Schweizerdeutsch (Schwizerdütsch, Schwiizertüütsch)

Die Dialekte, die in der Deutschschweiz gesprochen werden, unterscheiden sich zum Teil erheblich von der deutschen Standardsprache, dem so genannten Hochdeutsch. Die deutschsprachigen Schweizer/-innen sprechen Schweizerdeutsch, das nicht als Standardsprache existiert sondern durch verschiedene Dialekte repräsentiert wird: so gibt es neben dem Berndeutschen, Baseldeutschen, Zürichdeutschen und Walliserdeutschen noch viele weitere kantonale und sogar regionale Dialekte.

Die Deutschschweizer/-innen verstehen im Allgemeinen die Dialekte aus anderen Regionen. Natürlich hat jeder Dialekt auch seine spezifischen Ausdrücke, die ‘unkundige’ Landsleute kaum verstehen, für die allgemeine Verständigung unter den Deutschschweizer/-innen führt dies jedoch kaum zu Problemen. Am schwersten verständlich sind Dialekte aus Bergregionen wie zum Beispiel den Walliser Tälern. Mit etwas gutem Willen seitens der Sprechenden und Zuhörenden und etwas Übung im Umgang mit verschiedenen Dialekten ist jedoch auch das Walliserdeutsch zu verstehen.

Die Verständlichkeit hat keinen Einfluss auf die Beliebtheit der Dialekte: so wurde gemäss einer Umfrage aus dem Jahr 2002 der Walliserdialekt von 20% der Befragten als beliebtester Dialekt angegeben. Noch beliebter war Berndeutsch (27%), während der Zürcher Dialekt nur gerade von 10% der Befragten als Lieblingsdialekt genannt wurde.

Die Schriftsprache in der deutschen Schweiz ist Hochdeutsch – eigentlich die erste Fremdsprache, welche die Kinder in der Schule lernen. Zeitungen, Zeitschriften und die meisten Bücher sind Hochdeutsch geschrieben; es gibt relativ wenig Schweizer Literatur, die in einem der Schweizer Dialekte geschrieben ist. Es gibt keine eigenständige deutschschweizerische Schriftsprache – vermutlich ist dies auch eine Folge der verschiedenen Dialekte. Wer ‘nur’ Hochdeutsch versteht und versucht, auch Schweizerdeutsch zu verstehen, wird am Anfang Mühe haben: nicht nur die Aussprache ist anders, auch Grammatik und Wortschatz unterscheiden sich vom Hochdeutschen.

Es gibt jedoch auch regionale Färbungen im Hochdeutschen, das in der Schweiz verwendet wird. Eine unmissverständliche Kommunikation mit Deutschsprachigen aus anderen Ländern ist also auch dann nicht zu 100 Prozent garantiert, wenn die Schweizer/-innen Hochdeutsch sprechen.

Ist das Schweizerdeutsche eine eigene Sprache?

Wenn wir den Terminus Dialekt für die einer Sprechergruppe gemeinsame Sprachvarietät verwenden, dann setzen wir diese Varietät in der Regel in Bezug zu einer andere Sprachform, von der der Dialekt als eine Art Variante abgegrenzt wird. Dialekt bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch eine besondere räumliche Ausprägung einer grösseren zusammengehörigen Sprachgemeinschaft. So wird etwa das Bairische als ein Dialekt des Deutschen, das Kalabresische als ein Dialekt des Italienischen angesprochen. Dabei sind das Deutsche, das Italienische etc. in ihrer Funktion als Schriftsprache oder Standardsprache angesprochen.

Deutsch könnte aber auch einfach als Überbegriff über verschiedene verwandte Dialekte gemeint sein, wie das in älterer Zeit, als es noch keine gemeinsame Schriftsprache gab, grundsätzlich der Fall war. So spricht man allgemein bei nicht verschrifteten, oft exotischen Sprachen dann von verschiedenen Dialekten, wenn sie sich nur in wenigen Merkmalen, z.B. im Wortschatz und bestimmten Lautmerkmalen, unterscheiden. In diesem Fall wird meistens die gegenseitige Verständlichkeit als Kriterium, ob man noch von Dialekten oder schon von Sprachen spricht, herangezogen. Bei einem Dialektkontinuum, bei dem sich die Extremgebiete nicht mehr verstehen, stellt sich dann die schwierige Frage der internen Abgrenzung.

Die Gegenüberstellung, die wir mit Blick auf die europäischen Sprachgemeinschaften aber gewöhnlich im Kopf haben, wenn wir einer sprachlichen Varietät Dialektcharakter zusprechen, ist eher diejenige gegenüber einer verwandten überdachenden Standardsprache. In diesem Fall wäre das Entscheidende, dass der Dialekt keine standardsprachlichen Funktionen hat, d.h. zumindest nicht schriftlich für Verwaltung und Sachliteratur gebraucht wird. Auf diese gewissermassen vertikale Abgrenzung bezieht sich der oft zitierte Ausspruch, eine Sprache sei ein Dialekt mit einer Armee und einer Flotte. Er geht wohl auf Max Weinreich zurück, den bekannten Jiddisten, der die Aussage auch auf das Jiddische bezogen hatte. Hiermit ist gemeint, dass es eher politische Kriterien sind, die einer Sprachvarietät den Charakter einer Sprache verleihen.

Gewisse sprachliche Unterschiede, ein sogenannter sprachlicher Abstand muss zwar vorhanden sein, damit eine sprachliche Varietät sinnvoll als eigene Sprache angesprochen werden kann. Wie gross diese Unterschiede sein müssen, lässt sich aber nicht exakt bestimmen. Und auch umgekehrt lässt sich kaum sagen, ab wann genau der sprachliche Abstand gegenüber einer Schriftsprache zu gross ist, um noch von einem Dialekt sprechen zu können. Rein sprachliche Kriterien, die es erlauben würden, einen Dialekt im Gegensatz zu einer (Standard-)Sprache zu definieren, gibt es nach weitverbreiteter Ansicht jedenfalls nicht.

Bei einem entsprechenden politischen Willen kann daher jede sprachliche Varietät zu einer eigenen Sprache, im Sinne von Schriftsprache/Standardsprache, ausgebaut werden. Das ist etwa beim Luxemburgischen der Fall, das seit einiger Zeit auf der Basis der vorhandenen sprachlichen Unterschiede zum Standarddeutschen als Nationalsprache ausgebaut wird. Die schriftsprachlichen Funktionen des Lëtzebuergeschen sind zwar noch eingeschränkt, es hat sich aber eine einigermassen einheitliche Variante, eine sogenannte Koiné, herausgebildet, von der etwa beim Unterricht für Fremdsprachige ausgegangen wird.

In gleicher Weise könnte also das Schweizerdeutsche durchaus zu einer eigenen Sprache ausgebaut werden, Tendenzen zur Vereinheitlichung und Normierung lassen sich hier aber kaum ausmachen. Eher spricht man daher im Falle des Schweizerdeutschen aufgrund der vielfältigen Funktionen, die die gesprochenen Dialekte übernehmen, von einem Ausbaudialekt. Die Besonderheit des Schweizerdeutschen liegt also weniger im sprachlichen Abstand von der Schriftsprache, der auch bei anderen deutschen Dialekten gleich gross sein kann, sondern in den Regeln des allgemeinen mündlichen Gebrauchs.

Quelle:

http://www.linguistik.uzh.ch/easyling/faq/kolmer-schweizerdeutsch.html

Schweizerdeutsch ist nicht minderwertig

Schweizerdeutsch, das stärkste Identifikationsmerkmal der Deutschschweizer, hat Konjunktur. In Zürich und im Aargau haben Volksinitiativen Mehrheiten gefunden, die für den Kindergarten den Gebrauch des Dialekts vorschreiben, und in privaten E-Mails und SMS wird Schweizerdeutsch zur schriftlichen Kommunikation verwendet. Konjunktur hat auch die Skepsis in anderssprachigen Landesteilen. Sie fand Ausdruck unter anderem in der vom Tessiner CVP-Nationalrat Marco Romano in der Frühlingssession aufgeworfenen Frage, ob die kantonalen Entscheide zugunsten von Schweizerdeutsch im Kindergarten verfassungsrechtliche Konsequenzen haben sollten.

Bundesrat Alain Berset machte in dieser Diskussion deutlich, dass er keinen Handlungsbedarf sieht. Und er verneinte die Frage, ob in den Schulen der lateinischen Schweiz künftig Schweizerdeutsch statt Deutsch unterrichtet werden soll, um den nationalen Zusammenhang zu gewährleisten. Ziel bleibe es, den Schülern grundlegende Kenntnisse der Amtssprachen zu vermitteln.

Formalität, Informalität

Helen Christen, Linguistikprofessorin an der Universität Freiburg, sieht es ähnlich. «Schweizerdeutsch ist die Sprache des Informellen. Und mit dem Schwinden des Formellen, auch aus Kultur, Politik und Medien seit den 1960er Jahren, gewinnt es laufend an Bedeutung – zuletzt durch die neue informelle Schriftlichkeit von Menschen, die sich bis zum Auftauchen neuer Informationskanäle kaum schriftlich ausgedrückt hätten.»

Hinzu kommt einmal mehr das, was sich in den Entscheiden zugunsten der Kindergarten-Initiativen äussert: eine Angst davor, dass einem die Sprache, die man sprechen soll, vorgeschrieben wird, und eine Bekräftigung der eigenen Identität, wie Helen Christen beobachtet. Deutschschweizer wüssten sehr wohl um die Grenzen zwischen Formalität und Informalität, zwischen Hochdeutsch und Schweizerdeutsch: «Es kommt niemandem in den Sinn, Bewerbungs-E-Mails auf Schweizerdeutsch zu verfassen.» Und wenn eine Uhrenfirma ihren Jahresbericht – wie 2013 geschehen – einmal auf Schweizerdeutsch verfasse, sei dies als das zu werten, was es ist: als PR-Aktion.

«Das Besondere an der Deutschschweizer Sprachsituation ist, dass Schweizerdeutsch die gesprochene Umgangssprache aller Bevölkerungsschichten ist. Wer gebildet ist, ist nicht schon daran zu erkennen, dass er sich in eloquenter Weise einer Hochsprache bedient, sondern er spricht eloquent Dialekt.» Schweizerdeutsch werde zwar nicht formell geschrieben, weise aber sonst keinerlei Defizite gegenüber anderen Sprachen auf, so Christen weiter.

Das gelte es in den anderen Landesteilen zu vermitteln, sagt Helen Christen: «Es geht darum, den Ruch des Minderwertigen loszuwerden. Schweizerdeutsch verdient, als das dargestellt und vermittelt zu werden, was es ist: die selbstverständliche Sprache des Deutschschweizer Alltags.» Wie soll das konkret geschehen? Doch mit Schweizerdeutsch als Schulfach in der französischen und italienischen Schweiz? So weit würde sie nicht gehen, sagt die Linguistin, deren Bewusstsein für das Verhältnis der Landessprachen durch ihre Tätigkeit direkt am Röstigraben geschärft ist. Einen tauglichen Ansatz findet sie jenen im Kanton Genf, wo die Schüler der Oberstufe ansatzweise lernen, Schweizerdeutsch zu hören und zu verstehen, und wo ihnen vor allem vermittelt wird, welchen Stellenwert die Dialekte in der Deutschschweiz haben.

Brennend ist auch die Frage nach den sprachlichen Konsequenzen der vermehrten Präsenz von Hochdeutsch in der Deutschschweiz. Reichen diese über das Aufkommen von Begriffen wie «Knaller» und «Schnäppli» hinaus, mit denen der Detailhandel Aktionen bewirbt? «Ich kann auf der grammatikalischen Ebene keinen substanziellen Wandel erkennen», sagt Christen. «Eine andere Frage ist jene, ob Dialekt die selbstverständliche Sprachform auch gegenüber Unbekannten ist. Ein Paradigmenwechsel wäre gegeben, wenn wir in der Deutschschweiz den Kontakt zu Unbekannten mit Hochdeutsch aufnehmen würden.» Aber ist es nicht gerade dieses Einsteigen auf Schweizerdeutsch, das Deutschschweizern immer wieder als Ignoranz ausgelegt wird?

Helen Christen: «Dieses Vorurteil gibt es, aber wir können es wissenschaftlich nicht bestätigen. Wir haben über 6000 Gespräche aus Notrufzentralen ausgewertet, um das zu überprüfen. In den meisten Fällen haben sich die Telefonisten sprachlich auf das Gegenüber eingestellt. Wenn jemand Hochdeutsch oder gebrochen sprach, wurde das Gespräch in der Regel auf Hochdeutsch geführt. Sprachen die Anrufenden gebrochen, war für die Wahl der Sprachform entscheidend, ob das gebrochene Deutsch dialektale Züge trug oder nicht. Interessanterweise wurde in dieser Konstellation auch locker zwischen Hochdeutsch und Dialekt hin und her gewechselt, was zwischen Einheimischen nicht vorkommt.»

Quelle:

http://www.nzz.ch/schweiz/schweizerdeutsch-ist-nicht-minderwertig-1.18352630

Schweizer Dialekte erleben eine Hochkonjunktur

Was passiert wohl, wenn man einem netten Deutschen ein «Müntschi» geben will oder gar einen «Schmutz»? Er wird wohl kaum die Wange hinhalten, sondern eher die Augenbrauen hochziehen: «Wie bitte?»

Die Karte für das Wort «Kuss» des neuen «Kleinen Sprachatlas der deutschen Schweiz» verzeichnet rund ein Dutzend verschiedener Bezeichnungen für diesen oralen Körperkontakt: «Chuss» sagt man in der Nordostschweiz, «Schmutz» im Mittelland, um Zürich zieht man den «Schmatz» vor; im Kanton Bern verteilt man «Müntschi», im Freiburgischen «Müntsi» und im Wallis «Muntschi». Originell, aber auf das Appenzell beschränkt, ist das «Trüütli». Dieses Wort stammt vom Mittelhochdeutschen «trût», was lieb, lieber Mensch, Geliebter bedeutete. «Schmutz» ist eine lautmalerische Umsetzung des Küssens, und Müntschi kommt von Mund.

Ob heute noch jemand «Trüütli» verteilt, muss aber bezweifelt werden. Denn die Karten des kleinen Sprachatlas basieren auf Daten, die bereits ein halbes Jahrhundert alt sind. Das mag ein kleiner Wermutstropfen sein, aber Dialekt-Interessierte werden dennoch ihre Freude am Atlas haben. «Unsere Gesellschaft war kaum je zuvor so multikulturell. Vielleicht erhält deshalb die Sprachlandschaft als geistige Heimat heute eine so ungemein emotionale Bedeutung», erklärt die Germanistin und Mitherausgeberin Helen Christen.

Vergangene Welten

Einige Karten zeigen auch Bezeichnungen einer vergangenen Lebenswelt. So zum Beispiel die Karte «Kiltgang». Damit bezeichnete man den «abendlichen Besuch eines Burschen bei einem Mädchen». Das war nicht einfach ein beliebiger Abendspaziergang, sondern die «fest vorgeschriebene, brauchmässige Form zur Einleitung der Ehe». Im Dialekt hiess der Kiltgang in der westlichen Deutschschweiz «z Chilt gaa» (Chilt ist ein altes Wort für Nacht, Dunkelheit), um Zürich «z Liecht gaa», im Wallis geht man «uf Karess», und in St. Gallen und im Appenzell gehen die Männer «uf d Wiibi».

Die Karten sind im Sprachatlas in zwei Gruppen aufgeteilt: Karten, die unterschiedliche Wörter für den gleichen Gegenstand zeigen, und Karten, die das gleiche Wort in seiner regional unterschiedlichen Aussprache abbilden. Wortschatzkarten sind die beiden hier abgebildeten Karten für den Kuss und den Flachkuchen.

Dass der Wortschatz der am wenigsten stabile Teil einer Sprache ist, diese Erfahrung hat wohl jeder schon selber gemacht. Da gibt es Ausdrücke, die man als Kind gebraucht hat, die heute völlig passé sind, während die Jugend neue Wörter für sich kreiert. Einige Wörter gehen also verloren, aber andere bleiben und behalten ihre Vielfalt. Das sind vor allem Ausdrücke, bei denen eine emotionale Komponente im Spiel ist. Beispielsweise beim Schluckauf: Gluggsi, Hitzgi, Higger, oder beim Holzsplitter in der Haut, der Schine, Schprisse, Spiisse oder Schüpfe heissen kann.

Viele Wörter entziehen sich der Darstellung auf einer Karte, weil es zu viele Ausdrücke für sie gibt. Die Herausgeber liefern einige Beispiele in Listenform: Für die Tätigkeit des Purzelbaumschlagens gibt es über 130 verschiedene Ausdrücke, die Sommersprossen bringen es auf immerhin 42.

Der Wortschatz wird auch durch die Umwelt ständig erweitert. So eroberte die Kartoffel erst Ende des 18. Jahrhunderts die Speisezettel, und das Sofa, beziehungsweise Canapé, fand seinen Platz in den bürgerlichen Stuben erst im 19. Jahrhundert. Immerhin haben es diese Wörter noch geschafft, in verschiedenen Formen aufzutreten. «Heute sind neue Wörter überall in der Schweiz gleich; oft sind es Ausdrücke aus dem Hochdeutschen, zum Beispiel die <Fernsehübertragung>», sagt Christen, «diese neuen Ausdrücke werden dann nur je nach Dialekt eingefärbt.»

Oobe, Aabe, Oobig, Aabun

Und damit wären wir bei der zweiten Kartengruppe, die das gleiche Wort in verschiedener Aussprache zeigt. Die regional gefärbten Laute sind wesentlich beständiger als der Wortschatz. Sie verändern sich nur über lange Zeiträume hinweg. Ein Beispiel für die Lautveränderung ist die Karte zum Wort Abend: Oobe, Obe, Aabe, Oobig, Aabig, Oobet, Aabet, Oubet, Aabut, Aabun. Etwas komplizierter sind die Konjugationen von Verben und die Deklinationen von Substantiven. So kennt der Walliser drei Mehrzahlformen: «wier mache, iir machet, schi machunt». Andere Dialekte besitzen nur noch eine oder zwei Mehrzahlendungen. Diese Laute und Formen, oft winzige Unterschiede, färben den Dialekt und machen ihn – unabhängig vom Wortschatz – sofort erkennbar.

Die Kartierung der Dialektgrenzen hat gezeigt, dass es «die» Grenze nicht gibt, sondern eine Vielzahl davon. Dennoch haben sich Nord-Süd- und Ost-West-Gegensätze herausgeschält. Besonders die Nord-Süd-Grenze staffelt sich aber breit vom Mittelland bis ins Wallis. Sie wird mit alemannischen Besiedlungsschüben in Zusammenhang gebracht. Die West-Ost-Grenze hingegen ist eine alte Kulturgrenze, die mehr mit politisch-konfessionellen Unterschieden zu tun hat. Je nach dem, auf welcher Seite man wohnt, spielt man mit unterschiedlichen Jasskarten und hält Braunvieh statt Fleckvieh.

«Ob wir den Dialekt verlieren werden? Nein!», ist Helen Christen überzeugt. «Das glaubte man schon vor 200 Jahren und hat deshalb das Idiotikon ins Leben gerufen.» Heute wird der Dialekt von allen gesellschaftlichen Schichten gesprochen. «Der Dialekt ist bei uns kein Makel, im Gegenteil, man ist stolz, diese oder jene Mundart zu sprechen.»

Quelle:

http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/chuss-muentschi-oder-schmutz-1.7604718

Quiz:

http://www.testedich.de/quiz32/quiz/1381869527/Schweizerdialetk

http://www.testedich.de/quiz31/quiz/1364649396/Kannst-du-Schweizerdeutsch

http://www.testedich.de/quiz29/quiz/1305244551/Schwizerduetsch

http://www.testedich.de/quiz29/quiz/1314484420/Schwiizerdiitsch

Video:

Video:

Video:

Video:

Video:

Video:

Anuncios

Responder

Introduce tus datos o haz clic en un icono para iniciar sesión:

Logo de WordPress.com

Estás comentando usando tu cuenta de WordPress.com. Cerrar sesión / Cambiar )

Imagen de Twitter

Estás comentando usando tu cuenta de Twitter. Cerrar sesión / Cambiar )

Foto de Facebook

Estás comentando usando tu cuenta de Facebook. Cerrar sesión / Cambiar )

Google+ photo

Estás comentando usando tu cuenta de Google+. Cerrar sesión / Cambiar )

Conectando a %s