Inzwischen haben die meisten deutschen Firmen mit internationaler Betätigung Englisch zu ihrer Corporate Language bestimmt. Was dazu führt, wie Ulrich Ammon bedauernd erzählt, dass Techniker oder Wissenschaftler aus der Dritten Welt, die Deutsch gelernt haben, um in Deutschland etwas zu werden, bei Siemens etwa erfahren müssen, sie hätten besser Englisch gelernt.

Weier lesen:

http://www.zeit.de/2010/27/Deutsch-Muttersprache

Reihe von Videos:

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