Der Jakobsweg: Auf dem Weg der Selbsterfindung

bootsDer Jakobsweg

Der Jakobsweg ist ein mühsamer Weg. Nachdem er die Pyrenäen überwunden hat, wendet er sich nach Westen, bis er nach über 800 Kilometern in Galicien am Ziel ist. Steile Pässe, endlose Ebenen unter einer sengenden Sonne, regennasse Tage auf aufgeweichten Straßen, eiskalte Winde auf den Höhen der Berge: Nichts bleibt dem Pilger erspart. So überrascht es nicht, dass für viele mittelalterlichen Pilger der Weg nach Santiago ein Weg in den Tod war. So gefährlich lebt der heutige Pilger nicht mehr. Aber wer zu Fuß oder mit dem Rad pilgert, weiß, was er getan hat, wenn er den Platz vor der Kathedrale in Santiago erreicht hat.Der Jakobsweg ist ein mühsamer Weg. Nachdem er die Pyrenäen überwunden hat, wendet er sich nach Westen, bis er nach über 800 Kilometern in Galicien am Ziel ist. Steile Pässe, endlose Ebenen unter einer sengenden Sonne, regennasse Tage auf aufgeweichten Straßen, eiskalte Winde auf den Höhen der Berge: Nichts bleibt dem Pilger erspart. So überrascht es nicht, dass für viele mittelalterlichen Pilger der Weg nach Santiago ein Weg in den Tod war. So gefährlich lebt der heutige Pilger nicht mehr. Aber wer zu Fuß oder mit dem Rad pilgert, weiß, was er getan hat, wenn er den Platz vor der Kathedrale in Santiago erreicht hat.

Der Jakobsweg lockte die Pilger des Mittelalters mit der Vision, dass sich an seinem Ende der Himmel für sie öffnet. Heute pilgern viele, weil sie zu sich selbst finden wollen. Geblieben sind die Kirchen, Kathedralen längs des Weges. Sie reihen sich wie kostbare Perlen auf einer Schnur aneinander. Ihre Portale, Kreuzgänge, Bilder und Glasfenster erzählten dem leseunkundigen Pilger des Mittelalters die Geschichte seines Glaubens.

Geblieben sind die uralten Brücken, die Pilgerkreuze und die Statuen des Apostels Jakobus. Sie fehlen in keiner Kirche. Geblieben sind auch die Muscheln, die den Pilgern damals wie heute den Weg weisen.

Mit dem Film wandert der Zuschauer den Jakobsweg entlang und verweilt an Plätzen, Brücken und Kirchen, die das Gesicht dieses Weges seit altersher prägen. Der Weg beginnt in den Pyrenäen und führt über das Felsenkloster San Juan de la Pena nach Sanguesa und Eunate. In Puente la Reina überquert er die alte Pilgerbrücke, danach folgt er kurz einer alten Römerstraße, um in Torres del Rio in der Grabeskirche Santo Sepulcro anzuhalten. Die nächste Station ist die Kathedrale von Santo Domingo de la Calzada. Sie überrascht den Pilger in ihrem Innern mit einem Huhn und einem Hahn. Beide erinnern an die wunderbare Rettung eines jungen Pilgers vor dem Tod. Eine Geschichte, die im Mittelalter europaweit die Gemüter erregt hatte.

Es folgen die berüchtigten Occa-Berge, bevor die Stadt Burgos mit ihrer berühmten Kathedrale den Pilger aufnimmt. Das nächste Juwel ist die romanische Kirche San Martin in Frómista. Über Carrion de los Condes und dem mozarabischen Kloster San Miguel de Escalda geht es weiter nach León. Die Kathedrale und das Hospiz dieser Stadt rühmen schon die alten Pilgerführer.

Der Aufstieg zum Cebrero-Pass beginnt und dort oben geht der Blick weit nach Galicien hinein. Die Stadt Santiago de Compostela ist jetzt nur noch 150 km entfernt. Ein wenig abseits des Weges erfreut die Kirche von Vilar de Donas den Pilger mit den schönsten mittelalterlichen Fresken von Galicien.

Nicht weit weg glaubten die Menschen damals das Ende der Erde: Finis terrae nannten die Römer dieses Kap. Viele Pilger zog es dorthin, denn sie wollten das Meer sehen, über das Jakobus als Toter auf wunderbare Weise nach Galicien gekommen sein sollte.Der Aufstieg zum Cebrero-Pass beginnt und dort oben geht der Blick weit nach Galicien hinein. Die Stadt Santiago de Compostela ist jetzt nur noch 150 km entfernt. Ein wenig abseits des Weges erfreut die Kirche von Vilar de Donas den Pilger mit den schönsten mittelalterlichen Fresken von Galicien.

Fuente:

http://www.swr.de/schaetze-der-welt/der-jakobsweg/-/id=5355190/did=5980972/nid=5355190/9ofy5a/index.html

Vídeo – Interview:

 

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